USS FITZGERALD: Rätsel ungelöst!

24. Juni 2017

Die NYT schreibt einen spekulativen Artikel mit vielen Fragen und vielen Antworten von aktiven und passiven Seeleuten der US-Navy. Ihnen allen ist gemein, daß sie sich diesen bizarren Unfall nicht vorstellen, nicht erklären können.

Wie kann ein sehr schneller, extrem manövrierfähiger Zerstörer mit mehreren Brückenwachen, Ausgucks und Radar auf Posten, die untereinander kommunizieren, die Annäherung eines dreimal so großen, schwerfälligen Containerfrachters erstens übersehen und dann zweitens eine möglicherweise erst im letzten Moment erkannte drohende Kollission nicht vermeiden, ja nicht einmal einen Alarm auslösen können?

Normalerweise müsste so ein Zerstörer um so einen Containerfrachter buchstäblich Kringel fahren können?

Es laufen jetzt vier oder fünf unabhängige Untersuchungen von US-, Japan- und Versicherungsseite.  Erste Hinweise besagen offenbar, daß auf Grund der aufgezeichneten Kursdaten des Containerfrachters der Verdacht bestünde, daß dieser mit Autopilot unterwegs war, vom Computer gesteuert wurde und dies in einer dicht befahrenen Schifffahrtsstraße?

Aber was war mit der USS FITZGERALD los? Die allermeisten Fragen betreffen das unerklärliche Verhalten dieses Lenkwaffenzerstörers in dieser verhängnisvollen Nacht.
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Vor Japans Küste: US-Zerstörer von phillipinischem Containerschiff gerammt und beinahe versenkt!

17. Juni 2017

Die USS-FITZGERALD, ein Lenkwaffen-Zerstörer der Arleigh-Burke-Klasse, ca. 8.000t Verdrängung und 150m lang, weist auf der rechten Seite starke Schäden auf, sie soll undicht geworden sein und Wasser aufnehmen. Das Leck soll aber kontrollierbar sei.

Schwerwiegender ist aber das Verschwinden von sieben US-Matrosen, deren Verbleib bisher nicht geklärt werden konnte. Nach ihnen wird mit Helis im Wasser gesucht. Sie können sich aber auch noch in zerstörten und oder gefluteten Sektionen* des Zerstörers befinden. Das Containerschiff, beladen mit 1.080 Containern, weist an der linken Bugseite in Höhe des riesigen, kantigen Aussenankers, der bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben könnte, Beschädigungen auf. Die Schäden weisen darauf hin, daß der von Rechts kommende Containerfrachter Vorfahrt hatte.

Es soll sich um eine stark befahrene Route handeln und der Zwischenfall soll sich in den heutigen Morgenstunden vor der Izu Halbinsel an Japans Küste ereignet haben. Er wurde um 02:30 Uhr Morgens von dem beteiligten Containerschiff, der ACX CRYSTAL, den Behörden gemeldet, nicht von den Amerikanern, die sich Zeit ließen, den Zwischenfall ihrerseits zu bestätigen.

Was auf der Brücke und/oder am Radar des US-Zerstörers los war, ist nur schwer zu verstehen, wenn sich ein vielfach größeres Containerschiff, ca. 220m lang und 30.000t Verdrängung, über eine Stunde unbemerkt auf Kollissionskurs befinden kann?

Auf der USS FITZGERALD wurden zudem der Kapitän und zwei Seeleute verletzt… rätselhaft! Der Kapitän hatte das Kommando erst vor einem Monat übernommen. Möglicherweise hatte der Zerstörer versucht vor dem Bug des Containerschiffes zu kreuzen und dessen Geschwindigkeit falsch eingeschätzt?

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*(Inzwischen hat die US-Navy gemeldet daß „Körper“ in den gefluteten Sektionen des Zerstörers gefunden worden seien, ohne deren Anzahl oder Zustand lebend oder tot zu nennen, da zunächst die Angehörigen verständigt werden müssten. Es ist also kurzfristig mit weiteren schlechten Meldungen zu rechnen…)

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https://www3.nhk.or.jp/nhkworld/en/news/20170617_14/


Teuere, unsichere US-Flüssiggas-Tanker sollen Northstream Pipelines der Russen verdrängen!

15. Juni 2017

Wie SPON berichtet ( http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-sanktionen-sigmar-gabriel-und-christian-kern-kritisieren-us-plaene-a-1152321.html ) sollen neue Russland-Sanktionen der USA die Europäer und besonders die Deutschen an die Kandarre nehmen. Wer mit Russen handelt, gar Pipelines baut um Europa mit Erdgas zu versorgen, der wird künftig auf allerlei perfide Weise bestraft.

„Friss, oder frier“, so lautet anscheinend die Devise der Amis? Beide Parteien, Trump und die Anderen, sind sich darin endlich einmal einig und haben einen gemeinsamen Gesetzesantrag in den Kongress eingebracht: USA first!

Ich finde das wäre ein geeigneter Moment, die Ex-Freunde aus Übersee nachdrücklich darum zu bitten, ihre militärisch-nachrichtendienstlichen Zelte in Deutschland abzubrechen?

Bisher unterlag ich offenbar dem Irrglauben, daß die massive Anwesenheit von US-Militär und Geheimdienstlern in unserem Lande uns andererseits vor deren Rankünen schützen würde. Ich habe mich geirrt, wie es scheint!

Wenn dieser Antrag in den USA Gesetz wird, dann wähle ich nur noch Parteien, die den kompletten Abzug der USA aus Deutschland programmatisch fordern und offensiv betreiben.


Macron tritt Trump vor’s Bein!

13. Juni 2017

Frankreich verlangt von den USA die Subventionen für BOEING zu beenden,denn:

„Die US-Regierung würde mit den Subventionen den internationalen Markt für zivile Verkehrsflugzeuge schwer zu Lasten von AIRBUS beeinflussen. Sie seien deshalb zu beenden“, sagte das französische Aussenministerium dazu.

„Die Vertretung der kommerziellen und industriellen Interessen unserer Firmen ist einer der Schwerpunkte unserer diplomatischen Aktivitäten“, schrieb man am Quai d’Orsay in einem Kommunique!

Könnte man sich eine solche Erklärung von Merkel, Schäuble, Gabriel & Co. vorstellen? Ich nicht.


Von Freunden und Helfern…

6. Juni 2017

Die Rolle von NGO’s aber auch z.B. die von Journalisten bei den Konflikten dieser Welt ist zuweilen eindeutig zweideutig!

Im Falle dieses Artikels der NYT, den ich nicht aus dem Englischen übersetzen muss, denn wir alle haben es ja wohl mehr oder weniger perfekt in der Schule gelernt, hat ein UNICEF und ROT-KREUZ-Zuarbeiter einer privaten US-Firma noch eine kleine Nebenrolle gehabt. Er war Logistiker für die illegalen US-Sonderkommandos, die sich in dem vom Bürgerkrieg geplagten Staat Yemen tummelten. Sein Arbeitgeber hatte einen Geheimvertrag mit dem Pentagon.

Wir wundern uns, wenn Helfer von NGO’s und Journalisten durchaus nicht überall von den feindlichen Gruppen und Parteien respektiert, als „Freund und Helfer“ betrachtet und willkommen geheissen werden!


Merkel sagt sich (besoffen?) von den USA los! Jo, üs dönn scho Wahlkampf, sakra?

29. Mai 2017

Diesen Eindruck könnte man zumindest auf den ersten Blick haben, wenn man das Bild einer masskrugschwingenden Kanzlerin im Bierzelt sieht, das den Artikel der WHASINGTON POST „ziert“?

Wenn diese Bemerkungen, die man vielleicht einmal eine „historische Zäsur“ in den amerikanisch-deutschen Nachkriegsbeziehungen nach WW2 nennen wird, tatsächlich im Rahmen der CSU-Biertrinker gefallen ist, dann hat die Kanzlerin (ungewollt?) alle Klischees bedient, die man in den USA so im Allgemeinen von Deutschland und den Deutschen hat. Sagt denn Amis denn keiner, daß die Merkel da nur Alk-frei drin hat, das wie Bier aussieht? Dass sie die Bildbetrachter ebenso täuscht, wie sie ihre Wähler zu täuschen pflegt? Hat sie den Wahlkampf in Bayern begonnen? Bettelt sie um AfD-Stimmen? Vergessen die schönen Bilder mit „Sankt Obama“ vor ein paar Tagen auf dem Kirchentag in Berlin?

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https://www.washingtonpost.com/world/following-trumps-trip-merkel-says-europe-cant-rely-on-us-anymore/2017/05/28/4c6b92cc-43c1-11e7-8de1-cec59a9bf4b1_story.html?hpid=hp_hp-top-table-main_merkel-153pm%3Ahomepage%2Fstory&utm_term=.724b50a25af4

http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/politics/ct-trump-merkel-europe-relations-20170528-story.html

http://www.sfchronicle.com/news/world/article/Merkel-Europe-must-stay-united-in-face-of-ally-11179103.php

https://www.theguardian.com/world/2017/may/28/merkel-says-eu-cannot-completely-rely-on-us-and-britain-any-more-g7-talks

http://www.politico.eu/article/what-angela-merkel-meant-at-the-munich-beer-hall/


Trumps Anwalt: Präsident hat fast keine Einkünfte oder Schulden aus Russland, von ein paar Ausnahmen abgesehen, halt!

12. Mai 2017

Okay, da waren halt diese $95 Millionen von diesem russischen Milliardär für eine Immobilie in Florida und dann noch diese $12,2 Millionen für die Miss-Universe-Wahlen in Moskau 2013. Peanuts, Kleinkram halt!

Darüber hinaus hat Trump in den vergangenen zehn Jahren ungezählte Zahlungen von Russen für Hotelzimmer, Golfplatz-Runden, oder Trump-Lizenz-Produkte, wie Wein , Krawatten oder Matrazen erhalten, also fast nix…

Die Anwälte hielten sich gleich eine Hintertür offen: Sie können nur bis 2005 zurück sehen, als sie seine Vertretung übernahmen. Was vorher war, daß wissen nur die Götter (also Trump & Putin?).

Ja, okay, diese Immo in Florida, die Trump 2005 für 41 Millionen kaufte und 2008 für 95 Millionen verkaufte, das war schon ein guter Deal, aber gewiss keine Geldwäsche für den Russen Dmitry Rybolovlev oder so etwas…

Aber der US-Präsident im Nebenberuf könnte natürlich Minderheitsgesellschafter oder Teilhaber an Unternehmen sein, die zufällig russische Schulden hätten. Das könne man nicht so einfach erkennen.

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