Bis Montag wird die offizielle Geschichte in Stein gemeißelt sein! Die Matrix wächst weiter………………. Ein Text von Paul Craig Roberts

18. November 2015

Innerhalb einer Stunde nach den Attacken in Paris und ohne jeglichen Beweis war die Geschichte in Stein gemeißelt, dass ISIS der Täter ist. So funktioniert Propaganda.

Wenn es der Westen macht, dann setzt es sich immer durch, weil die Welt daran gewöhnt ist, der Führung des Westens zu folgen. Ich stellte mit Staunen fest, dass die russischen Nachrichtenmedien halfen, die offizielle Geschichte der Pariser Attacken zu verbreiten, obwohl Russland selbst schon so oft unter erfundenen Geschichten zu leiden hatte.

Haben die russischen Medien MH-17 vergessen? In der Minute, in der berichtet wurde, dass das malaysische Flugzeug von einer russischen Rakete in der Hand der Separatisten über der Ostukraine getroffen wurde, wurde die Schuld Russland zugeschrieben. Und dort bleibt sie, auch wenn es keine Beweise gibt.

Haben die russischen Medien auch die „russische Invasion der Ukraine” vergessen? Diese absurde Geschichte wird überall im Westen als Evangelium akzeptiert.

Haben die russischen Medien das Buch des deutschen Zeitungsredakteurs vergessen, welcher schrieb, dass jeder europäische Journalist von Bedeutung im Dienst der CIA steht?

Man hätte gedacht, dass Erfahrung die russischen Medien gelehrt hätte, in Hinblick auf Erklärungen vorsichtig zu sein, die aus dem Westen kommen?

So haben wir jetzt, was wahrscheinlich eine weitere in Stein gemeißelte erfundene Geschichte ist. Nicht anders als ein paar Saudis, die mit Teppichmessern den gesamten Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten von Amerika austricksten, schaffte es ISIS, nicht erhältliche Waffen zu beschaffen und die französischen Geheimdienste zu überlisten, während eine Serie von Attacken in Paris organisiert wurde.

Warum hat ISIS das gemacht? Als Retourkutsche für Frankreichs kleine Rolle bei Washingtons Gewaltaktionen gegen den Mittleren Osten? Warum wurden nicht stattdessen die Vereinigten Staaten von Amerika angegriffen?

Oder hatte ISIS die Absicht, den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa durch geschlossene Grenzen blockiert zu bekommen? Will ISIS wirklich, dass alle seine Gegner in Syrien und im Irak bleiben, wenn er sie stattdessen nach Europa vertreiben kann? Warum Millionen Menschen töten oder unter Kontrolle halten, indem man ihre Flucht verhindert?
Erwarten Sie keine Erklärungen oder Fragen von den Medien in Hinblick auf eine Geschichte, die in Stein gemeißelt ist.

Das europäische politische Establishment wird nicht durch ISIS bedroht. Die Bedrohung kommt von wachsenden Anti-EU, Anti-Immigranten politischen Parteien: Pegida in Deutschland, die Unabhängigkeitspartei im Vereinigten Königreich und die Nationale Front in Frankreich. Die jüngste Umfrage zeigt Marine Le Pen von der Nationalen Front in Führung als die wahrscheinliche französische Präsidentin.

Etwas musste unternommen werden hinsichtlich der Massen von Flüchtlingen aus Washingtons Kriegen, sonst wären die etablierten politischen Parteien vor einer Niederlage durch politische Parteien gestanden, die auch für Europas Unterwürfigkeit gegenüber Washington wenig übrig haben.

Die EU-Regeln betreffend Flüchtlinge und Einwanderer und Deutschlands Akzeptanz einer Million von Flüchtlingen, Hand in Hand mit schwerer Kritik an den Regierungen in Osteuropa, die Zäune errichten wollten, um die Flüchtlinge abzuhalten, machte die Schließung der Grenzen unmöglich.

Mit den Pariser Terrorattacken wurde möglich, was unmöglich war, und der Präsident Frankreichs gab sofort die Schließung der Grenzen Frankreichs bekannt. Die Grenzschließungen werden sich ausbreiten. Das Hauptthema der wachsenden gegnerischen politischen Parteien wird entschärft sein. Die Europäische Union wird sicher sein, und sicher wird auch Washingtons Herrschaft über Europa sein.

Ob nun die Pariser Attacken Operationen unter falscher Flagge waren oder nicht, um diese Ergebnisse zu erzielen, diese Ergebnisse sind die Konsequenzen der Attacken. Diese Ergebnisse dienen den Interessen des europäischen politischen Establishments und den Interessen Washingtons.

Ist ISIS so naiv, dass er das nicht mitgekriegt hat? Wenn ISIS dermaßen naiv ist, wie konnte ISIS dann den französischen Geheimdienst so leicht täuschen? In der Tat, kann der französische Geheimdienst überhaupt intelligent sein?

Können die Völker des Westens intelligent sein, wenn sie einer Geschichte auf den Leim gehen, die in Stein gemeißelt ist, ehe es einen Beweis gibt?

Im Westen werden Fakten geschaffen durch eigennützige Stellungnahmen von Regierungen. Nachforschung gehört da nicht dazu. Nachdem 90 Prozent der Medien in den Vereinigten Staaten von Amerika sechs Megakonzernen gehören, kann es nicht anders sein.

Während die Matrix in der Absurdität ihrer Behauptungen über sich hinauswächst, schafft sie es, sogar noch unverletzlicher zu werden.
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Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse http://www.antikrieg.com nicht zu vergessen!

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Nach 50 Jahren: Befreiung, NATO-Propaganda DER SPIEGEL gekündigt!

10. Oktober 2015

Sogar für den Arsch zu glatt?

Zugegeben, es war längst überfällig! Eine sonderbare Mischung aus Nostalgie, Trägheit und Masochismus hatte es bisher verhindert. Die nordatlantische Kriegstreiberei der letzten Jahre hatte einen Groll aufgebaut, der nun nur noch einen kleinen Anstoß brauchte. Der aktuelle Titel war dieser Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte.

Man muss zweimal hinsehen, um sich zu vergewissern, dass dieses Machwerk nicht DER STÜRMER heisst!

Was Putin betrifft, so stellt sogar der alte, „kalte Krieger“ Henry Kissinger fest: „Die Dämonisierung von Wladimir Putin ist keine Strategie, sie ist ein Alibi für die Abwesenheit einer Strategie!“


Ganz ohne Madrid: Katalanen streiten seit 36 Jahren über eigenes Wahlrecht!

7. Juli 2015

Die katalanischen Parteien streiten ab Morgen, dem 8. Juli, über ein eigenes Wahlrecht zu dessen Bildung sie seit 36 Jahren nicht im Stande waren, obwohl sie dazu keinerlei Erlaubnis von Madrid oder einem höherem Gericht benötigt hätten.

Sie verwendeten statt dessen und zur offensichtlichen Zufriedenheit der CiU ein provisorisches Wahlrecht aus der Übergangszeit von der Franco-Diktatur zur Demokratie. Katalonien ist heute die einzige spanische Autonomie ohne ein eigenes Wahlrecht und das hat natürlich Gründe.

Der wichtigste dürfte sein, dass dieses aktuelle Wahlrecht die CAT-SEP-Parteien CiU und ERC überproportional bevorteilt. Durch Garantiesitze für Provinzen und ländliche Gebiete werden diese gegenüber den städtischen Regionen, besonders dem Metropolitan-Raum Barcelona „aufgepushed“. Parteien, die im ländlichen, provinziellen Raum stark sind, werden so zu Favoriten, zu Gewinnern! Das führt im Extremfall zu so kuriosen Ergebnissen, dass die zwei etwa gleich großen Nachbar-Orte Gosol (Provinz Llerida) und Saldes (Provinz Barcelona), die nur 9km von einander entfernt sind, so gewertet werden, dass eine Stimme von Saldes nur halb soviel wert ist wie eine Stimme von Gosol!

Zurück zum Wahlrecht: Die Einen haben etwas zu verlieren, die Anderen wollen etwas gewinnen. Alle Parteien legen komplette, eigene Vorschläge vor und streiten sich – wenig kompromissbereit – darüber!

Das angestrebte neue Wahlrecht muss übrigens mit 2/3 Mehrheit, also mit 90 Stimmen des katalanischen Parlamentes, in Kraft gesetzt werden. In der Praxis wären dazu also derzeit mindestens vier größere Parteien notwendig.

Für die nach dem geplanten 27-S einseitig auszurufende Unabhängigkeit der Katalanen von Spanien würde den CAT-SEP’s hingegen nach eigener Aussage die absolute Mehrheit von 68 Sitzen genügen. Da stimmen ganz eindeutig die Proportionen nicht!

Ein weiterer Sprengsatz mit Zeitzünder steckt in einigen Entwürfen. Die angestrebten Einheitslisten sollen selektiv angewählt werden können. Das heisst, die angesehenen katalanischen Persönlichkeiten stehen zwar oben auf der Liste „als Aufreisser“, die unten oder dazwischen versteckten alten Skandal-Politiker der CAT-SEP’s sollen aber direkt angewählt werden können! Die „Zivilgesellschaft“ wäre nur schmückendes Beiwerk, notwendige Tarnung halt…

Jetzt versteht man Artur Mas vor einigen Tagen an den Tag gelegte Großzügigkeit, notfalls auch unten auf der Liste stehen zu wollen, wegen „der Sache“…

Die folgenden Zahlen der letzten katalanischen Autonomiewahl von 2012 sollen die Problematik des aktuellen Wahlrechtes verdeutlichen:

Stimmen:_____________Sitze
1.116.259 = 30,7% CiU = 50  = 22.325 Stimmen/Sitz
0524.707 = 14,4% PSC= 20  = 26.235 Stimmen/Sitz
0498.124 = 13,7% ERC= 21  = 23.720 Stimmen/Sitz
0471.681 = 12,9% PPC= 19  = 24.825 Stimmen/Sitz
0359.705 = 09,9% ICV-= 13  = 27.669 Stimmen/Sitz
0275.007 = 07,5% C’s  = 09  = 30.556 Stimmen/Sitz
0126.435 = 03,4% CUP=03  = 42.145 Stimmen/Sitz

Die CAT-SEP’s CiU, ERC und CUP errangen zusammen 1.740.818 Stimmen oder 47,87% der abgegebenen Stimmen. Daraus resultierten 50+21+3= 74 Sitze, deutlich mehr als die absolute Mehrheit von 68 Sitzen.

Dieses eigentlich – historisch gesehen – schlechte Ergebnis würde ihnen im Wiederholungsfall also locker zur einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit genügen, da einer Mehrheit der Sitze entsprechend, nicht aber einer Mehrheit der Stimmen. Dazu müssten sie mit ihrem medialen Propaganda-Dauerfeuer bescheidene 73.000 Stimmen mehr einfahren und auch die Stimmenmehrheit wäre erreicht!

Wenn nun durch ein neues Wahlrecht alle Stimmen gleich gewertet würden, und die Beteiligten die gleichen Stimmenzahl erreichen würden dann würde so gezählt werden:

3.636.553 Stimmen gesamt für 135 Sitze:

41 Sitze CiU (das Bündnis gibt es nicht mehr!)
18 Sitze ERC
04 Sitze CUP
62 Sitze Gesamt, keine absolute CAT-SEP Mehrheit!

Das mag die entscheidene Bedeutung eines neuen Wahlrechtes für die Autonomie Katalonien erklären?


Hilfe, die Russen kommen.. NICHT!

19. März 2015

Eigentlich war es eine Erfolgsgeschichte, die Beziehung zwischen russischen Touristen und dem spanischen Touristik-, Hotel-, Gaststätten- und Luxus-Boutiquen-Gewerbe. Sie scheint vorbei!

In Catalunya z.B. stieg die Zahl der Russen von 216.000 in 2009 stark an auf 1 Million in 2013 um dann, bedingt hauptsächlich durch die Ukraine-Krise, scharf abzufallen. In der optimistischsten Prognose geht man von einem Rückgang um 60% aus, die Pessimisten gehen von 90% aus, die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen? In Catalunya teilen sich die Costa Brava mit 40% und die Costa Dorada mit 60% den Russen-Markt.

Die Russen wurden von der EU mit allerlei Sanktionen überzogen. Der Rubel-Wechselkurs ist im Keller. Die mediale Propaganda gegen die bösen Russen läuft auf Hochtouren. Die russische Regierung promotet derweil die „heimgekehrte“ Krim und das vom Westen geschnittene Sotschi, sonnenverwöhnte Schwarzmeer-Regionen, und verbietet Funktionären und Militärs den Urlaub im Westen.

Die Spanier nehmen an, dass der russische Tourismus auch nach einer Erholung des Rubel-Kurses, ein bis zwei Jahre brauchen würde um auf das alte Niveau von 2013 zurück zu gelangen.

Das betrifft Reisebüros, Busunternehmen, Hotels, Restaurants, Boutiquen und natürlich auch Flughäfen und Fluggesellschaften. Gab es im Vorjahr noch drei fest gecharterte Passagierjets und die entsprechenden Starts- und Lande-Slots, so gibt es für dieses Jahr nur einen und der wird noch geteilt mit anderen Destinations.

Dazu kommt der scharfe Wettbewerb mit der Türkei und Ägypten um die urlaubenden Russen.

In der Türkei bekommen sie für den Preis eines Drei-Sterne-Hotels mit Halb-Pension an der Costa Brava eine Woche Voll-Pension in einem Fünf-Sterne-Plus-Hotel.

So bleibt der Touristik-Branche in Catalunya am Ende nur der überwunden geglaubte britische Billig-Sauf-Tourismus der insularen Unterschicht.

Um die Spendierfreudigkeit der Russen auszugleichen benötigte die Branche pro Russen 1,5 Briten oder 2,5 Spanier.

140,20 € gibt der Russe pro Urlaubstag in Spanien aus.
113,80 € der Brite
109,90 € der Italiener
097,00 € der Deutsche
083,20 € der Niederländer
076,30 € der Franzose

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258,90 € der Kanadier
247,60 € der Japaner
232,90 € der US-Bürger

ABER: Der Russe bleibt auch länger, (im Schnitt 10 Tage, während die anderen Europäer schon nach 5 Tagen wieder abreisen) und das ist ausnahmsweise einmal KEINE propagandistische Drohung!


IS-Killer mit Toulouse-Killer Merah verwandt?

11. März 2015

Es ist der vorläufig letzte Tiefpunkt in den Terror-Clips des IS. Er zeigt die Ermordung von Muhammad Mussallam aus Jerusalem, dem der IS vorwarf Mossad-Agent gewesen zu sein. Am Ende des 12 Minuten Videos schiesst ein ungefähr 12-jähriger Junge dem Opfer frontal in den Kopf und danach noch dreimal auf dessen Körper am Boden…

Der ältere der beiden IS-Killer soll mit südfranzösischem Akzent gesprochen haben. HAARETZ will aus Sicherheitskreisen wissen, dass es sich um den Stiefbruder des 7-fach Mörders, des Motorroller-Killers von Toulouse und Montauban, einen Verwandten von Mohammed Merah gehandelt habe. Der Mann preist Angriffe auf Juden in ihrer eigenen Festung Frankreich!

Der französische Regierungssprecher Stephane Le Foll verweigerte einen Kommentar zur Identität und Herkunft der Täter.

Auch bei einem Selbstmord-Attentat in Tikrit soll ein junger Franzose Täter und Opfer zugleich geworden sein. Abu Ali al-Firansi soll noch ein Jugendlicher gewesen sein.

Etwa 1.400 Franzosen, teils ganze Familien, sollen sich dem IS angeschlossen haben. Sie haben französische Pässe und Reisefreiheit als EU-Bürger.

Manuel Valls, der französische Premierminister, sagte in einem TV-Interview, dass bereits etwa 90 Franzosen auf der Seite des IS den Tod gefunden hätten. Etwa 3.000 Europäer kämpften derzeit für den IS, bis zum Sommer rechnet man mit 5.000 und zum Jahresende könnten es 10.000 Eu-Bürger sein, die für den IS kämpfen!

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http://www.haaretz.com/news/middle-east/1.646424


Israel, eine Woche vor der Wahl: Bibi wird langsam nervös!

10. März 2015

In einer Woche, am 17. März wird in Israel gewählt werden. Nach einer Umfrage vom Freitag, den 6. März, würde die Zionist Union Likud mit 24 zu 21 Sitzen in der Knesset schlagen. Bye, bye, Bibi? Abwarten…

24 Sitze Zionist Union
21 Sitze Likud
14 Sitze Yesh Atid
13 Sitze Joint Arab List
12 Sitze Bayit Jehudi
09 Sitze Kulanu
07 Sitze Shas
06 Sitze United Torah Judaism
05 Sitze Meretz
05 Sitze Yisrael Beytenu
04 Sitze Yahad

Keine Ahnung, aber fest steht, dass seine umjubelte* Rede im US-Kongress ihm daheim nicht den erhofften Rückenwind, sondern eher heftigen Gegenwind eingebracht hat. Das hatte Netanyahu so nicht erwartet und so sieht er sich von einer weltweiten, (antisemitischen?) Verschwörung bedrängt:

„This a very close battle. Nothing is ensured because there is a great, worldwide effort to topple Likud rule.“ (Netanyahu in Army Radio)

Das bewiesen internationale Geldspenden unklarer Herkunft an seine zahlreichen Gegner. Geld ist nur dann okay für Bibi wenn es von Sheldon Adelson stammt und direkt an Likud überwiesen wird…

Noch einer erweist sich als undankbar: Ex-Mossad-Chef Meir Dagan, dem Netanyahu noch 2012 dabei geholfen hatte eine Lebertransplantation in Weissrussland zu bekommen, kritisierte  in einem Channel 2 Interview die Politik von Netanyahu auf das Schärfste:

“I am frightened by our leadership. I am afraid because of the lack of vision and loss of direction. I am frightened by the hesitation and the stagnation. And I am frightened, above all else, from a crisis in leadership. It is the worst crisis that Israel has seen to this day.”

Dafür wird er nun der Undankbarkeit gescholten…

_____

*(…To say it was just well received would be to commit the callous crime of understatement. In Netanyahu’s pep rally, rather speech before the US legislative branch, Congress interrupted to applaud 39 times. 23 of these were standing ovations. 10:55 of the 40:30 of Netanyahu’s exhortation consisted of applause. In other words, 27% was Congress applauding and doing standing ovations. – See more at: http://mondoweiss.net/2015/03/netanyahus-consisted-standing#sthash.NP6JEeSO.dpuf)


Madrid zieht gegen katalanische Aussenpolitik vor spanisches Verfassungsgericht!

9. März 2015

Damit wird das entsprechende katalanische Separatistengesetz automatisch suspendiert bis zu einem Urteilsspruch des TC. Auch die angekündigte Eröffnung von „katalanischen Botschaften“ in Rom und Wien soll vor dem TSJC, dem Tribunal Superior de Justicia de Catalunya, für nichtig erklärt werden.

Die spanische Regierung in Madrid sieht einen Verstoß gegen Artikel 149.1.III und Artikel 97 der spanischen Verfassung. Im ersten wird die Zuständigkeit von Autonomien und Zentralregierung geregelt und im zweiten die Alleinzuständigkeit der Zentralregierung für die Aussenpolitik klar formuliert. Die Entscheidung des TC ist nun abzuwarten, dieses folgte bisher aber stets im Wesentlichen der Auffassung der Regierung in Madrid.

Hier zeigt sich ein grundsätzliches Dilemma der katalanischen Separatisten: Es gibt eine Verfassung und ein Estatut in der Dinge klar und unmissverständlich geregelt sind. Wenn aber die Separatisten diese Texte lesen, dann bekommen sie urplötzlich eine ganz andere, völlig gegenteilige Bedeutung und Auslegung. Diese ausgeprägte Eigenschaft, die Dinge einseitig und extrem zu den eigenen Gunsten auszulegen, würde eine Eingliederung eines unabhängigen Kataloniens in europäische oder internationale Strukturen jeder Art für diese zu einer echten Pest werden lassen, sind die Separatisten doch einfach keine seriösen Vertragspartner, sondern eher kriminelle Hütchenspieler.

Jedem Beobachter von Aussen graut es bei dem Gedanken, einmal solche „Vertragspartner“ haben zu können, mit ihnen verhandeln zu müssen, nein danke!

Offenbar ist Artur Mas, der im Prinzip nichts anderes tut, als separatistische Hirngespinste in ungültige, weil nicht verfassungskonforme Gesetze zu transformieren, damit endgültig der unfähigste und fatalste Präsident, den die Generalitat de Catalunya je hatte?

Katastrophen-Artur wird dafür am 27-S die Quittung bekommen. Dann, wenn sich unter seiner Führung das Bündnis CiU halbiert haben wird in der Wählergunst, wenn es sich nicht gar vorher von innen heraus selbst auflösen wird, wofür derzeit einiges spricht.

Sollte die selbsternannte katalanische Nationalversammlung ANC wegen Misstrauens gegen CiU und Artur Mas sich letztlich dazu entschließen, selbst als Separatistenpartei zu den Wahlen am 27-S anzutreten, wie Carme Forcadell bereits ankündigte, dann wäre die Skandalbelastete Ciu sogar künftig überflüssig und Forcadell könnte ihre gewachsenen politischen Ambitionen auch nach ihrer Zeit an der ANC-Spitze, die diesen Monat satzungsgemäß ablaufen wird,
weiterhin frönen.