Den nationalkatalanistischen Separatisten flattern die Nerven!

19. November 2016

Eine bestellte Umfrage des der Generalitat eigenen CEO (Centre d’Estudis d’Opinió) aus der zweiten Oktoberhälfte zeigt, daß die künstlich zusammengerechnete Mehrheit der Separatisten im katalanischen Autonomieparlament zu bröckeln beginnt!

Die Mehrheit aus Jx3%Sí und CUP von bisher 62+10=72 Sitzen bei einer absoluten Mehrheit von 68 Sitzen droht laut dieser Umfrage auf (60-62)+(6-8)= (66-70) Sitze und damit evtl. unter die absolute Mehrheit zu fallen!

Die neoliberalen C’s würden von 25 Sitzen auf 20-21 Sitze fallen.

Die PSC würde mit (14-15) Sitzen weitere 1-2 Sitze verlieren.

Die von den Separatisten großzügig ihrem eigenen Lager zugerechneten  „Cat. Sí que es Pot“ würden ihre Sitzzahl zwar von 11 auf 19-20 fast verdoppeln. Der Anteil unter ihnen, der den Bruch mit Spanien NICHT will, stieg jedoch gleichzeitig auf 60% an!

Die PPC, der erklärte „Feind aus Madrid“, könnte von 11 auf 13-14 um 2-3 Sitze zulegen.

Dagegen zeigen die Antworten auf die Frage „wollen Sie, daß Catalunya ein unabhängiger Staat ist“ ein über den Verlauf des letzten Jahres recht stabiles Bild zweier gleich großer Lager von je etwa 45%. Das „Nein“-Lager ist momentan zwar um zwei Zehntel Prozent größer, aber das oszilliert ständig in engen Margen und dürfte vernachlässigbar sein?

Dabei muss man aber natürlich auch berücksichtigen, daß diese Befragung von den parteiischen CAT-SEP’s ausging, die zu keinem bisherigen Zeitpunkt ihrer jetzt seit fünf Jahren andauernden Kampagne die Zustimmung von mehr als einem Drittel der 7,5 Millionen Katalanen nachweisen konnten!

Keine leichte Zeiten für die CAT-SEP’s also, doch die Verdrängung der Realität gehört traditionell zu ihren leichtesten Übungen!
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Nachtrag:
Ein weiterer Aspekt der Ergebnisse dieser Umfrage ist die Wählerwanderung INNERHALB der CAT-SEP’s wo 21,3% weg von der Anarcho-CUP hin zu „Jx3%Sí“ wollen, sowie von der CUP, der PSC und den Unentschiedenen hin zu  „Cat. Sí que es Pot“ was deren starken Anstieg erklären würde, während es von der alten CDC, jetzt PDC, ihres Totengräbers Artur Mas weiterhin eine Abwanderung innerhalb des Zweckbündnisses „Jx3%Sí“ hin zur ERC gibt.

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Nur noch Auswärtsspiele für Katalanische Teams in der spanischen Fußball-Liga, der Primera und Segunda División, oder droht ihnen gar der Ausschluß?

13. November 2016

Für Spieler aus Spanien kann es grundsätzlich riskant und gefährlich sein in der nordöstlichen Ecke ihres Landes, in der spanischen Autonomie Katalonien zu spielen, wo Spanisch, das „Castellano“ immerhin die offizielle Hauptsprache ist und von der Bevölkerungsmehrheit nach eigener Aussage im Alltag hauptsächlich gesprochen wird. Beim Fußball geht es bekanntlich zuweilen hart zur Sache und Verletzungen sind durchaus nicht unüblich..

In einem Zweitligaspiel in Gerona/Girona brach sich der Mittelfeldspieler der CD Tenerife die Nase und suchte das öffentliche Krankenhaus, das „Hospital Josep María Trueta“ in Girona auf. Alltagsroutine möchte man meinen?

Das Problem war nur daß die Ärzte und Schwestern, exakt den Vorgaben der katalanischen Autonomieregierung folgend, ihn absolut nicht verstehen wollten und darauf bestanden ausschließlich in Katalan mit ihm zu kommunizieren und dies in einem öffentlichen Krankenhaus in dem sicher auch staatlich-spanische Mittel* aus dem verhassten Madrid stecken?

Da der verletzte Vitolo des Katalan nicht mächtig war, musste er auf eigene Kosten  zu einer privaten Klinik wechseln, wo man seine Sprache gegen Honorar verstand!

Das medizinische Personal ist vor Jahren schon schriftlich dazu angewiesen worden ausschließlich in Katalan, Englisch, Französisch, in Zeichensprache oder sogar in Exotensprachen wie Deutsch oder Russisch mit den Patienten zu verkehren und nur im lebensbedrohenden Notfall Spanisch, bzw. Castellano zu verstehen…

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*(Zum Thema Mittel aus Madrid: Die CAT-SEP’s weihten zu Zeiten des ewigen Jordi Pujol i Soley eine Umgehungs- und Verbindungsstraße ins nationalkatalanistische Hinterland in über 20 Teilstücken mit nationalkatalanistischen Eröffnungsfeiern und Propaganda ein, bei der die Kosten in ihrer Gesamtheit aus Madrid getragen wurden, was Pujol seinen gutgläubigen Untertanen geflissentlich verschwieg, denn sich mit fremden Federn zu schmücken ist eine ihrer leichtesten Übungen!)


Rette sich wer kann! Homs liefert Mas ans Messer vor dem Tribunal Supremo.

6. Oktober 2016

Vor Gericht hört bekanntlich der Spaß auf. Das wusste auch Francesc Homs, als Ex- Autonomieminister und jetzige Sprecher des CDC-Nachfolgers, der vorläufigen PDC (falls dem Namen der Partei letztendlich stattgegeben werden sollte!) sozusagen die rechte Hand des Artur Mas, des damaligen Autonomiepräsidenten auf untreuen, separatistischen Abwegen.

Natürlich wählte Francesc Homs die übliche viktimistische Strategie und stilisierte sich als Opfer, das alles richtig gemacht zu haben glaubte, das sich im demokratischen Rahmen bewegt hätte, DENN die ganze Zeit vor dem Fake-Referendum des 9-N 2014 habe es telefonische Kontakte zwischen den Separatisten und der Regierung Rajoy in Madrid gegeben, wohl auch zur Opposition der PSOE des Pedro Sánchez.

Diese Kontakte seien damals von allen Seiten geheim gehalten worden.

Es habe am 7. November, zwei Tage vor dem geplanten Referendum, ein Angebot des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy gegeben, daß die Zentralregierung NICHTS gegen die Separatisten unternähme, wenn Artur Mas das von angeblich Freiwilligen Helfern geplante und durchgeführte Referendum nicht öffentlich kommentiere.

Also habe er, Francesc Homs, davon ausgehen können, daß es einen Deal gäbe zwischen Madrid und Barcelona, zwischen Rajoy und Mas und er sich deshalb auf festem Boden befände.

Artur Mas sei aber dieser Absprache widrig zusammen und ungeplant mit der Vice-Präsidentin der Generalitat Joana Ortega vor die Medien gegangen und habe sich heftig selbst gefeiert zu seinem „totalen Erfolg“. Sein Ego habe offenbar dieser Versuchung nicht widerstehen können.

Darauf erst sei aus Madrid die Anweisung erfolgt, die Planer und Hintermänner dieses Referendums zu ermitteln.

Er, Homs, sei die total reine Unschuld. Er habe im Auftrag des urdemokratischen Separatistenparlamentes, des ehemaligen Autonomieparlamentes von Katalonien gehandelt und sich in Übereinstimmung mit Madrid geglaubt und nun wolle man ihm etwas Böses. Das Urteil liege bereits geschrieben in der Schublade, heulte und jammerte Homs in bester viktimistischer Tradition der CAT-SEP’s in die Mikrophone und Kameras der Medien.

Interessanterweise bestritt der Egomane Artur Mas diesen Sachverhalt der Absprache mit Madrid vollständig und beteuerte, es habe keine Kontakte mit Madrid gegeben. Wer hat nun Recht?
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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/10/06/catalunya/1475752909_108419.html?rel=mas


Katalanisches Kaleidoskop…

2. Mai 2016

Ein antikapitalistische Demo anläßlich des 1. Mai in Barcelona endete mit der Besetzung des alten „La Lonja“ Gebäudes im Carrer d‘ Avinyó. Auf dem Weg zur Hausbesetzung verschönerten die „antisistemas“ Gebäude mit Malereien, Grafitti und Parolen und zerstörten einige Geldautomaten, frei nach dem Motto „die hässlichsten Tomaten sind die Geldau-Tomaten!“

Da Ada Colau, die gegenwärtige Bürgermeisterin Barcelonas, selbst aus genau dieser Hausbesetzer-Szene kommt, griffen die Mossos de Escuadra, die autonome katalanische Polizei, ganz entgegen ihrer sonstigen handfest-ruppigen Art nicht ein und ließen die „antisistemas“ unbehelligt gewähren. Auch aus anderen Stadtteilen berichten Anwohner, daß in, vor und um  besetzten Häusern – völlig unbehelligt von der Polizei – allnächtliche Parties stattfänden, die die Nachbarn um den Schlaf brächten. Entsprechende Anrufe oder Anzeigen hätten keinen Erfolg. Die Polizei habe offenbar klare Anweisungen NICHT einzugreifen?

Ada Colau hat wichtigeres zu tun. Im Moment versucht sie einen Hundestrand* am Stadtstrand Barcelonas einzurichten und eine Steuer für Tagestouristen einzuführen, die bisher der Besteuerung des Tourismus durch die Lappen gehen. Eintrittsgeld für Barcelona! /*(Hunde sind an den Stränden in der Zeit zwischen Ostern und Ende September bei sehr hohen Geldstrafen verboten!)

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf!
„Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“ hat der neue katalanische Autonomiepräsident Carles Puigdemont (=Karle Putschdämon!) seine dreitägige Belgien- und Brüsselreise als großen Erfolg gefeiert, obwohl ihm alle Oberen der EU die Tür vor der Nase zuschlugen und sich dahinter verbarrikadierten!

Da nützte es ihm nichts, daß er noch vor kurzem mit der sofortigen Aufnahme von 5.000 Flüchtlingen durch die spanische Autonomie Katalonien geprahlt hatte, um ins Gespräch zu kommen. So bestritt der Putschdämon einfach, daß er sich um entsprechende Termine intensivst bemüht, um nicht zu sagen geweint und gebettelt hatte.

Er habe sozusagen nur mit seinem glatzköpfigen „Außenminister für katalanische Angelegenheiten und Gedöns“ Raül Romeva, einem Charnego** aus Madrid, eine vergnügliche Tour zu den Kollegen der belgischen Separatisten vom Flaams Belang gemacht und das auf Kosten ALLER spanischen Steuerzahler. /**( Charnego, auch Xarnego = abfällige, ursprünglich rassistische Bezeichnung für alle nicht in Katalonien Geborene oder Kinder, bei denen nicht beide Eltern „reinrassige“ Katalanen sind, was aber im Prinzip auf mehr als die Hälfte aller Katalanen zutreffen dürfte!)

Blöd nur, daß EU-Quellen bestätigten, daß EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sich geweigert habe den Putschdämon zu empfangen. Da ein anständiger katalanischer Separatist immer einen Schuldigen braucht für Fehlschläge und Misserfolge des politischen Lebens, schob man die Schuld den Briten mit ihrem Brexit-Referendum in die Schuhe, welches derzeit die EU-Spitzen ganz „wuschig“ und nervös mache, weshalb es sowieso besser sei entsprechende Gespräche später in aller Ruhe, vielleicht nach den Sommerferien, oder gar erst im Herbst, wenn Spanien vielleicht eine ganz neue Regierung haben wird, zu führen…

Metamorphose von Nationalkatalanisten zu Nationalsozialisten?
Der katalanische Separatismus lahmt, der Schwung scheint irgendwie raus zu sein?  Nicht, das ich das bedauern würde, keineswegs! Die Profiteure des Nationalkatalanismus fürchten aber um ihre Pfründe und haben ihr selbstgestecktes Ziel ja nicht erreicht, wie selbst Artur Mas, der Ex-Präsident, es öffentlich eingesteht, seit er nicht mehr im Amt ist: Man habe keine Mehrheit, müsse diese erst erringen! Nun war die CiU des Artur Mas ja nicht gerade eine soziale Partei, sondern eine Art neoliberale FDP mit rassistischen Einsprengseln. Damit holt man keine weiteren unzufriedenen Katalanen auf die Straße für die Sache des Separatismus. Man muss seine Kreise unter den Unzufriedenen erweitern, an deren misslichen Lage man allerdings selbst den Allergrößten Anteil trägt, wenn man Artur Mas heisst, die letzten fünf Jahre die Autonomie Katalonien missregiert hat und soziale Kürzungen in Millardengröße verantworten muss! Doch die Menschen haben ein kurzes Gedächtnis. Das wird ihnen immer wieder zum Verhängnis.

So kam man bei der von den Separatisten finanzierten, Schein-Zivilgesellschaftlichen ANC auf die glorreiche Idee, daß man sich radikalisieren müsse, um die Leute weiter zu motivieren und bei der Stange zu halten. Man müsse Initiativen und Organisationen mit sozialen Anliegen, linke Kreise eben, unterwandern und für die Interessen der Separatisten gewinnen. Die Nationalkatalanisten wollen sozusagen zu Nationalsozialisten werden, Prost Mahlzeit!

Spanien teilt Europas Lasten schon irgendwie.. aber auf seine Art halt!
88.300 unbegleitete Minderjährige kamen 2015 als Flüchtlinge nach Europa. Nach Spanien kamen davon 25, das sind, ähm.. etwa 0,000283 oder 28/10.000 von ihnen!
Dass sie es überhaupt bis nach Europa schafften lag vielleicht daran, dass es sich bei 80.353 von ihnen, das sind 91%, um körperlich fitte, junge Männer zwischen 16 und 17 Jahren handelte! Für Sprachkurse, Schul- und Berufsausbildung kein schlechtes Alter, übrigens!

 

 

 


Horrorstory: Vizepräsident der EU-Kommission von den Pujols gekauft?

2. Februar 2016

Die folgende „Enthüllungsstory“ ist gewiss mit Vorsicht zu genießen, läßt sie doch jeden Beweis ihrer Behauptungen vermissen. Zugleich nennt sie jedoch Namen, Orte, Zeit und Quellen die real existieren und deren Erfindung eine „sehr blühende Phantasie“ voraussetzten? So möge sich halt ein Jeder selbst ein Bild machen…

Es wird darin behauptet, daß der erste und bisher einzige internationale Erfolg der CAT-SEP’s, die öffentliche positive Unterstützung ihres geplanten Unabhängigkeitsreferendums am 13.09.2013, durch den damaligen Premierminister Lettlands, Valdis Dombrovskis, durch eine 6 Millionen Euro Spende von Schwarzgeldern des Pujol-Mafia-Clans ausgelöst worden sei. Die spanische Regierung hatte damals den lettischen Botschafter einbestellt und scharf protestiert.

Das Geld soll damals von Fonds aus Konten in Panama geflossen sein, die von der Familie Pujol-Ferrusola kontrolliert worden seien. Ursprünglich seien 10 Millionen Euro verlangt worden, die Forderung des Letten aber von den geschäftstüchtigen Pujols auf 6 Millionen Euro herunter verhandelt worden, geradezu ein Schnäppchenpreis für diesen Propaganda-Erfolg der CAT-SEP’s!

All dies stehe in einer Information der Unidad de Inteligencia de la Policía Nacional vom November 2014. Die Zustimmung Dombrovskis war damals zwei Tage nach dem medienwirksamen 200km-Menschenwurm der VIA CATALANA erfolgt.

Aus äußerst vertrauenswürdigen (anonymen!) Quellen gabe die Polizei erfahren, daß eine Frau seines absoluten Vertrauens mit den Initialen S.B. den Deal ausgehandelt habe. Die Zahlung sei sowohl in Bar als auch über „Darlehen“ von Banken erfolgt. Die Polizei selbst räumt ein, daß sie keinerlei Beweise habe, nur halt sehr vertrauenswürdige anonyme Quellen und barmt, daß dieser „vermutlich korrupte Lette in seiner EU-Funktion Spanien weiterhin schaden könne!“

Valids Dombrovskis Zustimmung blieb in der EU zwar isoliert, schadete dem Mann aber keineswegs, denn der ist heute immerhin (oder gerade deshalb?) Vize-Präsident der EU-Kommission. Sein EU-Büro ließ wissen, diese Behauptungen entbehrten jeglicher Grundlage. Na, dann bin ich ja beruhigt und glaube weiterhin, daß Korruption unter den konkreten Bedingungen der EU sicher ein Fremdwort bleiben wird bei den Eurokraten…

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http://www.elperiodico.com/es/noticias/politica/primer-ministro-letonia-cobro-por-apoyar-estado-catalan-interviu-4863488

http://www.interviu.es/reportajes/articulos/seis-millones-para-comprar-al-primer-ministro-de-letonia


9.01.2016: Artur Mas tritt ab, kündigt Nachfolger an, der bis Morgen Abend gewählt sein muß, damit es keine Wahlen gibt!

9. Januar 2016

18:00 Uhr Pressekonferenz des Interimpräsidenten Artur Mas.

Mas beginnt mit dem Versprechen an keiner weiteren Wahl als Kandidat der JP3%SÍ teil zu nehmen!

Dann schiebt Mas ein weiteres Versprechen nach. Er wolle kein anderes Amt anstreben und sei künftig einfach der Ex-Präsident!

Mas kündigt an, daß das Parlament Morgen im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit den von ihm Artur Mas vorgeschlagenen Kandidaten Carles Puigdemont, aktuell Bürgermeister von Girona, zum neuen Präsidenten der Generalitat de Catalunya wählen würde! Puigdemont ist auch für die CDC ins katalanische Autonomieparlament gewählter Abgeordneter und und CAT-SEP-Funktionär bei Rathäuser für die Unabhängigkeit.

Die CUP würde mit zwei Stimmen für den Kandidaten Puigdemont stimmen, die restlichen 8 würden sich der Stimme enthalten.

Der neue Präsident könnte dann seine Regierung bilden. Die Neuwahlen, welche die CAT-SEP’s wie die Pest fürchteten, wären damit definitiv vermieden.

Mas bliebe vermutlich als einfacher Abgeordneter im Parlament? Er habe sich darüber noch keine Gedanken gemacht… Er wolle sich der Um-, bzw. Neuorganisation der CDC widmen, drohte er seinen Parteifreunden schon mal an..

Es war ihm sehr wichtig, auf den außerordentlichen Erfolg seiner Politik und seiner 5 Wahlen hin zu weisen. Alles sei seine freie Entscheidung und seine Taktik gewesen, frei nach dem Motto „wenn mich sonst niemand lobt, dann muss ich mich halt selbst loben“!

Sollte dieser Coup der CAT-SEP’s so in die Tat umgesetzt werden, hätten sie ihr dringendstes Problem gelöst, Neuwahlen zu vermeiden.

Die außerordentlich peinliche Vorstellung der katalanischen Politik der letzten drei Monate seit dem 27-S würde aber gerade so weiter geführt. Seriös ist anders. Der Nationalkatalanismus geht in eine weitere Runde. Welche Rolle die ERC in der Neukonstellation spielen wird, das muß sich zeigen?

 


CAT-SEP’s geschockt: Mas dreht vollkommen durch!

7. Januar 2016

Heute um 15 Uhr begann die lang erwartete Sitzung von JUNTS PEL 3% SÍ, das heisst von CDC und ERC mit der CUP um einen Ausweg aus der Krise zu suchen, die einzig und allein dadurch entstanden ist, daß Artur Mas sich für absolut unentbehrlich hält für Katalonien!

Die Nationalkatalanisten haben schon viel Scheiss’ erlebt, aber heute hat Artur Mas sich anscheinend selbst übertroffen? Sein Motto lautet bekanntlich „legal, illegal, scheissegal!“

So schlug er heute vor zwar Wahlen am 06. März zu veranstalten, schlicht weil die Gesetze ihn dazu zwingen. Bis dahin will er aber nicht nur als Interimspräsident fungieren, sonder auch eine komplett illegale Separatistenregierung aus JP3%SÍ zu bilden um die knapp zwei Monate bis zur Wahl zu überbrücken. Dafür fehlt zwar jede gesetzliche Grundlage, jedoch „legal, illegal, scheissegal!“

Er will also seine geplante Separatistenregierung einfach am Gesetz vorbei einsetzen und zwei Monate agieren lassen um Einigkeit zu demonstrieren. Wie kommt der Bekloppte dazu?

Nun, der Hauptgrund dürfte sein, daß er die ERC so an die Kandarre legen will, die wegen eigener Siegchancen wenig Lust dazu hat, das Bündnis JP3%SÍ bei den nächsten Wahlen fortzusetzen. ERC will alleine antreten und hat Chancen größte Partei zu werden, während Artur Mas seine CDC wohl von über 60 auf unter 20 Sitze führen wird, der Siegertyp!

Die ERC hat sein Ansinnen erwartungsgemäß zurück gewiesen. „Es mache keinen Sinn eine Regierungskrise mit einer nicht gewählten Interimsregierung und ohne gewählten Präsidenten für 7 Wochen zu riskieren“, kam das Echo aus Oriol Junqueras Partei auf Artur Mas’s unsittliches Angebot zurück. „So eine Regierung gäbe es nirgendwo auf der Welt. Das sei ein politischer Schwindel“, lautete das vernichtende Urteil der ERC.

Anscheinend beginnt man sogar in Separatistenkreisen den Hütchenspieler Mas als das zu erkennen, was er ist, ein charakterloser Hochstapler und Betrüger, der stets nur zu seinem eigenen, persönlichen Vorteil agiert und operiert!

Während des Treffens sollen einige Abgeordnete Artur Mas konkret dazu aufgerufen haben, endlich den Platz frei zu machen für einen anderen Kandidaten, mit dem Neuwahlen NOCH vermieden werden könnten.

Dann gab es auch noch das Treffen von JP3%SÍ mit der CUP wo der Kompromiss lauten sollte, daß die derzeitige Vize-Präsidentin der Generalitat de Catalunya Neus Munté neue Präsidentin werden sollte und Artur Mas deren Erster Minister. So ein bißchen Bäumchen wechsle dich á la Putin-Medvedew, sozusagen. Munté lehnte dies ab, weil sie nicht als „Wechselgeld“ fungieren wollte und Artur Mas lehnte dies ab, offenbar weil sein Ego keinen Abstieg vom Präsidentenamt, sogar  „unter eine Frau“ vertragen würde?

Die CAT-SEP’s versuchen verzweifelt, auf der Basis der sich am 27-S zurecht gelogenen Mehrheit miteinander unvereinbarer Parteien und Programme, eine Regierung zu bilden um Neuwahlen zu entgehen, bei der sie eine Abstrafung fürchten müssten…