Tolerante demokratische „Clintonians“ lassen es ordentlich krachen in den USA!

12. November 2016

Die gewalttätigen Auseinandersetzungen von Hillary Clintons Demokraten, welche frustriert, enttäuscht und vor allem wütend, die Wahlklatsche von „Killary“ nicht anerkennen wollen, halten in mehreren US-Staaten und -Städten an. Es gab Feuer, Sachbeschädigungen, Schüsse, Verletzte und Tote. Finstere Mächte wie George Soros sollen angeblich dahinter stecken, aber tut er das nicht immer? Schließlich kämpfte er in diesem Fall doch nicht nur gegen die Putin-Puppe Trump, sondern somit auch indirekt gegen seinen Todfeind Putin selbst und zumindest das rechtfertigt doch alles, oder?

Angeblich sei es das Ziel der Randalierer, die Abstimmung der Wahlmänner am 19. Dezember zu beeinflussen, von denen letztlich der 45. Präsident der USA gewählt werden wird. Eifrig wird kolportiert, daß in vielen Staaten die Wahlmänner gar nicht denjenigen Kandidaten wählen müssten, der in ihrem Staat gewonnen habe, sondern im Prinzip frei wären zu wählen, wen sie immer wollten (auch Bernie Sanders?)! Das gäbe maximal eine Geldstrafe! Diese würden die „Clintonians“ liebend gerne übernehmen, wenn diese nur für Killary stimmten!

Nach dieser Lektion demokratischer Grundsätze der „Clintonians“ fragt man sich, warum in den USA überhaupt noch Wahlen abgehalten werden? Man kann sich mit $1,4 Milliarden doch seinen Präsidenten ohne das ganze monatelange,  die Gesellschaft spaltende Brimborium doch auch einfach einkaufen, wie Cola im Supermarkt an der nächsten  Ecke?

„Killary“ könnte diesem Spiel ein Ende machen, wenn sie öffentlich bekannt gäbe, für einen solchen Putsch nicht zur Verfügung zu stehen, tut sie aber nicht. Sie und die hinter ihr stehenden Kräfte warten erst einmal ab, ob da nicht noch etwas geht? Notfalls gäbe es ja noch die Möglichkeit der ersten Großen Koalition in den USA unter der Führung der Präsidentin Hillary Clinton, DEM und Donald Trump, REP als Außenminister, bis er keine Lust mehr zum Repräsentieren verspürt?

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Frankreich beschwert sich offiziell bei Rajoy über die CAT- SEP’s in Barcelona!

7. November 2016

Das Französische Außenministerium  überreichte am 2. November in der Spanischen Botschaft in Paris ein Schreiben in dem das Missfallen der Französischen Regierung über die Resolution der CAT-SEP’s vom 6. Oktober ausgedrückt wird, in der das katalanische Autonomieparlament des Karle Putschdämon in Barcelona das Selbstbestimmungsrecht für das von den nationalkatalanistischen Faschisten sogenannte „Nordkatalonien“ fordert, seit jeher ein unumstrittener Teil des Französischen Staates, der in solchen Fragen keinen Spaß kennt! Im Wesentlichen handelt es sich dabei um das Département Pyrénées-Orientales (FR-66) mit der Stadt Perpignan, 121.000 Ew., ein Teil der neugebildeten Region Occitanie mit der Hauptstadt Toulouse, der mit 72.724km2 Fläche zweitgrößten und mit 5,6 Mio Einwohnern fünftgrößten Region Frankreichs! Bei der Namensfindung landete der Separatistenvorschlag Occitanie-Pays Catalans mit nur 10% der Stimmen weit abgeschlagen auf dem 5. Platz!

Junts pel 3% sí! und die CUP hatten einen Aufruf zur Befreiung der sogenannten „Paisos Catalans“, der sogenannten katalanischen Länder veröffentlicht, die es in dieser Form historisch nie gegeben hat, ein reines Phantasieprodukt der Nationalkatalanisten! Sie erheben so Anspruch neben der Autonomie Katalonien auf Valencia, die Balearen-Inseln, einen Streifen von Navarra und eben auf einen Teil Südfrankreichs! Die Nationakatalanisten versprachen ihre Unterstützung allen Bewegungen, die in Frankreich die Sprache und Kultur Kataloniens förderten und verbreiteten. Das kam wohl noch vom Besuch der Separatisten-Hexe Forcadell bei den Franzosen?

Die Franzosen gingen den offiziellen Weg über Madrid, weil sie jeden Kontakt zu den CAT-SEP’s verweigerten, obwohl Karle Putschdämons Vorgänger und Installateur Artur Mas Absolvent des Französischen Lyceums in Barcelona ist und als solcher mit Sprache und Kultur der Franzosen vertraut sein sollte?

Auch die EU geht stets den Weg über Madrid um den CAT-SEP’s nicht die Möglichkeit einzuräumen, sich über gezielte, kalkulierte Provokationen ins Gespräch zu bringen…


Rücktritt: Quer-Schläger für Mas?

28. November 2015

Der Herrscher der öffentlichen Aufträge in Katalonien, Joan Lluís Quer, umstritten seit er persönlich von Artur Mas ausgewählt und eingesetzt worden war um absolut jeden öffentlichen Auftrag in Katalonien zu kontrollieren, präsentierte Gestern seinen Rücktritt mit der lapidaren Begründung, daß seine Arbeit getan sei und er sich anderen Tätigkeiten zu wenden wolle! Quer war mit rund 150.000 Euro Jahresgehalt der höchstbezahlte Angestellte Kataloniens und bekam mehr als Artur Mas selbst und das Doppelte des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy.

Gegen Quers „rechte Hand“ Josep Antoni Rosell waren die Ermittler bei der letzten 3%-Provisions-Bestechungsrazzia fündig geworden, bei der die Büros der letzten CDC-Schatzmeister, ihrer Stiftungen und verschiedener Firmen und Unternehmer durchsucht worden waren.

Quer wurde von der Generalitat mit warmen Worten verabschiedet. Er habe den Sektor öffentliche Infrastrukturen tiefgreifend restrukturiert. Zu den Großprojekten gehörten die Linie 9 der Metro von Barcelona, deren Verlängerung bis zum Flughafen El Prat de Llobregat und „Segarra-Garrigues“ ein Kanalbauprojekt für die Ewigkeit.

Die Ermittlungen des Richters Josep Bosch aus El Vendrell gegen Quers „rechte Hand“ Rosell, bzw deren bisher bekannt gewordener Ermittlungsstand, streiften ihn hingegen auf wundersame Weise nur am Rande. Rosell hatte vergeblich versucht einen Tresor und vier Koffer vor den Ermittlern zu retten und war von der Generalitat vorbeugend aus dem Verkehr gezogen worden.

Wenige Tage danach erkennt Quer plötzlich, aus heiterem Himmel, daß seine Arbeit getan sei und wirft das Handtuch. Es wird gemunkelt, dass diese Entscheidung mit dem Kanalbau- und Bewässerungsprojekt „Canal Segarra-Garrigues“ zu tun haben könnte,  der als eines der größten öffentlichen Projekte Europas gelte? Darüber sollen sich Unterlagen in den Koffern befunden haben die Richter Bosch bei der Razzia beschlagnahmen lassen konnte. Es wird darin gezeigt, wie die Hauptverantwortlichen wie durch Drehtüren zwischen Jobs in der Wirtschaft und Vergabestellen der Generalitat wechselten und dabei Wissen und Kontakte gewinnbringend einsetzten.

Gegen Quer und Rosell hatte es bereits 2011 eine Anzeige eines hohen Insiders der Vergabestelle für öffentliche Aufträge gegeben, anscheinend vier Jahre lang ohne abschließende Ermittlungsergebnisse?

Aber gegen Quer selbst wird seit 2014 auch in einer ganz konkreten Sache ermittelt. Er habe in 2007 als ehemaliger Leitender Angestellter der Agencia Catalana de Agua, ACA mit einem anderen zusammen einen Vertrag mit seiner Ex-Firma gemacht, der den Beiden 3,75 Millionen Euro einbrachte und diesen dann um 38(!) Zusatzverträge und um 3.93 Millionen Euro erweitert. Die Beiden haben also zusammen 7,68 Millionen Euro abgezockt ohne durch öffentliche Ausschreibungen belästigt zu werden! Die ACA war übrigens zwei Jahre später Pleite!

Die Aufträge, die er erhalten hatte, hat er übrigens komplett weiter vergeben und nur kassiert. Erst im Juni 2015 ließ ein Gericht in Barcelona eine Klage gegen Quer und Co. in dieser Sache zu!

Diese alten Geschichten und Ermittlungen unterdrückt die Generalitat in ihrem Schreiben natürlich vollständig und dankt Quer für seine exzellente Arbeit der letzten Jahre.

Zum Nachfolger wird Ricard Font, einer der engsten CDC-Funktionäre aus dem Artur Mas Klüngel ernannt, Visca els 3%!

dazu mehr unter:  Un alto cargo de Mas que se llevó 7,6 millones de euros dimite por razones personales. Noticias de Cataluña  http://goo.gl/hs2VH9


CAT-SEP’s empört: Bellaterra wählte die Unabhängigkeit von Cerdanyola!

9. November 2015

Gleich nördlich von Barcelona, hinter dem Küstengebirge Serra de Collserola, liegt zwischen Sant Cugat del Vallès und Sabadell der Ort Bellaterra, der zu Cerdanyola gehört. Die Einwohner von Bellaterra fühlen sich von Cerdanyola verwaltungstechnisch unterdrückt, Steuer- und Abgabenmäßig beraubt, kurz total ungerecht behandelt. Das kommt uns doch irgendwie bekannt vor?

So führten die wackeren Einwohner von Bellaterra eine „Consulta“ durch, bei der sich 94% der 54% der Wahlberechtigten, also eine klare, demokratische, absolute Mehrheit von 51% der Teilnehmer für die Unabhängigkeit, „l’Independència“ von Cerdanyola aussprachen, in einem demokratisch, klaren und unmissverständlichen Prozess.

Diese Unabhängigkeit soll durch einen geordneten, verhandelten Prozess der Separation durchgeführt werden. In Cerdanyola regieren die CAT-Sep-Parteien Jx3%, ERC und CUP im Rathaus. Ihnen sollten die Worte, der Weg, kurz die Strategie der Separatisten von Bellaterra sehr vertraut und bekannt vorkommen? Ein klarer Fall von Demokratie unter Gleichgesinnten?

Weit gefehlt! Die CAT-SEP’s von Cerdanyola lehnten die basisdemokratische Entscheidung der Bürger von Bellaterra rundwegs ab denn, wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es noch immer nicht das Selbe! Sie „machen den Rajoy“, d.h. sie wollen nicht einmal darüber reden. Einige kleine strukturelle Verbesserungen vielleicht, allerhöchstens, wenn überhaupt, aber besser nicht…

Heute jährt sich nun das gefühlte Schau-Referendum des 9N 2014 der CAT-SEP’s. Aus diesem Anlaß wollen die basisdemokratischen Einwohner von Bellaterra einige Straßen in Verfolgung ihrer demokratischen Grundrechte aus Protest absperren. Welche dies sind, das könnte noch spannend werden, denn in der unmittelbaren Nähe verlaufen Hauptverkehrsachsen Catalunyas, wie die Autobahn A7, die „Autopista del Mediterraneo“, die C-58, die C-16 und die BV-1414, die Anbindung der UAB, der Universitat Autònoma de Barcelona.
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http://dolcacatalunya.com/2015/11/08/festival-nacionalista-ahora-bellaterra-se-quiere-separar-y-los-separatistas-del-parlament-le-dicen-que-no/