TABARNIA, Albtraum der nationalkatalanistischen Separatisten!

26. Mai 2017

Eine Frau Namens Carla Arufat gründete die „Plattform für die Autonomie von Barcelona“ eine neue politische Organisation die genau das Verhalten, die Argumente, die Polemik der CAT-SEP’s anwendet und einsetzt, nur genau GEGEN diese!

Die Separatisten drehen fast durch! Señora Arufat will eine neue spanische Autonomie TABARNIA gründen, die im Wesentlichen aus dem Großräumen Barcelona und Tarragona bestünde, dem industriellen und Handelsherzen der heutigen spanischen Autonomie Katalonien. Dieses TABARNIA würde sich von Katalonien trennen und bei Spanien verbleiben. Dadurch gäbe es keinerlei außerspanische Implikationen, wie z.B. mit der EU. Den Separatisten blieben nur das dünn besiedelte, wirtschaftlich unterentwickelte Hinterland Kataloniens und seine Pyrenäentäler OHNE das Val d’Aran, das ebenfalls bei Spanien bleiben möchte!

Frau Arufat hat einen Abschluss in Geschichte der Universität Barcelona, ist Dozentin und Mutter zweier Kinder und wurde mit 80% zur Präsidentin der Plataforma per l’Autonomia de Barcelona gewählt.

Sie argumentiert grundsätzlich mit den Methoden und Argumenten der CAT-SEP’s die diese bekanntlich für unwiderlegbar und genial halten, sie dreht den Spieß nur um:

Das Angst-Argument:
Die CAT-SEP’s brächten die Menschen in Katalonien in wirtschaftliche und soziale Gefahr durch unverantwortliches Handeln.

Das Neid-Argument:
Die Metropolitanregion Barcelona erwirtschafte 87% des Einkommens der Generalitat und erhalte nur 59% zurück, die berühmte Entsolidarisierung der Reichen von den Armen.

Das Missbrauchs-Argument:
Die CAT-SEP’s missbrauchten systematisch und regelmäßig öffentliche Mittel indem sie diese nicht vorgesehenen separatistischen Zielen und Verwendungszwecken zuführten.
Dies geschieht mit flächendeckenden, teils hohen Subventionen für Print-, Web- und TV-Medien im Sinne der Separatisten, aber auch mit Botschaften und Botschaftern und Botschaftspersonal in aller Herren Länder!

Barcelona könne über die Verwendung seiner aufgebrachten Steuermittel selbst entscheiden und müsse sich nicht von den CAT-SEP’s der Generalitat als Bank zur Finanzierung des nationalkatalanistischen Separatismus missbrauchen lassen.

Grafiken im unten stehenden Link zeigen den Plan und seine Konsequenzen:

República Catalana, künftiger, unabhängiger Staat,
1.383.000 Einwohner
26.473 km2
22.673 € BIP pro Einwohner
Sprache, Catalan

Comunidad Autónoma Tabarnia, spanische Autonomie,
6.139.000 Einwohner!
5.422 km2
28.673 € BIP pro Einwohner
Sprache, Spanisch und Catalan.

Ein Referendum über die Einführung der CA Tabarnia soll im Oktober 2019 erfolgen.

Vorteile von Tabarnia seien:
Gesicherte Pensionen.
Keine Strafen wegen „falscher“ Sprachen.
Keine Förderung unsinniger Projekte wie die Flughäfen Lérida und Gerona, statt dessen Abschaffung der Autobahngebühren.
Gleiche Stimmen für alle: In Barcelona benötigt ein Abgeordneter heute 46.141 Wählerstimmen, in Lerida nur 20.036. Barcelona hätte bei gleichem Stimmgewicht 20 Stimmen mehr, die CAT-SEP-Mehrheit wäre Geschichte!
Die Engstirnigkeit und der Rassismus der CAT-SEP’s wären Geschichte. Barcelona wäre wieder die kosmopolitische spanische Metropole die es einmal war, bevor die CAT-SEP’s aus der Provinz und den Pyrenäentälern auftauchten.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Tabarnia kann locker aus eigenen Mitteln leben, das CAT-SEP-Hinterland könnte dies nicht!

Die Autobahngebühren um Barcelona herum sind eine Erfindung der Generalitat. Sie haben nichts mit Spanien zu tun. Da haben wohl einige ihre Banker-Freunde versorgt? Die diversen Mautstrecken wurden inzwischen mit Milliardenbeträgen im Durchschnitt 44x abbezahlt! Das sind reine Geldabschöpfmaschinen…

Arufat fordert die genau gleichen Rechte und Ansprüche wie die CAT-SEP’s ein und mit ungleich höherer Realisierungsschance, denn sie will ja Teil Spaniens bleiben, was international als rein innerspanische Angelegenheit gesehen würde.

„Ich bevorzuge ein Barcelona außerhalb Kataloniens, vor einem Barcelona außerhalb Spaniens!“

Arufat verweist auf zahlreiche Fälle INNERHALB Spaniens, wo genau dieses erfolgreich geschah, Trennung, Sortierung, Neuordnung, beinahe eine Allerweltssache…

Tabarnia wäre weder die kleinste noch die wirtschaftsschwächste CA in Spanien, sondern eine der größten und stärksten Comunidades Autónomas des Landes!

Carla Arufat verweist auf die geringe Seriosität der CAT-SEP’s mit ihrer „kubanischen Fahne“ und mit ihrer verlogenen Dauerpropaganda und ihren maßlosen Gehältern:
„Karle Putschdämon“ , wegen seiner 60er Jahre Frisur genannt „der Wischmop“, genehmige sich fast das doppelte Gehalt des spanischen Ministerpräsidenten ohne irgend etwas sinnvolles dafür zu tun. Über 100(!) CAT-SEP’s hätten sich inzwischen Gehälter (und folglich Renten!) genehmigt, die über dem Gehalt des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy lägen!

#Bcnisnotcat
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http://www.elmagacin.com/un-movimiento-pretende-independizar-barcelona-y-tarragona-de-cataluna-y-formar-tabarnia/


Carles „Wischmob“ Puigdemont, von niemand gewählter Autonomiepräsident von Artur Mas Gnaden, bekam jetzt einen Rüffel von Kataloniens Unternehmerkreis!

25. Mai 2017

Heute tagte der Unternehmerkreis von Katalonien, der CERCLE D’ECONOMIA zum 23. Mal, diesmal im schönen Sitges, dabei wurde der anwesende Autonomiepräsident gehörig kritisiert und in die Mangel genommen von den katalanischen Top-Unternehmern, die in diesem Kreis zusammengeschlossen sind. Dem eher dummdreist agierenden „Putschdämon“ müssen die Ohren geklungen haben?

Das verlangten Kataloniens Unternehmer:
Er, der katalanische Autonomiepräsdent, solle sich an geltendes spanisches Recht und Gesetz halten und sich nicht sein eigenes Recht zusammenzimmern!

Er solle die Einladung der Vizepräsidentin Soraya Saénz de Santamaría annehmen vor dem spanischen Abgeordnetenkongress zu reden, seine Position darzulegen und zur Debatte zu stellen.

„Karle Putschdämon“ verteidigte sich müde mit der Ausrede, dem Kongress sei seine Position bereits bekannt! Damit enthüllte er ungewollt das Grundproblem der Separatisten. Sie hören, kennen, wollen nur die eigenen Positionen umsetzen und erkennen andere nicht an, wollen sie nicht einmal hören. Das ist keine Grundlage für erfolgversprechende Verhandlungen. Der CatalaNazi weiss, daß ihn die Abgeordneten im Kongress ordentlich gerupft hätten. Das will er sich lieber nicht antun. Lieber läßt er in Hinterzimmern scheinlegale Konstrukte für einen Staatsstreich der Nationalkatalanistischen Separatisten zusammen basteln.

Der Präsident des Unternehmerkreises erinnerte daran, daß er ihm schon im März gesagt habe, daß die Unabhängigkeit nicht das einzige Problem, geschweige denn das wichtigste sei, das man in Spanien habe! Er warnte vor der Gefahr des wachsenden Populismus in Europa zu dem er anscheinend die CAT-SEP’s hinzurechnete?

Aber er erkannte durchaus an, daß es einen Konflikt gebe, der politisch durch Verhandlungen gelöst werden müsse und nicht mit einseitigen Putschdrohungen. Weil man Verhandlungen nicht stur mit Maximalforderungen blockieren könne müsse man von der Maximalforderung eines Referendums abrücken. Die gezeigte Unbeweglichkeit führe nur zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage.

Dann verwies er auf neue Umfragen die ergäben hätten, daß es zwischen der Unabhängigkeit und dem status quo noch die Option der Verbesserung der Situation der Lage der Katalanen INNERHALB Spaniens gäbe und dieser letzten Option eine Mehrheit der Katalanen zustimme.

Das war ein rhetorischer „Tritt in die Eier“ für den verdatterten „Karle Putschdämon“. Er zeigte sich dann auch unfähig sich nur einen mm von seiner Maximalforderung eines vereinbarten Referendums oder der Spanien angedrohten einseitigen Unabhängigkeitserklärung hinweg zu bewegen…

Dieser Tropf ist ganz offenkundig überfordert!

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2017/05/25/catalunya/1495722447_550403.html


Ein Drittel CatalaNazis, deren Geschrei die besonnene zwei Drittel Mehrheit der Katalanen bei weitem übertönt!

24. Mai 2017

 

In dieser Woche hat der Entwurf eines sogenannten „Gesetz des Bruches“ der separatistischen Nationalkatalanisten für Aufregung gesorgt. Ich habe darüber geschrieben. Jetzt stellt EL PAÍS fest, daß nur ein gutes Drittel der Katalanen diesen Gesetzesentwurf und die darin vorgesehene einseitige Unabhängigkeitserklärung von Spanien unterstützt, während zwei Drittel diese Absicht rundwegs ablehnt!

Das kann doch einen überzeugten nationalkatalanistischen Separationsfaschisten nicht zum Nachdenken, zum Einlenken bringen? Mehrheit und Minderheit, das sind doch keine mathematischen Werte, sondern Gefühle, edle Separatistengefühle halt…

Im verlinkten Artikel ist eine Grafik, welche die Entwicklung der Meinung zu der Frage über die letzten vier Jahre zeigt:

Wird die Unabhängigkeit von Katalonien in naher Zukunft möglich werden, oder ist das etwas mit wenig Realisierungswahrscheinlichkeit?

Die Antworten mit Null- oder wenig Wahrscheinlichkeit blieben über diese knapp 4 Jahre recht stabil und bewegten sich zwischen 63% und 62%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 sanken sie auf 53% bzw. 57%.

Die Katalanen, die eine Unabhängigkeit in mehr oder wenig naher Zukunft sahen bewegten sich ihrerseits stabil zwischen 33% und 34%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 stiegen sie auf 40% bzw. 38%.

Stand heute: 62% gegen 34% der Katalanen sehen die Unabhängigkeit nicht!

Nicht einmal von den CAT-SEP’s, den Separatistenparteien PDeCAT (29%), ERC (21%) und CUP (21%) selbst, sind die genannten Prozentzahlen mit dem angepeilten Weg einverstanden!

50% der Katalanen bezeichnen sich zu gleichen Teilen als Katalanen UND Spanier. Dazu kommen 4% die sich NUR als Spanier sehen und 14%, die sich auschließlich als Katalanen beschreiben. Auch diese Wertung kann selbstverständlich kein Unabhängigkeitsanspruch demokratisch begründen!

43% der Katalanen bezeichnen beide Sprachen, das Katalan und das Castellano (spanisch) als gleichwertig und für sie im Alltag gleich wichtig. 26% identifiziert sich mehr mit dem Castellano (spanisch) und nur das berühmte, immer wieder auftauchende, radikale Drittel bevorzugt mit 30% die katalanische Sprache.

Die beschriebenen Wege sind absolut inakzeptabel und unvereinbar mit jeder Vorstellung von Demokratie, auch wenn CatalaNazi sich dieses Mäntelchen gerne bei jeder Gelegenheit umhängt…

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2017/05/23/catalunya/1495568302_914504.html#?id_externo_nwl=newsletter_diaria_manana20170524m


Insider schreibt in NYT über das „Affentheater“ des nationalkatalanistischen Separatismus!

18. Mai 2017

Der Autor dieses Meinungsbeitrages, Rafael Arenas García ist Jura-Professor an der Unabhängigen Universität von Barcelona.

Er zerlegt auf unaufgeregte, sachliche Weise das rechtsbrecherische und damit ilegale Lügenspektakel, in das sich die nationalkatalanistischen Separatisten seit spätestens 2011 offen und anscheinend hoffnungslos verwickelt haben?

Weil die offene Gegnerschaft zu Madrid offenbar eine sprudelnde, erheblichen Gewinn bringende Einnahmequelle für eine kleine Clique von Radikalen ist, wollen diese so lange wie nur irgend möglich so weitermachen, den ’status quo‘ erhalten. An einen Erfolg glauben sie selbst nicht, denn sie haben nachweislich zu keinem Zeitpunkt dieser verlorenen sechs Jahre über mehr als ein Drittel der Stimmen der Katalanen verfügen können.

Aber Demokratie ist, wenn ein radikales Drittel den zwei restlichen Dritteln der Katalanen, Rest-Spanien, der EU und der UN ihren Willen unrechtmäßig aufzwingt…

 


Ratzfatz, Rübe ab?

28. Februar 2017

Nationalkatalanistischer Separatist Pau Llonch Méndez droht im hochsubventionierten nationalkatalanistischen Separatisten-TV3 unter Bezug auf Plato mit der Guillotine der Jakobiner von Robespierre, da bekanntlich erst durch deren ausgiebigen Einsatz die Menschenrechte entstanden seien. So etwas brauche man mit dem Bezug auf den spanischen König und die Feinde der Nationalkatalanisten auch…

Er stellt dabei in seiner Argumentation das Recht über alles, speziell über alle Menschen. Er denkt beim Einsatz der Guillotine zwar explizit an seine Gegner, sprich „Feinde“, merkt dabei aber anscheinend nicht, daß sich diese Argumentation von der Gegenseite, der Seite von Legalität, Recht und geltender spanischer Verfassung in Madrid allemal auch auf die Seite der permanenten Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus anwenden ließe?

Sind etwa am Ende die permanenten, sich selbst ermächtigenden, Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus in ihrer Legalität keinen Deut besser als die Kopfabschneider und menschliche Organe vor Handy-Kameras fressenden Freiheitskämpfer des IS in Syrien und im Irak?
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CAT-SEP’s belügen ihre Anhänger und sprechen heimlich mit Rajoy!

23. Februar 2017

Die Protagonisten der spanischen Separatisten-Krise, der katalanische Autonomiepräsident Carles Puigdemont und der spanische Präsident Mariano Rajoy haben sich am 11. Januar im Regierungssitz Moncloa in Madrid getroffen, gemeinsam gefrühstückt und geredet. Sie seien zu keiner Einigung gekommen, heisst es dazu heute, nachdem es über einen Monat lang von den Separatisten geleugnet worden war.

Puigdemont hatte angeblich seinen 46-Punkte-Forderungskatalog vom 20. April 2016 dabei, wollte aber nur über einen Punkt reden, die laut geltender spanischer Verfassung illegale Zerschlagung des spanischen Staates durch den Raub eines Teiles des spanischen Territoriums durch die selbsternannten Besitzer der spanischen Autonomie Katalonien mittels selbst erteilter Kompetenz!

Kein Wunder, daß unter diesen Umständen nichts bei dem Treffen herausgekommen sein soll!

Der eigentliche und für Puigdemont höchstpeinliche Skandal ist es, daß er das Treffen mehrfach öffentlich geleugnet hat und so vor der Öffentlichkeit und besonders vor seinen eigenen Anhängern als Lügner dasteht!

Die, laut Anna Gabriel Sabaté von den Anarcho-Separatisten der CUP, angeblich mit jährlich 15 Millionen Euro subventionierte einstmals seriöse Tageszeitung LA VANGUARDIA aus Barcelona, eigentlich eine langjährige Unterstützerin der nationalkatalanistischen Separatisten, macht in letzter Zeit gewisse Absetzbewegungungen, zurück zu ein bißchen mehr Objektivität in der Berichterstattung. Man kann ja nie wissen und möchte am Ende wieder, wie schon am Ende der Franco-Diktatur, auf der richtigen, auf der Siegerseite stehen?

Diese LA VANGUARDIA hatte Gestern exklusiv über das Geheimtreffen Rajoy/Puigdemont berichtet. Puigdemont hatte es mehrfach öffentlich geleugnet. Rajoy, der Fuchs, hatte es weder bestätigt noch dementiert und die Zeitung konstatierte:
„…Hay comunicación. El Gobierno de España y el Govern de la Generalitat nunca han estado incomunicados en los momentos más críticos de estos últimos años…“
(„…Es gibt Kommunikation. Die Regierung Spaniens und die Autonomieregierung Kataloniens waren niemals ohne Verbindung in den kritischsten Momenten der letzten Jahre…)

Das würde die erstaunliche relative Ruhe Madrids bei dem regelmäßigen Kompetenzüberschreitungen und Gesetzesbrüchen der CAT-SEP’s erklären?
Der stets wie ein kleiner Gauner agierende Ex-Präsident der spanischen Autonomie Katalonien Artur Mas (el trilero = der Hütchenspieler!) habe vertrauliche Absprachen verletzt, weswegen jetzt gerichtlich gegen ihn vorgegangen werde. Außerdem habe er sich so als Gesprächspartner selbst verbrannt.

Puigdemont trat Gestern die Flucht nach vorne an und erklärte, daß das Referendum über die Unabhängigkeit der EINZIGE Gesprächspunkt für künftige Gespräche mit der Regierung sei. In der Autonomieregierung in Barcelona hatte man dazu keine Fragen, von keiner Seite des politischen Spektrums…

Jetzt kommt die erstaunliche Erkenntnis der LA VANGUARDIA: Gegenwärtig gäbe es keine politische Mobilisierung, keine Politik, sondern ausschließlich Propaganda und ab einem gewissen Maß von Propaganda pro Kubikmeter Luft beginne diese schlecht zu riechen!

Die Enthüllung über die „Geheimgespräche“ hat auf vielen Seiten Irritation und Ärger verursacht. Neus Munté, Autonomieministerin und Sprecherin der Separatistenregierung in Barcelona hatte noch bis vorgestern jegliche Gesrächskontakte geleugnet. Entweder hat sie wissentlich gelogen, oder sie war als Nummer Drei der Separatisten nicht eingeweiht? Beides keine schönen Alternativen für sie!

Aber auch der Koordinator von Rajoys PARTIDO POPULAR (PP) in Katalonien, Xavier García Albiol hatte diese Kontakte dreimal öffentlich geleugnet. Lügner, oder uninformierter Trottel? Er kann es sich aussuchen…

Artur Mas, der derzeit Abgemeldete, der offenbar an seinem Comeback arbeitet, tönte aus einer Versammlung in San Sebastian im Baskenland, daß man am Referendum festhalten werde und nicht im letzten Moment das Handtuch werfen wolle! Na, denn…

Bleibt festzuhalten: Die nationalkatalanistischen Separatisten arbeiten zweigleisig. Sie trommeln propagandistisch in allen von ihnen subventionierten Medien mit voller Kraft für eine Sezession, während sie hinter den Kulissen und offenbar auf mehreren Regierungs- und Hierarchieebenen mit dem bösen Feind in Madrid in heimlichen Kontakten stehen. Das lässt auf wachsende Spannungen innerhalb der keinesfalls homogenen Separatisten schließen, die von den geschwächten, neoliberalen PDECat (Ex-CDC) über die stabil-wachsende ERC und die  zerstrittene, sich mit ständigen Maximalforderungen selbst zerlegende CUP vermutlich auf Dauer nicht ausgehalten werden?

Da kommt mir irgendwie ein sattsam bekannter Geruch in die Nase. Es riecht mal wieder nach vorgezogenen Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien! Vermutlich sollen diese dann wieder zum Referendum aufgeblasen werden, denn Neuwahlen kann Madrid nicht verbieten?


Die 30% Minderheit der nationalkatalanistischen Separatisten radikalisiert sich und liebäugelt mit der Gewalt!

9. Februar 2017

Ihre pseudodemokratischen Mätzchen „wie das Recht, sich entscheiden zu dürfen“ über Dinge, die ebenso weit außerhalb ihrer Kompetenz liegen, wie das Wetter auf dem Mond und die deshalb seit Jahren von ALLEN Nationalstaaten und internationalen Institutionen wie UN und EU kategorisch zurückgewiesen werden, haben sie in der Sache, in „ihrem Anliegen“, der 70% Mehrheit der Katalanen die keine Unabhängigkeit von Spanien wünschen ihren Willen aufzuzwingen, keinen Schritt voran gebracht, haben sie frustriert und in der Folge einen Teil von ihnen radikalisiert. Das war leider zu erwarten! Sie entwickeln sich zum harten Kern einer verstrahlten Sekte, die Argumenten nicht mehr zugänglich sind. Sie haben eine eigene „postfaktische Realität“ entwickelt.

Man muß leider sagen, daß die Taktik der Regierung in Madrid, die Separatisten wegen ihrer zahlreichen Gesetzesverstöße vor Gericht zu bringen, Wasser auf die Mühlen derer ist, die sich in der von Madrid verfolgten Opferrolle sehen. Sie sehen sehen sich auf ihre Weise „postfaktisch“ bestätigt.

Die CAT-SEP’s waren sich über den aussichtsreichsten Weg zur Unabhängigkeit nie einig. Paradoxerweise war es die hochkorrupte rechtsliberale CDC, die als Teil des bürgerlichen CiU-Bündnisses zunächst formal demokratische Verfahren einhalten zu wollen vorgab. Der Partner ERC, zumindest Vizepräsident Oriol Junqueras sagte immer, daß es in letzter Konsequenz nicht in friedvoll-einiger Absprache ablaufen könne, einen der ältesten europäischen Zentralstaaten, die spanische Monarchie zu zerstören und sie um eines ihrer reichsten Gebiete zu berauben. Die radikalen Systemveränderer von der CUP waren sowieso gegen Gespräche und Verhandlungen mit Madrid. Wozu auch, wollten sie doch das System sowieso zerstören?

Wenn jetzt die Gerichte die juristisch zurecht Angeklagten verurteilen sollten, womit mit einiger Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist, es sei denn, es gäbe noch „einen späten Deal“, dann werden sich die von der CDC teilweise weiter radikalisieren, die von der ERC und der CUP sind es sowieso schon. Es muss deshalb wohl leider früher oder später mit Terror gerechnet werden, wie es ihn sowohl im Baskenland, als auch in Katalonien (bis 1992) auch schon gab. Es gab Anschläge und es gab Tote in Spanien zu Zeiten, die als überwunden zu sein schienen…

Ein akademischer Vorläufer dieser Entwicklung könnte unter Umständen Hèctor López Bofill werden, ein Ex-ERC-Politiker und Rechtsprofessor an der Universidad Pompeu Fabra, ein finanziell Begünstigter durch seine Auftritte in hoch subventionierten  Systemmedien der Separatisten. Er gilt in der Separatistenszene als eine zu beachtende Stimme. Jetzt hat er für einen Jura-Prof erstaunlich unvorsichtig indirekt zur Gewalt aufgerufen, zumindest so zweideutig formuliert, daß man es so verstehen könnte:

http://www.elpuntavui.cat/opinio/article/8-articles/985174-superar-els-complexos.html

Er fordert, stark vereinfacht, daß sich die Separatisten nicht weiter um internationale Anerkennung bemühen sollten, sondern Fakten schaffen sollten, was bekanntlich niemals ohne Gewalt abgelaufen sei und daß die Anerkennung nach der neuen Lage dann quasi automatisch erfolgen würde. Eine 50% Mehrheit brauche es dazu nicht, man müsse nur in der Lage sein, die Kraft dazu haben, vollendete Tatsachen zu schaffen und schon sei das Problem geregelt! Mit diesem Vorschlag wäre der Herr Professor nach einem für die Separatisten unvorteilhaften Ausgang eines Referendums wohl auch gekommen?

Dem Herrn Professor wird schon klar sein, daß er damit nachträglich die pseudodemokratischen Spielchen der CAT-SEP’s als das enthüllt was sie sind, schlecht vollzogene Versuche von Trickbetrügereien im Stile von Kleinganoven á la Artur Mas…

Jetzt reduziert er die Notwendigkeit für die Unabhängigkeit auf das Vorhandensein von staatlichen Strukturen (katalanische Steuerbehörden) und die physische Kontrolle des Staatsgebietes, ob nun durch Polizei, Militär oder CAT-SEP-Guerillas, letztlich egal wie demokratisch auch immer. Immer mehr wird auch u.a. durch Ex-Richter und Ex-ERC-Senator Vidal bekannt, daß die Separatisten Listen führen z.B. über staatliche Beamte in der Verwaltung und über Richter in der Justiz der Autonomie und in diesen akribisch zwischen Freund und Feind unterscheiden. Den als Feinde eingestuften Amtsträgern bleibt die Wahl zwischen blitzartiger Unterwerfung oder die blitzartige Vertreibung aus dem dem gelobten neuen Staat „Catadisneylandia“. Auch in sozialen Medien droht man sich immer häufiger  für den Tag X mit gegenseitiger Vergeltung und Vertreibung! Die kritische Masse wächst…

Der Herr Professor hat verblüffende Argumente für seine Empfehlung:
Viele der Staaten, um deren Anerkennung man sich bemühe seien selbst gar keine, oder zumindest keine perfekten Demokratien.

Sie hätten selbst Minderheitenprobleme in ihren Ländern und würden das Anliegen der Katalanen schon aus diesem Grund nicht unterstützen.

Sie hätten ihre Staatsgründung selbst mit Gewalt durchgeführt, deshalb buchstäblich Leichen im Keller und seien die Letzten, die nationalkatalanistische Separatisten belehren dürften! Er führt dabei Frankreich (die Französische Revolution, diese Schlachterei!) und Deutschland (von den Allierten aufoktroyierte föderale Demokratie als Folge des WW2) explizit an. (Klammerinhalt ironisch von mir suggeriert!) Solche Länder maßen sich an die CAT-SEP’s zu belehren und oder zu bewerten?

Ich kann mir nicht helfen: Irgendwie klingt das nach subjektiven, bezahlten Durchhalteparolen eines akademischen Aktivisten einer Sache mit bröckelnder öffentlicher Unterstützung? Die pseudobasisdemokratische Maske der CAT-SEP’s fällt!

Folgender Link führt zu einem Filmausschnitt in dem der Vizepräsident der katalanischen Autonomieregierung und ERC Vorsitzende Oriol Junqueras indirekt mit Gewalt droht, indem er seinen separatistischen Gesprächspartner scheinheilig fragt, wieviele der 195 Staaten der Welt denn eigentlich nach Referenden enstanden seien. Dieser antwortet ihm, dies seien 10-20 Staaten gewesen. Darauf sagt Junqueras, also rund zehn Prozent, die restlichen 90 % seien auf andere Weise entstanden, z.B. durch Kriege und Revolutionen und empfielt damit indirekt den Weg des Krieges oder der Gewalt. (Junqueras ist der bärtige Dicke links im Bild, den man nicht unbedingt für einen Vizepräsidenten hält!)
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PS: Dieser Oriol Junqueras ist absurderweise von den Spitzenseparatisten der CAT-SEP’s der Einzige, der von Spaniens Gerichten bisher nicht behelligt worden ist, der zudem in seiner Funktion als „Wirtschaftsminister“ der Autonomie Katalonien permanent Gespräche mit seinen Pendants in Madrid, sowohl dem spanischen Wirtschaftsminister als auch der spanischen Vize-Präsidentin, führt, nicht zuletzt um die Finanzierung des katalanischen Separatismus zu gewährleisten, durch Gelder aus Madrid, die dann regelmäßig zweckentfremdet und veruntreut werden…