Heute Abend „höchstwahrscheinlich“ Knatsch zwischen May und Putin!

13. März 2018

Bekanntlich gab es in England vor einigen Tagen einen „höchstwahrscheinlichen“ Angriff mit einem „höchstwahrscheinlich“ russischen Nervengas auf einen „höchstwahrscheinlich“ britischen Agenten und dessen Tochter mit russischem Migrations-Hintergrund. Beide befinden sich in kritischem Zustand im Krankenhaus, aber zumindest leben sie noch! Ihnen ausdrücklich alles Gute!

Für die Briten ist der Fall klar, das waren „höchstwahrscheinlich“ die Russen, das heisst man vermutet es, kann es aber nicht beweisen. Wenn sie es nicht selber waren, dann wussten sie davon und haben es „höchstwahrscheinlich“ zustimmend geschehen lassen? Man verzichtet an dieser Stelle – „höchstwahrscheinlich“ ganz bewusst – darauf, sich die Frage zu stellen, welchen Nutzen dieser Putin eigentlich davon hätte einen solchen Anschlag zu planen, anzuordnen, oder auch nur geschehen zu lassen?

Da Theresa May in letzter Zeit von einem Umfrage-Tief zum nächsten Tief taumelt, käme ihr ein wenig Bedrohung von außen „höchstwahrscheinlich“ gerade höchst gelegen?

Sie nutzt ihre Chance und stellt „den bösen Russen“, abgekürzt „diesem Putin“ ein Ultimatum bis heute Abend seine Schuld einzugestehen, weil sonst.., ja, was sonst?

Das UK alleine ist natürlich nicht in der Lage mehr als Symbolpolitik gegen Russland zu fahren. Da trifft es sich doch gut, daß gerade die USA kurzfristig ihre Meinung wechselten und auch der NATO-Esel schon ganz aufgeregt mit dem Hufen scharrt! USA-Trump und NATO-Stoltenzwerg rufen nicht etwa zur Besonnenheit auf, sondern sie schließen sich ganz im Gegenteil Theresa May an, bestärken sie und drohen Russland, alias Putin, bis heute Abend. Deutschlands Flinten-Uschi hält zwar gerade noch so den Ball flach, aber sie wird natürlich dabei sein, will sie doch den NATO-Stoltenzwerg beerben. Da trifft es sich doch irgendwie gut, daß die NATO bereits im Baltikum vor der russischen Grenze, rund 150km vor Sankt Petersburg und rund 700km vor Moskau mit den Muskeln spielt.

Theresa May hat keine Beweise, drum sagt sie „höchstwahrscheinlich“ und sie verweist auf das böse Verhalten Russlands, äh.. natürlich dieses Putins, in der Ukraine, in Syrien, in Georgien. Nur gut, daß das UK, die USA und die NATO in all diesen Konflikten „höchstwahrscheinlich“ nicht die geringste Rolle spielten und bis heute nicht spielen. Okay, das war jetzt doch schon ein bißchen übertrieben, die spiel(t)en schon mit, aber die dürfen das halt.

Was also wird heute Abend von Theresa May verkündet werden? Am kommenden Sonntag will übrigens Putin wieder mal zum russischen Präsidenten gewählt werden, obwohl der Westen diesen „Vollpfosten“ Navalny als Kandidaten für geeigneter hält, der immer im richtigen Moment an der Hundeleine irgendeiner ONG aufgeregt vor den Kameras herum bellt, bis er („höchstwahrscheinlich“ erwartungsgemäß) von der Polizei verhaftet, in einem Käfig vor Gericht gestellt  und nach kurzer Zeit in alter Frische wieder die Straßen unsicher macht? Wo bleiben in diesem Moment eigentlich die Krawall-Mösen von Pussy-Riot? Will Theresa May wirklich die russischen Wahlen beeinflussen, diese kleine Tory-Schelmin?

Will man russische Oligarchen und/oder deren Gelder in London belangen? Geht nicht, Theresa May, die sind doch alle deine Freunde, oder? Zieht man die Botschafter zurück? Ruft man zum Boykott der Fußball-WM in Russland auf? Man muss es diese Woche noch so richtig krachen lassen, wenn man die russischen Wahlen beeinflussen will.

Keine Ahnung, was Theresa May im Handtäschchen herumträgt, ein Nervengift gegen Putin vielleicht? Quatsch, das benötigt die doch gar nicht. Ich bin sicher, sie geht ihm „höchstwahrscheinlich“ auch schon so gewaltig auf die Nerven?

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Wird die linke Spur auf der A2 in Richtung Berlin künftig für die NATO reserviert?

9. November 2017

Wie wir alle wissen manövriert der böse Russe direkt an der Grenze des NATO-Territoriums provokant mit riesigem Militäraufgebot herum, derzeit noch auf seinem Territorium zwar, aber es ist bekanntlich nur eine Frage der Zeit, bis wir dem Ruf der unterdrückten Ukrainer, der Russen und Weissrussen folgen und ihnen die Freiheit bringen, die bekanntlich aus den Gewehrläufen von M16 & Co. kommt, wie es in den USA jeder texanische Kirchgänger schon im Vorschulalter weiss!

Ausserdem bietet sich aus dieser dringenden militärischen Anforderung heraus die Chance, diesen verkommenen Sauhaufen, diese EU, über ihre Unterstellung unter logistische NATO-Anforderungen endlich wieder unter US-Kontrolle zu bekommen.

Alle Straßen und Brücken, die Häfen, Flughäfen und Bahnhöfe, zumindest wenn sie in Ostwest-Richtung liegen sind für einen totalen, einen reinen Verteidigungs-Notwehr-Blitzkrieg gegen Russland einsatzfähig zu machen, aber Ratzfatz, bitteschön!

Nicht mehr dieser ADAC sondern die NATO müsse künftig auf deutschen Autobahnen das sagen haben, findet anscheinend ein gewisser Jens Stoltenzwerg?
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https://www.nato.int/cps/en/natohq/opinions_148417.htm


NATO-Kampfblatt SPON haut Anti-Russland-Propaganda heraus wie zu den (k)ältesten Zeiten des Kalten Krieges!

14. September 2017

Die Schreibkünstler bei SPON widerlegen sich im eigenen Artikel dessen Grafik zeigt, wie sich die NATO seit dem Ende der Sowjetunion zielstrebig nach Osten erweitert hat und nur mit Mühe an der Aufnahme Georgiens und der Ukraine gehindert werden konnte.

Jetzt ist die von SPON zitierte „NATO-Grenze“, ganz zufälligerweise die russische und weissrussische Grenze, an der die NATO herumturnt, regelmäßig provoziert und keinerlei Berührungsängste zu Rechten Milizen in den Baltischen Staaten, in Polen und schon gar nicht in der Ukraine hat.

Ihrer eigenen aggressiven Logik folgend, sollen Russen und Weissrussen nun Manöver im eigenen Staatsgebiet unterlassen, während die USA permanent Waffen-, Logistik-, Rüstungsdepots im Baltikum, Polen und natürlich in Deutschland aufbauen.

Frau Merkel muss das Treiben vollkommen übersehen haben, sonst hätte sie bestimmt gesagt „Freunde in Gefahr bringen, das geht gar nicht“ und hätte Trump mit dem Scheibenwischerartig bewegten Zeigefinger gedroht?

Also Michel, mit Merkel und Trump in den nächsten Krieg? Du hast am 25.* September die Wahl!

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* Herr Schindler hat mich ertappt (siehe Kommentar) und so womöglich den größten geplanten Wahlboykott in der Geschichte der BRD vereitelt? Vielleicht werden ich aber auch einfach nur senil und habe mich um einen Tag vertan? Ich fürchte nur, das glaubt mir wieder keiner?


Krawattenfresser Sackarschwilli jetzt auch nicht mehr Ukrainer!

28. Juli 2017

Michael Sackarschwilli jetzt Staatenlos? Zumindest sind ihn jetzt seine Ex-Staaten los! Der US-Lakai Sackarschwilli hat nun nach der georgischen (2015) auch die ukrainische Staatsbürgerschaft (2017) verloren! Vermutlich hat er in irgendeiner Schublade, oder ganz unten im Fluchtkoffer noch einen US-Pass? Den hätte er sich auch verdient, nachdem er selbstlos, vor allem gegen die Interessen seiner jeweiligen Nationen, knallhart US-Interessen, neben seinen eigenen natürlich, vertreten hat…

Allerdings zog auch ein Gestank von Korruption hinter ihm her, egal wo er gerade politisch agierte. So liefen (laufen?) sowohl in der Ukraine (Ex-Gouverneur von Odessa) als auch  in Georgien (Ex-Staatspräsident) Prozesse gegen ihn, oder stehen Urteile zur Vollstreckung an. Egal, wo er als nächstes aufschlägt, dort sollten die Alarmglocken bimmeln!


Hat die EU in ihrer heutigen Form eine Zukunft?

25. Juli 2017

Die EU hat in den letzten Jahren praktisch ausschließlich Wirtschaftspolitik betrieben. Dabei hat sie vergessen sich der Interessen der kleinen Leute, ihrer Bürger in den verschiedenen Mitgliedstaaten, anzunehmen. Diese sind durchaus unterschiedlicher, aber stets nachvollziehbarer Natur und unterscheiden sich von denen der Wirtschaft oft diametral. Die Unterstützung, die Akzeptanz dieser EU bei den Bürgern der Mitgliedstaaten, dürfte darum heute wohl niedriger denn je sein und dies obwohl die „Verwirtschaftlichung“ der Politik kein Phänomen der EU, sondern international ist?

Dazu wurde sie indirekt durch die Auswahl entsprechenden Führungspersonals von den USA ferngesteuert. Die maßlosen EU-Erweiterungen nach Mittel-, Nord- und Südosteuropa waren eher strategische Maßnahmen gegen Russland als erforderliches und erklärbares Eigeninteresse der Europäer.

Doch, je uneinheitlicher diese EU wurde, desto mehr tauchten Risse an alten und ganz alten Stellen wieder auf, die man längst überwunden, abgehakt und erledigt glaubte. Man hatte eben ersichtlich keine gemeinsame Basis der Völker.

Der BREXIT, der Absprung der Insel-Briten von der Festlands-EU, war die Initialzündung, der Startschuss für schlummernde Uraltkonflikte entlang hysterisch-historischer Bruchstellen. Wir erleben gerade eine Dezentralisierung der EU bei der Skandinavien und die Benelux-Staaten sich wohl wieder stärker am UK orientieren werden. Die Visegrad-Staaten, verstärkt durch das Baltikum, Österreich und den Balkan, werden eine Art parlamentarischer Donaumonarchie 2.0 anstreben und sich von Russland und Deutschland klar abgrenzen. Griechenland, Zypern, Malta, Italien, Spanien und Portugal werden eine Art Mittelmeerzone bilden, der ähnliche Traditionen, Seefahrt und Handel und vor allem ähnliche Probleme zugrunde liegen. Das Mittelmeer, heute die Flüchtlings-Abschreckungs- und Todesfalle der EU, wird wieder was es über Jahrtausende war, ein verbindendes Verkehrselement ihrer Anrainerstaaten und -völker.

Vor dieser Ausgangsposition haben stärkere EU-Integrationsversuche einen schweren Stand. Outside-Player wie die USA, das UK, Russland, China aber auch die Türkei, können gezielt IHRE Interessen an die jeweiligen nationalen EU-Staaten und -Fraktionen herantragen und so zumindest eine stärkere EU blockieren. Was Erdogan mit seinen EU-Türken vorexerzieren will, können die anderen Outside-Player mit ihren spezifischen EU-Ansprechpartnern nachvollziehen und das Ergebnis wird ein heillos untereinander zerstrittener, handlungsunfähiger „Sauhaufen“ sein!

Die USA haben schon seit Zeiten von Henry Kissinger, Donald Rumsfeld und Dick Cheney, aber besonders jetzt wieder seit Donald Trump, auf nationale Karten gesetzt anstatt auf eine geschlossene, starke EU, lieber auf viele kleine Bantustans, die gebückt Befehle entgegen nehmen. Die widersprechen nicht, haben keinen komplizierten Meinungsbildungspreozess und funktionieren einfach nach dem Motto: „Wegtreten!“

Die EU setzt dagegen auf Zentralisierung. einen EU-Wirtschaftsminister, Etats, steuerliche Anpassungen. Zugegeben, das wäre zumindest AUCH eine Lösung, so die USA sie denn ließen. Es wäre aber eine Lösung der Vereinheitlichung NACH UNTEN, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Mitteleuropäer müssten praktisch auf allen Feldern Federn lassen um die Ost- und Südeuropäer mit ins Boote zu holen. Die derzeitige wirtschaftliche Ausbeutung Süd- und Osteuropas wäre zu Ende, denn sie würde künftig gleich hier vor Ort, in unserem Mitteleuropa stattfinden und wir wären nicht Zuschauer sondern Betroffene….

Dann will die EU noch eine Armee, zumindest militärische Oberstrukturen, ein HQ über die diversen nationalen Armeen. Sie will anscheinend Kriege führen? Für wen und warum? Wenn man sich so umsieht, wer bliebe da als böser Feind außer Russland, Weissrussland und der Türkei?

Eine Art von „kontrolliertem WW3“, begrenzt auf das eurasische Territorium wäre wohl der „feuchte Traum“ der US-Finanz- und Rüstungsindustrien. Ich fürchte, ein, zwei weitere „vollkommen überraschend-unerwartete“ Flüchtlingsmillionen in die EU und wir werden die Initialzündung der Spaltung LIVE erleben müssen..?

 


In Zeiten von Twitter werden Botschafter maßlos überschätzt, findet Donald Trump!

20. Juli 2017

Zu dieser rein hypothetischen Annahme könnte man kommen, wenn man bedenkt, daß der US-Präsident alle Botschafter Obamas unmittelbar nach seinem Amtsantritt zum Rücktritt und zum sofortigen Verlassen ihrer Botschaften aufforderte. Mit der Neubesetzung der vakanten Posten lässt Trump sich Zeit, viel Zeit und so kommt es, daß eine ganze Reihe von namhaften Staaten derzeit ohne US-Botschafter leben müssen.

Was also haben Staaten wie Frankreich, Deutschland, die EU, Österreich, Dänemark, Finnland, Irland Ungarn, Luxembourg, die Niederlande, Norwegen, Spanien, Schweden, die Schweiz, sowie die UN-Botschaftervertretungen der USA in Genf, Rom und Wien gemeinsam? Erraten! Sie müssen derzeit alle ohne US-Botschafter leben.

Zwar hat Trump auch Schwerpunkte gesetzt und für die NATO, den Vatikan, Italien, Belgien, Portugal und Tschechien neue Botschafter ernannt, diese müssen aber alle noch vom US-Senat bestätigt werden.

Polen fehlt in dieser Aufzählung. Da Trump aber kürzlich, vor dem G20-Besuch in Hamburg, noch schnell in Polen vorbei schaute, wird er das Problem gewiss gelöst haben?

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http://www.politico.eu/article/it-hurts-not-having-ambassadors-says-us-army-commander-in-europe/


Wenn Europa Netanyahus Wünsche nicht erfüllt, ist es dem Untergang geweiht!

19. Juli 2017

Der GUARDIAN und POLITICO berichteten über den Besuch Bibis in Budapest vor einem exklusiven Meeting der VISEGRAD GROUP hinter verschlossenene Türen mit osteuropäischen Führern. Nach Donald Trump vor dem G20 in Polen ist er damit der zweite „Outsider“, der Konflikte in Osteuropa gezielt für Spaltungstendenzen in Europa zu nutzen versucht! Netanyahus Gruppe von EU-Spaltern ist aber mit Ungarn, Polen, Tschechien und Slowakien etwas kleiner als die Trumps, die außerdem die drei Baltischen Staaten sowie Rumänen, Bulgaren, die Österreicher(!) und Kroatien umfasste…

Die EU hätte Majestätsbeleidigung begangen, nämlich ihn, seine Regierung, den Staat Israel (bekanntlich alles identisch!) wegen des illegalen Siedlungsbaues in den palästinensischen Gebieten und des (nur zaghaft geübten) Boykottes „israelischer Waren“ aus den besetzten Gebieten und des stagnierenden Friedensprozesses zu kritisieren!

Nebenbei brüstets sich Bibi damit iranische Waffenlieferungen in Syrien dutzende Male bombardiert zu haben, also illegal militärisch im Nachbarland eingegriffen zu haben. Tja, wer kann, der kann, was Bibi?

Diese Statements haben israelische Journalisten, die den Besucher begleiteten, durch versehentlich offene Mikrophone mit bekommen…

Demnach hängt Europas Zukunft also ausschließlich vom Wohlverhalten gegenüber Israel ab. Da sind wir ja denn wohl mit Angela Merkel „absolut voll“ im Grünen Bereich, oder?

Was schließe ich daraus? Weder die Trump-USA noch Netanyahu-ISRAEL haben Interesse daran, die EU in ruhigem Fahrwasser zu sehen. Im Gegenteil: Vorhandene Konflikte werden proaktiv gefördert. Osteuropa ist das kommende „angesagte Kriegsgebiet“ vorwiegend gegen Russland aber genauso gut gegen Deutschland. Da kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!  Der Brexit war nur ein Teil davon und in Bälde werden wir wohl auch die Unterstützung von Separationsbewegungen, wie z.B. in Spanien erleben müssen?

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https://www.theguardian.com/world/2017/jul/19/eu-will-wither-and-die-if-it-does-not-change-policy-on-israel-netanyahu

http://www.politico.eu/article/netanyahu-eu-will-shrivel-and-disappear-if-no-change-in-attitude-toward-israel/