US-Marines krallen sich permanent in Spanien fest!

29. Mai 2015

Der Ministerrat wird heute eine Vereinbarung zwischen Spanien und den USA verabschieden die das Ziel hat, die befristete US-Militärbasis Moron bei Sevilla in eine permanente US-Basis der Marines in Spanien für deren endlosen Kriege in Afrika umzuwandeln. Bekanntlich muss das US-Militär ständig irgendwo eingreifen und mit brutaler Gewalt Frieden schaffen. Am 17. April 2014 war der zeitweilige Status von Moron noch um ein Jahr verlängert worden. Jetzt haben die USA Rajoy geschafft und ihre Wünsche durchgesetzt!

Das bedeutet 850* US-Marines sowie 12 Transport-, vier Tank- und ein Versorgungsflugzeug treiben aus Südspanien, aus der EU heraus, ihr Unwesen in Afrika!

Der Leibhaftige John Kerry, seines Zeichens US-Außenminister und sein spanisches Pendant José Manuel García-Margallo, werden diese tolle Vereinbarung am kommenden Sonntag/Montag in Spanien unterzeichnen…
Freut euch Afrika, „eure Befreier“ sind schon ganz nahe!

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Leer más:  El Consejo de Ministros convierte a Morón en base permanente de Estados Unidos. Noticias de España  http://www.elconfidencial.com/espana/2015-05-29/el-consejo-ministros-convierte-a-moron-en-base-permanente-de-estados-unidos_862374/#lpu6kSbNxsgLClhq
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* ABC will sogar höhere Zahlen kennen und nennt maximal 2.200 Marines, 500 Zivilangestellte und 22 Flugzeuge als vertraglich vereinbartes Maximum! Manche glauben, dass beide Zahlen richtig sind und parallel 2.200 Marines permanent und weitere 850 Marines zeitweilig in Moron stationiert werden könnten, das wären also in der Summe 3.050 Marines!

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NACHTRAG:
Mein Eindruck scheint richtig gewesen zu sein. Die genannten Zahlen für permanente und zeitweilige Präsenz in Moron müssen addiert werden! Das bedeutet, dass die USA in einem von ihnen selbst verkündeten Krisenfall 2.700 + 800 = 3.500 U.S.-Marines und 26 +14 = 40 Flugzeuge vom Typ MV-22 Osprey und C-130 Hercules zum Kampf in Afrika in Moron stationieren können und so Spanien und die EU ebenso in ihre Kriege verwickeln können, wie Stuttgart oder Ramstein…
Moron soll also Hauptbasis für USAFRICOM werden, bei Bedarf sollen die Marines aber auch in Europa(!) und im Nahen Osten eingesetzt werden können!

PS: Die von Spanien gewünschten Jobs versprachen sie nicht, wollen aber Umbauten im Wert von 26 Mio Euro „auch durch spanische Firmen ausführen lassen, sofern dies nicht US-Vorschriften und Regelungen widerspricht“! Seit 2010 sind in Moron 240 Bedienstete entlassen worden…

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Zur Unterzeichnung des Vertrages in Spanien wird es heute wohl nicht kommen. John Kerry ist mit seinem Rennrad in Frankreich beim Training in einer Verhandlungspause mit den Iranern gestürzt und wurde zur Behandlung in die Uni-Klinik Genf geflogen. Er soll stabil, bei Bewusstsein sein und eine Beinverletzung davongetragen haben…


Saudis und Golfstaaten sehen ihren Rang bedroht!

12. Mai 2015

Letzte Woche war der französische Präsident François Hollande in Saudi Arabien um Rafale-Jets zu verscherbeln und danach auch in den Golfstaaten und hat dort als erster westlicher Staatsmann am einem Treffen des Golfrates teilgenommen.

Ob er da schon erfahren hat, dass die Scheichs Obamas Einladung nach Washington und Camp Davis vom 13.5 -14.5., also Mittwoch und Donnerstag boykottieren wollen?

Anscheinend sind die Scheichs mit Obamas Iran-Politik, die ich im Prinzip für richtig halte, überhaupt nicht einverstanden, fast so wie der Israeli Netanyahu! Stell’ dir vor, Obama lädt ein und keiner geht hin?

So kam es zu dem unerhörten Affront, daß nicht nur der König von Saudi Arabien, sondern auch die Emirs von Katar und Kuwait den US-Präsidenten versetzten und rangniedrigere Stellvertreter senden wollen!

Sollten die USA ihre Beziehung zum Iran generell ändern, dann würde das den Rang ihrer Verbündeten in Saudi Arabien und am Golf tangieren.. und möglicherweise auch den der Israels… und.. der Türkei?

Unter diesem Aspekt wäre es nachvollziehbar, wenn die nicht Hurra schreien. Andererseits, wenn die USA mit dem Iran gute Beziehungen hätten, dann würden die Iraner nicht mit Raketen drohen und dann bräuchte es keinen US-Raketenschutzschirm in Europa;-)


HK empört: Großkunde BW pinkelt Waffenlieferanten ans Bein!

31. März 2015

Da sitzt ein weltweit renomierter Waffenfabrikant grantelnd im Schwobeländle und rügt seinen vermutlich größten und ältesten Kunden der Inkompetenz und Ahnungslosigkeit? Das erlebt man auch nicht alle Tage!

Bei der Bundeswehr gibt es seit Jahren Kritik an der mangelnden Schussgenauigkeit des Standargewehrs G36 bei Hitze. Dabei sei es egal, ob diese Hitze klimatisch, oder durch Lauferhitzung wegen häufigen Gebrauchs, bedingt sei…

Die Bundeswehr-Hierarchie tat ihr Möglichstes, diese interne Kritik der Stoppelhopser zu unterdrücken. HK war so etwas wie eine heilige Institution der Beschaffer und sakrosankt.

Die Kritik über das G36 ebbte aber nicht ab und sogar der Wehrbeauftragte wurde von der Basis bemüht, die zunehmend in heissen Konflikten Probleme mit der “Infanteristenbraut” bekam. Dass es menschliche Verluste gab durch das G36, dürfte zwar zu vermuten, im konkreten Fall aber nur schwer zu beweisen sein, nur die Freund/Feind-Relation wird kritisiert. Das Risiko der eigenen Soldaten sollte im Einsatz das Risiko der „Feinde“ möglichst nicht überschreiten. Eine bescheidene Forderung sollte man meinen, doch weit gefehlt?

Jetzt überprüfte die Wehrtechnische Dienststelle WTD 91, die für Waffen und Munition, selbst erstmals das kritisierte Gewehr und die Vorwürfe wurden bestätigt. Bei Dauerfeuer oder hohen Außentemperaturen weicht anscheinend die  Ummantelung des Laufes aus einem Verbundstoff derart auf, dass dieser nicht mehr fest fixiert ist, sondern sozusagen „in dem Brei schwimmt“ (meine Formulierung, als ahnungsloser Laie!). Das Ergebnis seien Streukreise von über 50cm, die Waffe unter diesen Bedingungen nicht zielsicher! Bei welcher (realistischen?) Kampfentfernung wurden die 50cm denn ermittelt? Für welche Entfernung das G36 konzipiert? Stehen unsere Jungs für HK nicht nahe genug am Feind?

Wie pingelig, wie unrealistisch diese Waffentester ohne Kampferfahrung doch sind. Es ist doch wohl egal, ob man in einer Horde wilder Taliban denjenigen trifft, auf den man gezielt hat, oder den daneben? Das wird doch erst beim letzten der Ziele zu einem echten Problem, oder? Im Gegenteil: Das ist doch ein Alleinstellungsmerkmal der Waffe, das als Verkaufsargument genutzt werden kann. Man braucht mit dem G36 nicht zu zielen, nur ungefähr zu deuten und trifft trotzdem. Ja, Herrgottsakra, da verkauft man doch gleich das Doppelte…

Der Test löste Sondersitzungen im Verteidigungsministerium aus, helle Aufregung: Jahrzehntelang hatten doch Lieferant und Kunde wie ein gut geschmierter (Verzeihung, ich meinte natürlich gut geölter) Beschaffungs-Mechanismus zusammen gehalten und jede Kritik unterdrückt und immer fleissig nachgeordert…

Doch das Unvorstellbare geschah: Man zog zumindest verbal eine Alternative, den Wechsel des G36 als Basiswaffe der Bundeswehr in Erwägung, Revolution! Ob es sich bei diesem Wechsel um die Rückkehr zum G3 handelt, ist derzeit nicht bekannt.

In der „normalen“ Wirtschaft wäre jetzt beim Lieferanten „die Kacke am Dampfen“, die Vertriebsleitung gefährdet, nicht so bei HK!

Der BW-Test zähle nicht, werde von HK nicht anerkannt, denn man sei nicht beteiligt gewesen! Im Klartext: Die Bundeswehr wird für unfähig gehalten ein Sturmgewehr zu testen! Ja, liebe Leute bei HK, nun bleibt doch mal auf dem Teppich, das G36 ist doch kein Marinehubschrauber!

Was also tun? Die Bundeswehr sollte sich bei HK entschuldigen und noch einmal ein ordentliches Los HK36 nachbestellen. Dann sollte sie bei der NATO fordern, beim bevorstehenden Konflikt mit Russland nur in der Polarregion, im ewigen Eis, eingesetzt zu werden. Da hätte dann auch der Marinehubschrauber kein Problem, der nicht über offenem Wasser fliegen darf…
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Jetzt erklärt sich wohl, aus dem Selbstverständnis des Waffenherstellers heraus, die Überschrift dieses Artikels? Den meisten Menschen wird es indessen genau anders herum vorkommen, nämlich, dass der Waffenhersteller dem Großkunden jahrelang ans Bein pinkelte?


Türkei: Zweifel über NATO-Patriot-Raketen!

27. März 2015

In türkischen Medien wird über die Wirksamkeit der NATO-Patriot-Raketen diskutiert, von denen 5 Systeme, unter anderem aus den Niederlanden und Deutschland in der Südost-Türkei stationiert sind.

Sie sollen hochoffiziell den NATO-Verbündeten Türkei vor Angriffen des bösen Syrers Assad schützen. Der böse Syrer Assad hat nun trotzdem am 24. März eine Rakete auf türkisches Territorium geschossen, die Patriots haben’s.. NICHT verhindert!

Nun merken die Medien an, dass die Türkei ursprünglich zum Schutz ihrer 800km Grenze zu Syrien 20 Systeme verlangt, aber von der NATO nur 5 bekommen habe. Diese seien überdies so stationiert, dass man auf den Gedanken kommen könne, sie sollten hauptsächlich und vorrangig den türkischen NATO-Luftwaffenstützpunkt Incirlik schützen, auf den die USA so heiss sind! So sind die Patriots verteilt: Eine steht in den Adana, zwei in den Kahramanmaraş und zwei in den Gaziantep Provinzen.

Inoffiziell hörten die Medien aus NATO-Kreisen, dass die Rakete außerhalb der Reichweite des Patriot-Radars und der Einsatzweite der Rakete gelandet sei.

Offiziell bekam die Türkei salbungsvolle Worte der NATO, über „größtmögliche Abdeckung… maximalen Schutz… für Millionen Menschen“.

Ein Dementi des Vorwurfes, die Südost-Flanke der Türkei sei ungeschützt, zumindest nicht vollständig geschützt, klingt irgendwie anders?

Daraus wird jetzt natürlich die Forderung nach dem eigenen, Langstrecken-Raketen- und Luftabwehrsystem für die Türkei, um das man u.a. auch mit China verhandelt, abgeleitet.

http://www.dailysabah.com/politics/2015/03/26/natos-patriot-shield-unable-to-protect-turkey-from-syrian-rockets


Arbeitsteilung: Merkel verhandelt, Obama putscht!

23. Februar 2015

Gestern fanden sich eine Menge Demokratie-Heuchler auf dem Maidan in Kiew ein um dem ersten Jahrestag des blutigen US-Putsches in der Ukraine zu gedenken. Vielleicht wurde es ja hinterher, als die Kameras ausgeschaltet waren, noch eine lustige Siegesfeier, wer kann das schon wissen?

Nicht jeder US-Putsch verläuft aber glatt und schließlich kann sich Frau Nuland nicht persönlich um alles kümmern. Der vorläufig(?) letzte(?) US-Putschversuch ist offenbar fehlgeschlagen, dies fast vor der eigenen Haustür der Amis und obwohl die ganze Welt abgelenkt auf die Verhandlungen von Merkel, Hollande, Putin & Co. ins Minsk schaute. Venezuela sollte es mal wieder sein..

Doch lest selbst (von Thierry Meyssan in voltairenet.org):

“…Die Obama-Administration hat wieder einmal gewaltsam versucht, ein politisches Regime zu ändern, das ihr widersteht. Am 12. Februar sollte ein Flugzeug der Academi (Ex-Blackwater), das zu einem venezolanischen Militärflugzeug umfrisiert wurde, den Präsidentenpalast bombardieren, um Präsident Nicolas Maduro zu töten. Die Verschwörer hatten geplant, die ehemalige Parlaments-Abgeordnete María Corina Machado an die Macht zu hieven und sie sofort durch ehemalige lateinamerikanische Präsidenten beglaubigen zu lassen…”

http://www.voltairenet.org/article186821.html


US-Army: Alles muss man selbst machen in dieser Ukraine!

6. Februar 2015

In den USA wachsen anscheinend in jüngster Zeit die Zweifel, ob mit einer umstrittenen und noch nicht endgültig entschiedenen Waffenlieferung an die Ukraine deren Kriegsglück entscheidend verbessert werden könnte. Auslöser dieser Zweifel ist die Verhaftung eines hohen ukrainischen Militärs am vergangenen Mittwoch, des Lt. Col. Mykhailo Chornobai, dem Spionage für Russland vorgeworfen wird.

Interessierte Kreise  hauptsächlich aus den Maidan-Milizen, behaupten, dass die ukrainische Armee vom russischen Geheimdienst F.S.B. unterwandert sei und man stellenweise nicht wisse, ob das noch die ukrainische Armee, sondern bereits der F.S.B. sei?

Seit Ausbruch der Kämpfe in der Ost-Ukraine seien rund 300 ukrainische Militärs unter dem Vorwurf der Spionage für Russland festgenommen worden. Dies kann natürlich auch eine Hexenjagd auf Sündenböcke für die verheerende Leistung der ukrainischen Armee gewesen sein, die den Rebellen klar unterlegen scheint?

Es wird von noch mehr russischen Spionen in noch höheren Rängen der ukrainischen Armee geredet und ob man nicht die ganze Führungsstruktur ändern müsse. Eine Parallelstruktur des Generalstabes, vielleicht gleich direkt von der US-Army geführt?

http://www.nytimes.com/2015/02/06/world/europe/kerry-biden-hollande-merkel-ukraine-conflict.html


Makabres Jubiläum: Nach 70 Jahren, erstmals wieder deutsche Blitzkrieger gegen Russland?

19. Januar 2015

Seit dem 14. Januar führt Deutschland die 25.000 Mann starke Eingreiftruppe der Nato, die „Nato Response Force“ (NRF). Daraus folgt eine führende Rolle bei der Aufstellung einer „gemeinsamen Kampfgruppe von sehr hohem Bereitschaftsgrad, der 7.000 Mann starken „Very High Readiness Joint Task Force” (VJTF). Diese Blitzkrieger sollen blitzschnell einen Blitzkrieg gegen Russland führen können. Na ja, zumindest 24 Stunden lang, oder so? Davon werden 2.000 Mann durch die Bundeswehr gestellt. So kommt es also zu der fatalen Lage, dass 70 Jahre nach 1945 wieder deutsche Soldaten in den Kampf mit russischen Soldaten verwickelt werden könnten, toll, wirklich ganz toll! Manche lernen es halt nie…

Über ihren Einsatz, als sogenannte „Speerspitze“ der NATO, sprich „Kanonenfutter“, entscheidet nicht das deutsche Parlament, sondern ausschließlich die NATO, sprich US-Generäle. Geeignete Anlässe schaffen Typen wie Nazi-Jats in Kiev – völlig skrupellos – nach einem Anruf aus den USA.

Ironie der Geschichte: Was 1944-45 die Ukrainer für die Nazi-Wehrmacht waren, nämlich Vasallen zum Verheizen, das sind 2015 deutsche Bundeswehrsoldaten für die Strategen in Washington. Für die USA hat es sich voll gelohnt, damals zu Schröders Zeiten, auf die sich devot andienende Oppositionsführerin zu setzen!