CAT-SEP’s vor Spaltung?

13. September 2018

Zwei Tage, nachdem im spanischen Kongress die PSOE und PDECat einen offenen Dialog zum Thema Katalonien innerhalb der spanischen Verfassung vereinbarten, über den heute abgestimmt werden sollte, hat sich dieser Weg zumindest vorerst wieder in Luft aufgelöst.

Die Truppe von Carles Puigdemont, dem Irren von Waterloo, hat gestern Abend ihre Bereitschaft zu einem Dialog auf dieser Grundlage zurückgezogen, nachdem zuvor bereits die ERC des U-Häftlings Oriol Junqueras und der in der Schweiz untergetauchten Marta Rovira dabei nicht folgen wollten.

Die Anarcho-CUP lehnt sowieso ständig alles ab, was nicht den härtestmöglichen Bruch bedeuten würde.

Teile der CAT-SEP’s betrachten einen Dialog auf der Basis der spanischen Verfassung quasi als automatische Fortsetzung des Autonomismus, den sie mit ihren illegalen Spektakeln des 6. und 7. Septembers und des 1. und 23. Oktobers 2017 für endgültig überwunden glauben.

So gibt es also sowohl bei der PDECat als auch bei der ERC höchst unterschiedliche Positionen im Kongress in Madrid, in der Generalitat in Barcelona, bei den ins Ausland Geflüchteten, bei den in Promi-U-Haft in katalanischen Gefängnissen Einsitzenden, bei den Straßenkämpfern von den CDR, bei der ANC und den Demo-Parolen eines Quim Torra. Alle kämpfen um ihre Pfründe, um Geld, Macht und Einfluß und ein Jeder kämpft dabei gegen Jeden. Es soll, es darf nur bitte nichts nach Aussen dringen!

Was hatte diesen Rückzug in Etappen ausgelöst? Ein PSOE-Abgeordneter hatte im Kongress gesagt „man könne miteinander über alles reden, außer über die Unabhängigkeit Kataloniens!“ Das war, wie für einen Vampir die gleichzeitige Konfrontation mit dem Kreuz, Weihwasser und Knoblauch! Das war schlicht zu viel für die Separatisten, deren gesamte politische und wirtschaftliche Existenz auf der Beibehaltung dieses Konfliktes beruht! Das war zuviel verlangt…

Das war dann eine erneute Niederlage für die Pläne von „Sánchez-84“, die sich nacheinander in Schall und viel Rauch auflösen. Er wird, trotz gegenteiligen Ankündigungen, um vorgezogene Neuwahlen wohl nicht herum kommen?
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https://www.lavanguardia.com/politica/20180913/451783390010/mocion-dialogo-pdecat-psoe-independentismo.html

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DIADA_2018: Tractoria pflügt mit Treckern durch Barcelona!

11. September 2018

Die Hardcore-Separatisten kommen bekanntlich vom Land und die Allerallerhärtesten kommen mit dem eigenen Trecker:

Laut ANC hätten sich, garantiert ohne die übliche Übertreibung, 460.000 Separatisten zur Demo angemeldet. Sie seien in 1.500 angeheuerten Bussen vom Land in die Stadt gekarrt worden, was ziemlich große Busse für je 300 Insassen erforderte! Doch nur 60% von ihnen hätten zuvor das offizielle Demo-Hemdchen erworben, der Rest demonstriere in Zivil oder gar mit freiem Oberkörper?

Von 06:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr sind folgende Busslinien von der Demo betroffen und es herrsche mehr als das sonst übliche Chaos in Barcelona:

D40, D50, H6, H8, H10, H12, V3, V5, V7, V9, V11, V13, V15, V17, V21, 6, 7, 19, 22, 24, 27, 33, 34, 39, 45, 47, 55, 59, 62, 63, 67, 68, 78, 92, 113 y Bus Turístic (Ruta Roja y Azul).


Der Staatsstreich in CAT begann heute vor einem Jahr und nicht erst am 1. und 27. Oktober 2017!

6. September 2018

Das illegale Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober und die Zehn-Sekunden-Unabhängigkeitserklärung vom 27. Oktober 2017 werden von Vielen als Auslöser des Staatsstreiches wahrgenommen, dabei begann der Rechtsbruch genau heute vor einem Jahr.

Die CAT-SEP-Rebellen gaben sich nicht einmal Mühe ihr Handeln zu verschleiern, sie sehen sich nämlich in selbstverliehenem höheren Recht als der schnöde Staat Spanien.

An diesem 6. und 7. September verabschiedete die CAT-SEP-Mehrheit im katalanischen Autonomieparlament in einem improvisierten Eilverfahren unter bewusstem Bruch von Kompetenzen, Gesetzen, der eigenen Geschäftsordnung des Parlamentes und der Rechte der Abgeordneten und Parteien der Minderheit ein sogenanntes „Gesetz“, daß das für den 1. Oktober geplante illegale Referendum ermöglichen und dieser Willkür ein scheinlegales politisches Mäntelchen umlegen sollte. Im Prinzip wussten die Rechts- und Gesetzesbrecher also ganz genau, was sie taten und planten.

Das „Gesetz des Referendums“ erklärte die Katalanen eigenmächtig zum souveränen politischen Subjekt, das als solches frei und demokratisch das Recht auf Entscheidung über Selbstbestimmung habe. Man könnte es also ein Ermächtigungsgesetz nennen, wenn dieser Begriff nicht schon für die deutschen Nazis gebraucht worden wäre? Dann wurde planvoll die separatistische Minderheit zur Mehrheit der Katalanen, „zum katalanischen Volk“ gar, erklärt und die Existenz andersdenkender Katalanen und einer parlamentarischen Opposition geleugnet.

Die „einseitigste Autonomieparlamentspräsidentin aller Zeiten“ Carme Forcadell nahm dieses Gesetz zur Bearbeitung an und brach damit bewusst 5 Urteile des Verfassungsgerichtes Tribunal Constitutional und die Ratschläge der eigenen Rechtsabteilung des Autonomieparlamentes, der Letrados de la Cámera!

Die Abstimmung wurde nicht in der Tagesordnung aufgeführt um eine Suspension des Plenums zu vermeiden.

Die krasseste und zugleich zutreffendste Beschreibung dieses Staatsstreichs lieferte „der Leibhaftige“, Carles Puigdemont vor den Kameras des CAT-SEP-Propagandasenders TV3: „Wir leben nicht in einer Demokratie, so wie WIR sie verstehen!“ Genau in diesem „WIR“ liegt die Wahrheit. Es bedeutet die Unfähigkeit, bzw. den Unwillen, andere Meinungen und demokratische Prozesse, Abläufe, Gewaltenteilung und Recht für ALLE zu akzeptieren. Was Wir nicht mögen, das räumen WIR einfach mit allen Mitteln beiseite, egal wie. Das ist UNSER Verständnis von Recht und Demokratie!

Ich will das hier nicht in allen bekannten Details ausführen, nur kurz umreissen. Nach Eröffnung der Sitzung stellten die CAT-SEP’s einen Antrag auf Änderung der Tagesordnung für ihr „Ermächtigungsgesetz“ (huch, nun hab‘ ich es doch so genannt!) Gleichzeitig sollten dafür alle Abläufe und Fristen so geändert werden, daß der parlamentarischen Opposition keine Zeit für irgendwelche Einsprüche blieb.

So setzten sie dann sogleich mit Artikel 3 „alle juristischen Rechte und Instanzen außer Kraft, die mit diesem neuen Gesetz in Konflikt geraten könnten!“

Wie sagte doch die süsse kleine Schwedin, diese Pippi Langstrumpf: „Ich mach‘ mir meine Welt, ganz wie sie mir gefällt!“ Passender in diesem Zusammenhang wäre allerdings der Vergleich mit Benito Mussolini und Adolf Hitler, „die sich auch ihre Welt bastelten, ganz wie es ihnen gefiel!“ Es gibt übrigens etliche Parallelen zwischen den CAT-SEP’s und deutschen Nazis und italienischen Faschisten.

Die mittlerweile in die kapitalistischen Schweiz geflüchtete Anarcho-CUP Vorturnerin Anna Gabriel erklärte ganz offen, „daß wir institutionellen und sozialen Ungehorsam gegen den Staat und seine Verbote zeigen müssen!“

Wissentliche absichtsvolle Rechtsbrüche, Missachtung der Gesetze, alles in konkrete Paragrafen von Verfassung und Strafgesetzbuch fassbar, sollen folgenlos bleiben, denn „Ich mach‘ mir meine Welt, ganz wie sie mir gefällt!“

Wenn die mutmaßlichen Straftäter dann weitermachen, eine Gefahr für Recht und öffentliche Ordnung darstellend, sie deshalb in U-Haft genommen werden, bzw. ins Ausland fliehen, dann werden sie per CAT-SEP-Definition zu „presos politics“ zu politischen Gefangenen.

Die Opposition verließ unter diesen Bedingungen das Parlament, denn sie war faktisch ausgeschaltet worden. Miquel Iceta und Inés Arrimadas stellten die richtigen Fragen bei ihrem Abgang: „Ich frage mich, was Sie für eine Vorstellung von Demokratie haben? Wenn Sie ein öffentliches Amt antreten, was glauben Sie, was das bedeutet, dass es einen Immunitäts-Pass, einen Freibrief bedeutet, dass Sie  gar Super-Kräfte bekommen?

Das ganze unwürdige Spektakel wurd LIVE in TV3 übertragen, was bei der im Oktober beginnenden Gerichtsverhandlung sehr nützlich sein dürfte?

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http://www.elmundo.es/espana/2018/09/06/5b9023ec22601d121d8b46e4.html


Quim Torra droht Sánchez heissen Herbst an und lädt zum Selbstgespräch!

5. September 2018

Auf einer Konferenz am gestrigen Abend über die politische Zukunft Kataloniens und die Tagesordnung der nationalseparatistischen Separatisten aus Sicht der CAT-SEP’s, hat die rassistische Autonomiepräsidenten-Persiflage und selbsternannter Statthalter des wirren Waterloo-Flüchtlings Carles Puigdemont der leibhaftige Quim Torra Pedro Sánchez mit seinen im Vorfeld geäusserten Selbstverwaltungs-Referendum-Plänen und neuem Estatut „voll vor die Wand laufen lassen“! Das war nicht anders zu erwarten, es sei denn, zwischen Sánchez und den CAT-SEP’s gibt es geheime Absprachen mit anderen Zielen?

Hier ein paar Punkte, die Quim Torra äußerte:

VERFAHREN GEGEN AUTONOMIEMINISTER:
Für die Untersuchungshäftlinge (und Flüchtlinge?) akzeptiere er nur einen absoluten Freispruch. Andernfalls würde er mit dem (ihm hörigen Teil des) katalanischen Autonomieparlament die notwendigen Entscheidungen im Interesse des (genetisch höherwertigen?) katalanischen Volkes treffen!

Sie akzeptierten keine ungerechten Strafen, die nur mehr Schmerz, Konflikt und Unterdrückung brächten. Darauf könnte man niemals etwas neues aufbauen! (Diese Erkenntnis nach dem Verhalten der CAT-SEP’s der letzten sieben Jahre kommt zwar sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät?)

DIALOG MIT DER ZENTRALREGIERUNG:
Wir haben in der Vergangenheit, in der Gegenwart und werden auch in der Zukunft Dialog und Verhandlungen angeboten über unsere niemals-nicht absolut unverrückbaren Maximalforderungen (der Freilassung und Amnestierung der U-Häftlinge und Flüchtlinge, Missbrauch und Parteilichkeit der spanischen Politik, Justiz und generell allem Spanischen gegen die voll unterdrückten katalanischen Opfer und NATÜRLICH der Umsetzung des Rechtes der Selbstbestimmung des katalanischen Volkes per Referendum, mit dem „natürlich“ bereits feststehenden Endergebnis einer unabhängigen katalanischen Republik!)

Wir wollen aber keine Sieger (WIR!) und Verlierer (DIE SPANIER!) sondern wir wollen den Sieg teilen (99% für CAT und 1% für Spanien).

Dafür rufen wir, die friedliebenden Katalanen die spanische Regierung zu Verhandlungen in guter Absicht auf. Setzen wir uns, hören wir zu, sprechen und verhandeln wir, immer in Frieden und Demokratie als Handlungsprinzipien (über unsere oben genannten unverrückbaren Maximalforderungen!).

SELBSTBESTIMMUNG:
80% der Katalanen wollen ein bindendes Referendum über die SELBSTBESTIMMUNG!
Es gab ein geplantes Projekt die Unabhängigeitsbewegung zu zerstören.
Das (höherwertige) katalanische Volk hat widerstanden. Wir haben keinen einzigen Schritt zurück gemacht (außer bei der Sardana!) und haben auf absolut gar nichts verzichtet! Und vor der Weltöffentlichkeit ist „unsere Sache“ fester und respektierter als je zuvor (wofür Karle Putschdämon in Waterloo, Belgien, Berlin, Deutschland oder auf Kurztrips nach Finnland und Schottland kräftig sorgt! (Hauptsache, das Land liefert nicht per Europäischem Haftbefehl nach Spanien aus!)

Der Vorschlag des (höherwertigen) katalanischen Volkes lautet schlicht: „Freiheit oder Freiheit!“

Aber Mitten im 21. Jahrhundert will der (minderwertige) spanische Staat das Recht des (höherwertigen) katalanischen Volkes auf Selbstbestimmung nicht anerkennen! (Die sind ja praktisch noch im Mittelalter stecken geblieben, diese Spanier!)

UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNG:
Sie ist die vorrangige Strömung, die treibende Kraft und hat die Mehrheit (von max. 47%) der Bevölkerung hinter sich. (Genau betrachtet, gibt es nicht mehr als ein gutes Drittel der Katalanen, die aktive Separatisten sind, aber die zählen halt doppelt, gell, Quim?)

Wie schon der (leibhaftige) Aznar einst sagte, „das Problem mit uns Separatisten sei, wenn wir Urnen aufstellten, gewännen wir“ (Aznar wusste, daß wir dafür sorgen würden!).

Wir Katalanen haben die gleichen Rechte wie die Schotten und die Einwohner von Quebec unsere Zukunft zu entscheiden! (Bekanntlich sind in beiden Fällen die Unabhängigkeitsbewegungen gescheitert und beide Gebiete sind Teil des UK, bzw. Kanadas geblieben und zahlen bis heute wirtschaftlich ihren Preis für die Ambition!)

Wir wissen, daß wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen! (ohne Worte!)

VORSCHLAG VON PEDRO SÁNCHEZ:
Gestern hörten wir einen ersten Vorschlag über ein Unabhängigkeitsreferendum, der nicht uninteressant bleibt! (Da muss er sich verhört haben, unser guter Quim? Es ging um SELBSTVERWALTUNG, nicht um UNABHÄNGIGKEIT!)

ABER, Präsident Sánchez, die Debatte der katalanischen Gesellschaft geht nicht um ein neues Estatut. Das Fake-Referendum vom 1. Oktober 2017 ist gültig und wir arbeiten daran, es umzusetzen. Nur ein abgesprochenes, gemeinsam verabredetes Referendum über die Unabhängigkeit von (dem blöden) Spanien und international anerkannt (Endlich, endlich! Darauf hat die Welt gewartet, ihr fällt ein Erdrutsch von den Schultern!) kann dieses Mandat des 1-O 2017 erneuern, ablösen.

MONARCHIE:
Wer kann eine Monarchie unterstützen, die Gewalt gegen das eigene Volk gut heisst?
80% der (katalanischen?) Bevölkerung sieht die Monarchie NICHT als eigene Institution.

CAT-SEP-FLÜCHTLINGE:
Hier ist keiner vor der Justiz geflohen, ganz im Gegenteil, wir mussten sie im Ausland suchen!

LA DIADA (11.09.2018):
Ich werde dazu aufrufen die Diagonal (Hauptverkehrsachse Barcelonas) stillzulegen!

DEMOS:
Ich werde zu Demos für Bürgerrechte, Soziale Rechte und Nationale Rechte in Katalonien aufrufen! (Präziser, die Rechte der separatistischen (genetisch höherwertigen) Minderheit gegenüber der (genetisch mit minderwertigen) Spaniern vermischten Mehrheit, die nach dem angestrebten Sieg der CAT-SEP’s flugs nach Andalusien ausgewiesen werden wird, wo sie eigentlich hingehören!)

Bei den breit gestreuten Themen der Demos kann und soll dann jeder Katalane mitlaufen und so Teil des konstituierenden Volkes sein! (Auch Hausbesetzer und Manteros?)

URTEIL GEGEN „ESTATUT“:
Der konstitutionelle Pakt zwischen Spanien und Katalonien zerbrach mit dem Urteil gegen das Estatut.
Der spanische Staat machte einen schweren Fehler mit diesem Urteil und heute kann er den nächsten Fehler machen mit einem neuen Urteil diesmal gegen den Mesa des katalanischen Autonomieparlamentes (denn wir alle haben absolute Narrenfreiheit und können für unsere (Un-)Taten von Madrid in gar keinem Fall zur Verantwortung gezogen werden!

1-OKTOBER:
Die Gewalt des Staates hat die bürgerlichen Rechte und Grundfreiheiten beerdigt!
Die Zeit der Drohungen und Angst ist (endgültig) vorbei in Katalonien! (Kommt doch her, wenn ihr was wollt, ihr Spanier! Wir friedliebenden Katalanen werden eure Nasen so zerschmettern, wie die dieser Russin, die sich erdreistete, die Öffentlichkeit verschönernde gelbe Schleifchen abreissen zu wollen!

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https://www.20minutos.es/noticia/3430829/0/frases-quim-torra-discurso-autodeterminacion-cataluna-independencia/

ANMERKUNG:
Die Sätze in Klammern wurden von mir, natürlich ausschließlich des besseren Verständnisses wegen, den Aussagen von Quim Torra hinzugefügt.)

PS: Quim Torra zog sein Theater in einem Theater ab, wie überaus passend!

 

 


Erste Risse bei den CAT-SEP’s!

4. September 2018

Es musste ja so kommen! Mich wunderte nur, daß es so lange gedauert hat, bis die offensichtliche Ungleichheit zwischen den wegen dem illegalen Fake-Referendum vom 1. Oktober und der sekundenlangen „April-April-Scherz-Unabhängigkeit“ vom 27. Oktober 2017 in mittlerweile katalanischen Gefängnissen einsitzenden Separatisten-Führern und den in Saus-und-Braus bei vollen Bezügen plus Auslandszulage und Spesen in Belgien und Schottland lebenden Flüchtlingen erste Ergebnisse der Entsolidarisierung zeigen musste.

Okay, die U-Häftlinge sollen, so ist es zu lesen, inzwischen wie nicht anders zu erwarten war, auch Privilegien der unterschiedlichsten Art* genießen, ABER sie sitzen in U-Haft und der Prozess gegen sie soll im Oktober beginnen. So sickerten jetzt durch Besucher der U-Häftlinge und von denen autorisiert Aussagen und Einschätzungen über Karle Putschdämon & Co. an die Öffentlichkeit, nachdem sie Carles Puigdemont für einen Irren hielten und seine Umgebung, also z.B. Quim Torra und Elsa Artadi noch viel irrer sei! Eine wahre, wenn auch späte Erkenntnis…

Sie fühlen sich auch von Puigdemont betrogen und verraten, denn als er sich am Abend der Sekunden-Unabhängigkeitserklärung in Barcelona von ihnen allen mit den Worten „Morgen, alle in unseren Büros“ verabschiedete, da lag in dem Kofferraum, in dem er in dieser gleichen Nacht in Embryonalstellung nach Marseille, Frankreich floh, wohl schon eine warme Decke und ein Kuschelkissen für ihn, den „größten katalanischen Unabhängigkeitshelden aller Zeiten“, GRÖKAUAZ bereit…

Übrigens ist Pedro Sánchez mit seinem Angebot eines Referendums über ein neues Estatut zur Selbstverwaltung der spanischen Autonomie Katalonien das Kunststück gelungen, daß sein Vorschlag von ALLEN Parteien und Bewegungen des GESAMTEN politischen Spektrums ins Spanien ABGELEHNT wurde! Den Einen geht es nicht weit genug, denn sie wollen Selbstbestimmung und nicht Selbstverwaltung, den Anderen geht es bereits zu weit, denn die Kompetenzen einer spanischen Autonomie sind bekanntlich deutlich größer als die eines deutschen Bundeslandes! Am Ende geht es wohl wie immer ums Geld, denn was die CAT-SEP’s traditionell neidisch macht ist die auf alten historischen Rechten basierende baskische Art zunächst ALLE Steuern selbst einzusammeln und dann Madrid abzugeben, was Madrid zugestanden wird, während in Katalonien von der Zentralregierung in Madrid einkassiert und dann den Katalanen in Barcelona „natürlich viel, viel zu wenig“ zurückgezahlt wird. Aus dieser Ecke stammen die berühmten 16 Milliarden pro Jahr, die Madrid Barcelona laut Oriol Junqueras schulde, bis diese beliebte Opfer-Mähr „Madrid beraubt uns“ von kompetenten Leuten öffentlich so zerpflückt wurde, daß sich der 3-Zentner(?) Mann und Pseudo-Wirtschaftsminister der spanischen Autonomie Katalonien Junqueras vor laufenden Kameras von TV3 fast in Luft auflöste, fast wie eine riesige Hüpfburg, bei der Einer den Stöpsel rausgezogen hat…

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20180901/puigdemont-gover-72-horas-despues-dui-7012400

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*(Ihre ständigen offiziellen Besucher der CAT-SEP-Generalitat werden nicht registriert und kontrolliert und niemand weiß was sie inzwischen alles an Dingen in ihren Zellen-Komplexen besitzen. Dagegen werden gegen Justizvollzugs-Bedienstete, die sich legal im Rahmen ihrer täglichen Arbeit über die Anstalt-Files der einsitzenden CAT-SEP’s im PC-Netzwerk der Gefängnisse informieren wollen, Ermittlungen ihrer höchsten Vorgesetzten geführt, wogegen die Gewerkschaft CCOO offiziell protestierte!)


Sánchez bietet CAT-SEP’s Referendum für neues „Estatut“, gegen Haushaltsunterstützung!

3. September 2018

Wovon träumt der Mann sonst so? Das dürfte wohl als Köder nicht ausreichen für Fische, die ihrerseits von der Unabhängigkeit träumen?

Quim Torra, die rassistisch-nationalistische Autonomiepräsidenten Persiflage, heizt unterdessen schon mal die Gewalt der Straße an. Der Gewaltpöbel soll es offenbar richten?  Geplant ist anscheinend, Barcelona und die Metropolitan-Region zwischen der Diada, dem 11. September und dem 1. Oktober ständig zu blockieren, den Verkehr mit Demos an strategischen Punkten, Straßen und Plätzen zum Erliegen zu bringen und dies für „sage und schreibe“ drei Wochen! Dazu sollen sie Zelte mitbringen, um an den besetzten Plätzen regelrecht campieren zu können! Um dies umzusetzen braucht es eine Generalitat, der diese Aktionen im Prinzip gerade recht kommen und eine Autonomiepolizei, die dabei den wohlwollenden Handlanger spielt und aufpasst, daß den Demonstranten, die immerhin eine ganze Millionenstadt zur Geisel nehmen wollen, von wütenden Einwohnern kein Haar gekrümmt wird.

Gelänge dies, wäre der Schaden für die Wirtschaft, die Einwohner und Touristen in Barcelona immens. Die CDR, die Comités de Defensa de la República, zu Zeiten der Vorgängerregierung spöttisch „Chicos de Rajoy“ genannt, agieren diesmal recht konspirativ, lassen ihre Pläne nur in groben Skizzen durchsickern, was die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten eher unterstreichen dürfte?

Hilfreich könnte lediglich sein, daß zwischen den politischen Hauptgruppen der Separatisten, also zwischen der ERC und der PDeCAT, keine Einigkeit über das Vorgehen zu bestehen scheint. Die ERC, angeführt vom inhaftierten Oriol Junqueras, setzt auf langwierige Verhandlungen, während „der Proll“ Quim Torra offenbar auf Provokation, Spannung und Klamauk setzt, je nachdem was Karle Putschdämon in Waterloo gerade so durch den unfrisierten Wirrkopf geht. Aber vielleicht spielen die beiden Separatistenparteien auch nur arbeitsteilig das alte Spiel „good cop, bad cop“? Die CDR beschimpfen die ERC jedenfalls schon als Verräter…

Die ANC wiederum, welche die Diada am 11. September traditionell organisiert, hat gerade keine Glückssträhne. Ihr Vorhaben zu dem Kommunalwahlen im kommenden Jahr mit einer gemeinsamen Separatistenliste anzutreten um so zu gewährleisten, daß in der großen Mehrheit der katalanischen Rathäuser Separatisten auf den Rats- und Bürgermeisterstühlen sitzen werden, wird bisher von keiner der Separatistenparteien geteilt oder unterstützt. Die wollen alle selber antreten und sich nicht hinter der sogenannten Katalanischen Nationalversammlung (=ANC) verstecken. Da wird ein beträchtlicher Verlust an Einfluß sichtbar.

Die Anarchos von der CUP fühlen sich von allen verraten und drohen damit den Haushalt nicht zu unterstützen, was in Richtung vorgezogener Neuwahlen denken lässt und zwar nicht nur in spanischen Autonomie Katalonien, sondern gleich in ganz Spanien, den Pedro Sánchez steht vor dem gleichen Problem seinen Haushalt durch den Kongress bringen zu müssen und keine Mehrheit dafür zu haben. Seine langjährige PSOE-Rivalin Susana Díaz in Andalusien könnte sich für vorgezogene Neuwahlen erwärmen, weil sie so dem Urteil im Korruptionsprozess ERE zuvorkommen könnte, bei dem die korrputen Verflechtungen der Sozialisten in Andalusien offen gelegt werden. Danach zu wählen wäre Harakiri…

Gemeinsames Motto: Fällt dir gar nichts mehr ein, ruf‘ schnell Neuwahlen aus!


Inaktivität der CAT-Govern Argument zur Abschaffung der Autonomie?

31. August 2018

SIE TUN NICHT, wofür sie fürstlich bezahlt werden, nämlich die Angelegenheiten der spanischen Autonomie Katalonien innerhalb ihrer Zuständigkeit und Kompetenzen demokratisch politisch zu regeln, sondern sie misbrauchen Amt, Macht und Steuergelder und basteln als radikale Minderheit an ihrer Phantasie-Republik Katalonien.

Obwohl sie, wie von ihnen selbst angekündigt, bis Oktober nichts vernünftiges tun, nicht regieren, sondern das Parlament mangels Mehrheit gleich ganz geschlossen halten wollen, scheint trotzdem alles seinen „gewohnten Gang“ zu gehen in CAT? Niemand vermisst sie anscheinend in einem Alltag, so ganz ohne Autonomieregierung?

Liefern die CAT-SEP’s da nicht selbst den stärksten Beweis ihrer absoluten Überflüssigkeit und ein starkes Argument für die Abschaffung der Autonomie samt ihres entsprechenden Regierungs-Wasserkopfes?