Spaniens Kliniken wegen Massenentlassungen vor Kollaps?

11. Dezember 2016

Eine eher kleine Meldung des EDC, EL CONFIDENCIAL  DIGITAL, hat es in sich:
Sie berichtet über eine zunehmend kritische Versorgungslage in Spaniens Krankenhäusern wo, rechtzeitig zu Beginn des Winters und der üblichen Grippewellen, massenhaft Personal abgebaut worden sei und noch immer werde.

Das Gesundheitswesen liegt in der Kompetenz der Länder und Autonomien. Diese sind angehalten zu sparen. So haben sie seit Jahren wachsende Teile ihres Personals nur mit Zeitverträgen eingestellt. Diese ändern sich nach einer gewissen Laufzeit automatisch in Festanstellungen, es sei denn, man entlässt die Arbeitskräfte, Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern rechtzeitig vor diesem Zeitpunkt.

So seien seit September rund 55.000 Zeitangestellte entlassen worden, davon rund 20.000 im September, im Oktober waren es ca. 33.000 und im November, wo „das Soll“ der Entlassungen mit der Begründung der auslaufenden Zeitverträge eigentlich erfüllt war, wurden erneut 3.236 Arbeitskräfte „on top“ entlassen.

Man geht also bewusst an die Substanz! Die ersten Fälle von überfüllten Notaufnahmen, von Bettenmangel, mangelnder Sauberkeit und Hygiene und Mangel an Basisausrüstung wie Decken, Kissen und Handtüchern seien bereits aufgetreten.

Gleichzeitig verzögert man bei den Entlassungen die fälligen Abfindungszahlungen systematisch und riskiert anscheinend bewusst, daß die Entlassenen ihr Recht einklagen.
Offenbar ist Spaniens Gesundheitssektor mit dem geplanten Etat nicht ausgekommen, hat  diesen wohl um rund 10% überzogen und man versucht sich die letzten Wochen des Jahres irgendwie über die Runden zu retten, natürlich auf dem Rücken, bzw. zu Lasten der Gesundheit der kranken Patienten …
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http://www.elconfidencialdigital.com/dinero/Sanidad-publica-despedidos-puertas-campana_0_2834116581.html

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Darauf wird geschissen? Eben nicht! UN-Welt-Toilettentag, 19. November 2015.

18. November 2015

Erstmals gibt es Morgen einen Welt-Toilettentag.
Wie? Der hat uns gerade noch gefehlt? Na ja, „uns“ vielleicht nicht, aber jede dritte Frau auf der Welt hat nach Aussage der UN keinen Zugang zu einer sauberen, Mindest-Hygienebedingungen entsprechenden und vor allem sicheren, vor Übergriffen geschützten Toilette!

Diese, geschätzt mindestens eine Milliarde Frauen umfassende Gruppe, ist somit täglich Krankheiten, Voyeurismus, Schamgefühlen und sexueller Gewalt ausgesetzt, wenn sie sich irgendwo erleichtern müssen.

Natürlich gibt es auch die entsprechend Anzahl von Männern ohne Toiletten auf der Welt, aber Männer leben ja bekanntlich mit der genetischen Programmierung „Die-ganze-Welt-ist-mein-Klo“, wie man auch in unseren Breiten oft unschwer sehen und riechen kann :-(


Bruce Jenner will es noch mal wissen!

4. Februar 2015

In Europa ist der heute 65-jährige hauptsächlich noch als Zehnkampf-Olympiasieger von Montreal in Erinnerung, mit 8634 Punkten und der Goldmedaille als Gewinner der Königsdisziplin der Leichtathletik. Er beendete darauf seine Sportler-Karriere und bekam seinen verdienten Platz in der U.S. Olympic Hall of Fame.

Nach der sportlichen Karriere arbeitete Bruce Jenner als Autor, Schauspieler und hatte gut dotierte Werbeverträge

Mit drei Ehefrauen hat er sechs Kinder. Ein „echter Kerl“ eben, ein strahlender Held! Tatsächlich?

Jetzt wurde in den USA bekannt, dass Bruce Jenner sich seit Jahren unwohl, weil im falschen Körper gefangen fühlt, denn Bruce fühlt sich als Frau.

Auf seine alten Tage ist er nun dabei sich zur Frau umbauen zu lassen und diese Absicht musste er vor kurzem auch seiner Mamie beichten. Wie Mamies so sind, sie liebt ihn trotzdem und unterstützt ihn bei seinen Plänen.

Auch seine eigene Familie unterstützt ihn.Will Bruce nur sein Äußeres mit seinem Inneren in Übereinstimmung bringen, oder will er gar am Ende „Zehnkampfseniorenweltmeisterin“ werden?

https://www.google.de/search?q=bruce+jenner+montreal+olympics&newwindow=1&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=NjXSVI24L8WC7QaykoCAAg&ved=0CDcQsAQ&biw=1574&bih=898

http://www.people.com/article/bruce-jenner-transitioning-woman

http://www.digitaljournal.com/a-and-e/entertainment/bruce-jenner-in-process-of-becoming-a-woman-his-mother-confirms/article/425163

http://perezhilton.com/category/bruce-jenner/#.VNIyy3bPrhc


100% Wachstumsrate: Briten verdoppeln die Zahl ihrer Väter!

3. Februar 2015

Mal ehrlich, wer war/ist schon 100% mit seinem Vater einverstanden? Die meisten im Großen und Ganzen wohl schon, aber so ein, zwei klitzekleine Kleinigkeiten hätten schon anders sein können im Erbgut, nicht wahr? Die Briten dürfen sich ab heute ihre Väter selbst zusammen basteln, so nach dem Motto „Körper von Mohammed Ali“ und „Geist von Albert Einstein“.

 

Die Katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat dies eindeutig klar und unmissverständlich abgelehnt:

Bishop John Sherrington has issued this statement on the vote on behalf of the Catholic Bishops Conference of England and Wales.

Despite the genuine and considerable concerns of many people, the decision of parliament is clear on this issue. Whilst the Church recognises the suffering that mitochondrial diseases bring and hopes that alternative methods of treatment can be found, it remains opposed on principle to these procedures where the destruction of human embryos is part of the process. This is about a human life with potential, arising from a father and a mother, being used as disposable material. The human embryo is a new human life with potential; it should be respected and protected from the moment of conception and not used as disposable material.

 

In einem nächsten Schritt werden dann womöglich Menschen künstlich erzeugt, die als lebende Ersatzteillager dienen sollen und auf Abruf (Ganz oder in Teilen) irgendwo wie Vieh auf der Weide verwahrt und am Leben gehalten werden, bis sie benötigt werden?

In diesem Sinne, EIN BIO-VATER IST GENUG!


Merkel, Feindin der Demokratie, so Pablo Iglesias, PODEMOS.

6. Januar 2015

Sie schüre Untergangsstimmungen um Angst zu verbreiten unter den Griechen vor dem Aufstieg der radikalen Linken in Griechenland vor den anstehenden Wahlen.

Die sich von außen einmischten und drohten seien Feinde der Demokratie! Diese hätten Angst, dass die Bürger in Südeuropa, in Griechenland und Spanien erstmals eine echte Wahl hätten und nicht die Pseudo-Wahl sich zwischen Pepsi- und Coca-Cola entscheiden zu müssen. Heute hätten sie echte Alternativen und diese Alternativen könnten die Wahlen gewinnen.

Spanien müsse sich von Merkel nicht bedroht fühlen. Er versicherte, dass kein Deutscher kommen würde, kein Investment-Fond und keine ausländische Bank und den Spaniern, Griechen, Portugiesen und Iren sagen müsste, wen sie bei Wahlen zu wählen hätten. In Spanien sei das Volk mündig und frei seine gewünschte Regierung zu wählen.

In Griechenland stünden faktisch bloß zwei Kandidaten zur Wahl: Tsipras und Merkel. Die Griechen müssten sich frei entscheiden, ob sie von einem Griechen oder von Merkel regiert werden wollten. In einer Demokratie gälten keine Drohungen, sondern nur Vorschläge. Der Vorschlag der Sparpolitik sei abzulehnen. Die Länder, die ihn angewendet hätten seien heute ärmer und hätten ein schlechteres Sozial- und Bildungssystem.

http://www.abc.es/espana/20150105/abci-podemos-merkel-syriza-201501051951.html


Cuba wird gelobt und Fidel Castro bekommt von der New York Times Recht!

20. Oktober 2014

In einem nicht namentlich gezeichneten OPED-Artikel der Herausgeber der NEW YORK TIMES vom 19. Oktober wird der cubanische Beitrag zur Ebola-Bekämpfung in Westafrika hoch gewürdigt!

Ein weitgehend verarmtes (durch wen wohl?) und von der Welt abgeschnittenes Land (von wem wohl?) leiste in bewundernswerter Weise den bisher robustesten internationalen Beitrag zur Ebola-Bekämpfung!

Der reiche Westen wolle nur Gelder zur Verfügung stellen, während Cuba und einige NGO’s das eigentlich Wichtigste bereit stellten, Ärzte und Pflegepersonal!

Über 400 Personen medizinischen Personals haben sich bereits angesteckt in Westfarika, über die Hälfte von ihnen ist gestorben!

Es sei eine Schande, dass Washington und Havanna wegen des Embargos und der Blockade durch die USA ihre Hilfe nicht koordinieren und vereinen könnten, denn darauf seien die Stellen in den USA nicht vorbereitet. Dies habe nun tötliche Konsequenzen!

Das sei zugleich eine dringende Erinnerung an die Obama-Regierung, die Beziehungen zu Cuba wieder herzustellen!

Die Cubaner trügen das höchste Risiko vor Ort und es sei mit Erkrankungen zu rechnen. Obwohl sie unter der WHO agierten, sei unklar wer sie im Ansteckungsfall behandele und wie, womit, wohin transportiere?

US-Aussenminister John Kerry würdigte am Freitag den cubanischen Beitrag und versprach, dass jeder erkrankte Cubaner Aufnahme in dem derzeit von der US-Armee in Monrovia erstellten Behandlungscenter fände!

Die cubanischen Ärzte und Pflegekräfte werden von allen Seiten und Organisationen gelobt, denn sie seien hervorragend ausgebildet und verfügten oft über Erfahrung in Haiti, Afrika und Südamerika.

Selbst Fidel Castro wird in der NYT zitiert und ihm Recht gegeben, wenn er sagt, man solle seine Differenzen während der Bekämpfung einer tötlichen Epidemie begraben…


Spanien wird Ebola-Quarantänezone für US-Militär!

17. Oktober 2014

Die Verteidigungsminister von Spanien und den USA wollen heute in Washington eine Vereinbarung schließen, die den Amerikanern die Nutzung der spanischen Luftwaffenbasen Rota und Morón als Zwischenstopp zur Versorgung und Erholung von Mensch und Technik beim Kampf gegen den Feind Nr. 1, die Ebola-Seuche in Afrika, dienen sollen. Ob dies auch für den Kampf gegen den Feind Nr.2, Russland und den Feind Nr.3, den Islamischen Staat IS gilt, ist mir aktuell nicht bekannt.

Die letzte Vereinbarung über die gemeinsame Nutzung dieser Basen stammt aus dem Jahre 1988. Sie basiert auf einer noch älteren, die in den 50ern mit dem Diktator Franco abgeschlossen worden war.

Im Prinzip brauchen die USA also die Spanier nicht zu fragen, wenn sie diese Basen in Andalusien nutzen. Nun geht es aber konkret um bis zu 3.000 Personen, die im weitesten Sinne Ebola-gefährdet sind. Spanien verlangte deshalb von den USA alle Sicherheitsgarantien. Im Prinzip kann die niemand geben. In der Umgebung der Basen geht die Angst um, denn der Sachverhalt ging schon durch die spanischen Medien bevor die Menschen von der eigenen Regierung informiert wurden.

Die andalusische Präsidentin Susana Díaz, PSOE fährt doppelgleisig. Sie katzbuckelt vor dem US-Botschafter James Costos und schimpft mit der Regierung Rajoy, PP in Madrid! Hauptgrund ihres Ärgers war vermutlich, dass sie von Madrid über dessen Vertretung in Andalusien erst am vergangenen Mittwoch informiert wurde, als der Plan bereits durch die Medien ging.

Bei allem Respekt für das Anliegen der USA in dieser Sache liegt das erhöhte Risiko von Menschen auf der Hand, die sich ungeschult und ungeschützt in Ebola-Gebieten aufhalten, wenn sich selbst in Sicherheitszonen von Krankenhäusern das Pflegepersonal anstecken kann, wie in Spanien und den USA bereits geschehen.