CAT-Seher sieht tendenziell Schwarz!

20. Dezember 2017

Da gibt es einen Professor für Wirtschaft an der UAB mit Namen Clemente Polo, der eine verblüffende Weitsicht unter Beweis stellte. In seinem 2014(!) erschienenen Buch „Die katalanische Frage II“ beschrieb er auf Seite 77 praktisch exakt das Szenario, das sich seit Oktober 2017 in Katalonien abspielt: Die CAT-SEP’s rufen die Einseitige Unabhängigkeit aus. Der Staat verhängt den Artikel 155 und die Separatisten werden eingesperrt und vor Gericht gestellt! Nun, vor Gericht stehen sie bekanntlich noch nicht und bis auf vier befinden sich einstweilen alle wieder auf freiem Fuß.

Trotzdem ist es interessant zu wissen, wie dieser „Seher“ die mögliche Lösung des CAT-SEP-Problems aus seiner Sicht beschreibt.

1. ALLE CAT-SEP-Parteien, also ERC, CDC=PDeCAT und CUP müssten in die Opposition, um den gewohnheitsmäßigen Missbrauch der katalanischen Institutionen, versteckt seit 1990 und offen seit 2010, für separatistische Zwecke zu beenden!

2. Sollten die CAT-SEP’s weiterhin an der Regierung bleiben, würde Katalonien in eine Rezession stürzen, zu den über 3.000 bereits abgewanderten Firmen käme eine unbekannte Anzahl weiterer Firmen, der Tourismus und das Hotel-Geschäft erlitten derbe Einbrüche.

3. Feindliche Aktionen gegen den spanischen Staat würden durch die CAT-SEP’s provoziert werden, um von ihrer Unfähigkeit abzulenken und die Schuld an jeglichen Missständen „Espanya“ zuzuweisen!

Bei einem Patt zwischen ERC und C’s sähe er, Professor Polo, eine Koalition von C’s mit einer Präsidentin Arrimadas und einem Vizepräsidenten Iceta, PSC als die logische Lösung an!

Ich fürchte nur, diese „Unionisten“ hätten nicht einmal mit der geschrumpften PP eine absolute Mehrheit zu erwarten, die eine „Unionistische Regierung“ überhaupt erst ermöglichen würde?

Statt dessen geht es für die CAT-SEP’s buchstäblich „um Alles“! Sie erwarten Prozesse und vermutlich beträchtliche Haftstrafen? Sie haben also „nichts zu verlieren“ und dazu kommen die gnadenlos taktierenden Opportunisten von CeC PODEM (Ada Colau u.a.) und auch „der Tänzer“ Iceta, PSC liebäugelt offenbar eher mit einer Querfront mit den CAT-SEP’s, immer dann natürlich, wenn diese ihn dabei als Präsidenten akzeptierten, obwohl die PSC deutlich kleiner als die ERC werden dürfte?

Das absolut erstaunliche am von Umfragen erwarteten Wahlergebnis ist der Umstand, daß die katastrophale Regierungsunfähigkeit und die Kürzungen und der Missbrauch von Steuermittel aus den Etats der Autonomie Katalonien, die notorischen Lügen und das lächerliche Verhalten ihrer „Vorturner“ rund zwei Millionen Separatisten überhaupt nicht zu tangieren scheint? Sie agieren anscheinend irrational wie eine Sekte?

Allerdings ist der administrative Wasserkopf Kataloniens, mit der größten Anzahl und zu den höchsten Löhnen und Gehältern Beschäftigten aller spanischen Autonomien und Gemeinschaften ein schon aus nacktem Eigennutz treues Gerüst der CAT-SEP’s in Spanien. Diesen Wildwuchs abzubauen dürfte mehrere Regierungsperioden an Zeit benötigen?

Die dazu nötige Konsequenz und Entschlossenheit sieht Clemente Polo bei den Unionistischen Beteiligten nicht! Belege dafür sind die sanfte Anwendung des Artikels 155, die vorgezogenen Neuwahlen in kürzest möglicher Frist und die gleichzeitige Nichtantastung der öffentlichen TV- und Radio-Medien und des gesamten Erziehungs- und Bildungsbereiches, die munter und unbehelligt im Sinne der CAT-SEP’s weitermachen, so als sei nicht geschehen in Katalonien?

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https://www.elconfidencialdigital.com/politica/Clemente-Polo-Cataluna-independentistas-Generalitat_0_3060293942.html

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Aktuelle und letzte Umfragen 6 Tage vor der 21-D-Autonomiewahl in Katalonien.

15. Dezember 2017

Zwar drücken die GAD3-Umfrage für ABC und Metroscopía für EL PAÍS in den Einzelergebnissen der Parteien Veränderungen aus gegenüber der letzten Wahl 2015, unter Anderem, daß die CAT-SEP’s jetzt nur noch mit vier anstatt wie bisher mit drei Parteien eine absolute Mehrheit erreichen würden, aber das bedeutet schlicht, daß die beiden Lager der Separatisten und der Unionisten annähernd gleich groß sind und kleine radikale Splitterparteien wie die CUP (6 Sitze = 5,6%) und die CeC PODEM (8 Sitze = 7,5%) künftig darüber entscheiden werden, welches Lager eine sehr knappe und damit potentiell instabile Mehrheit erreichen kann. Sie werden sich ihre Hilfe teuer bezahlen lassen. Stabilität sieht anders aus!

Die Separatisten haben also ihre absolute Mehrheit an Sitzen (= +68 Sitze) verloren, sind jedoch noch immer etwas größer als die Unionisten! Diese hätten wie schon bei den Wahlen 2015 die Mehrheit an Stimmen, nicht jedoch die Mehrheit an Sitzen gewonnen, was dem merkwürdigen katalanischen Wahlsystem und -recht mit garantierten Sitzen für die Provinzler geschuldet ist.

Es dürfen ab heute keine Umfragen mehr veröffentlicht werden, aber die nächsten sechs Tage lassen noch erhebliche „Late-minute-Kapriolen“ verzweifelter Wahlkämpfer erwarten.

Ich fürchte, damit kann man Katalonien weder in separatistischer noch in unionistischer Richtung stabil regieren? Sollte dieses Ergebnis so eintreffen, war das ganze Eingreifen Madrids per Artikel 155 der Verfassung letztlich „vergebliche Liebesmüh“ gewesen?
(Folgende Umfrageergebnisse stammen von GAD3 für ABC)

29-31 Sitze ( 20,3%) ERC = O. Junqueras / M. Rovira

29-30 Sitze (19,5%)  JxC = Das „Puigdemont go!“

05-06 Sitze (05,6%)  CUP = Xavier Domènec

07-08 Sitze (07,5%)  CeC PODEM = Ada Colau, P. Iglesias

31-32 Sitze (23,2%)  Ciudadanos (C’s) Inés Arrimadas

22-23 Sitze (16,3%)  PSC = Miquel Iceta

07-08 Sitze (06,2%)  PP = Xavier García Albiol

Die erwartete Wahlbeteiligung könnte bis zu 82% betragen und wird wohl das wahlentscheidende Kriterium sein!

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http://www.abc.es/espana/abci-elecciones-cataluna-arrimadas-impone-votos-y-escanos-primera-semana-21-d-201712142258_noticia.html

https://elpais.com/elpais/2017/12/14/media/1513273031_148477.html


Arbeitet Bundesregierung über Deutsche Telekom und T-Systems und die deutsche Botschaft in Madrid heimlich an einer Steuerbehörde für die nationalkatalanistischen Separatisten?

13. Dezember 2017

Unmöglich! Undenkbar, denn EU-Mitgliedstaaten werden sich nicht gegenseitig zerlegen, zerbrechen wollen und auch nicht daran mitwirken, nicht einmal heimlich!

Aber das schreibt elPeriódico heute, Mittwoch den 13. Dezember, acht Tage vor der vorgezogenen Autonomiewahl in Katalonien, unter Bezug auf höchste CAT-SEP-Kreise!

Konkret wird der Name von Josep María Jové genannt, einst die rechte Hand des inzwischen abgesetzten und bei Madrid in U-Haft sitzenden Ex-Vize-Präsidenten und Ex-Wirtschaftsministers der spanischen Autonomie Katalonien und ERC-Vorsitzenden Oriol Junqueras.

Für den digitalen Teil dieser Aufgabe habe man T-Systems verpflichtet, eine Tochter der Deutschen Telekom (die ihrerseits zu einem Drittel im Bundesbesitz oder zumindest unter dessen Kontrolle über den Umweg KfW ist).

Jové hat – vermutlich der CAT-SEP-Krankheit der maßlosen Übertreibung geschuldet – sogar von einem Bundesanteil von 50% geschrieben am 22. März 2016.  Der wichtigste Kunde dieses teilstaatlichen Unternehmens sei das Deutsche Finanzministerium. Vorbild für die CAT-SEP’s sei die Steuer- und Finanzverwaltung vom Nachbar-Zwergstaat & katalanischen Steuerparadies Andorra und dies werden in einem Joint-Venture mit der Beratungsfirma EVERIS auf der Basis von SAP angestrebt.

Josep María Jové: „Man arbeite über die deutsche Botschaft, denn 50% des Kapitals stamme von der deutschen Regierung!.“

Jové unterstellt der Deutschen Regierung also Konspiration mit den CAT-SEP’s oder wie ist seine Aussagen zu verstehen?

Das steht nun ab heute so offiziell-medial im Raum und ich bin mal gespannt wer als erstes reagiert, die deutsche oder die spanische Regierung?
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http://www.elperiodico.com/es/politica/20171213/puigdemont-queria-una-hacienda-catalana-inspirada-andorra-6492237


Banken-Run im Schatten von illegalem Referendum und symbolischer, sekundenlanger katalanischen Unabhängigkeitserklärung!

12. Dezember 2017

In der ersten Dekade des Oktober 2017, ausgelöst durch das illegale katalanische Referendum, hoben verunsicherte Katalanen  bei der CaixaBank und der Banc Sabadell, den beiden Institutionen die dann anscheinend so überraschend und plötzlich ihre Hauptsitze nach València und Alicante verlegten, zusammen rund 6 Milliarden €uro in Bar ab und/oder sie wechselten mit ihrem Konto nach „Restspanien“! Doch auch dort sahen sich die Kreditinstitute mit dem Folgen des CAT-SEP-Spektakels konfrontiert.

Am stärksten war die Kapitalflucht zwischen Mittwoch, dem 4. und Freitag, dem 6. Oktober. Gleichzeitig fiel der Börsenwert der beiden Banken in den Keller und der Finanzmarkt hob die Risikoprämie für spanische Schulden an.

Nach der Verkündung der Hauptsitz-Verlagerung und der damit verbundenen Garantie im €uro und unter dem Schutz der BCE (EZB) zu verbleiben, ging die Kapitalflucht stark zurück und auf Normalwerte zurück.

Die Einlagen der beiden Banken betrugen etwa 266 Milliarden €uro, die sich in 177 Mia € in CaixaBank und 89 Mia € Banc Sabadell aufteilten. Bei der CaixaBank entfielen davon 22% oder 39 Mia € auf katalanische Gelder, bei der Banc Sabadell waren es 27% oder 24 Mia €. Auch die Entnahmen seien etwa zu zwei Drittel auf CaixaBank und zu einem Drittel auf Banc Sabadell entfallen und hätten damit je rund 10% ihrer katalanischen Einlagen betragen!

Wahrscheinlich waren es also die Kapitalmärkte und die katalanischen Verbraucher, die durch ihr Verhalten die sonst eher phlegmatische spanische Zentralregierung in Madrid vom Sofa geholt und zur 155er-Aktion veranlasst haben?


Katalanen belagern EU in Brüssel. Sie wollen ihr „Puigdemont go!“ zurück.

7. Dezember 2017

Heute um die Mittagszeit fand die seit Wochen angekündigte Demo der CAT-SEP’s in Brüssel statt. Wie üblich werden unterschiedliche Teilnehmerzahlen gemeldet, die je nach Interessenlage oder politischem Standpunkt mit zwischen 10.000, 20.000 und bis zu 45.000* angegeben werden. Viele der Teilnehmer sind mit Flügen, Bussen, Bahn und eigenen Autos und zahlreichen Wohnmobilen angereist. Es scheinen nicht „die ärmsten der Armen“ zu sein? Familien mit Schulkindern, die stolz lächelnd in die Kameras sagen, daß der Demo-Spaß in Brüssel sie locker drei Tage Zeit und mindestens 1.000 € an Ausgaben gekostet hätten? So schlecht unterdrückt Madrid seine katalanischen Sklaven?
Nun, Barcelona und Brüssel liegen nur schlappe 1.100km voneinander entfernt und im katalanischen Gehirnwäsche-Bildungssystem sind Kinder, die wegen Demos die Schule schwänzen, geradezu leuchtende Vorbilder. Sie wurden ja auch am 01-O vor den laufenden TV-Kameras vor die Gummiknüppel der Polizei gehalten, immer natürlich für die gute Sache der CAT-SEP’s.

Aufmerksamen Betrachtern sei aber nicht entgangen, daß darunter zahlreiche Sympathisanten flämischer, aber sogar auch korsischer Separatisten gewesen seien. So entsteht hier vielleicht gerade eine neue separatistische Internationale? Ob aber der Seeufer Horsti oder Markus Söder heute in Brüssel waren, das müsste man mal bei der CSU-Zentrale in München nachfragen?

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*Es war wohl die Brüsseler Polizei selbst, die noch um 12:24 die Teilnehmerzahl mit über 10.000 angegeben und dann anscheinend im Laufe des Tages ihre Teilnehmerzahlen auf angeblich 45.000 angehoben habe, oder die CAT-SEP’s sind auf ihrer Rundstrecke mehrmals an den Zählern vorbei gelaufen, so wie sie auch gerne mehrfach ihre Stimmen bei Wahlen abgeben und sich dabei 1, 2, 3 und 4 stolz fotografieren und ins Netz stellen ;-)
12:18
La Policía belga cifra en más de 10.000 los asistentes a la manifestación de Bruselas, según AFP.

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http://live.lesoir.be/Event/La_manifestation_des_independantistes_catalans_a_Bruxelles
http://www.lesoir.be/128211/article/2017-12-07/45000-personnes-manifestent-dans-les-rues-de-bruxelles-en-soutien-la-catalogne
http://www.standaard.be/cnt/dmf20171207_03229891
http://www.lavanguardia.com/politica/20171207/433469092074/elecciones-catalanas-manifestacion-bruselas-anc-omnium-puigdemont-jordis.html


Der Wahlkrampf für die vorgezogenen Autonomiequalen in der Panischen Autonomie Katalonien am 21-D hat begonnen!

5. Dezember 2017

Es hat manchmal etwas von einem Stück aus dem Tollhaus. In Katalonien gibt es zwei politische Lager in der Bevölkerung, die in etwa gleich groß sind. Bedingt durch das geltende Wahlrecht gelang es den nationalkatalanistischen Separatisten, verstärkt durch die Anarcho-CUP, trotz Stimmenminderheit die absolute Mehrheit an Parlamentssitzen zu erringen und „frei-nach-Schnauze“ zu regieren. Sie putschten sich selbst von selbst erfundenen Höhepunkten zu Höhepunkten auf und begannen den gesetzlichen Rahmen der Spanischen Verfassung zu brechen, zu überschreiten, zu verlassen. Consulta, Referendum, konstituierende Neuwahlen, einseitige Ausrufung der Republik.

Dies waren die politischen Eckpunkte der Nazi-CAT-SEP’s in den letzten fünf Jahren, aber diese Geschichte ist viel, viel älter. Es war „der-ewige-Jordi-3%-Pujol“, der schon seit Beginn der 1980er Jahre die Weichen in den Öffentlichen Medien und im Bildungssystem auf den Bruch mit Spanien stellte. Man ließ ihn gewähren, weil er es gaaanz langsam in kleinen Schritten umsetzte und weil man ihn als Mehrheitsbeschaffer in Madrid brauchte und seine diversen Nachfolger auch. Im Grunde ist jetzt seit über dreissig Jahren eine ganze Generation von Katalanen durch das nationalkatalanistische Bildungssystem der Hass-Erziehung auf Spanien, vom Kindergarten bis zur UNI gelaufen und dieser Gehirnwäsche unterzogen worden.

Die Reaktion Madrids war für mich höchst verwunderlich. Man rief zwar den Artikel 155 der Spanischen Verfassung aus, setzte die komplette Generalitat d’Catalunya ab, dazu die Präsidentin des Autonomieparlamentes, die zwei Jordis, die Präsidenten der sogenannten Zivilgesellschaftlichen Organisationen der CAT-SEP’s, des ANC und ODIO-Cultural, sowie den Polizeichef der Mossos. Man verkündete vorgezogene Autonomiewahlen zum frühest möglichen Zeitpunkt, dem 21-D, tastete aber weder die öffentlichen Propagandamedien, noch das Bildungssystem an? Damit hat  Madrid den CAT-SEP’s alle „bewährten Instrumente zur Propaganda- und Hasserzeugung“ gelassen! Im Prinzip musste Rajoy klar sein, daß er die jahrzehntelange Gehirnwäsche bei gleichzeitiger Fortführung deren wesentlicher Instrumente nicht bis zum 21-D aus den Köpfen der Katalanen bringen können würde?  Was aber will er dann erreichen?

Der ungewählte Ex-Autonomiepräsident und vier seiner Autonomieminister flüchteten bei Nacht und Nebel wie Kleinkriminelle im Auto über die nahe französische Grenze und flohen nach Brüssel.  Die anderen kamen in U-Haft, wegen Flucht, bzw. Wiederholungsgefahr. Die fanatische CAT-SEP-Einpeitscherin und Ex-Autonomiepräsidentin erklärte dem Richter anscheinend überzeugend, daß alles nur ein Spiel, nur Politik und keine Realität gewesen war, mit der Ausrufung der katalanischen Republik, legte 150.000 €uro Kaution auf den Tisch und konnte das Gefängnis nach einer Nacht wieder verlassen. Bei einer CAT-SEP-Demo am nächsten Tag ließ sie sich zwar noch nicht wieder blicken, aber zwei Tage später erklärte sie bei den „illegalen“, von Madrid ausgerufenen vorgezogenen Neuwahlen am 21-D wieder kandidieren zu wollen!
Fast alle Abgesetzten wollten wieder antreten, bei Rajoys „illegalen 155-er Wahlen“.

Inzwischen haben weitere sechs U-Häftlinge „eine Forcadell“ gemacht, das heisst, sie haben den Richter überzeugt, daß alles nur Spaß war. Sie haben den 155 anerkannt und damit die eigene Absetzung und jeder 100.000 €uro Kaution auf den Tisch gelegt. Das Geld kam vom ANC und ODIO-Cultural, die offenbar recht flüssig an Steuergeldern sind?

Vier weitere U-Häftlinge sind noch hinter Gittern. Sie wollten offenbar „zu cool“ sein und aus dem Gefängnis entlassen werden OHNE den Artikel 155 als Basis, als Geschäftsgrundlage anzuerkennen und ohne direkt mit dem Richter zu kommunizieren. Alle Gespräche zwischen Richter und Deliquenten liefen indirekt, über deren Anwälte, sowie Übersetzer zwischen Spanisch oder Katalanisch und Niederländisch. Das fand der Richter offenbar wenig überzeugend und damit die Wiederholungsgefahr akut gegeben? Er lehnte die Freilassung dieser letzten vier U-Häftlinge gegen Kaution ab und sie bleiben vorläufig hinter Gittern!

Zur Erinnerung: Die beiden Jordis waren als verantwortliche Einpeitscher mit Megaphon auf der Straße, als eine enthemmter Mob von ANC und ODIO-Cultural-Demonstranten die Guardia Civil in einem zu durchsuchenden Gebäude belagerte, sie die ganze Nacht dort festhielt, deren Einsatzfahrzeuge zerstörte und die sich darin befindlichen Waffen klauten. Der Ex-Vizepräsident Oriol Junqueras unterstützte dieses Vorgehen des Mobs gegen Staatsorgane des verhassten Spaniens und der Ex-Innenminister und politischer Vorgesetzter der Autonomiepolizei Mossos d´Esquadra Forn sowie der Polizeichef der Mossos Trapero sabotierten die Hilfeanforderungen der eingeschlossenen Guardia Civil!
Dies sind schon ganz handfeste, konkrete kriminelle Sachverhalte und die Phantasie des Richters reichte aus, hier Wiederholungsgefahr zu sehen. Gleichzeitig hat er damit aber auch die allseits beliebten Opfer zur Bedienung des berüchtigten katalanischen Victimismus geschaffen, deren sich die CAT-SEP’s mit Wonne bedienen werden…

Nun kommen die ersten Umfragen in die Medien. Sie zeigen leichte Verschiebungen der beiden Lager zu Gunsten der Unionisten und zu Lasten der CAT-SEP’s. Diese könnten ihre absolute Mehrheit knapp verfehlen. Das liegt Erstens innerhalb der Fehlermarge und Zweitens entstünde beim Eintreten dieses Falles die gleiche Situation wie vor der Absetzung nur unter umgekehrten Vorzeichen. Es gibt in Katalonien zwei annähernd gleich große, durch jeweils mehrere Parteien gebildete, nicht homogene Lager von Separatisten und Unionisten, die beide zu Opfern von radikalen kleinen Minderheitsparteien werden MÜSSEN um eine zumindest theoretisch regierungsfähige Mehrheit im Autonomieparlament zu erhalten. Diese Splitterparteien entwickeln durch ihre extreme Bedeutung ein enormes Ego und entsprechende Ansprüche, die so  zwangsläufig zu einer weiteren Radikalisierung der beiden Lager führen müssen.

Eine praktikable Lösung der kritischen Lage in Katalonien scheint mir das nicht zu sein? Nichts hätte sich wirklich geändert, denn auch wenn zur Abwechslung mal die Unionisten regieren, lösen sich die CAT-SEP’s und deren Propagandamedien- und Bildungssystem ja nicht einfach in Luft auf?


Junqueras, Forn und die beiden Jordis bleiben in U-Haft, die restlichen Sechs können gegen Kaution von 100.000 € pro Kopf raus!

4. Dezember 2017

Eene, meene, muuh,
raus bist du?
Raus bist du noch lange nicht,
zeig‘ mir erst wie brav du bist!

Wie es scheint, haben die mühsam ausgetüftelten Anträge auf Haftentlassung ohne die geforderte Anerkennung des Artikels 155 und damit die Absetzung der Autonomieregierung vom 27-O explizit anzuerkennen und ohne auf Fragen des Richters direkt zu antworten, sondern nur über die Anwälte zu kommunizieren, das heisst nur deren Fragen zu beantworten und den Richter, das Gericht zu ignorieren, den beabsichtigten Erfolg verfehlt? Vier „Rädelsführer“ bleiben in U-Haft, die Anderen, „welche einen auf Forcadell machten“, dürfen gegen Kaution raus.

Diese dürfte eine reine Formsache sein, haben die mit missbrauchten Steuergeldern reichlich gemästeten Zivilgesellschaftlichen Organisationen ANC und ODIO-Cultural doch schon angekündigt diese Zahlungen zu übernehmen. Anscheinend sind sie niemanden veranwortlich, zumindest solange die beiden Jordis noch in U-Haft sitzen?

ÚLTIMA HORA: El TS mantiene la prisión incondicional para Junqueras, Forn y los Jordis. El juez Pablo Llarena impone prisión eludible bajo fianza de 100.000 euros para el resto de los exconjeros catalanes, informa Nati Villanueva.

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https://politica.elpais.com/politica/2017/12/04/actualidad/1512373301_730367.html
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http://www.abc.es/espana/abci-puigdemont-junqueras-supremo-cataluna-elecciones-21d-201712040813_directo.html#ns_campaign=ticker&ns_source=abc-es&ns_mchannel=urgente&ns_linkname=el-supremo-decide-sobre-si-deja-en-libertad-a-los-exconsejeros-de-cataluna&ns_fee=0