Italien dicht! Minister Salvini verbietet NGO’s im zentralen Mittelmeer Anlandung von Flüchtlingen!

21. Juni 2018

„Sie werden italienischen Boden nicht berühren“, so tönte der Innenminister des drittgrößten EU-Staates und Präsident der Rechtsradikalen Lega Norte.

Konkret hatte er dem Schiff mit niederländischer Flagge, einer niederländischen NGO „Lifeline“, aber auch „Seefuchs“ was ziemlich deutsch klingt(?), mit 224* Flüchtlingen an Bord das Anlaufen italienischer Häfen verboten und explizit hinzugefügt, daß die Besatzung des Schiffes Anweisungen italienischen und libyschen Küstenwache nicht gefolgt sei, sich unerlaubter Weise in libyschen Hoheitsgewässern aufgehalten hätte, für die Aufnahme einer solchen Zahl von Flüchtlingen weder räumlich noch technisch geeignet sei und solchermaßen die Flüchtlinge sogar gefährdet habe um seine eigenen Ziele zu verfolgen! Die NGO’s bezeichnete er als Helfer der Menschenhändler und forderte Spanien und Frankreich auf diese Flüchtlinge (er sprach von Menschenfleisch!) zu übernehmen!

Es ist allerhöchste Zeit für eine gesamteuropäische Lösung des Flüchtlingsproblems!
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*(im unten verlinkten Artikel von ABC ist gar von 400(!) Flüchtlingen die Rede!

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https://www.20minutos.es/noticia/3374881/0/ministro-interior-italia-salvini-rechaza-acoger-barco-ong-holandesa-con-inmigrantes-rescatados/

http://www.abc.es/internacional/abci-salvini-cierra-nuevo-puertos-italianos-nave-400-inmigrantes-201806211356_noticia.html

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Sarkozy in Polizeiarrest wegen Verdachtes der illegalen Wahlkampffinanzierung 2007!

20. März 2018

Holt Lybiens Gadaffi ihn endlich ein? Sarkozy unter Polizeiarrest wegen Verdachtes der illegalen Wahlkampffinanzierung 2007! War Sarkozy bei seiner Präsidentschaft gedopt?

Seit 2013 wird mehr oder weniger dringend gegen ihn ermittelt. Im französischen Präsidentschaftswahlkampf sind die Kosten wegen der Chancengleichheit gedeckelt und müssen offen gelegt werden. Wenn sich da einer womöglich mit Millionen Schwarzgeldern eines nordafrikanischen Diktators einen unerlaubten Vorteil verschafft, dann ist das wie Doping. Seit heute Morgen befindet sich Sarkozy nun unter Polizeiarrest und wird verhört. Ein einmaliger Vorgang für einen französischen Präsidenten, soviel ich weiss?

Ein bekannter Geschäfte-Vermittler in Frankreich hatte schon 2016 erzählt, er habe zwischen Ende 2006 und Anfang 2007 persönlich 5 Mio €uro in Bar nach Paris gebracht und an Sarkozys damals engsten Mitarbeiter Claude Guéant übergeben. Gaddafi wiederum soll vor engen Vertrauten damit geprahlt haben Sarkozy gekauft, bestochen zu haben.

Hat sich Sarkozy aus diesem Grund bei der Bekämpfung Libyens und bei der Ermordung Gaddafis so sehr exponiert? Wollte er einen für ihn gefährlichen Zeugen beseitigen? Der Verdacht bestand seit Jahren. Ich habe seinerzeit darüber geschrieben. Libysche Geheimdienstler und Familienmitglieder Gaddafis haben dies zwar schon immer behauptet, galten andererseits aber nicht gerade als extrem glaubwürdig.

Der auf maximal 48 Stunden begrenzte Polizeiarrest Sarkozys in Nanterre traf den Ex-Präsidenten zwischen einem Auftritt in Dubaï und einem geplanten Auftritt in London. Er ist wieder mal in allen Medien. Zumindest dieser Fakt dürfte ihm gefallen, hat ihn doch der agile Macron quasi zur Unperson degradiert? 

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http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2018/03/20/financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue_5273446_1653578.html

http://www.lefigaro.fr/politique/le-scan/2018/03/20/25001-20180320ARTFIG00055-soupcons-de-financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue.php

http://www.leparisien.fr/politique/soupcons-de-financement-libyen-nicolas-sarkozy-place-en-garde-a-vue-20-03-2018-7618539.php

http://www.lemonde.fr/police-justice/article/2018/03/20/financement-libyen-de-la-campagne-de-2007-nicolas-sarkozy-en-garde-a-vue_5273446_1653578.html

http://www.liberation.fr/direct/element/soupcons-de-financement-libyen-nicolas-sarkozy-place-en-garde-a-vue_79176/

WHO-IS-WHO in dieser Affäre auf Französisch:
https://www.francetvinfo.fr/politique/affaire/financement-de-la-campagne-de-sarkozy/sarkozy-takieddine-gueant-qui-sont-les-personnages-cles-de-l-affaire-du-financement-libyen-de-la-campagne-de-2007_2665766.html#xtor=EPR-51-%5Bsarkozy-kadhafi-takieddine-gueant-qui-sont-les-personnages-cles-de-l-affaire-du-financement-libyen-de-la-campagne-presidentielle-de-2007_2666014%5D-20180320-%5Bbouton%5D

IN ENGLISCH:
https://www.theguardian.com/world/2018/mar/20/nicolas-sarkozy-police-custody-french-president-campaign-funding-libya


Zahl der Flüchtlinge nach Spanien in 2017 bisher verdoppelt!

13. September 2017

Mehr als 15.000 Flüchtlinge seien bisher in 2017 übers Meer nach Spanien gekommen. Ihre Anzahl habe sich gegenüber 2016 verdoppelt (104%)!

Die größte Zahl seien Marrokaner, aber die „Ausweicher“ die es – statt wie bisher über Libyen – nun weiter westlich versuchten, nähme stark zu.

Die Einwanderung über die spanischen Exklaven in Nordafrika Ceuta und Melilla habe um ein Drittel (33%) zugenommen. Über 1.000 schafften es dabei über die 6m hohen Grenzzäune, die zunehmend ihre Funktion einbüßten. In 9 Wellen stürmten knapp 9.000 Flüchtlinge die Zäune und 1.000 schafften es hinüber, mit steigender Tendenz. Sie stammten mehrheitlich aus Guinea und Kamerun. Dazu käme die „terrestrische Einreise“ mit gefälschten Papieren oder in doppelten Böden von Pkws, Lkws und Containern. Die maritime Einreise in die Exklaven, mittels Schlauchbooten, überfüllten Kähnen oder auch nur mit Rettungsringen und Luftmatrazen käme dazu, spiele aber zahlenmäßig eine nachrangige Rolle.

Die Flüchtlinge nutzten inzwischen schweres Werkzeug gegen die Grenzzäune und Stahltüren und träten gegenüber den Polizeikräften in großer Überzahl und Entschlossenheit auf.

Im engeren Sinne würden die Grenzanlagen ihre Funktion nicht mehr erfüllen und müssten überdacht werden. Dies sei bereits angelaufen. Zäune und Absperrungen würden höher, länger, weiter und von mehr Kameras, Drohnen und Hubschraubern unterstützt werden.

Diese Informationen gabe der spanische Innenminister Juan Ignacio Zoido vor dem Innenausschuss des Kongresses auf Bitten von Ciudadanos und der PSOE.

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http://www.20minutos.es/noticia/3132248/0/entradas-inmigrantes-ceuta-melilla-aumentan-segun-interior/


Zahl der Bootsflüchtlinge nach Spanien stark angestiegen!

25. Juni 2017

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 wo 142 „Boote“ mit 2.806 Flüchtlingen an Spaniens Küsten landeten, sind im ersten Halbjahr 2017 bereits 258 „Boote“ mit 5.713 Flüchtlingen in Spanien angekommen.

Es handelt sich praktisch ausschließlich um Zentralafrikaner aus der Sub-Sahara-Zone die vor Krieg, Vertreibung, Verfolgung und aus wirtschaftlichen Gründen flüchten. Nordafrikaner, Syrer und Afghanen spielen auf dieser westlichsten Route keine Rolle. Vermögende, die es durchaus auch gibt, wenngleich in kleiner Zahl, fliegen nach Marokko, besorgen sich dort gefälschte Pässe und reisen „offiziell und bequem“ über die Grenzen ein.

Dazu kommen die steigenden Zahlen der „Grenzzaunüberwinder“ in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika.

In absoluten Zahlen kommen aber die meisten Flüchtlinge, mit 61.234 fast die 11-fache Menge, nach wie vor über Libyen und Italien nach Europa.

Die Türkei-Griechenland-Route scheint nach dem Erdogan-Merkel-Deal einigermaßen dicht zu sein. Die Zahl der Flüchtlingen ist hier auf etwa 5% des Höchstwertes gesunken.

Damit verbunden ist auch die „offiziell belegbare“ Zahl und die unbekannte Dunkelziffer der im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge stark angestiegen.

Das ist nicht human und kann kein Dauerzustand bleiben. Wir müssen die Fluchtursachen in Afrika bekämpfen. Das ist eindeutig wichtiger als das Schleuserunwesen durch Sahara und Mittelmeer.

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http://www.abc.es/espana/abci-mediterraneo-espanol-entrada-inmigrantes-mar-europa-mas-crecido-201706250222_noticia.html


Manchester-Bomber Produkt der westlichen Interventionen in Libyen und Syrien?

25. Mai 2017

Der Manchester-Bomber ist ein Produkt der Interventionen des Westens in Libyen und Syrien (von Daniel McAdams)

Der Artikel erschien am 24. Mai 2017 auf der Website des > Ron Paul Institute for Peace and Prosperity

Da gibt es etwas in Hinblick auf den Selbstmordanschlag in Manchester, UK, von dem die Medien und Politiker nicht wollen, dass Sie es wissen: Salman Abedi, der 22-Jährige, der fast zwei Dutzend Konzertbesucher in Manchester im Vereinigten Königreich getötet hat, war das Produkt des von den Vereinigten Staaten von Amerika und vom Vereinigten Königreich betriebenen Sturzes von Gaddafi in Libyen und der „Regimewechsel“-Politik in Syrien gegenüber der säkularen Regierung Assad.

Der Selbstmordattentäter war das direkte Produkt der Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika und des Vereinigten Königreichs in dem Großbereich Mittlerer Osten.

Laut der Zeitung London Telegraph war Abedi, ein Sohn libyscher Einwanderer, der in einer radikalisierten muslimischen Umgebung in Manchester lebte, nach dem Sturz von Muammar Gaddafi einige Male nach Libyen zurückgekehrt, zuletzt vor einigen Wochen. Nach der „Befreiung“ Libyens durch die Vereinigten Staaten von Amerika/das Vereinigte Königreich und deren Alliierte fanden alle Arten von zuvor gesetzlich verfolgten und aufs Schärfste unterdrückten radikalen jihadistischen Gruppen plötzlich, dass sie sich in Libyen frei bewegen und operieren konnten. Das ist das Libyen, in das Abedi zurückkehrte und wo er sich wahrscheinlich auf sein Selbstmordattentat auf Besucher eines Popkonzerts vorbereitete. Vor dem von den Vereinigten Staaten von Amerika geführten Überfall auf Libyen 2011 gab es dort weder al-Qaeda, ISIS, noch eine andere terroristische Organisation, die (straflos) auf libyschem Boden operierte.

Gaddafi selbst warnte im Januar 2011 Europa, dass falls sie seine Regierung stürzten, die Folge radikale islamistische Attacken auf Europa sein würden, aber die europäischen Regierungen schlugen diese Warnungen in den Wind. Das Libyen nach Gaddafi wurde zu einer Brutstätte islamischer Terroristen und des islamischen Terrorismus, und nicht zuletzt zu einer ersten Anlaufstelle für Extremisten, die im Jihad gegen den ebenfalls säkularen Bashar Assad kämpfen wollten.

In Salman Abedi haben wir immerhin das Zusammentreffen dieser beiden katastrophalen Interventionen der Vereinigten Staaten von Amerika/des Vereinigten Königreichs: es stellt sich heraus, dass Abedi nicht nur nach Libyen fuhr, um sich zu radikalisieren und für Terror auszubilden, sondern er fuhr auch nach Syrien, um einer der „syrischen Rebellen“ zu werden, die Seite an Seite mit den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Vereinigten Königreich kämpfen, um die Regierung Assad zu stürzen. Vielleicht wurde er sogar in einem CIA-Programm ausgebildet? Wir wissen es nicht, aber sicher ist das möglich.

Während die Massenmedien und opportunistische Politiker argumentieren werden, dass die einzige Lösungsmöglichkeit in vermehrter westlicher Intervention im Mittleren Osten liegt, ist die blanke Wahrheit, dass zumindest ein Teil der Verantwortung für diese Attacke bei denjenigen liegt, die auf westliche Intervention in Libyen und Syrien gedrängt und diese durchgeführt haben.

Wäre Gaddafi nicht von den Vereinigten Staaten/vom Vereinigten Königreich und deren Alliierten gestürzt worden, gäbe es keine Ausbildungslager für Jihadisten in Libyen. Es hätte keine explosive Ausdehnung von ISIS oder al-Qaeda in Syrien gegeben, gäbe es in diesem Land nicht die Politik des „Regimewechsels“, die von den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Vereinigten Königreich und deren Alliierten betrieben wird.

Wenn Sie an Abedis Schuld an diesem schrecklichen Mordverbrechen denken, vergessen Sie nicht die Interventionisten, die die Lunte entzündet haben, die diesen Großbrand in Gang gesetzt hat. Auf deren Schultern liegt die Schuld in gleichem Ausmaß.

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Die deutsche Übersetzung erschien erstmals auf der website antikrieg.com.
Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht.
In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse
www.antikrieg.com nicht zu vergessen!


Urlaubsparadies 2016: Das Mittelmeer der 5.000 Ertrunkenen!

27. Dezember 2016

In den Hafenstädten der Westtürkei wird immer noch angeboten, was der Flüchtling fürs Überleben auf dem Mittelmeer für ausreichend hält. Trotz EU-Türkei-Vertrag scheint sich das Geschäft für die Händler noch zu lohnen? Sicher ist es erheblich zurück gegangen, man rechnet mit etwa 100 Bootsflüchtlingen pro Tag, die es von hier aus auf die nahen griechischen Inseln versuchen, doch es wird weiterhin verkauft…

Die weit größeren Zahlen machen Subsahara-Afrikaner aus, die es auch jetzt, mitten im Winter, in überladenen Booten über Libyen nach Italien versuchen. Dies Geschäft blüht und macht libysche Schlepper reich…

Seit dem Untergang zweier Boote am 22. Dezember ist die Zahl der BEKANNT GEWORDENEN OPFER der Mittelmeerfluchtrouten erstmals über die schauerliche Grenze von 5.000 Ertrunkenen angestiegen. 2014 waren es 3.279 und 2015 dann 3.777 Ertrunkene. Dürre Zahlen schrecklichen Leides, zu denen noch eine unbekannte Dunkelziffer hinzuzurechnen ist…


Wird Algerien zum Syrien 2.0?

24. Februar 2016

Der Verfall der Gas- und Ölpreise beeinträchtigt erheblich die finanzielle Basis der algerischen Wirtschaft und könnte eine zusätzliche Migrationsbewegung (vulgo Flüchtlingswelle) nach Europa auslösen!

60% des algerischen Staatshaushaltes werden durch die Einnahmen aus dem Energiegeschäft abgedeckt. Die Regierung kann den sozialen Frieden nicht mehr durch großzügige Ausgaben nach dem Gießkannen-Prinzip gewährleisten. Für die Algerier wächst mit den Synonymen „Inflation“ und „Sparkurs“ die Unzufriedenheit in einen Bereich „der kritischen Masse“.

Der Präsident Bouteflika ist durch Krankheit ernthaft beeinträchtigt. Die ersten Stimmen im Land, die Chaos, Terror und Massenflucht nach Europa für eine reale Möglichkeit halten, sind bereits vernehmbar.

Hinter der libyschen Grenze breitet sich gerade DEASH (arabisch für den IS, oder ISIS) aus, rechtzeitig aus Syrien zurück importiert, bevor dort womöglich nach fünf Jahren des Krieges „der Frieden ausbricht“.

Da trifft es sich doch gut, daß Frankreich, zusammen mit dem UK und den USA, in Libyen bereits heimlich mit Spezialkräften am Boden DAESH/IS/ISIS bekämpfen.* Sollte der Terror aber auf Algerien überschwappen und dort eine neue Flüchtlingswelle auslösen, so wäre diese nur ein unvermeidlicher Kollateralschaden im „Kampf gegen den Terror“. Die Frage, wer diese „humanitären Angriffe“ auf Europa eigentlich orchestriert, wäre somit auch beantwortet…
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*Französische Behörden ermitteln ob diese von LE MONDE veröffentlichte Meldung Geheimnisverrat und Gefährdung der Sonderkommandos darstelle, worauf bis zu 3 Jahre Haft und 45.000 €uro Strafe stünden. Ob das schon eine Folge des Ausnahmezustandes ist?