Echt, Macron will es Allen recht machen?

27. Juli 2017

Der französische Präsident Emmanuel Macron verspricht anläßlich einer Einbürgerungszeremonie von künftigen Franzosen in Orleans bis zum Jahresende alle Flüchtlinge von den Straßen, Plätzen, aus den U-Bahnschächten, unter den Brücken und aus den Wäldern Frankreichs verschwinden zu lassen! (Unser Land soll schöner werden?)

Er will sie menschenwürdig unterbringen. Das sei eine Frage der Menschlichkeit, der Würde und der Effizienz! (d’accord!)

Es soll künftig sehr schnell (tout de suite!) die grundsätzliche Asylfähigkeit der Illegalen geprüft und im positiven Fall die Bearbeitungszeit von derzeit 18 auf nur noch 6 Monate, auf nur noch ein Drittel der gegenwärtigen Zeit (Zack-zack!) reduziert werden. Noch diesen Sommer soll damit begonnen werden…

Die Abgelehnten sollten umgehend an (über?) die Grenzen zurückgeführt werden. Ziel sei es Lager (der Konzentration?) in denen es „heiss her geht“,  sogenannte „hotspots“ in Libyen zu schaffen, in denen die Flüchtlinge gesammelt, verwahrt und vorsortiert werden könnten, ohne daß deren Anblick die Europäer betrübt. Warm und abgelegen genug für „hotspots“ ist es ja in der libyschen Wüste das ganze Jahr…

Nicht nur in Calais, sondern auch in Paris, gehören wilde Camps unter Brücken oder im Freien unter menschenunwürdigen Bedingungen zu alltäglichen Bild. Da rennt Macron sozusagen offene Türen ein mit seiner Absicht. In einer ersten Umfrage des LE FIGARO stimmten die Franzosen mit 60% zu 40% für Macrons Plan!

Würde ihm dies so gelingen, dann hätte er „das Flüchtlingsproblem“ gelöst, zumindest für die Franzosen, vielleicht sogar für die Europäer? Für die Flüchtlinge nicht. An deren Fluchtgründen und Verzweiflung hätte sich dadurch gar nichts geändert…

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http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2017/07/27/01016-20170727ARTFIG00178-la-france-va-creer-en-libye-des-hotspots-pour-demandeurs-d-asile.php


Bodycount in Texas!

5. Mai 2017

Vergessene Massentragödie: Beim Versuch der illegalen Einreise von Mexiko in die USA starben in 16 Jahren mit mindestens 6.023 Toten mehr Menschen als bei 9/11 und dem Hurrican Katrina zusammen, die etwa 4.800 Tote kosteten! Dazu kommt eine vermutete ganz erhebliche Dunkelziffer. Ein betroffener Sheriff sagte, er schätze auf jeden gefundenen Toten kämen fünf weitere, die irgendwo da draussen lägen und ihrer Entdeckung harrten!

THE NEW YORK TIMES veröffentlichte gestern einen unglaublichen Artikel zu diesem Thema und dies auf eine geradezu ästhetische Art und Weise die in krassem Widerspruch zum Thema des Artikels steht, oder gerade nicht, wenn es nämlich ihr Ziel war, den unbekannten Opfern, die keine Namen sondern Nummern tragen, auf diese Weise ein kleines bißchen Menschenwürde zurückzugeben?

Englisch kann hier in diesen Breiten so ziemlich jeder, weshalb ich den Artikel einfach hier verlinke:


Die 30 DAX-Konzerne beschäftigen zusammen 54 Flüchtlinge!

18. Februar 2017

Die 30 DAX-Konzerne, die „Creme de la creme“ der deutschen Wirtschaft, verantwortlich für 1.100 Milliarden €uro Umsatz erwirtschaftet durch 3,5 Millionen Beschäftigte stellten 2016 zusammen genau 54 Flüchtlinge ein!

50 Flüchtlinge stellte die POST ein,
02 Flüchtlinge stellte SAP ein und
02 Flüchtlinge stellte MERCK ein, macht
54 Flüchtlinge in der Summe, irgendwann nützlich für die Wirtschaft?

Was Merkel oder die CDU 2005 sagte bezüglich erforderlicher Einwanderung von Menschen für den Arbeitsmarkt in Deutschland und was die Wirtschaft in der konkreten Lage 2016 mit einer knappen Million Flüchtlingen im Land machte, das sind zweierlei Schuhe!

Die folgenden Fakten sind dem verlinkten FAZ-Artikel entnommen:

Der DAIMLER Zetsche, der vollmundig vor der IAA die Flüchtlinge als die verzweifelt gesuchten hochmotivierten Arbeitnehmer angepriesen hatte, hat übrigens keinen Einzigen eingestellt! DAIMLER suche noch unter den 135.000 als arbeitslos gemeldeten Flüchtlingen, von denen 100.000 nicht die geringste Qualifikation besitzen.

Insgesamt habe es im Juni 2016 übrigens 665.000 offene Stellen gegeben. (Nachtrag vom 21.02.2017: SPON meldet 1 Million offener Stellen im 4. Quartal 2016! Da stünde, rein statistisch gesehen, jedem der eine Million Flüchtlinge auch ein Arbeitsplatz zu Verfügung, jedoch passen Sprache und Qualifikation nicht ins Anforderungsprofil!)
Arbeitsministerin Andrea Nahles, bezeichnet Flüchtlinge inzwischen nicht mehr als Arbeitskräfte von Morgen, sondern von bestenfalls Übermorgen!

Die Bundesagentur für Arbeit sieht die Mängel in der fehlenden Sprachqualifikation auf benötigtem Level. Die DAX Konzerne haben inzwischen eine geringe Zahl von Praktikumsplätzen exklusiv für Flüchtlinge eingerichtet, von denen gerade mal 20% besetzt sind…

Bei allem Respekt, eine Erfolgsgeschichte liest sich anders, oder?
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/welcher-konzern-stellte-fluechtlinge-ein-14322168.html


Ukrainer, US-Bürger und Chinesen „überfluten“ die EU und keiner hat’s gemerkt!

21. Oktober 2015

Vor einiger Zeit veröffentlichte ich hier im Blog Zahlen über die Anzahl von Flüchtlingen, die in Europa Asyl suchten und zwar pro Million Einwohner und nicht in absoluten Zahlen!

So wird zum Beispiel die reale Belastung für ein Land klarer ausgedrückt. Dabei stellte sich damals heraus, daß die bösen, Rechten in Ungarn fast viermal soviel Flüchtlingen aufnahmen als Deutschland und auch Österreich und Schweden noch sehr deutlich vor Deutschland lagen, dem wiederum Malta(!) dicht auf den Hacken folgte…

Hier nun eine ähnliche Statistik der EUROSTAT über die Zahl der im Jahr 2014(!) erteilten Aufenthaltsgenehmigungen insgesamt und derer aus Gründen der Arbeitsaufnahme in Ländern der EU. Wieder finde ich die Zahlen insgesamt doch sehr überraschend:

Die genauen Zahlen und Säulendiagramme für alle 28 Staaten der EU, plus den EU-Durchschnitt, finden Sie im folgenden Link, bei dem die Darstellung  im Kopf der Grafik zwischen Aufenthaltsgenehmigungen insgesamt und solchen „zum Zwecke der Arbeitsaufnahme“ umgeschaltet werden kann!

http://www.elconfidencial.com/economia/2015-10-21/espana-concede-mas-permisos-de-residencia-por-causas-laborales-que-alemania_1066932/

Hier also nur ein paar Details:
Ranking Aufenthaltsgenehmigung gesamt pro 1.000 Ew:
01. Malta 23,2
03. Schweden 11,1
04. Polen 9,4
05. UK 8,8
…. EU-Durchschnitt 4,5
11. Spanien 4,1
12. Niederlande 4,1
17. Frankreich 3,3
18. Deutschland 2,9(!)
28. Rumänien 0,5

Davon in % zur Arbeitsaufnahme erteilt pro Tsd. Ew:
01. Litauen 66,2%
02. Polen 58,0%
09. Italien 26,1%
…. EU-Durchschnitt 24,8%
10. Spanien 22,5%
15. UK 20,6%
22. Schweden 13,8%
23. Deutschland 12,3%
27. Frankreich 8,8%
28. Bulgarien 3,5%

Wenn ich die deutschen Zahlen richtig interpretiere, dann steht hier also nicht die Arbeitsaufnahme im Vordergrund, sondern z.B. die Familienzusammenführung, oder die Ausbildung?

Die sehr lesenswerten EUROSTAT Originalzahlen (in Englisch) kann jeder selbst lesen und interpretieren:
http://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/7038745/3-20102015-BP-EN.pdf/70063124-c3f2-4dfa-96d5-aa5044b927a6

Interessant aber, und nicht tagtäglich in den TV-News zu sehen, die EU wiurde 2014 von mehr Ukrainern 302.772, US-Bürgern 199.244 und Chinesen  169.657 „überflutet“, als von Syrern 81.899, Russen 73.821, Brasilianern 57.099 und Türken 56.323. Hätten Sie das vermutet?

Wenn Sie diese „Flut“ von US-Bürgern und Chinesen nicht in ihrer Umgebung entdecken, wundern sie sich nicht, die kommen fast alle nach England, bzw. ins UK!


Er jagte mir als Kind die meiste Angst ein. Das hat er nun davon: Christopher Lee starb mit 93!

11. Juni 2015

Sir Christopher Lee starb im Alter von 93 Jahren in einem Londoner Hospital, in das er mit Atem- und Herzproblemen eingeliefert worden war.

Es ist nicht bekannt, ob der Tod eintrat als eine wohlmeinende Krankenschwester die schweren Vorhänge seines Zimmers beiseite zog um die Sommersonne in sein Zimmer zu lassen.

Vermutlich wird sich die gesamte Ärzteschaft des Krankenhauses vor Mitternacht vor seinem Bett einfinden, ausgerüstet mit Knoblauch, Kreuzen und Kerzen und „was man halt so braucht um sich Untote vom Hals zu halten“.

Mich würde es freuen, wenn er um Mitternacht mit seinem draculischen Lachen aus seinem Bett stiege, während die Weisskittel in panischer Flucht das Haus verliessen. Der Rest wäre – genau wie immer – bekannt.

Mir gruselte als Kind (wohlig) auf dem Heimweg aus dem Kino, wenn Dr. Fu Manchu’s Gesicht aus einer finalen Explosionswolke von nuklearer Ausdehnung hämisch lachte und ankündigte: „Ich, Doktor Fu Manchu, komme wieder!“

Als Graf Dracula stieg er später – geradezu inflationär häufig – allnächtlich um Mitternacht aus seinem Sarg, welche Gaudi! Unvergesslich sein aufgerissener Mund und seine voller Angst starr aufgerissenen Augen, eine Pop-Ikone! Es soll entstanden sein, als ihm am Set einmal ein Zahnarzt in den Mund schauen wollte;-)

Er wird mir also durchaus fehlen, wenngleich bis zu seiner (virtuellen?) Ermordung durch U.S.-Marines in den letzten Jahren Osama bin Laden seine Rolle für mich mehr oder weniger akzeptabel ausfüllte…

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Für eine ernsthafte Würdigung des künstlerischen Lebens des vielseitigen Schauspielers und Sängers:

http://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Lee


Mitten in Europa: 11-jährige als Arbeits- und Sex-Sklavin ausgebeutet!

9. Juni 2015

Die spanische GUARDIA CIVIL berichtet auf ihrer offiziellen Website von einem Fall, den sie jüngst in Andalusien aufklären konnte.

Sie nahm in Andalusien, in den Provinzen Valladolid und Sevilla, fünf Personen aus zwei Familienclans mit rumänischem Migrationshintergrund fest, die eine Elfjährige zum Zwecke der totalen Ausbeutung für 17.000 Euro untereinander verkauften!

Der Vorwurf lautet auf die Straftatbestände Freiheitsberaubung, Misshandlung, Vergewaltigung, sexuellen Missbrauch, und Sklavenarbeit!

Die Ermittlungen begannen, als im Jahre 2014 der GUARDIA CIVIL bekannt wurde, dass sich die Eltern aus zwei Familienclans darauf einigten, die Minderjährige für 17.000 Euro zu verkaufen und sie bei einer rituellen Hochzeitsfeier in Rumänien mit dem neunzehnjährigen Sohn des aufnehmenden Clans zu „verheiraten“!

Die Polizei fand heraus, dass das Kind bei einer anderen Familie in der Provinz Valladolid lebte. Sie hatte einen telefonischen Hilferuf an ihre Mutter abgesetzt und sich über schlechte Behandlung und Ausbeutung, sowohl sexuell als auch arbeitsmäßig beklagt. Die betreffende Familie verkündete, sie ließe das Kind, die „Ehefrau“ nur gegen eine „Kompensationzahlung“ von 10.000 Euro zu ihren Eltern zurück kehren.

Die GUARDIA CIVIL nahm darauf hin fünf Personen fest. Das waren die „Eltern“ beider Familien-Clans im Alter von ca. 40 Jahren, sowie der neunzehnjährige „Ehemann“ des Kindes.

Es stellte sich heraus, dass das Kind seit seiner Ankunft sexuell und sklavisch ausgebeutet und geschlagen und vielfältig misshandelt worden war. Sie musste sehr lange Arbeitstage an unbezahlter Arbeit in der Landwirtschaft bei Trauben- und Kartoffelernte leisten. Offenbar sollte so der „Brautpreis“ wieder erwirtschaftet werden? Auch wurden ihr sehr schmerzhaft die Ohrringe aus den Ohrläppchen abgerissen,“ als Teil der Tilgung der 10.000 Euro Kompensation“, die nach Meinung der Käufer vom ursprünglichen Kaufpreis noch nicht durch sexuelle oder arbeitsmäßige Ausbeutung „abgearbeitet“ worden waren und die von der „Käuferfamilie“ deshalb zurückgefordert worden waren!

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http://www.guardiacivil.es/es/prensa/noticias/5358.html

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Dies ist sicher ein besonders schändlicher, krimineller Fall, aber in der spanischen Landwirtschaft wird traditionell, was billige Helfer anbelangt, in einer „Grauzone“ gearbeitet. Schon vor 30 Jahren konnte man auf den Feldern illegale Schwarzafrikaner knechten sehen, die ihren Arbeitgebern nahezu rechtlos ausgeliefert waren. Die Lage mag sich seitdem stark verbessert haben, Illegale werden aber immer noch entdeckt. Die Elfjährige aus dieser Meldung ist auch in Spanien schulpflichtig und konnte nur illegal beschäftigt werden…


Islamisten. Gefährliche Verbündete der CAT-SEPs?

17. April 2015

Das Thema begleitet den katalanischen Separatismus (CAT-SEP) zwar prinzipiell schon länger, in den letzten Tagen und Wochen hat es sich aber real, rhetorisch, politisch-medial und polemisch zugespitzt.

Es geht um den Vorwurf von Madrid, dass die separatistischen Katalanen islamische Einwanderung nach Katalonien besonders gefördert und unter diesen Einwanderern besonders für ihre Zwecke geworben hätten.

Der unterstellte Hintergedanke: Diese Menschen sprächen weder Spanisch, noch fühlten sie sich Spanien, seiner Kultur und Geschichte verbunden und könnten deshalb schnell zu neuen Katalanen und damit zu CAT-SEP’s werden.

NOU CATALANS (1) heisst folglich der Verein, der mit Unterstützung der Generalitat unter den – hauptsächlich – Nordafrikanern aktiv für die Integration im Sinne der Separatisten wirbt. Speziell für diese Zielgruppe war das Wahlrecht bei Catalunyas Fake-Referendum so geändert worden, dass diese Einwanderer nach einem Jahr wahlberechtigt und damit Spaniern und Katalanen vollständig gleichgestellt waren in dieser iberischen Schicksalsfrage! Kein Wunder, dass Madrid dies nicht gerne sah. Man stelle sich einmal vor, Madrid ließe ein paar hunderttausend Chinesen einfliegen nach Barcelona, diese ein Jahr subventionieren und dann (ganz legal!) für den Verbleib Kataloniens in Spanien stimmen? Das Geschrei der Katalanen würde man bis nach Deutschland hören…

Die spanische Rechte wirft den CAT-SEP’s deshalb den Ausverkauf Kataloniens an die Araber vor und bedient damit latente alte Ängste einer Re-Reconquista der iberischen Halbinsel , diesmal durch den Islam und nicht von Süden, von Gibraltar her, sondern von den Großräumen Barcelona und Madrid ausgehend. Jüngst machte in der Ultra-Rechten Zeitung „LA RAZON“ ein Artikel über die CAT-SEP’s Furore, der in einer Art ‚Fake-Arabisch‘ geschrieben war und die Zukunft eines unabhängigen Kataloniens und dieses ‚Fake-Arabisch‘ als die zukünftige neue Sprache der Katalanen darstellen sollte. Polemik pur zwar, aber es wird darüber geredet…

Bekanntlich hat die Strategie bisher nicht funktioniert, denn trotz dieser Migranten-Unterstützung haben im November  nur ein Drittel der Wahlberechtigten, nämlich 80% der 40% der Wahlberechtigten, die an dieser Wahl teilgenommen haben, die Separatisten gewählt.

Nun gab es Festnahmen von Djihadisten im Metropolitan-Raum Barcelona. Nun wird in den Medien eine akute islamistische Gefahr beschworen und vor allem, nun wird die Schuldfrage gestellt. Es wurde angeblich Fotos von Sehenswürdigkeiten Barcelonas gefunden, die explizit unter deren strategischen Eignung für Anschläge aufgenommen worden seien und es soll Pläne gegeben haben eine Person in Spanien zu entführen, in einen der berüchtigten orangen Overalls zu kleiden und öffentlich á la IS zu enthaupten.

Die Katalanen werfen Madrid vor, nicht ausreichend über die Gefährdungslage informiert worden zu sein. Madrid wirft den CAT-SEPs gefährliche, unkritische Nähe zu Islamisten vor. Die autonome katalanische Polizei, die Mossos d’Esquadra, räumt mangelnde Koordination, Abstimmung und Information mit den nationalen Polizeien der Policía Nacional und der Guardia Civil ein. Alle schieben sich gegenseitig die Schuld an den Zuständen zu…

Die Gesetze sehen die Zuständigkeit Madrids für ALLE grenzüberschreitenden internationalen  Polizei- und Geheimdienstkontakte vor. Die Katalanen hingegen fordern, natürlich nicht ohne CAT-SEP-Hintergedanken, direkte Kontakte ihrer Mossos zu internationalen Polizeien und Geheimdiensten, eine faktische Anerkennung auf der Arbeitsebene sozusagen.

Tatsache ist, dass Madrid auf Hinweis seines Geheimdienstes vor über einem Jahr einen führenden Aktivisten von NOU CATALANS wegen „unerlaubten“ (geheimdienstlichen) Aktivitäten und wegen Salafismus unter Protest der CAT-SEP’s des Landes verwiesen hat. Ähnliches war dem mann zuvor schon in Belgien widerfahren. Ein Vorwurf Madrids an die Katalanen aus jüngster Zeit lautet, dass sich Vertreter der Generalitat de Catalunya mit diesem Islamisten in Nordafrika getroffen und Gespräche geführt hätten.

Inzwischen hat Barcelona erstmals eine Dienstvorschrift für die Mossos über den Umgang mit djihadistischen Personen, Gruppen, Ereignissen erstellt in der für jeden Mosso in jeder Lage und Situation der Umgang mit der islamistischen Gefahr geregelt wird. Das Innenministerium in Madrid hat u.a. die Bedrohungstufen neu geregelt. Bisher gab es vier Stufen mit jeweils drei Unterstufen, also 12(!) verschieden Stufen der islamistischen Bedrohung! Künftig wird es fünf Stufen der Bedrohung geben, ohne Unterstufen. Schöne Beispiele für die manchmal wahnwitzige spanisch/katalanische Bürokratie ;-)
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(1) http://www.nouscatalans.cat/