Jordaniens bemerkenswerte „religiöse Toleranz“!

22. Dezember 2015

Das kleine Königreich Jordanien gilt als Hort der Stabilität und Toleranz im arabischen Teil des Nahen Ostens und selbst unser Bundespastor Gauck „kriegte sich jüngst kaum ein“ bei seinem Staatsbesuch.

Wirklich alles super? Schau’n wir mal:
Wenn ein Mann der rund 180.000 jordanischen Christen sich schnell und günstig scheiden lassen will, dann konvertiert er am Besten zum Islam.

Das hat für ihn folgende erfreuliche Konsequenzen:
Nach Artikel 172 des Zivil-Gesetzes  bekommt ein muslimischer Mann automatisch die Vormundschaft, das Sorgerecht für alle Kinder* über 7 Jahre. Kinder unter sieben Jahren kann der Mann spätestens dann „einfordern“, wenn sie dieses Alter erreicht haben. 95% der Jordanier sind Muslime – wen wundert’s – auch dank dieser Sitten und Gebräuche!

Die Frau bekommt entsprechend keinen/wenig Unterhalt.
Der Mann kann sofort erneut heiraten. Der Christin bleibt dieser Weg verwehrt, es sei denn, sie konvertiert ebenfalls zum Islam oder von Römisch-Katholisch zur Griechisch-Orthodoxen Variante des Christentums, die mit etwas Hin und Her auch eine Scheidung ermöglicht.
Der Grund für diese Ungleichbehandlung ist eine fehlende Gleichheit durch ein identisches Zivilrecht für alle und statt dessen unterschiedliche religiöse Rechte diverser Religionen.

Die Christin und ihre christlich gebliebenen Kinder, also die unter sieben Jahren, können ihren jetzt muslimischen Ex-Gatten auch nicht beerben. Aber in der Praxis können anscheinend auch Kinder die jünger als 7 Jahre alt sind, vom muslimischen Vater eingefordert werden?

Die Christin kann den ganzen Schlamassel „easy“ umgehen, wenn sie ebenfalls konvertiert.

Ob Bundespastor Gauck das alles wusste, als er Jordanien mit seinem Besuch beehrte? Wir wissen es nicht!
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http://www.al-monitor.com/pulse/originals/2015/12/jordan-law-christians-convert-muslims-women-divorce.html?utm_source=Al-Monitor+Newsletter+%5BEnglish%5D&utm_campaign=2a4ea05342-December_22_2015&utm_medium=email&utm_term=0_28264b27a0-2a4ea05342-102306473

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100% Wachstumsrate: Briten verdoppeln die Zahl ihrer Väter!

3. Februar 2015

Mal ehrlich, wer war/ist schon 100% mit seinem Vater einverstanden? Die meisten im Großen und Ganzen wohl schon, aber so ein, zwei klitzekleine Kleinigkeiten hätten schon anders sein können im Erbgut, nicht wahr? Die Briten dürfen sich ab heute ihre Väter selbst zusammen basteln, so nach dem Motto „Körper von Mohammed Ali“ und „Geist von Albert Einstein“.

 

Die Katholische Bischofskonferenz von England und Wales hat dies eindeutig klar und unmissverständlich abgelehnt:

Bishop John Sherrington has issued this statement on the vote on behalf of the Catholic Bishops Conference of England and Wales.

Despite the genuine and considerable concerns of many people, the decision of parliament is clear on this issue. Whilst the Church recognises the suffering that mitochondrial diseases bring and hopes that alternative methods of treatment can be found, it remains opposed on principle to these procedures where the destruction of human embryos is part of the process. This is about a human life with potential, arising from a father and a mother, being used as disposable material. The human embryo is a new human life with potential; it should be respected and protected from the moment of conception and not used as disposable material.

 

In einem nächsten Schritt werden dann womöglich Menschen künstlich erzeugt, die als lebende Ersatzteillager dienen sollen und auf Abruf (Ganz oder in Teilen) irgendwo wie Vieh auf der Weide verwahrt und am Leben gehalten werden, bis sie benötigt werden?

In diesem Sinne, EIN BIO-VATER IST GENUG!


Moschee, statt Sagrada Familia, künftig dominantes Wahrzeichen Barcelonas?

25. Juni 2014

Die Unvollendete Sagrada Família des katalanischen Architektur-Genies Antoni Gaudí im östlichen Teil Barcelonas gilt mit ihren 170m hohen Türmen (bisher noch) als Wahrzeichen der Katalanen-Metropole. Dies könnte sich künftig ändern.

Nur fünf Häuserkarrees in südöstlicher Richtung entfernt harrt ein anderes Monument der spanischen Geschichte dieser Stadt seinem ungewissen Schicksal, die Plaza de toros Monumental, eine gewaltige Stierkampfarena im späten Jugendstil mit arabisierenden Einflüssen, die die Fläche eines ganzen Häuserblocks einnimmt. Sie stammt aus dem Jahre 1914 und diente bis 2011 ihrem Zweck, der rituellen Stierquälerei ein zuhause zu geben. Die Stierquälerei ist in Katalonien schon seit 2010 gesetzlich verboten. Die Monumental hatte damit ihren Sinn verloren.

Sie befindet sich heute im Privatbesitz einer Familie und die Riesenfläche inmitten Barcelonas ist eine Menge Geld wert. Dieser Wert verfielfacht sich jedoch in dem Moment, wo irrationale, spirituelle Werte ins Spiel kommen, wie dies jetzt offenbar in Barcelona geschehen ist?

Artikeln in der LA VANGUARDIA, EL MUNDO und 20 MINUTOS zu Folge soll der Emir von Katar, Tamim bin Hamad al Zani dazu bereit sein, dieses Karrée für 2,2 Milliarden Euro zu kaufen um darauf die drittgrößte Moschee der Welt, nach Mekka und Medina, zu bauen. Die Eigentümerfamilie Balañá reibe sich bereits erwartungsfreudig die Hände und nur das städtische OK fehle noch. Wo so viel Geld im Spiel ist, sollte dies in den Strukturen einer Stadtverwaltung wie Barcelona kein unüberwindbares Hindernis darstellen? Die Eigentümer lehnen derzeit jeden Kommentar zum Thema ab.

Um 2020 herum soll die größte Moschee Europas dann bis zu 40.000 Muslimen ALLER Glaubensrichtungen zum Gebet zur Verfügung stehen und ihr Minaret überrage mit geplanten 300m Höhe die Türme der Sagrada Familia fast um das Doppelte!  Der Komplex soll eine Koranschule für 300 Studenten und Museen, Cafés und eine Dauerausstellung zur muslimischen Geschichte Andalusiens beinhalten.

Während der Bauphase sollen damit 4.000 Arbeitsplätze garantiert werden. Der Komplex soll durch eine deutsche Firma als Generalunternehmer errichtet werden. Die katalanische Politik hat den Geruch von Geld aufgenommen und hält sich zurück, bis auf die konservative PP, die das Projekt ablehnt. Katar Airways ist bereits Hauptsponsor des Fußballclubs FC Barcelona. Die Kontakte der regierenden katalanischen CiU zu den Kataris gelten als gut.

Barcelona sei die letzte der großen Städte Spaniens, in der es noch keine Moschee gäbe in denen Muslime in Würde beten könnten, anstatt sich in Hinterhöfen und kommerziellen Gebäuden verstecken zu müssen.

Zur Realisierung dieser Pläne sei Katar als Strohmann benötigt worden, obwohl dahinter Geld aus dem wahabistischen Saudi Arabien stehe. Frühere Pläne von 2004 seien damals an der Nichtakzeptanz des Geldgebers Saudi Arabien gescheitert.

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Achtung: Nicht auszuschließen scheint für mich, dass die Superlativen dieses geplanten Mega-Projektes teils mit einem derzeit laufenden ähnlichen Komplex der deutschen Firma in Algerien vermischt werden? Sollte dies der Fall sein, muss man sich fragen, ob dies aus Schlamperei oder politischem Kalkül geschah?


Schottlands Separatismus-Schlamassel Vorbild für Katalonien?

1. Juni 2014

Die katalanischen Separatisten versäumen keine Gelegenheit auf die vorbildliche, demokratisch-sachliche Durchführung eines schottischen Unabhängigkeits-Referendums hinzuweisen, das sie sich vom bösen, bösen „Madrit“ auch wünschten.

Aber was wären eigentlich die möglichen Folgen dieses „geregelten“ Austritts Schottlands aus dem UK und wer wäre davon betroffen?

Das UK würde über 5 Millionen Einwohner verlieren und so womöglich auch an internationalem Einfluss?

Ein Austritt der überdurchschnittlich pro-europäischen Schotten würde paradoxer Weise eine anti-europäische Mehrheit bei David  Camerons geplantem Referendum im Rest-UK noch wahrscheinlicher machen.

Den Schotten wiederum würde wohl – u.a. durch Spanien – ein Wiedereintritt in die EU verwehrt werden, in der sie eigentlich bleiben wollen.

Die USA wollen ihren Einfluss durch den britischen Proxi auf die EU unbedingt erhalten und machen dies unmißverständlich klar.

Labour hätte wohl auf lange Zeit keine Chance mehr auf eine Regierungsübernahme im UK, denn im Parlament in Westminster sitzen 41 Schotten für Labour, doch nur einer für die Tories!

Doch zunächst würden die Schotten, auch bei einem vereinbarten Austritt aus dem UK, noch an den Wahlen 2015 teilnehmen können. Nach einem erfolgten Austritt könnten dadurch – je nach Wahlergebnis – vorgezogene Neuwahlen im Rest-UK nötig werden?

Für die Wirtschaft und speziell die Anleger entstünden viele Fragen.  Behielten die Schotten das Pfund, was London nicht will? Welchen Anteil an den Gesamtschulden des UK würden sie mitnehmen? Wie würden die unsicheren Einnahmen des Nordsee-Öls gesplittet? Welche Steuerpolitik würde Schottland verfolgen? Die Ratingagentur MOODY’S hält ein unabhängiges Schottland zwar für investitionswürdig, sieht jedoch Risiken einer höheren Verschuldung als im Rest-UK. FITCH meint, dass es für London ohne Schottland schwieriger werden würde, sein Triple-A-Rating zurück zu gewinnen.

Royal Dutch Shell und BP wollen den Verbleib Schottlands im UK. Standard Life droht mit Verlagerung seiner Geschäfte aus Schottland. Alle wollen Planungssicherheit…

Im schottischen Faslane sind die britischen Atom-U-Boote stationiert. Sie sollen nach einer Unabhängigkeit auf schottischen Wunsch verschwinden. Dies hätte neben strategischen auch milliardenschwere wirtschaftliche Folgen für beide Seiten und dies in Zeiten, in denen der böse, böse Putin seine Bomber über der Nordsee-Patrouille fliegen läßt und das alte Feindbild Russland neu ersteht.

Überhaupt müssten Schottland und das Rest-UK auch künftig in Militär- und Sicherheitsfragen auf das Engste zusammen arbeiten um nicht ein nördliches Einfallstor für Terrorismus und Geheimdienste ins UK zu schaffen.

Spanien könnte sich ein JA zu Schottlands Wiedereintritt in die EU eventuell durch die Rückgabe von Gibraltar abhandeln lassen, wenn die USA hier genügend Druck auf das UK ausüben? Wenn man die Rolle der USA in der Frage der EU-Mitgliedschaften von Rumänien, Bulgarien, der Ukraine, Moldawiens, Georgiens und der Türkei betrachtet, die alle letztlich der NATO wegen erfolgten oder noch erfolgen sollen, dann scheint dies zumindest nicht ausgeschlossen?

Aber auch die Briten im Rest-UK hätten dann noch keine Ruhe, könnte doch in Nordirland nach erfolgter schottischer Unabhängigkeit Begehrlichkeiten für einen Zusammenschluss mit Irland wachsen.

Der ganze Schlamassel nur eine Folge der wirtschaftlichen Entsolidarisierung von Minderheiten, die glauben, dass es ihnen durch asoziales Verhalten besser gehen würde…


New York: Homophober Eklat an der St. Patricks-Day-Parade!

18. März 2014

Nicht nur in Putins finsterem Russland werden Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert!

In New York fand erstmals die traditionelle St. Patricks-Day Parade, zwar mit der Irischen Premierministerin Enda Kenney, jedoch OHNE Bürgermeister de Blasio, OHNE die homosexuelle Gemeinschaft und OHNE die Biermarken Samuel Adams, OHNE Heineken und – Schreck lass‘ nach – OHNE Guinness statt!

Der Präsident der katholischen Liga von New York, Bill Donahue, verteidigte sich damit die LGBT-Gruppen nicht ausgeladen zu haben, sondern sie mit der EINSCHRÄNKUNG eingeladen zu haben, aus dem St. Patricks Day keine Kundgebung über Homosexualität oder den Schwangerschaftsabbruch zu machen. Darauf lehnte diese schmollend ab.

Zwar geht es der Mehrheit bei dieser Parade um Party, Spaß und Alkohol, aber am Ende sollte eine Feier zu Ehren eines Hardcore Katholiken von einer Gay-Parade unterscheidbar sein, mag er sich wohl gedacht haben, dieser Bill Donahue?

In Irland selbst, der Heimat des heiligen Patrick, war man viel lockerer und man sah viel Pink unter das traditionelle Grün gemischt.

Am Ende zurück zu Russland:
In Putins Reich ist es verboten für Homosexualität zu werben. Die Teilnahme an einer öffentlichen Parade wird als verbotene Werbung gewertet.

Doch, Überraschung: In Obamas Super-freiheitlichem New York läuft es offenbar ganz genau so!


Noch’n Glückwunsch im Angebot!

31. Dezember 2013

Allen Lesern, Kommentatoren, Gelangweilten, Genervten und Empörten, die meinem Blog in diesem Jahr 2013 trotzdem gefolgt sind, verleihe ich symbolisch meine total pazifistische Tapferkeitsmedaille!

Für 2014 wünsche ich euch allen da draussen Frieden, Glück, Gesundheit, zumindest aber Zufriedenheit und denen, die unbedingt Geld brauchen, einen fetten Lottogewinn.

Wer aber spezielle, individuelle Glückwünsche wünscht, der kann es über die Kommentarfunktion probieren, zumindest so lange, bis die übliche, exzessiv-Orgienartige Sauerei Feierei* beginnt.

Was ich mir für 2014 wünsche:

Obama, Merkel, Erdogan,
stellt euch bitte hinten an!

Ahoi, Rajoy, hier spricht der Mas,
wann trinken wir ein Friedens-Glas?

Wann hält dieser Putin, bei der EU den Hut hin?

Warum unser Bundespräsident
im Februar nicht nach Sotschi rennt:

Bei den USA sei, also ich glaub‘ das nicht,
in Sotschi sogar Schwulsein Pflicht!

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*(Mir wurde sogar angedroht, dass ich tanzen müsse!)


Fieser Putin: Pussy-Riot Aljochinas Rauswurf aus dem Gefängnis!

23. Dezember 2013

Dieser Mann schreckt doch wirklich vor nichts zurück. Nicht einmal die Bedingungen und Umstände ihrer Haftentlassung dürfen Bürger in Russland selbst bestimmen. Das wäre mindestens einen voll ausgewogenen Tagesschau-Kommentar von Putin-Experte Thomas Roth wert, oder?

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Das letzte Gerücht: Da jetzt alle drei Pussies aus der Haft entlassen sind und die Band somit vollzählig ist, stünde einem Konzert bei der Eröffnung der Winter Olympiade in Sochi eigentlich nichts mehr im Wege?