In Zeiten von Twitter werden Botschafter maßlos überschätzt, findet Donald Trump!

20. Juli 2017

Zu dieser rein hypothetischen Annahme könnte man kommen, wenn man bedenkt, daß der US-Präsident alle Botschafter Obamas unmittelbar nach seinem Amtsantritt zum Rücktritt und zum sofortigen Verlassen ihrer Botschaften aufforderte. Mit der Neubesetzung der vakanten Posten lässt Trump sich Zeit, viel Zeit und so kommt es, daß eine ganze Reihe von namhaften Staaten derzeit ohne US-Botschafter leben müssen.

Was also haben Staaten wie Frankreich, Deutschland, die EU, Österreich, Dänemark, Finnland, Irland Ungarn, Luxembourg, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz, sowie die UN-Botschaftervertretungen der USA in Genf, Rom und Wien gemeinsam? Erraten! Sie müssen derzeit alle ohne US-Botschafter leben.

Zwar hat Trump auch Schwerpunkte gesetzt und für die NATO, den Vatikan, Italien, Belgien, Portugal und Tschechien neue Botschafter ernannt, diese müssen aber alle noch vom US-Senat bestätigt werden.

Polen fehlt in dieser Aufzählung. Da Trump aber kürzlich, vor dem G20-Besuch in Hamburg, noch schnell in Polen vorbei schaute, wird er das Problem gewiss gelöst haben?

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http://www.politico.eu/article/it-hurts-not-having-ambassadors-says-us-army-commander-in-europe/


Wenn Europa Netanyahus Wünsche nicht erfüllt, ist es dem Untergang geweiht!

19. Juli 2017

Der GUARDIAN und POLITICO berichteten über den Besuch Bibis in Budapest vor einem exklusiven Meeting der VISEGRAD GROUP hinter verschlossenene Türen mit osteuropäischen Führern. Nach Donald Trump vor dem G20 in Polen ist er damit der zweite „Outsider“, der Konflikte in Osteuropa gezielt für Spaltungstendenzen in Europa zu nutzen versucht! Netanyahus Gruppe von EU-Spaltern ist aber mit Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakien etwas kleiner als die Trumps, die außerdem die drei Baltischen Staaten sowie Rumänen, Bulgaren, die Österreicher(!) und Kroatien umfasste…

Die EU hätte Majestätsbeleidigung begangen, nämlich ihn, seine Regierung, den Staat Israel (bekanntlich alles identisch!) wegen des illegalen Siedlungsbaues in den palästinensischen Gebieten und des (nur zaghaft geübten) Boykottes „israelischer Waren“ aus den besetzten Gebieten und des stagnierenden Friedensprozesses zu kritisieren!

Nebenbei brüstets sich Bibi damit iranische Waffenlieferungen in Syrien dutzende Male bombardiert zu haben, also illegal militärisch im Nachbarland eingegriffen zu haben. Tja, wer kann, der kann, was Bibi?

Diese Statements haben israelische Journalisten, die den Besucher begleiteten, durch versehentlich offene Mikrophone mit bekommen…

Demnach hängt Europas Zukunft also ausschließlich vom Wohlverhalten gegenüber Israel ab. Da sind wir ja denn wohl mit Angela Merkel „absolut voll“ im Grünen Bereich, oder?

Was schließe ich daraus? Weder die Trump-USA noch Netanyahu-ISRAEL haben Interesse daran, die EU in ruhigem Fahrwasser zu sehen. Im Gegenteil: Vorhandene Konflikte werden proaktiv gefördert. Osteuropa ist das kommende „angesagte Kriegsgebiet“ vorwiegend gegen Russland aber genauso gut gegen Deutschland. Da kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!  Der Brexit war nur ein Teil davon und in Bälde werden wir wohl auch die Unterstützung von Separationsbewegungen, wie z.B. in Spanien erleben müssen?

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https://www.theguardian.com/world/2017/jul/19/eu-will-wither-and-die-if-it-does-not-change-policy-on-israel-netanyahu

http://www.politico.eu/article/netanyahu-eu-will-shrivel-and-disappear-if-no-change-in-attitude-toward-israel/


What the f.ck is Spanish Constitution?

24. Juni 2017

In einem nicht namentlich gekennzeichneten OPED der Herausgeber der NYT wurde zur Lösung der spanischen Krise locker, lässig und ohne jeden Anflug von Hintergrundwissen zur Lösung vorgeschlagen, einfach die Verfassung zu brechen und eine Schein-Volksabstimmung mit vorher bestimmtem, feststehenden Ausgang durchzuführen.

Man wisse ja, daß in Madrid praktisch seit Jahren nicht regiert würde. Das stehe ganz im Widerspruch zu den fleissigen Separatisten in Barcelona, wo die Gesetzgebung nur so brumme. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man wisse ja, daß in der spanischen Autonomie Katalonien rund 20% des spanischen Bruttoinlandsproduktes erwirtschaftet, aber nur knapp 10% der Steuermittel zurückfliessen würden. (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Man könne sich doch da nicht auf solch lächerliche Formalismen wie Recht und Gesetz, gar eine Verfassung berufen? (Das haben ihnen die CAT-SEP’s gesagt!)

Da müsse man sich doch als Zauderer von Madrid flugs über eine Verfassung, über Recht und Gesetz hinwegsetzen und ein Referendum einberufen und die Katalanen über ihren Verbleib in Spanien abstimmen lassen. (Wer, warum, wann, wie oft und wie lange?)

Die Katalanen hingegen müssten einfach dieses Referendum unterlaufen und alle gegen einen Austritt und für einen Verbleib in Spanien stimmen.

So hätten alle ihren Willen bekommen, ihr Gesicht gewahrt und nichts änderte sich, Spanien eben!

So einfach gehen die Dinge für den Board of Editors der NYT in TRUMPISTAN.

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USS FITZGERALD: Rätsel ungelöst!

24. Juni 2017

Die NYT schreibt einen spekulativen Artikel mit vielen Fragen und vielen Antworten von aktiven und passiven Seeleuten der US-Navy. Ihnen allen ist gemein, daß sie sich diesen bizarren Unfall nicht vorstellen, nicht erklären können.

Wie kann ein sehr schneller, extrem manövrierfähiger Zerstörer mit mehreren Brückenwachen, Ausgucks und Radar auf Posten, die untereinander kommunizieren, die Annäherung eines dreimal so großen, schwerfälligen Containerfrachters erstens übersehen und dann zweitens eine möglicherweise erst im letzten Moment erkannte drohende Kollission nicht vermeiden, ja nicht einmal einen Alarm auslösen können?

Normalerweise müsste so ein Zerstörer um so einen Containerfrachter buchstäblich Kringel fahren können?

Es laufen jetzt vier oder fünf unabhängige Untersuchungen von US-, Japan- und Versicherungsseite.  Erste Hinweise besagen offenbar, daß auf Grund der aufgezeichneten Kursdaten des Containerfrachters der Verdacht bestünde, daß dieser mit Autopilot unterwegs war, vom Computer gesteuert wurde und dies in einer dicht befahrenen Schifffahrtsstraße?

Aber was war mit der USS FITZGERALD los? Die allermeisten Fragen betreffen das unerklärliche Verhalten dieses Lenkwaffenzerstörers in dieser verhängnisvollen Nacht.
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Vor Japans Küste: US-Zerstörer von phillipinischem Containerschiff gerammt und beinahe versenkt!

17. Juni 2017

Die USS-FITZGERALD, ein Lenkwaffen-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, ca. 8.000t Verdrängung und 150m lang, weist auf der rechten Seite starke Schäden auf, sie soll undicht geworden sein und Wasser aufnehmen. Das Leck soll aber kontrollierbar sei.

Schwerwiegender ist aber das Verschwinden von sieben US-Matrosen, deren Verbleib bisher nicht geklärt werden konnte. Nach ihnen wird mit Helis im Wasser gesucht. Sie können sich aber auch noch in zerstörten und oder gefluteten Sektionen* des Zerstörers befinden. Das Containerschiff, beladen mit 1.080 Containern, weist an der linken Bugseite in Höhe des riesigen, kantigen Aussenankers, der bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnte, Beschädigungen auf. Die Schäden weisen darauf hin, daß der von Rechts kommende Containerfrachter Vorfahrt hatte.

Es soll sich um eine stark befahrene Route handeln und der Zwischenfall soll sich in den heutigen Morgenstunden vor der Izu Halbinsel an Japans Küste ereignet haben. Er wurde um 02:30 Uhr Morgens von dem beteiligten Containerschiff, der ACX CRYSTAL, den Behörden gemeldet, nicht von den Amerikanern, die sich Zeit ließen, den Zwischenfall ihrerseits zu bestätigen.

Was auf der Brücke und/oder am Radar des US-Zerstörers los war, ist nur schwer zu verstehen, wenn sich ein vielfach größeres Containerschiff, ca. 220m lang und 30.000t Verdrängung, über eine Stunde unbemerkt auf Kollissionskurs befinden kann?

Auf der USS FITZGERALD wurden zudem der Kapitän und zwei Seeleute verletzt… rätselhaft! Der Kapitän hatte das Kommando erst vor einem Monat übernommen. Möglicherweise hatte der Zerstörer versucht vor dem Bug des Containerschiffes zu kreuzen und dessen Geschwindigkeit falsch eingeschätzt?

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*(Inzwischen hat die US-Navy gemeldet daß „Körper“ in den gefluteten Sektionen des Zerstörers gefunden worden seien, ohne deren Anzahl oder Zustand lebend oder tot zu nennen, da zunächst die Angehörigen verständigt werden müssten. Es ist also kurzfristig mit weiteren schlechten Meldungen zu rechnen…)

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https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/news/20170617_14/


Teuere, unsichere US-Flüssiggas-Tanker sollen Northstream Pipelines der Russen verdrängen!

15. Juni 2017

Wie SPON berichtet ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-sanktionen-sigmar-gabriel-und-christian-kern-kritisieren-us-plaene-a-1152321.html ) sollen neue Russland-Sanktionen der USA die Europäer und besonders die Deutschen an die Kandarre nehmen. Wer mit Russen handelt, gar Pipelines baut um Europa mit Erdgas zu versorgen, der wird künftig auf allerlei perfide Weise bestraft.

„Friss, oder frier“, so lautet anscheinend die Devise der Amis? Beide Parteien, Trump und die Anderen, sind sich darin endlich einmal einig und haben einen gemeinsamen Gesetzesantrag in den Kongress eingebracht: USA first!

Ich finde das wäre ein geeigneter Moment, die Ex-Freunde aus Übersee nachdrücklich darum zu bitten, ihre militärisch-nachrichtendienstlichen Zelte in Deutschland abzubrechen?

Bisher unterlag ich offenbar dem Irrglauben, daß die massive Anwesenheit von US-Militär und Geheimdienstlern in unserem Lande uns andererseits vor deren Rankünen schützen würde. Ich habe mich geirrt, wie es scheint!

Wenn dieser Antrag in den USA Gesetz wird, dann wähle ich nur noch Parteien, die den kompletten Abzug der USA aus Deutschland programmatisch fordern und offensiv betreiben.


Macron tritt Trump vor’s Bein!

13. Juni 2017

Frankreich verlangt von den USA die Subventionen für BOEING zu beenden,denn:

„Die US-Regierung würde mit den Subventionen den internationalen Markt für zivile Verkehrsflugzeuge schwer zu Lasten von AIRBUS beeinflussen. Sie seien deshalb zu beenden“, sagte das französische Aussenministerium dazu.

„Die Vertretung der kommerziellen und industriellen Interessen unserer Firmen ist einer der Schwerpunkte unserer diplomatischen Aktivitäten“, schrieb man am Quai d’Orsay in einem Kommunique!

Könnte man sich eine solche Erklärung von Merkel, Schäuble, Gabriel & Co. vorstellen? Ich nicht.