Soll Österreichs Bundesheer in Ceuta und Melilla Spanien und die EU vor illegaler Migration schützen?

4. September 2018

Bei einem inoffiziellen Treffen der EU-Verteidigungsminister soll der österreichische Minister den möglichen Einsatz des Bundesheeres zur Verteidigung der EU-Aussengrenze in Ceuta und Melilla ins Gespräch gebracht haben, ohne dies offiziell anzubieten. Österreich habe Erfahrungen mit EU- bzw. Schengen-Raum-Aussengrenzen und könne hier tätig werden bis diese Aufgabe zum Beispiel durch FRONTEX übernommen werden könne.

Die Bilder gehen seit Jahr und Tag um die Welt von Scharen Zentralafrikanern, die unter Inkaufnahme von schweren Verletzungen 6m hohe, mit Nato-Draht gekrönte Zäune teilweise erfolgreich überwinden, nur um dann größtenteils zurückgeschickt zu werden. Solange diese illegalen Einwanderer nur ihre eigenen Verletzungen in Kauf nahmen, störten die Bilder von stundenlang wie Vögel auf dem hohen Zaun sitzenden Menschen anscheinend niemand? Neuerdings wehren sie sich, agieren koordiniert und gewalttätig, gehen den Zäunen mit Schneidgeräten an den Draht, sparen sich so das gefährliche und mühsame Geklettere und gefähren ihrerseits nun die spanische Grenzpolizei Guardia Civil, indem sie diese mit ätzendem Löschkalk bewerfen!

Spanien hat Hilfe der EU verlangt, denn es handelt sich sowohl in Ceuta als auch in Melilla um EU-Außengrenzen. Ob Spanien dabei an das Aussi-Bundesheer gedacht hat, oder eher ganz profan an EU-Geldmittel, das entzieht sich meiner Kenntnis…
Witzig wäre nur, daß rund 300 Jahre nach dem Spanischen Erbfolgekrieg zwischen Habsburger und Bourbonen, die Nachfolger der Habsburger den Bourbonen zu Hilfe kommen würden. Am 11.09. jährt sich die Niederlage der Katalanen die in diesem Erbfolgekrieg auf das Habsburger Pferd anstatt auf das des Bourbonen gesetzt hatten und wird von den CAT-SEP’s bei der LA DIADA zur spanische Unterdrückung der Katalanen umgelogen!

––––––
https://www.wochenblick.at/spanien-kunasek-will-nach-migranten-attacken-bundesheer-einsetzen/

https://www.elconfidencialdigital.com/articulo/defensa/soldados-austriacos-proteger-valla-ceuta-melilla/20180829185651115441.html

Advertisements

1. Tag nach EU-Gipfel: Italien sperrt seine Häfen für NGO-Flüchtlingsschiffe den ganzen Sommer über!

29. Juni 2018

Der rechtsradikale italienische Innenminister von der Lega (Nord), Matteo Salvini tönte bereits am 1. Tag nach dem EU-Gipfel, dass die NGO’s Italien nur auf Postkarten sehen würden. Selbst das Auffüllen von Vorräten und Betanken wolle er ihnen verbieten!

Ziel sei es, daß nur noch von staatlicher Seite, auf beiden Seiten des Mittelmeeres, gerettet werde! Die Hilforganisationen würden – bewusst oder ungewusst – den Schleppern helfen! Mit dem EU Gipfel sei er sehr zufrieden. Italien habe sich durchgesetzt, werde wahrgenommen, sei wieder wer…

_______
http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2018/06/29/97001-20180629FILWWW00185-les-ports-italiens-fermes-tout-l-ete-aux-ong-salvini.php


Was die EU in Brüssel vereinbart hat!

29. Juni 2018

Hier kann sich jeder sein eigenes Bild machen von dem Verhandlungsmarathon und seinen Ergebnissen:

 

28-euco-final-conclusions-en


Trumps Mexiko-Mauer wird US-Bürger einsperren!

26. Juni 2018

Das ganze menschenunwürdige Spektakel über die illegalen Migranten an der Grenze der USA zu Mexiko hat, wie die meisten Dinge im Leben, ZWEI SEITEN!

Während die Anzahl der Mexikaner in den USA abnimmt, was man Angesichts der TV-Bilder kaum glauben kann, ziehen massenhaft US-Bürger über die Grenze nach Mexiko, oft Rentner und in der Regel aus wirtschaftlichen Gründen, weswegen man polemisch aber durchaus zutreffend von US-Wirtschaftsflüchtlingen sprechen kann!

Im 10.500 Einwohner Dorf Ajijic am Chapala See, dem größten mexikanischen Süßwasser-See in 1.500m Höhe in der Provinz Jalisco gelegen, lebten früher höchstens eine handvoll Ausländer. Heute sei der Ort mit schlecht integrierten US-Migranten überschwemmt, die unter sich blieben, ihre eigenen Caffées und Kneipen hätten und kaum Spanisch sprächen, sagt ein Einwohner. Vom nahe gelegenen Flughafen Guadalajara gingen täglich „unzählige“ Flüge in die USA. Die Gegend sei wegen der Lebenshaltungskosten und des milden Klimas ein begehrtes Ziel von US-Rentnern, deren Anzahl sich über die Wintermonate verdoppele. Es sind in der Regel diejenigen, deren Renten nicht für Florida, Texas oder Kalifornien ausreichen.

„Mit dem Geld, von dem ich hier gut leben kann, müsste ich in den USA unter der Brücke schlafen“ sagte einer von ihnen.

In den USA leben etwa 11 Millionen Mexikaner, deren Zahl aber seit Jahren rückläufig ist, denn es kehren mehr von ihnen nach Mexiko zurück als Migranten über die Grenze kommen. Die von Trump beschworene Menschenschwemme entbehrt der faktischen Grundlage. US-Behörden schätzen die Zahl der US-Bürger in Mexiko auf rund 1,5 Millionen. Ein Teil davon hat die mexikanische Staatsangehörigkeit, andere eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung, andere müssen monatlich über die Grenze um mit einem neuen Touristenvisum wieder einzureisen und andere sind, ja.. es gibt sie tatsächlich, ILLEGALE US-Wirtschaftsmigranten in Mexiko!

An schönen Stellen des Landes kann es durchaus eine lokale Überzahl an US-Bürgern geben, die sich keinerlei Mühe geben, sich den Sitten und Gebräuchen ihres Gastlandes anzupassen. Statt dessen sollen die Mexikaner gefälligst US-Englisch lernen, das kann man ja wohl erwarten?

Die US-Bürger mit niedrigen Renten können sich in den USA weder die Lebenshaltungskosten, noch das Gesundheitssystem leisten und können mit Fug und Recht als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet werden. Diesen Menschen ist Donald Trump mit seinen Ansichten, Twitter-Kommentaren, Grenzmaßnahmen und den Kindern in Stahlkäfigen ein Greuel und ihnen ist durchaus klar, daß sie betroffen sein würden, wenn dieses Pendel einmal zurückschlüge und die Grenze geschlossen oder die juristische Grundlage ihrer mexikanischen Existenz verändert werden würde.

Trotzdem ist mit der Anwesenheit dieser US-Rentner-Unterschicht beiden Seiten geholfen, denn wenn diese mit ihren wenigen Dollars in Mexiko klar kommen, dann geben sie diese auch aus und dies hilft der lokalen Bevölkerung, ihrem Handel und Gewerbe, das ist überhaupt keine Frage!

Die Amis seien zwar arrogant, behandelten die Einheimischen von oben herab, aber bezahlten gut und besser als Mexikaner und man habe sich auf sie eingestellt, auch wenn sie die Inflation nach oben trieben, nach den „ehernen“ Gesetzen von Angebot und Nachfrage.

Den Amerikanern wiederum seien die Mexikaner zu laut, sie lieben es laut, den Lärm und Freude sei häufig mit Feuerwerk, Knallern und Schüssen verbunden…

https://www.google.com/maps/@20.2608152,-103.1271889,10z?hl=de

______
https://www.volkskrant.nl/nieuws-achtergrond/in-mexico-zijn-het-juist-de-amerikanen-die-binnenstromen-de-taal-niet-spreken-en-de-lokale-bevolking-verdringen~b87eeb2d/


Echt, Macron will es Allen recht machen?

27. Juli 2017

Der französische Präsident Emmanuel Macron verspricht anläßlich einer Einbürgerungszeremonie von künftigen Franzosen in Orleans bis zum Jahresende alle Flüchtlinge von den Straßen, Plätzen, aus den U-Bahnschächten, unter den Brücken und aus den Wäldern Frankreichs verschwinden zu lassen! (Unser Land soll schöner werden?)

Er will sie menschenwürdig unterbringen. Das sei eine Frage der Menschlichkeit, der Würde und der Effizienz! (d’accord!)

Es soll künftig sehr schnell (tout de suite!) die grundsätzliche Asylfähigkeit der Illegalen geprüft und im positiven Fall die Bearbeitungszeit von derzeit 18 auf nur noch 6 Monate, auf nur noch ein Drittel der gegenwärtigen Zeit (Zack-zack!) reduziert werden. Noch diesen Sommer soll damit begonnen werden…

Die Abgelehnten sollten umgehend an (über?) die Grenzen zurückgeführt werden. Ziel sei es Lager (der Konzentration?) in denen es „heiss her geht“,  sogenannte „hotspots“ in Libyen zu schaffen, in denen die Flüchtlinge gesammelt, verwahrt und vorsortiert werden könnten, ohne daß deren Anblick die Europäer betrübt. Warm und abgelegen genug für „hotspots“ ist es ja in der libyschen Wüste das ganze Jahr…

Nicht nur in Calais, sondern auch in Paris, gehören wilde Camps unter Brücken oder im Freien unter menschenunwürdigen Bedingungen zu alltäglichen Bild. Da rennt Macron sozusagen offene Türen ein mit seiner Absicht. In einer ersten Umfrage des LE FIGARO stimmten die Franzosen mit 60% zu 40% für Macrons Plan!

Würde ihm dies so gelingen, dann hätte er „das Flüchtlingsproblem“ gelöst, zumindest für die Franzosen, vielleicht sogar für die Europäer? Für die Flüchtlinge nicht. An deren Fluchtgründen und Verzweiflung hätte sich dadurch gar nichts geändert…

______
http://www.lefigaro.fr/actualite-france/2017/07/27/01016-20170727ARTFIG00178-la-france-va-creer-en-libye-des-hotspots-pour-demandeurs-d-asile.php


Bodycount in Texas!

5. Mai 2017

Vergessene Massentragödie: Beim Versuch der illegalen Einreise von Mexiko in die USA starben in 16 Jahren mit mindestens 6.023 Toten mehr Menschen als bei 9/11 und dem Hurrican Katrina zusammen, die etwa 4.800 Tote kosteten! Dazu kommt eine vermutete ganz erhebliche Dunkelziffer. Ein betroffener Sheriff sagte, er schätze auf jeden gefundenen Toten kämen fünf weitere, die irgendwo da draussen lägen und ihrer Entdeckung harrten!

THE NEW YORK TIMES veröffentlichte gestern einen unglaublichen Artikel zu diesem Thema und dies auf eine geradezu ästhetische Art und Weise die in krassem Widerspruch zum Thema des Artikels steht, oder gerade nicht, wenn es nämlich ihr Ziel war, den unbekannten Opfern, die keine Namen sondern Nummern tragen, auf diese Weise ein kleines bißchen Menschenwürde zurückzugeben?

Englisch kann hier in diesen Breiten so ziemlich jeder, weshalb ich den Artikel einfach hier verlinke:


Die 30 DAX-Konzerne beschäftigen zusammen 54 Flüchtlinge!

18. Februar 2017

Die 30 DAX-Konzerne, die „Creme de la creme“ der deutschen Wirtschaft, verantwortlich für 1.100 Milliarden €uro Umsatz erwirtschaftet durch 3,5 Millionen Beschäftigte stellten 2016 zusammen genau 54 Flüchtlinge ein!

50 Flüchtlinge stellte die POST ein,
02 Flüchtlinge stellte SAP ein und
02 Flüchtlinge stellte MERCK ein, macht
54 Flüchtlinge in der Summe, irgendwann nützlich für die Wirtschaft?

Was Merkel oder die CDU 2005 sagte bezüglich erforderlicher Einwanderung von Menschen für den Arbeitsmarkt in Deutschland und was die Wirtschaft in der konkreten Lage 2016 mit einer knappen Million Flüchtlingen im Land machte, das sind zweierlei Schuhe!

Die folgenden Fakten sind dem verlinkten FAZ-Artikel entnommen:

Der DAIMLER Zetsche, der vollmundig vor der IAA die Flüchtlinge als die verzweifelt gesuchten hochmotivierten Arbeitnehmer angepriesen hatte, hat übrigens keinen Einzigen eingestellt! DAIMLER suche noch unter den 135.000 als arbeitslos gemeldeten Flüchtlingen, von denen 100.000 nicht die geringste Qualifikation besitzen.

Insgesamt habe es im Juni 2016 übrigens 665.000 offene Stellen gegeben. (Nachtrag vom 21.02.2017: SPON meldet 1 Million offener Stellen im 4. Quartal 2016! Da stünde, rein statistisch gesehen, jedem der eine Million Flüchtlinge auch ein Arbeitsplatz zu Verfügung, jedoch passen Sprache und Qualifikation nicht ins Anforderungsprofil!)
Arbeitsministerin Andrea Nahles, bezeichnet Flüchtlinge inzwischen nicht mehr als Arbeitskräfte von Morgen, sondern von bestenfalls Übermorgen!

Die Bundesagentur für Arbeit sieht die Mängel in der fehlenden Sprachqualifikation auf benötigtem Level. Die DAX Konzerne haben inzwischen eine geringe Zahl von Praktikumsplätzen exklusiv für Flüchtlinge eingerichtet, von denen gerade mal 20% besetzt sind…

Bei allem Respekt, eine Erfolgsgeschichte liest sich anders, oder?
______
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/welcher-konzern-stellte-fluechtlinge-ein-14322168.html