Allen Toussaint: Tod in Madrid!

11. November 2015

Nach seinem Konzert im Teatro Lara in Madrid an diesem Montag Abend erlitt der 77-jährige US-Musiker Allen Toussaint im Hotel einen Herzinfarkt, dem er wenig später in der Klinik „Hospital Fundación Jiménez Díaz“ erlag. Während des eineinhalbstündigen Konzertes wirkte er munter und lebhaft und an dessen Ende mischte er sich unter die Zuschauer, mit denen er sich unterhielt.

Der Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur aus New Orleans galt als einer der Meister des Rhythm & Blues, dessen Stücke auch von den Stones, Bo Diddeley, The Who und Elvis Costello gespielt wurden.

Vor zehn Jahren verlor er beim Hurrican Katherina sein Haus und Studio in New Orleans, der Stadt, der er eine wunderbare Wiedergeburt konstatierte.

Im Jahr 1998 wurde er in die Rock & Roll Hall Of Fame aufgenommen und 2013 verlieh ihm Obama die Ehrenmedaille der Kunst.
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http://www.abc.es/cultura/musica/abci-ultimo-concierto-allen-toussaint-4604790915001-20151110120000_video.html

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Er jagte mir als Kind die meiste Angst ein. Das hat er nun davon: Christopher Lee starb mit 93!

11. Juni 2015

Sir Christopher Lee starb im Alter von 93 Jahren in einem Londoner Hospital, in das er mit Atem- und Herzproblemen eingeliefert worden war.

Es ist nicht bekannt, ob der Tod eintrat als eine wohlmeinende Krankenschwester die schweren Vorhänge seines Zimmers beiseite zog um die Sommersonne in sein Zimmer zu lassen.

Vermutlich wird sich die gesamte Ärzteschaft des Krankenhauses vor Mitternacht vor seinem Bett einfinden, ausgerüstet mit Knoblauch, Kreuzen und Kerzen und „was man halt so braucht um sich Untote vom Hals zu halten“.

Mich würde es freuen, wenn er um Mitternacht mit seinem draculischen Lachen aus seinem Bett stiege, während die Weisskittel in panischer Flucht das Haus verliessen. Der Rest wäre – genau wie immer – bekannt.

Mir gruselte als Kind (wohlig) auf dem Heimweg aus dem Kino, wenn Dr. Fu Manchu’s Gesicht aus einer finalen Explosionswolke von nuklearer Ausdehnung hämisch lachte und ankündigte: „Ich, Doktor Fu Manchu, komme wieder!“

Als Graf Dracula stieg er später – geradezu inflationär häufig – allnächtlich um Mitternacht aus seinem Sarg, welche Gaudi! Unvergesslich sein aufgerissener Mund und seine voller Angst starr aufgerissenen Augen, eine Pop-Ikone! Es soll entstanden sein, als ihm am Set einmal ein Zahnarzt in den Mund schauen wollte;-)

Er wird mir also durchaus fehlen, wenngleich bis zu seiner (virtuellen?) Ermordung durch U.S.-Marines in den letzten Jahren Osama bin Laden seine Rolle für mich mehr oder weniger akzeptabel ausfüllte…

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Für eine ernsthafte Würdigung des künstlerischen Lebens des vielseitigen Schauspielers und Sängers:

http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Lee


Schiesserei im Satire-Magazin CHARLIE HEBDO in Paris, mindestens elf Tote, 6 Schwerverletzte!

7. Januar 2015

Mitten in Paris, im 11. Bezirk, fand heute Morgen „am hellen Tage“ eine blutige Gewalttat statt. Zwei maskierte Männer mit Maschinenpistolen* sollen nach derzeitigen Angaben am Sitz des berühmten Satire-Magazins CHARLIE HEBDO 12 Menschen getötet haben. Davon seien zehn Personen innerhalb und zwei Personen ausserhalb des Gebäudes getötet worden sein, in dem sich noch zahlreiche Mitarbeiter versteckt haben sollen. Unter den Toten seien zwei Polizisten sein. Es soll auch mindestens sechs Schwerverletzte geben, darunter ein Polizist!

Die beiden maskierten Täter sollen geflüchtet sein mit Hilfe eines Autofahrers, den sie als Geisel** genommen haben sollen. Sie hätten gerufen «Nous avons vengé le prophète» (Wir haben den Propheten gerächt!). Die Flucht führte nach Norden. Die Täter wechselten mindestens einmal das Fluchtfahrzeug. Vermutliches Ziel könnte das nördlich von Paris gelegene Seine Saint Denis, ein Problembezirk, sein?

Im Netz kursieren Bilder von französischen Polizeifahrzeugen mit von ganzen Salven durchlöcherten Frontscheiben. Es gibt zahlreiche Bild- und Tondokumente des Geschehens: http://www.abc.es/videos-internacional/20150107/asaltantes-charlie-hebdo-asesinan-3975572002001.html

Für den Großraum Paris ist die höchste Alarmstufe für einen Terroranschlag ausgerufen worden. Das bedeutet, dass schwerbewaffnetes Militär die zentralen und strategischen Plätze in der französischen Hauptstadt sichert. (..le plan Vigipirate passe au niveau „alerte attentats“ dans toute l’Ile-de-France)

12:15 Uhr: Inzwischen muss die Lage aber unter Kontrolle sein, denn Premierminister Manuell Valls und sein Innenminister und oberster Dienstherr der Polizei sind vor Ort.

12:26 Uhr: Auch Präsident François Hollande ist am Tatort eingetroffen, gefolgt von der Kulturministerin Fleur Pèlerin. Er nannte das Geschehen einen „Terror-Anschlag“!

14:00 Uhr: Für diese Zeit ist eine Sondersitzung des Kabinetts einberufen worden. Ob diese am Tatort erfolgen wird – ein guter Teil der Minister sind schon da –                   ist nicht bekannt.

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*(Laut telefonischen Zeugenaussagen aus dem Gebäude-Inneren sollen die Männer mit einem Kalashnikov-Sturmgewehr und einem Granatwerfer bewaffnet gewesen sein, als sie um 11:30 Uhr in der Eingangshalle mit ihrem Gemetzel begannen!)

**(Jetzt ist von drei Tätern die Rede. Der erste Fluchtwagen ist gefunden. Von einer Geisel ist nicht mehr die Rede. Der dritte Täter könnte demnach ein bereit stehender Komplize als Fahrer des Fluchtwagens gewesen sein?)


Frankreich: Dieudonné, dem „Komiker“ und Provokateur, drohen 5 Jahre Gefängnis!

7. September 2014

In einem auf youtube veröffentlichten Film soll er Verständnis für die Enthauptung des US-Journalisten James Foley geäussert und diese gar als Fortschritt bezeichnet haben, verglichen mit dem Lynchmord an Gadaffi und der Erhängung Saddam Husseins vor einigen Jahren. In Frankreich habe man zu Beginn der Moderne schließlich auch Menschen enthauptet, auf öffentlichen Plätzen und vor zahlreichem Publikum.

In Paris hat die Staatsanwaltschaft Vorermittlungen gegen Dieudonné eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung könnten ihm bis zu fünf Jahren Haft drohen.

In diesem Jahr sind bisher die meisten seiner geplanten Auftritte auf kommunaler Ebene von den Behörden wegen seines unverholenen Antisemitismus verboten worden. Dies Taktik war von Manuel Valls in seiner Zeit als Innenminister propagiert worden. Im französischen Fernsehen hat Dieudonné faktisch Auftrittsverbot. Er versucht sein hauptsächlich nordafrikanisch-, islamisch-geprägtes Publikum mit Tingeltouren durch die Vororte und die Provinz zu erreichen und sich so sein (Fladen-)Brot zu verdienen.


Pech gehabt, Spanier: Briten schon vor 39-tausend Jahren in Gibraltar!

2. September 2014

Was für ein Rückschlag für die stolzen Spanier! Quer durch alle politischen Parteien erheben sie völlig selbstverständlich den Anspruch auf den Affenfelsen an der Einfahrt in’s Mittelmeer. Die Briten, die Neuankömmlinge, die ihn erst seit rund zweihundert Jahren besetzt halten, sie sollen ihn gefälligst zurück geben!

So langsam wird auch klar, warum dies so ist: Arschäologen fanden jetzt, dass gelangweilte Briten schon vor rund 40-tausend Jahren ein Rautenmuster in den Boden einer Höhle kratzten, die sich auf der Halbinsel befindet. Vielleicht hat sich so ein Brite damals nach Süden begeben, um seinen Ruhestand unter Andalusiens wärmender Sonne zu genießen? Der moderne Europäer kam erst Jahrtausende später an diesem südlichen Zipfel Europas an. Er konnte es also nicht gewesen sein.

Der Sinn dieses Kunstwerkes ist noch nicht erforscht. Es könnte sich um die Erfindung es rechten Winkels, des Rechtecks und des Quadrates gehandelt haben, ebenso um die Erfindung des steinernen Kreuzworträtsels. Man weiss es nicht…

http://derstandard.at/2000005036297/Die-dekorierte-Neandertaler-Hoehle?ref=nl


D-Day minus 1: Putin landet vor den Amis in Paris!

28. Mai 2014

Am Tage vor dem 70. Jahrestag der Landung der Westallierten des WW2 in der Normandie, landet der derzeit in Ungnade gefallene ehemalige Ostallierte in Paris und besetzt den Élysée-Palast symbolisch, trotz der zur Abwehr des Bösen an den Kronleuchtern der Prunk-Säle aufgehängten provencalischen Knoblauch-Girlanden.

Im Nicht-Regierungspalast (so böse Zungen!) wird Putin mit dem gefühlten französischen Gewinner der Europawahl über die Ukraine reden und vielleicht, wer kann das schon wissen, über gewisse Hubschrauberträger für die russische Marine?

Dann wird der Ablauf, die Choreographie des Jahrestages besprochen: Während Obama und Cameron den Strand stürmen und Hollande Merkel ablenken und so daran hindern soll die Landung zu verhindern, soll Putin Merkel von hinten attackieren, die Deutsche also mit einem Zweifrontenkrieg konfrontieren…

Ob diese Taktik Erfolg haben wird ist hingegen mehr als fraglich, denn das kennt Merkel aus der CDU!


Sotschi jetzt Dank der Krawall-Mösen auf Weltniveau!

18. Februar 2014

Was wären die Putin Spiele von Sotschi ohne die Krawall-Mösen?

Sotschi ist schon fast rum und die anfänglich tagtägliche Anti-Putin-Propaganda in unseren öffentlich-rechtlichen mit Zwangsgebühren finanzierten Staatsmedien wich langsam murmelnder Anerkennung spätestens seit Deutschland auf Platz 1 des Medaillenspiegels auftauchte!

Aber nun heisst es die beiden Krawall-Mösen seien in Sotschi wegen Raubes(?) inhaftiert worden. Wie sind die denn da überhaupt hingekommen? Hat Putin denn keinen Geheimdienst mehr? Da  soll doch angeblich auf jeden Besucher ein Polizist kommen, alles weiträumig abgeriegelt sein? Oder hat er die etwa selbst bestellt? War dies gar ein Teil des Deals, der zu ihrer Freilassung führte?

Und dann Raub? Haben die etwa den alten „Huhn-vaginal-aus-dem-Supermarkt-klau-Trick“ wieder aufgeführt, der im Internet zirkulierte?

Das ist doch kein Raub, ihr blöden russischen Bullen, das ist ein Polit-Kunst-Event von höchstem Niveau & Symbolik!