Aktuelle PK: Sánchez-84 will Spanische Verfassung ändern!

17. September 2018

In einer gerade aktuell laufenden, kurfristig angekündigten  Pressekonferenz in Madrid, hat Pedro Sánchez angekündigt die Spanische Verfassung ändern zu wollen und dies binnen der nächsten 60 Tage!

Er steht wohl derzeit so unter Druck, daß er diesen „Hammer“ in die Medien bringen wollte, um von seiner Doktorarbeit abzulenken?

Hintergrund dürfte sein, daß Sánchez mit seinen aktuell 84 Sitzen im Kongress nicht einmal mit der Hilfe der üblichen Verdächtigen aus Nationalisten, Separatisten, Emotional Bewegten und Anarchos und der daraus resultierenden knappen Mehrheit nichts durch den derzeit von einer Mehrheit der PP für seine Pläne blockierten Senat bringen kann?

Ich rate deshalb einfach mal, daß ihm das derzeitige spanische Zwei-Kammern-System ein Dorn im Auge ist und entweder einfach weg muss, oder daß es künftig legale Wege geben soll, solche Blockaden zu verhindern?

Freie Fahrt für Pedro Sánchez, „l’etat c’est moi“, den PSOE-Sonnenkönig!

PS:
Seine Regierung benötigt noch schlappe 6 Milliarden €uro zusätzlicher Steuereinnahmen um die EU-Verschuldungsgrenzen einzuhalten. Sánchez versprach aber „der Mittelschicht“, daß sie nicht zusätzlich belastet würde und kündigte gleichzeitig höhere Steuern auf Diesel an, weil die Mittelschicht bekanntlich keine Dieselfahrzeuge fährt…

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https://www.20minutos.es/noticia/3440759/0/pedro-sanchez-reforma-constitucion-aforamientos/

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Prof. Dr. Sánchez-84: Medien beschädigen die spanische Demokratie, wenn sie über meinen Doktortitel Fake-News schreiben!

17. September 2018

Es ging alles mit PSOE-Rechten Dingen zu, urteilt Sánchez-84 abschließend und lehnt deshalb jede von PP und C’s geforderte parlamentarische Aussprache im spanischen Kongress ab. Separatisten, Nationalisten, Empörte, Anarchos und Straßenbewegungen sehen das ganz genau so wie der Herr Professor Doktor und sorgen so für eine knappe Mehrheit, ätsch! Was bekommen sie von ihm dafür? Gratis ist nichts, für Sánchez-84!

Die (private!) Uni Camilo José Cela hatte übrigens dringendes Eigeninteresse an vielen neuen Doktoren und war deshalb vielleicht, womöglich etwas ZU großzügig bei deren Fließbandproduktion? Ein neues Gesetz verlangte ab 2007 mindestens 50% Doktortitel bei den Professoren des Lehrkörpers, besser noch 60%. Bis dahin genügten 25%! Waren es in 2007/08 die zwei ersten eigenen Doktoren, so produzierte sie bis 2016/17 ganze 170 eigene(!) Doktoren, daß es nur so flutschte! In Pedro Sánchez Jahrgang waren es derer 21(!) produziert von Doktorvätern bzw. Prüfern, die ihren eigenen Doktor-Titel in Einzelfällen selbst noch kein Jahr besassen! Normalerweise würde man von Prüfern wohl eher Fachkompetenz und Erfahrung erwarten?

Prof. Dr. Sánchez-84 brach inzwischen Kontakte „zur Rechten“*, zu PP und C’s ab, räumte aber in einem aktuellen TV-Interview ein, ja er habe seine Prüfer gekannt, habe mit einigen davor und danach zusammengearbeitet, aber alles sei mit linken, Verzeihung, mit rechten Dingen, zugegangen und deshalb vollkommen okay!

*(Das muss man ihm halt jetzt einfach mal glauben und nicht in schnöden, altmodischen  Links/Rechts-Kategorien denken, gell?“

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https://www.abc.es/espana/abci-universidad-camilo-jose-cela-necesitaba-doctores-rapido-para-no-perder-titulos-impartia-201809160243_noticia.html#ns_campaign=mod-sugeridos&ns_mchannel=relacionados&ns_source=la-universidad-camilo-jose-cela-necesitaba-doctores-rapido-para-no-perder-los-titulos-que-impartia&ns_linkname=noticia.video.espana&ns_fee=pos-2
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Kleine Zusammenfassung:
Im Jahr 2007/2008 gab es die beiden ersten Doktoren für Studenten bzw. Professoren an der privaten UCJC.
2008 wurde Sánchez-84 (vermutlich über die PSOE-Schiene!) als Professor eingestellt ohne einen Doktortitel zu besitzen.
2010 erfolgte die Umsetzung des Planes Bolognia zur Homogenisierung der Unis und Abschlüsse in der EU. Dadurch entstand die Forderung, daß 50-60% der Professoren Doktoren sein mussten. Dies stellte die Privat-Unis vor große Probleme. Bis dahin genügte es, wenn jeder vierte (25%!) Prof. seinen Doktor besaß! In der im Jahr 2000 gegründeten UCJC war die Situation „desaströs“ und es drohten negative Konsequenzen.
Man beschloss also quasi Doktoren um jeden Preis zu zu kreieren.
2007/2008 gab es die ersten Zwei (2).
2010/2011 gab es schon Neun (9).
2012, als Sánchez seinen Doktor machte, waren es schon Einundzwanzig (21!).
Bei manchen „Profs“ war der Arbeitsvertrag an den Doktortitel gebunden und wurde automatisch gekündigt, wenn er in einer bestimmten Zeit nicht vorlag.
Die UCJC lag in den meisten Fakuläten krass im Rückstand und es drohten negative Maßnahmen durch die Prüfungsbehörde ANECA.
Es ist aber bestimmt nur eine Fake-News, daß der Hausmeister sich vor den Doktorenmachern verstecken musste, weil er sonst automatisch, auch gegen seinen Willen, zum Doktor gemacht worden wäre?


Wie Professor Sánchez zu seinem Doktortitel kam.

13. September 2018

Pedro Sánchez, PSOE wurde im Jahr 2.008 als junger Hüpfer zum UNI-Professor an der Fakultät für Jura und Ökonomie der Universität Camilo José Cela (UCJC) ernannt. Der Rektor der UNI, Rafael Cortés Elvira, PSOE, war Staatssekretär für Sport zwischen 1993-1996 zum Ende der Regierungszeit von Felipe González, PSOE.

Als Sánchez zum UNI-Prof wurde, war er bereits PSOE-Abgeordneter und gehörte  im Rathaus von Madrid der Opposition an.

Der frischgebackene UNI-Prof fand es daher passend (s)einen Doktor zu machen.

Sánchez hatte engen Kontakt zu Miguel Sebastián, PSOE der 2008 unter Präsident Zapatero, PSOE Minister für Industrie Tourismus und Handel war. Zuvor war er von 2004 bis 2006 Generaldirektor des Büros für Wirtschaft des Präsidenten Zapatero, ein Büro und ein Amt das eigens für ihn gegründet und eingerichtet worden war, nach dem Wahlsieg der PSOE im März 2004.

Er leitete eine Gruppe junger sozialdemokratischer Polit-Profis die gefördert wurden, zu ihnen gehörte auch Pedro Sánchez. Der arbeitete in dieser Gruppe sehr eng mit Carlos Ocaña Orbis zusammen, einem Ökonomen der das Vertrauen Miguel Sebastiáns besaß und später dessen Kabinettchef wurde als Sebástian Industrieminister wurde.

Laut Quellen von ABC soll dieser Ocaña Sánchez bei seiner Doktorarbeit geholfen und eine Unmenge von Daten dazu geliefert haben.

Sánchez machte seinen Doktor bei Professorin María Isabel Cepeda. Einige Monate vor der Doktorarbeit veröffentlichte er mit Cepeda und einem weiteren Professor zwei Artikel in wissenschaftlichen Zeitungen, die die Ergebnisse seiner Doktorarbeit quasi vorwegnahmen! Diese gemeinsam erstellten Artikel waren Teil seiner Doktortarbeit und nicht als Zitate gekennzeichnet. Seine Doktorarbeit wurde mit der höchsten Note bewertet.

2013, ein Jahr später, veröffentlichte Professor Doktor Sánchez seine Doktorarbeit als Buch unter dem Titel „Die neue spanische Wirtschaftsdiplomatie“. Darin wurde Sánchez als Hauptautor und Carlos Ocaña Orbis als Nebenautor genannt. Es war offensichtlich eine Anerkennung für dessen Teilhabe an jener Doktorarbeit, zumindest der Anlieferung von Originaldaten von Ministerien zu denen er und Sebastián, der wiederum seinerseits das Vorwort zum Buch schrieb, Zugang hatten.

Es wurde veröffentlicht im Dezember 2013 als Sánchez bereits PSOE-Kongressabgeordneter war, und seinen unaufhaltbaren Aufstieg durch die Ränge der PSOE so fortgesetzt hatte.

Fünf Jahre später „putschte“ sich Sánchez per legalem Misstrauensvotum gegen Mariano Rajoy, PP, mit Hilfe von Separatisten, Nationalisten, Anarchisten und Protestbewegungen an die Macht und wurde zu „Sánchez-84“ dem total abhängigen und erpressbaren Spielball von Separatisten, Nationalisten, Anarchisten, Protestbewegungen in Europas viertgrößter Volkswirtschaft Spanien…

(…wird ganz bestimmt fortgesetzt!)
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https://www.abc.es/espana/abci-gestaron-tesis-y-libro-pedro-sanchez-201809130552_noticia.html

 


Montón weg! Sánchez-84 sind 2 Minister und eine Generaldirektorin abhanden gekommen, in nur 100 Tagen!

11. September 2018

Da gibt es in Madrid eine Universität mit dem Namen des Ex-Königs Juan Carlos, UNIVERSIDAD REY JUAN CARLOS, kurz URJC, wo Wünsche und Abschlüsse wahr werden. Manche haben einen Abschluss, obwohl sie nie da waren. Andere haben einen Abschluss, bei dem sich nachträglich auf wundersame Weise die Note verbessert.

„Sánchez-84’s“ Gesundheitsministerin Carmen Montón zählt zu den Letzteren. Sie hat eine 2011 Abschlussarbeit von 52 Seiten mit 19 Plagiaten von anderen Autoren und Wikipedia abgeliefert. Obwohl „Sanchez-84“ heute Nachmittag, vor nur 5 Stunden, noch sein volles Vertrauen und seine Unterstützung erklärte, erklärte Montón vor einer dreiviertel Stunde auf einer außerordentlichen PK ihren Rücktritt! Sie ist damit die zweite Frau aus dem frauenreichsten Kabinett der Welt, die in gut 100 Tagen ihren Rücktritt einreichte, den Mann Maxim Huerta, Ex-Minister für Kultur und Sport, „wegen Steuern“ nicht zu vergessen! Die andere, die erste Frau die zurück trat, war die Generaldirektorin für Arbeit Concepción Pascual, die eine Nuttengewerkschaft legalisiert hatte, die Anderen, die „OTRAS“, die Organización de Trabajadoras Sexuales…

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https://www.20minutos.es/noticia/3436645/0/monton-huerta-pascual-dimsiones-altos-cargos-apenas-cien-dias-gobierno/

 


Wie lange soll Merkel noch so weiterwursteln?

10. September 2018

Jakob Augstein fragte sich in seiner SPON-Kolumne „Im Zweifel links“, wie lange die offensichtlich geschwächte Kanzlerin sich noch von CSU-Seehofer und VS-Maaßen auf der Nase herumtanzen lassen will, oder ob sie gar nicht mehr die Kraft dazu habe sich durchzusetzen? Die Frage scheint in der Tat mehr berechtigt? Erst wurde sie in lächerlicher Übertreibung hochgeschrieben zur „mächtigsten Frau der Welt“, dann sollte sie zur UN weggelobt werden und nun schreibt die NYT schlicht, aber sinngemäß „Merkel müsse weg“, weil sie durch ihre Haltung in der Flüchtlingskrise überall die Rechten stärke und am BREXIT mitschuldig sei.

Nach Aussen treten aber auch noch der am Besten gekleidete SPD-Aussenminister der EU und die CDU-Verteidigungsministerin mit dem blonden Stahlhelm von der Leine auf, vertreten Deutschland jeder auf seine Art und anscheinend unkoordiniert von der CDU-Kanzlerin?

Wir haben also eine Kanzlerin, die sich (politisch!) in die Arme von Frankreichs Macron flüchtet, vor Trump und Erdogan kuscht, dafür Putin, ihren Gaslieferanten, auf Distanz hält. Mit Macron will sie eine Art EU-Armee zum schnellen Eingreifen. Soll dies unter NATO- also US-Kommando erfolgen oder dürfen Deutsche und Franzosen da dann selbst entscheiden über Notwendigkeit, Gründe, Ort, Zeit und Kosten?

Die deutsche Wirtschaft muss dann halt sehen, wo sie noch hin liefern darf? In den USA hagelt es willkürlich Milliardenstrafen und Zölle auf Importe. Hält sie sich nicht an von den USA willkürlich verhängte Sanktionen gegen Länder ihrer Wahl wird auf Vermögen dieser Firmen oder des Managements in den USA und international bei Banken willkürlich zugegriffen und/oder der Export-Markt USA gesperrt. In Osteuropa bereitet die NATO zielstrebig einen Krieg gegen Russland vor, der im Baltikum, der Ukraine und von Georgien aus geführt werden könnte. Möglichst mit Einheimischen vor Ort, verstärkt und finanziert durch die EU-Staaten, aber die Amis haben natürlich das Sagen, klar? Dabei müssen nur noch die Finnen und die Schweden in die NATO bugsiert werden, woran man fleissig arbeitet.

In dieser Situation sinniert die Frau mit dem blonden Stahlhelm öffentlich darüber wie sich die Bundeswehr endlich, endlich wieder einmal aktiv an einem heissen Krieg in Syrien beteiligen könnte und nicht nur mit veralteter Technik Bilder machen, die im Satellitenzeitalter keine Sau mehr interessieren! Heute, im Zeitalter der Fake-News braucht es keine realen Beweise und Gründe für einen Krieg. Da kann die britische Propagandatruppe der Weiss-Helme, stets im Gefolge des IS agierend, chemische Angriffe in Syrien deklarieren ohne jeglichen Beweis oder eine Untersuchung die diesen Namen verdienen würde und gleichzeitig die Opfer ohne Schutzkleidung und ohne üble Folgen für die eigene Gesundheit vor Kameras herumzerren, das genügt dann als Beweis vollkommen. Die USA, England, Frankreich bombardieren dann ganz ungehemmt ein Land, was eigentlich in der altmodischen Zeit in der UN als ein Kriegsverbrechen verurteilt worden wäre. Dabei will die Frau mit dem blonden Stahlhelm also künftig unbedingt mitmachen, damit wir wieder wer sind, gell?

Gleichzeitig wird in Frankreich und Deutschland von einem einjährigen Pflichtdienst für ALLE jungen Staatsbürger (und Flüchtlinge?) phantasiert, der durchaus eine Rückkehr der Wehrpflicht durch die Hintertür bedeuten könnte oder den Niedriglohngruppen die Jobs gefährdet?

Erdogan taumelt zwischen Russland und den USA, der NATO und der EU hin und her, gerade so wie es ihm sein Opportunismus oder seine leeren Kassen eingeben. Er wird demnächst nach Deutschland kommen, seine Propagandashow abziehen und die Hand aufhalten, „Milliarden oder neue Flüchtlingswelle in die EU!“

Wenn es demnächst in Idlib in Syrien knallt, wird dies kein Bürgerkrieg sein, sondern faktisch schon ein Weltkrieg, der nicht so genannt werden darf! Immerhin sind Europa, der Kontinent Amerika und Asien beteiligt in Syrien, egal ob offen, versteckt, indirekt, legal oder illegal, scheissegal!

All dies läßt die „mächtigste Frau der Welt einfach so geschehen, gelassen an sich vorbei rauschen? Sie, die es nicht einmal schafft ihren CSU-Putschisten Seehofer in Rente zu schicken?

Die SPD sollte sich die Lage in Deutschland vor Augen führen, dazu das Ergebnis der Reichstagswahlen in Schweden betrachten, ihre Schlüsse daraus ziehen und aus dieser Großen Chaos-Koalition schnellstens austreten, sonst landet sie bei der nächsten Wahl noch hinter der AfD, was kein allzu anspruchsvolles Ergebnis wäre…

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Reichtagswahlen 2018 in Schweden.

9. September 2018

Die Hochrechnungen mit den ersten Ergebnissen werden um 20 Uhr nach Schließung der Wahllokale erwartet.

Basics bei wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Swedish_general_election,_2018

Die Rechten von den Schweden Demokraten scheinen zwar weniger Stimmen als prognostiziert bekommen zu haben, sind aber wohl trotzdem mit etwa 16% drittgrößte Partei geworden?

https://www.francetvinfo.fr/elections/legislatives-en-suede-les-sociaux-democrates-largement-en-tete-l-extreme-droite-en-3e-position-selon-les-premiers-sondages_2932693.html#xtor=EPR-51-[legislatives-en-suede-les-sociaux-democrates-largement-en-tete-l-extreme-droite-en-3e-position-selon-les-premiers-sondages_2932693]-20180909-[bouton]

Die Schweizer NZZ sieht die Rechten gar mit über 19% auf dem zweiten Platz!
https://www.nzz.ch/international/umfragen-sehen-rechte-bei-parlamentswahl-in-schweden-im-aufwind-ld.1418434

Auch die BBC sieht die Rechten von knapp 13% bei der letzten Wahl auf über 19 % bei dieser heutigen Wahl um rund 6% dazu gewonnen zu haben?
https://www.bbc.com/news/world-europe-45466174

Dagens Nyheter sieht zwei annähernd gleich große Blöcke von rund 39% von Links und Bürgerlich und die rund 19% Rechten als Zünglein an der Waage, was entweder eine Regierungsbildung sehr schwierig machen  oder die Rechten an der Regierung beteiligen würde, falls sich diese Zahlen bestätigen sollten?
https://www.dn.se/


100 Tage reichen Sánchez nicht, er will 4.380 Tage!

9. September 2018

Pedro Sánchez legte auf einer PSOE-Veranstaltung in Oviedo die optimistisch-eigenwillige Bilanz seiner ersten 100 Tage an der Regierung ab. Er würde jetzt die Basis für notwendige Reformen, Transformationen, quasi eine Art „Agenda 2030“ für Spanien starten und umsetzen. Alles unter dem Thema soziale Gerechtigkeit!

Er könne das alles natürlich nicht in zwei Jahren umsetzen, weil er leider, leider nur über 84 Stimmen, nicht einmal die Hälfte der 176 Stimmen der absoluten Mehrheit der 350 Stimmen des Kongresses habe und im Senat von einer PP-Mehrheit blockiert würde.

Erziehung, Beschäftigung, Gesundheit, Umwelt und Renten seien seine Themen und soziale Gerechtigkeit bis 2030 versprach „Falcónetti“ und will noch 12 Jahre mit dem Regierungsjet Falcón durch die Luft düsen und Spanien und Europa retten, sich als Strahlemann vor Kameras und Mikrophone drängen und dabei auch das eine oder andere Selfie schießen?

All dies wäre realisierbar und dies könne nur die PSOE, zumindest sein Flügel der Sozialisten. Die Vorgängerregierungen seien unfähig dazu gewesen. Zumindest hier hat er Recht! Katalonien war ihm kein Thema, wurde überhaupt nicht erwähnt. Puigdemont, Torra, Artadi und Co. werden sich gegenseitig in die separatistischen Hintern beissen?

Sein Vorgänger (Mariano Rajoy) habe sich unzuständig gefühlt. RTVE sei manipulierend gewesen (TV3 erwähnte er nicht!). Es habe diskriminierende finanzielle Einschnitte gegeben, ein paralysiertes Parlament und eine giftige Gleichsetzung von Politik und Korruption (Andalusiens PSOE, deren ERE-Korruptions-Skandal, erwähnte er auch nicht!)

Als ICH kam und euch den Strahlemann machte verliess die Regierung die Resignation und allgemeine Hoffnung machte sich überall breit, wollte er wohl damit sagen?

Er kündigte eine Schock-Therapie gegen die Jugendarbeitslosigkeit an! Will er etwa, wie anscheinend Merkel und Macron, eine einjährige Wehrpflicht einführen, damit die Arbeitslosen von der Straße kommen und Europa endlich wieder Kriege führen kann?

Der Pensionären und Rentnern versprach er die Kaufkraft zu garantieren!

Ausserdem säßen in seiner Regierung die meisten Frauen von allen Regierungen auf der Welt und Hauptsache dieser Untote Franco werde nach fast einem halben Jahrhundert aus dem Valle de los Caídos entfernt (tobender Beifall der rund tausend Anwesenden!).

Nachdem Sánchez so die wirklich wichtigen Dinge angesprochen hatte, blieb natürlich keine Zeit dafür zu erklären, WIE und um WELCHEN PREIS er Mehrheiten organisieren möchte, mit Separatisten, Nationalisten, und von Venezuela angetörnten außerparlamentarischen Bewegungen und WIE und WARUM er vorgezogene Neuwahlen VERMEIDEN will wie der Teufel das Weihwasser?

Er erwähnte in seiner Bescheidenheit auch nicht welche Freunde, Weggefährten oder Familienmitglieder er inzwischen mit lukrativen Ämtern und Jobs versorgt hat, damit es endlich spürbar aufwärts geht in Spanien!

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https://www.20minutos.es/noticia/3434505/0/pedro-sanchez-2030-horizonte-aplicar-politicas-justicia-social/