Quim Torra droht Sánchez heissen Herbst an und lädt zum Selbstgespräch!

5. September 2018

Auf einer Konferenz am gestrigen Abend über die politische Zukunft Kataloniens und die Tagesordnung der nationalseparatistischen Separatisten aus Sicht der CAT-SEP’s, hat die rassistische Autonomiepräsidenten-Persiflage und selbsternannter Statthalter des wirren Waterloo-Flüchtlings Carles Puigdemont der leibhaftige Quim Torra Pedro Sánchez mit seinen im Vorfeld geäusserten Selbstverwaltungs-Referendum-Plänen und neuem Estatut „voll vor die Wand laufen lassen“! Das war nicht anders zu erwarten, es sei denn, zwischen Sánchez und den CAT-SEP’s gibt es geheime Absprachen mit anderen Zielen?

Hier ein paar Punkte, die Quim Torra äußerte:

VERFAHREN GEGEN AUTONOMIEMINISTER:
Für die Untersuchungshäftlinge (und Flüchtlinge?) akzeptiere er nur einen absoluten Freispruch. Andernfalls würde er mit dem (ihm hörigen Teil des) katalanischen Autonomieparlament die notwendigen Entscheidungen im Interesse des (genetisch höherwertigen?) katalanischen Volkes treffen!

Sie akzeptierten keine ungerechten Strafen, die nur mehr Schmerz, Konflikt und Unterdrückung brächten. Darauf könnte man niemals etwas neues aufbauen! (Diese Erkenntnis nach dem Verhalten der CAT-SEP’s der letzten sieben Jahre kommt zwar sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät?)

DIALOG MIT DER ZENTRALREGIERUNG:
Wir haben in der Vergangenheit, in der Gegenwart und werden auch in der Zukunft Dialog und Verhandlungen angeboten über unsere niemals-nicht absolut unverrückbaren Maximalforderungen (der Freilassung und Amnestierung der U-Häftlinge und Flüchtlinge, Missbrauch und Parteilichkeit der spanischen Politik, Justiz und generell allem Spanischen gegen die voll unterdrückten katalanischen Opfer und NATÜRLICH der Umsetzung des Rechtes der Selbstbestimmung des katalanischen Volkes per Referendum, mit dem „natürlich“ bereits feststehenden Endergebnis einer unabhängigen katalanischen Republik!)

Wir wollen aber keine Sieger (WIR!) und Verlierer (DIE SPANIER!) sondern wir wollen den Sieg teilen (99% für CAT und 1% für Spanien).

Dafür rufen wir, die friedliebenden Katalanen die spanische Regierung zu Verhandlungen in guter Absicht auf. Setzen wir uns, hören wir zu, sprechen und verhandeln wir, immer in Frieden und Demokratie als Handlungsprinzipien (über unsere oben genannten unverrückbaren Maximalforderungen!).

SELBSTBESTIMMUNG:
80% der Katalanen wollen ein bindendes Referendum über die SELBSTBESTIMMUNG!
Es gab ein geplantes Projekt die Unabhängigeitsbewegung zu zerstören.
Das (höherwertige) katalanische Volk hat widerstanden. Wir haben keinen einzigen Schritt zurück gemacht (außer bei der Sardana!) und haben auf absolut gar nichts verzichtet! Und vor der Weltöffentlichkeit ist „unsere Sache“ fester und respektierter als je zuvor (wofür Karle Putschdämon in Waterloo, Belgien, Berlin, Deutschland oder auf Kurztrips nach Finnland und Schottland kräftig sorgt! (Hauptsache, das Land liefert nicht per Europäischem Haftbefehl nach Spanien aus!)

Der Vorschlag des (höherwertigen) katalanischen Volkes lautet schlicht: „Freiheit oder Freiheit!“

Aber Mitten im 21. Jahrhundert will der (minderwertige) spanische Staat das Recht des (höherwertigen) katalanischen Volkes auf Selbstbestimmung nicht anerkennen! (Die sind ja praktisch noch im Mittelalter stecken geblieben, diese Spanier!)

UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNG:
Sie ist die vorrangige Strömung, die treibende Kraft und hat die Mehrheit (von max. 47%) der Bevölkerung hinter sich. (Genau betrachtet, gibt es nicht mehr als ein gutes Drittel der Katalanen, die aktive Separatisten sind, aber die zählen halt doppelt, gell, Quim?)

Wie schon der (leibhaftige) Aznar einst sagte, „das Problem mit uns Separatisten sei, wenn wir Urnen aufstellten, gewännen wir“ (Aznar wusste, daß wir dafür sorgen würden!).

Wir Katalanen haben die gleichen Rechte wie die Schotten und die Einwohner von Quebec unsere Zukunft zu entscheiden! (Bekanntlich sind in beiden Fällen die Unabhängigkeitsbewegungen gescheitert und beide Gebiete sind Teil des UK, bzw. Kanadas geblieben und zahlen bis heute wirtschaftlich ihren Preis für die Ambition!)

Wir wissen, daß wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen! (ohne Worte!)

VORSCHLAG VON PEDRO SÁNCHEZ:
Gestern hörten wir einen ersten Vorschlag über ein Unabhängigkeitsreferendum, der nicht uninteressant bleibt! (Da muss er sich verhört haben, unser guter Quim? Es ging um SELBSTVERWALTUNG, nicht um UNABHÄNGIGKEIT!)

ABER, Präsident Sánchez, die Debatte der katalanischen Gesellschaft geht nicht um ein neues Estatut. Das Fake-Referendum vom 1. Oktober 2017 ist gültig und wir arbeiten daran, es umzusetzen. Nur ein abgesprochenes, gemeinsam verabredetes Referendum über die Unabhängigkeit von (dem blöden) Spanien und international anerkannt (Endlich, endlich! Darauf hat die Welt gewartet, ihr fällt ein Erdrutsch von den Schultern!) kann dieses Mandat des 1-O 2017 erneuern, ablösen.

MONARCHIE:
Wer kann eine Monarchie unterstützen, die Gewalt gegen das eigene Volk gut heisst?
80% der (katalanischen?) Bevölkerung sieht die Monarchie NICHT als eigene Institution.

CAT-SEP-FLÜCHTLINGE:
Hier ist keiner vor der Justiz geflohen, ganz im Gegenteil, wir mussten sie im Ausland suchen!

LA DIADA (11.09.2018):
Ich werde dazu aufrufen die Diagonal (Hauptverkehrsachse Barcelonas) stillzulegen!

DEMOS:
Ich werde zu Demos für Bürgerrechte, Soziale Rechte und Nationale Rechte in Katalonien aufrufen! (Präziser, die Rechte der separatistischen (genetisch höherwertigen) Minderheit gegenüber der (genetisch mit minderwertigen) Spaniern vermischten Mehrheit, die nach dem angestrebten Sieg der CAT-SEP’s flugs nach Andalusien ausgewiesen werden wird, wo sie eigentlich hingehören!)

Bei den breit gestreuten Themen der Demos kann und soll dann jeder Katalane mitlaufen und so Teil des konstituierenden Volkes sein! (Auch Hausbesetzer und Manteros?)

URTEIL GEGEN „ESTATUT“:
Der konstitutionelle Pakt zwischen Spanien und Katalonien zerbrach mit dem Urteil gegen das Estatut.
Der spanische Staat machte einen schweren Fehler mit diesem Urteil und heute kann er den nächsten Fehler machen mit einem neuen Urteil diesmal gegen den Mesa des katalanischen Autonomieparlamentes (denn wir alle haben absolute Narrenfreiheit und können für unsere (Un-)Taten von Madrid in gar keinem Fall zur Verantwortung gezogen werden!

1-OKTOBER:
Die Gewalt des Staates hat die bürgerlichen Rechte und Grundfreiheiten beerdigt!
Die Zeit der Drohungen und Angst ist (endgültig) vorbei in Katalonien! (Kommt doch her, wenn ihr was wollt, ihr Spanier! Wir friedliebenden Katalanen werden eure Nasen so zerschmettern, wie die dieser Russin, die sich erdreistete, die Öffentlichkeit verschönernde gelbe Schleifchen abreissen zu wollen!

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https://www.20minutos.es/noticia/3430829/0/frases-quim-torra-discurso-autodeterminacion-cataluna-independencia/

ANMERKUNG:
Die Sätze in Klammern wurden von mir, natürlich ausschließlich des besseren Verständnisses wegen, den Aussagen von Quim Torra hinzugefügt.)

PS: Quim Torra zog sein Theater in einem Theater ab, wie überaus passend!

 

 

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Erste Risse bei den CAT-SEP’s!

4. September 2018

Es musste ja so kommen! Mich wunderte nur, daß es so lange gedauert hat, bis die offensichtliche Ungleichheit zwischen den wegen dem illegalen Fake-Referendum vom 1. Oktober und der sekundenlangen „April-April-Scherz-Unabhängigkeit“ vom 27. Oktober 2017 in mittlerweile katalanischen Gefängnissen einsitzenden Separatisten-Führern und den in Saus-und-Braus bei vollen Bezügen plus Auslandszulage und Spesen in Belgien und Schottland lebenden Flüchtlingen erste Ergebnisse der Entsolidarisierung zeigen musste.

Okay, die U-Häftlinge sollen, so ist es zu lesen, inzwischen wie nicht anders zu erwarten war, auch Privilegien der unterschiedlichsten Art* genießen, ABER sie sitzen in U-Haft und der Prozess gegen sie soll im Oktober beginnen. So sickerten jetzt durch Besucher der U-Häftlinge und von denen autorisiert Aussagen und Einschätzungen über Karle Putschdämon & Co. an die Öffentlichkeit, nachdem sie Carles Puigdemont für einen Irren hielten und seine Umgebung, also z.B. Quim Torra und Elsa Artadi noch viel irrer sei! Eine wahre, wenn auch späte Erkenntnis…

Sie fühlen sich auch von Puigdemont betrogen und verraten, denn als er sich am Abend der Sekunden-Unabhängigkeitserklärung in Barcelona von ihnen allen mit den Worten „Morgen, alle in unseren Büros“ verabschiedete, da lag in dem Kofferraum, in dem er in dieser gleichen Nacht in Embryonalstellung nach Marseille, Frankreich floh, wohl schon eine warme Decke und ein Kuschelkissen für ihn, den „größten katalanischen Unabhängigkeitshelden aller Zeiten“, GRÖKAUAZ bereit…

Übrigens ist Pedro Sánchez mit seinem Angebot eines Referendums über ein neues Estatut zur Selbstverwaltung der spanischen Autonomie Katalonien das Kunststück gelungen, daß sein Vorschlag von ALLEN Parteien und Bewegungen des GESAMTEN politischen Spektrums ins Spanien ABGELEHNT wurde! Den Einen geht es nicht weit genug, denn sie wollen Selbstbestimmung und nicht Selbstverwaltung, den Anderen geht es bereits zu weit, denn die Kompetenzen einer spanischen Autonomie sind bekanntlich deutlich größer als die eines deutschen Bundeslandes! Am Ende geht es wohl wie immer ums Geld, denn was die CAT-SEP’s traditionell neidisch macht ist die auf alten historischen Rechten basierende baskische Art zunächst ALLE Steuern selbst einzusammeln und dann Madrid abzugeben, was Madrid zugestanden wird, während in Katalonien von der Zentralregierung in Madrid einkassiert und dann den Katalanen in Barcelona „natürlich viel, viel zu wenig“ zurückgezahlt wird. Aus dieser Ecke stammen die berühmten 16 Milliarden pro Jahr, die Madrid Barcelona laut Oriol Junqueras schulde, bis diese beliebte Opfer-Mähr „Madrid beraubt uns“ von kompetenten Leuten öffentlich so zerpflückt wurde, daß sich der 3-Zentner(?) Mann und Pseudo-Wirtschaftsminister der spanischen Autonomie Katalonien Junqueras vor laufenden Kameras von TV3 fast in Luft auflöste, fast wie eine riesige Hüpfburg, bei der Einer den Stöpsel rausgezogen hat…

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20180901/puigdemont-gover-72-horas-despues-dui-7012400

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*(Ihre ständigen offiziellen Besucher der CAT-SEP-Generalitat werden nicht registriert und kontrolliert und niemand weiß was sie inzwischen alles an Dingen in ihren Zellen-Komplexen besitzen. Dagegen werden gegen Justizvollzugs-Bedienstete, die sich legal im Rahmen ihrer täglichen Arbeit über die Anstalt-Files der einsitzenden CAT-SEP’s im PC-Netzwerk der Gefängnisse informieren wollen, Ermittlungen ihrer höchsten Vorgesetzten geführt, wogegen die Gewerkschaft CCOO offiziell protestierte!)


Sánchez bietet CAT-SEP’s Referendum für neues „Estatut“, gegen Haushaltsunterstützung!

3. September 2018

Wovon träumt der Mann sonst so? Das dürfte wohl als Köder nicht ausreichen für Fische, die ihrerseits von der Unabhängigkeit träumen?

Quim Torra, die rassistisch-nationalistische Autonomiepräsidenten Persiflage, heizt unterdessen schon mal die Gewalt der Straße an. Der Gewaltpöbel soll es offenbar richten?  Geplant ist anscheinend, Barcelona und die Metropolitan-Region zwischen der Diada, dem 11. September und dem 1. Oktober ständig zu blockieren, den Verkehr mit Demos an strategischen Punkten, Straßen und Plätzen zum Erliegen zu bringen und dies für „sage und schreibe“ drei Wochen! Dazu sollen sie Zelte mitbringen, um an den besetzten Plätzen regelrecht campieren zu können! Um dies umzusetzen braucht es eine Generalitat, der diese Aktionen im Prinzip gerade recht kommen und eine Autonomiepolizei, die dabei den wohlwollenden Handlanger spielt und aufpasst, daß den Demonstranten, die immerhin eine ganze Millionenstadt zur Geisel nehmen wollen, von wütenden Einwohnern kein Haar gekrümmt wird.

Gelänge dies, wäre der Schaden für die Wirtschaft, die Einwohner und Touristen in Barcelona immens. Die CDR, die Comités de Defensa de la República, zu Zeiten der Vorgängerregierung spöttisch „Chicos de Rajoy“ genannt, agieren diesmal recht konspirativ, lassen ihre Pläne nur in groben Skizzen durchsickern, was die Ernsthaftigkeit ihrer Absichten eher unterstreichen dürfte?

Hilfreich könnte lediglich sein, daß zwischen den politischen Hauptgruppen der Separatisten, also zwischen der ERC und der PDeCAT, keine Einigkeit über das Vorgehen zu bestehen scheint. Die ERC, angeführt vom inhaftierten Oriol Junqueras, setzt auf langwierige Verhandlungen, während „der Proll“ Quim Torra offenbar auf Provokation, Spannung und Klamauk setzt, je nachdem was Karle Putschdämon in Waterloo gerade so durch den unfrisierten Wirrkopf geht. Aber vielleicht spielen die beiden Separatistenparteien auch nur arbeitsteilig das alte Spiel „good cop, bad cop“? Die CDR beschimpfen die ERC jedenfalls schon als Verräter…

Die ANC wiederum, welche die Diada am 11. September traditionell organisiert, hat gerade keine Glückssträhne. Ihr Vorhaben zu dem Kommunalwahlen im kommenden Jahr mit einer gemeinsamen Separatistenliste anzutreten um so zu gewährleisten, daß in der großen Mehrheit der katalanischen Rathäuser Separatisten auf den Rats- und Bürgermeisterstühlen sitzen werden, wird bisher von keiner der Separatistenparteien geteilt oder unterstützt. Die wollen alle selber antreten und sich nicht hinter der sogenannten Katalanischen Nationalversammlung (=ANC) verstecken. Da wird ein beträchtlicher Verlust an Einfluß sichtbar.

Die Anarchos von der CUP fühlen sich von allen verraten und drohen damit den Haushalt nicht zu unterstützen, was in Richtung vorgezogener Neuwahlen denken lässt und zwar nicht nur in spanischen Autonomie Katalonien, sondern gleich in ganz Spanien, den Pedro Sánchez steht vor dem gleichen Problem seinen Haushalt durch den Kongress bringen zu müssen und keine Mehrheit dafür zu haben. Seine langjährige PSOE-Rivalin Susana Díaz in Andalusien könnte sich für vorgezogene Neuwahlen erwärmen, weil sie so dem Urteil im Korruptionsprozess ERE zuvorkommen könnte, bei dem die korrputen Verflechtungen der Sozialisten in Andalusien offen gelegt werden. Danach zu wählen wäre Harakiri…

Gemeinsames Motto: Fällt dir gar nichts mehr ein, ruf‘ schnell Neuwahlen aus!


Inaktivität der CAT-Govern Argument zur Abschaffung der Autonomie?

31. August 2018

SIE TUN NICHT, wofür sie fürstlich bezahlt werden, nämlich die Angelegenheiten der spanischen Autonomie Katalonien innerhalb ihrer Zuständigkeit und Kompetenzen demokratisch politisch zu regeln, sondern sie misbrauchen Amt, Macht und Steuergelder und basteln als radikale Minderheit an ihrer Phantasie-Republik Katalonien.

Obwohl sie, wie von ihnen selbst angekündigt, bis Oktober nichts vernünftiges tun, nicht regieren, sondern das Parlament mangels Mehrheit gleich ganz geschlossen halten wollen, scheint trotzdem alles seinen „gewohnten Gang“ zu gehen in CAT? Niemand vermisst sie anscheinend in einem Alltag, so ganz ohne Autonomieregierung?

Liefern die CAT-SEP’s da nicht selbst den stärksten Beweis ihrer absoluten Überflüssigkeit und ein starkes Argument für die Abschaffung der Autonomie samt ihres entsprechenden Regierungs-Wasserkopfes?


5 Staaten warnen ihre Bürger vor der Lage in der spanischen Autonomie Katalonien!

31. August 2018

Deutschland, die USA, Kanada, Australiern und das UK erwarten eine instabile Lage in Katalonien im September und warnen ihre Bürger entsprechend!

Ein grandioser Erfolg der CAT-SEP’s unter Karle Putschdämon und seinem Hampelmann, dem DNA-Übermenschen Quim Torra?

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http://www.elmundo.es/economia/macroeconomia/2018/08/31/5b883279268e3e611a8b4601.html


Belgische Anzeige gegen spanischen Untersuchungsrichter Pablo Llarena basiert offenbar auf (wissentlich?) falscher Übersetzung seiner Worte in die Französische Sprache!

28. August 2018

Den CAT-SEP’s ist bekanntlich keine Polemik zu dumm oder zu plump um sie nicht auszuprobieren, denn „etwas, geht bekanntlich immer“, etwas bleibt hängen…

In der Anzeige Puigdemonts und seiner vier Mitflüchtlinge vor der spanischen Justiz, die jetzt von der belgischen Justiz(!) zur Untersuchung angenommen wurde, wird Llarena Voreingenommenheit, Parteilichkeit unterstellt und seine wörtlich dokumentierte Aussage bei einer privaten Veranstaltung, daß es in Spanien keine politischen Gefangenen gäbe, sondern daß Personen in U-Haft säßen, denen ganz konkrete strafrechtlich relevante Verstösse, also Verbrechen nachzuweisen seien, was gegenwärtig geschehe. Er hat also ganz klar KEINE Vorab-Ergebnisse seiner Untersuchungen verkündet, sondern in der Form „wenn, dann“ konditioniert.
Das Verfahren gegen die mutmaßlichen Putschisten soll im Oktober, ziemlich genau ein Jahr nach den Ereignissen, beginnen.

Ein spanisch-sprachiger Französischprofessor in Frankreich hat jetzt einfach beide Texte in Augenschein genommen und an der strategisch relevanten Stelle (zufällige?) Übersetzungsfehler festgestellt. Überraschen tut mich das jetzt nur in so fern, daß ich vom unterirdischen Niveau des Karle Putschdämon und seiner 4 Bandenmitglieder in Brüssel zwar grundsätzlich überzeugt war, aber trotzdem immer wieder neue Abgründe entdecke…
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https://www.20minutos.es/noticia/3425529/0/polemica-traduccion-palabras-llarena/


Die Symbolpolitik des „politischen Gefangenen“ Pedro Sánchez.

25. August 2018

Der Sommer, zumindest die Ferienzeit, geht dem Ende entgegen und selbst in der aufgeheizten Stimmung zwischen der spanischen Zentralregierung und den katalanischen Separatisten war es im August etwas ruhiger geworden. Das dürfte sich kurzfristig wieder ändern?

Am 11. September nähert sich „La Diada“, der auf Geschichtsfälschung und beliebiger Neu-Interpretation basierende sogenannte nationalkatalanistische Separatisten-Feiertag. Da muss wieder etwas auf die Straße gebracht werden. Wie in allen totalitären Systemen sollen Menschenmassen Argumente und Fakten überwinden. Zu Beginn der Separatistenkampagne unter Artur Mas sollen es gar 2 Millionen Menschen auf den Straßen gewesen sein, obwohl die Zahlen je nach Zählendem und dessen Interessenlage extrem stark variieren. Dann hat man Autobus- und Bahn-Konvois organisiert und den Provinzbauern ganztägige Familienausflüge nach Barcelona bezahlt um die Zahlen oben zu halten. Als auch dies nicht mehr gelang wurden die Örtlichkeiten, die Szenerie und der Ablauf geändert um mit Hilfe der allzeit-bereiten TV3-Propaganda-Kameras das Bild von virtuellen Menschenmassen vorzugauckeln. Mal sehen, was sich die CAT-SEP’s dies Jahr einfallen lassen werden? Wie wäre es mit einem großen Kreis der den ganzen Tag vor der fest installierten TV3-Kamera defiliert, endlose Menschenmassen parodierend?

Aber was hat sich denn geändert? Da hat sich ein Pedro Sánchez, PSOE legal per Misstrauensvotum an die Macht geputscht um nun zu versuchen mit lächerlichen 84 Abgeordneten des 350 Abgeordneten Parlamentes diese Legislaturperiode zu Ende zu regieren, also noch knapp zwei Jahre! Dabei ging es Anfangs nur darum Mariano Rajoy, den Polit-Autisten der PP abzuwählen und dann Neuwahlen auszulösen. Davon ist momentan nicht mehr die Rede. Sánchez klammert sich anscheinend um jeden Preis an die Macht und ihre Insignien. Es gibt „Kindergarten-Fotos“ von einem kindlich-stolzen Sánchez beim Regieren im Business-Jet. Sànchez mit den Großen Europas und der Welt, Symbolpolitik halt!

In Wirklichkeit kann Pedro Sánchez, der Gefangene von Separatisten, Minderheiten und erklärten Systemüberwindern wie Pablo Iglesias, PODEMOS buchstäblich keinen Furz lassen, ohne vorherige Genehmigung. Wenn es in Spanien also „politische Gefangene“ gibt, wie es die Separatisten gebetsmühlenartig verkünden, dann trifft dieser Begriff sicher mehr auf Pedro Sánchez zu, als auf die Untersuchungshäftlinge und Flüchtlinge des Staatsstreichversuches in Katalonien, denen ganz konkrete Rechtsbrüche, Verbrechen unterstellt werden. Diese Minderheiten wissen dies, genießen dies und schrauben automatisch den Preis hoch für ihre jeweilige Zustimmung. Er, Sánchez, hat bekanntlich nicht einmal die eigenen Partei geschlossen hinter sich, da ballt so manche/r heimlich die Faust in der Tasche.

Gleichzeitig werden im großen Stil Jobs neu verteilt an Vertraute, Freunde, Familie? Dies geschieht nämlich nicht etwa nur bei den katalanischen Separatisten, es geschieht selbstverständlich auch bei den Sozialisten in Madrid und anderswo. Aussenminister Borell ist dabei 40 Botschafter auszutauschen, weil die alten, noch von der PP ernannten, anscheinend über Nacht vollkommen untragbar geworden sind? Macht das Spaniens Ansehen und Stand in Europa und der Welt besser?

Klar ist, daß die Sprache der Separatisten, wissend um ihre neue Macht, aggressiver und radikaler geworden ist. Das bleibt folgenlos und gebiert Nachahmer. Der letzte Trottel ist ein katalanischer Restaurantbetreiber, der Guardia-Civil vom Grill anbietet oder Richter-Haxe weichgekocht und auf Holzkohle zubereitet. Ob das ein Aufruf zur Gewalt ist, das sollen Juristen beurteilen. Auf jeden Fall ist es ein weiterer Schritt der verbalen Eskalation.

Aber selbst die reine Symbolpolitik braucht konkrete Ergebnisse. Da kam man auf „die geniale Idee“ sozusagen als „kleinsten gemeinsamen Nenner“ der Radikalen, Separatisten, Systemüberwindern und der Sánchez-Hälfte der PSOE, den seit über 40 Jahren toten spanischen Diktator Franco aus seinem Mausoleum im Valle de los Caídos auszugraben und seiner Familie vor die Füße zu werfen, damit die mit ihm mache, was immer sie wolle!
Wow, da haben sich Pedro Sánchez & Co. ja wirklich an das Wesentliche und Drängendste der anstehenden Probleme gewagt, den spanischen Bürgerkrieg und die anschließende Franco-Zeit nachträglich sozusagen „posthum“ zu gewinnen? Keine Frage, diese Zeit wurde nie neutral und offen aufgearbeitet.

Mal sehen, was jetzt passiert? Werden die Separatisten speziell die der ERC nun den wahnsinnigen(?) Massenmörder Lluis Companys (mindestens 8.500 Ermordete werden ihm zugeschrieben, darunter viele Priester, Mönche und Nonnen, aber auch störende Ehemänner von Frauen hinter denen Companys her war) ebenfalls vom Montjuïc ausgraben und entfernen?

Oder werden sie ihm wieder als Märtyrer* und Vorbild ihrer guten Sache mit Blumenkränzen erschlagen?

Von da an überschlugen sich katalanische Dörfer und Städte geradezu in Franco-Begeisterung und nicht wenige der aktuellen Separatisten haben aktive Franco-Unterstützer unter ihren Vorfahren.
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*Er war zunächst nach Francos Sieg nach Frankreich geflohen und von dort nach dessen deutscher Besetzung von der Gestapo an den „neutralen Hitler-Freund“ Franco ausgeliefert worden, der ihn in Barcelona vor ein Kriegsgericht stellen und nach einem Pseudo-Verfahren von (katalanischen!) Richtern zum Tode durch Erschiessen verurteilen und hinrichten ließ. Etwa da, wo Lluis Companys damals hingerichtet worden war, fand makabrerweise während der Olympiade 1992 der Wettbewerb im Bogenschiessen statt. Bilder von Companys sollen sich dabei aber nicht auf den Zielscheiben befunden haben.