Der CAT-SEP-Guru Karle Putschdämon flieht aus Sicherheitsgründen aus Berlin nach Hamburg!

19. Juni 2018

Sein Anwalt erklärte nur, „es habe Zwischenfälle gegeben“. Sein Aufenthalt in Charlottenburg sei zu bekannt gewesen und Hamburg sei auch seinem „Schicksalsbundesland“ Schleswig-Holstein viel näher, wo Ende Juni – Anfang Juli über seine Auslieferung an Spanien entschieden werde.

Eigentlich hatte Karle Putschdämon verkündet bis zum Ende des Verfahrens in Berlin zu residieren um dann in seinen angemieteten Exilregierungspalast bei Brüssel in Belgien zurückzukehren, um dort sein ganz persönliches spirituelles und physisches Waterloo zu erleben.

Wahrscheinlich hatte er die besseren Lokale und Discos durch in Berlin?

Übrigens, Karle, wie wär’s mit München? Z’Minga kannst du dich als CAT-SEP mit dem BAY-SEP, dem Seeufer Horsti, so von Ex-Präsi zu Ex-Präsi, über die Unabhängigkeit austauschen, na, wär‘ das nix? Das Bruttoinlandsprodukt von BAY entspricht 3 x CAT (3 x 200 Mia = 600 Mia €uro), da kannst du echt noch was lernen?

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Holt Carles Puigdemont und Roger Torrent am Ende ihre korrupt-kriminelle Vergangenheit ein?

13. Juni 2018

Es ist zwar schon ein paar Jahre her und es gab deshalb genügend Zeit um belastendes Material verschwinden zu lassen, aber andererseits fühlen sich die CAT-SEP’s in der Regel ja vollkommen sicher und unangreifbar.

Agenten der Guardia Civil haben heute Morgen in den Rathäusern von Girona (Ex-Bürgermeister, von 2010-2016 = Carles Puigdemont, aktuell = nationalkatalanistischer Sektenführer und mit Europäischem Haftbefehl gesuchter Flüchtling, z.Z. in Berlin) und Sarrià de Ter y Salt (Ex-Bürgermeister = Roger Torrent, aktuell = extrem einseitiger CAT-SEP-Autonomie-Parlamentspräsident der spanischen Autonomie Katalonien).

Was will die Guardia Civil von den Beiden? Was ist das gemeinsame Bindeglied, das diese beiden radikalen Extremisten verbindet?

Es gab da mal eine 80%-Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung dieser Städte, die restlichen 20% bleiben im kommunalen Besitz. In der Folge machte die Gesellschaft AGISSA merkwürdige Geschäfte und bald hatten die Einwohner das teuerste Wasser von ganz Katalonien. So wurde u.a. die Kollektion des Künstlers Rafael Santos Torroela für 3,9 Mio €uro gekauft, was schon damals für viel Polemik sorgte, denn wer ermittelt und bestimmt den Wert einer Kunstsammlung und gibt es da Spielraum für Kickback-Zahlungen? In der entscheidenden Sitzung kam es zur knappest möglichen Mehrheit mit der qualifizierten (doppelten) Stimme des Bürgermeisters… Carles Puigdemont!

Die Staasanwaltschaft jedenfalls meint, es sei damals nicht mit rechten Dingen zugegangen und es seien entweder öffentliche und/oder Mittel der Gesellschaft AGISSA missbraucht worden, anstatt das Geld in den Unterhalt und die Verbesserung des Wasserversorgungsnetzes zu investieren, was noch zu beweisen wäre…

Es gäbe nun zwei Möglichkeiten:
Puigdemont habe als zuständiger Verantwortlicher öffentliche Mittel missbraucht und damit den Haushalt 2014 geschädigt.
Oder der Kauf wurde mit zweckentfremdeten Mitteln der AGISSA getätigt was unerlaubte Bereicherung sei.

Jetzt werden die Haushaltsentwürfe für Wasser von 2013, 2014 und 2015, der Geldfluss und die Identität der zuständigen verantwortlichen geklärt.

Witzigerweise gehen die Ermittlungen auf eine ursprüngliche Anzeige der Anarcho-CUP-CAT-SEP-Komplitzen aus dem Jahre 2015 zurück, in der dem damaligen Ausichtsratsvorsitzenden der AGISSA wegen kontinuierlicher Untreue zu Lasten der kommunalen Partner und zu Gunsten der privaten GIRONA SA vorgeworfen worden sind. Ausserdem sprach die CUP konkret von irregulären Rechnungen und internen Verrechnungen zu Lasten von AGISSA und zu Gunsten der GIRONA SA. So seien ständig Verluste erzeugt und durch steigende Wasserpreise ausgeglichen worden. Ein richtiges Asi-System, daß zu Puigdemont passt, der praktisch sein gesamtes Berufsleben mit öffentlichen Subventionen bestritt.

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20180613/aigues-girona-puigdemont-guardia-civil-6874036

https://www.elperiodico.com/es/politica/20170919/operacion-anticorrupcion-en-girona-por-irregularidades-en-la-epoca-de-pugdemont-6294714


Alles Neu, macht der Quim im Mai!

10. Juni 2018

Nach zehn Tagen hörte der Spuk auf: Quim Torra gibt klein bei und ernennt unbelastete Autonomieminister als Ersatz für die Provokation mit Flücht- und Häftlingen zu Beginn!

Dies war die erklärte Vorraussetzung zur Beendigung der Zentralverwaltung der Autonomie durch die Regierung in Madrid per Artikel 155 der spanischen Verfassung.

Es gibt jetzt für Mariano Rajoy (der im Moment andere Sorgen haben dürfte?) formal und legal keinen Grund mehr den Artikel 155 beizubehalten. Allerdings kann er bei Fehlverhalten, Missbrauch von öffentlichen Mitteln, Untreue und Rebellion gegen Verfassung und Monarchie schnell wieder eingeführt werden.

Nach den eigentümlichen Regeln der CAT-SEP’s werden die Namen der „Ersatzleute“, Damià CalvetLaura BorràsAlba Vergés und Àngels Chacón, die jetzt die Inhaftierten und Flüchtigen ersetzen, keine durch die Decke schiessenden Beliebtheitswerte haben in nächster Zeit, denn sie werden zum schnellen Vergessen der Pseudo-Heiligen der CAT-SEP’s, der „Presos Politics“ beitragen.

Dieser Wechsel war zwar sowohl der erste „Umfaller“ von Quim Torra, allerdings in die richtige Richtung und somit eine Annäherung an die Realität und Vernunft. Teile der CAT-SEP’s, die nach wie vor auf volle Konfrontation mit der spanischen Regierung in Madrid setzen, wie z.B. die CUP, sind am Schäumen vor Wut.

Aber keine Angst, der Probleme und Streitpunkte mit Spanien gibt es noch genug für die CAT-SEP’s, so möchte die neue Autonomieministerin Laura Borràs die Zweisprachigkeit in der SPANISCHEN Autonomie Katalonien ganz abschaffen und AUSSCHLIESSLICH die lokale okzitanische Sprachvariante, das Katalan in seiner Barcelona-Variante, zur EIGENEN UND EINZIGEN Sprache in Katalonien hochjubeln, es allen anderen Regionen Kataloniens, sowie den Balearen und der Comunida Valenciana nach bewährter Art oktroyieren,  sie ihnen aufzwingen!

Damit stellt sie sich zwar gegen die 53%-Mehrheit der Katalanen, die im Alltag nach eigenen CAT-SEP-Erhebungen(!) Castellano, also spanisch sprächen, aber das hat die Sekte noch nie gejuckt aus einer Minderheitenposition heraus Mehrheitsrechte zu fordern, bzw. zu missachten, wie es gerade so passt.

 


Katholische Separatistenkirche Kataloniens spaltet die Bevölkerung!

10. Juni 2018

Ich hielt es zunächst für einen schlechten Witz, aber der Beitrag von http://www.dolcacatalunya.com zeigt es in allen Einzelheiten:

Der genetisch bedingte und damit unvermeidliche nationalkatalanistische Separatismus hat auch Teile der katholischen Kirche der spanischen Autonomie Katalonien erfasst. Die Frohnleichnamsprozession bewegte sich über Blumenteppiche, die in Gänze aus sektierischer CAT-SEP-Propaganda bestanden und es gibt da sogar einen Bischof Novell, der sich da in vollem Ornat hinstellt und die gläubigen Sekten-Anhänger mit CAT-SEP-Propaganda zuschleimt, so nach dem Motto, „sag ihnen, was sie hören wollen und sie werden hoffentlich damit aufhören aus der Kirche wegzulaufen und wegzubleiben!“

Schon der einstige Massenmörder (c.a 8.500 Tote!) und heutige CAT-SEP-Heilige Companys (den die Gestapo in Frankreich aufgriff und an Franco-Spanien auslieferte, wo ihn ein aus Katalanen(!) bestehendes Militärgericht zum Tode verurteilte und er auf dem Mont Juic über dem Hafen von Barcelona von Katalanen(!) exekutiert wurde und die CAT-SEP’s seitdem an seinem Gedenkstein jährlich Blumenbomben abwerfen) hatte vor seinem ersten Staatsstreich 1934 klar ausgesprochen, daß die Sache der katalanischen Separatisten die Religion und deren Symbole abgelöst habe:

„Die unsterbliche Seele unseres Volkes erhebt sich wie eine heilige Hostie und ich sage euch, Brüder, folgt mir und ganz Katalonien steht auf!“

Sein Staatstreich dauerte damals ganze 10 Stunden, kostete 100 Tote, brachte Companys in den Knast und stellte faktisch den Auftakt zum Spanischen Bürgerkrieg dar. Man kann zwar lange darüber spekulieren, ob es ohne einen Vorläufer Companys je einen Franco-Faschismus in Spanien gegeben hätte, aber das führt letztlich nicht weiter und bleibt Spekulation, also schenken wir uns das hier…

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https://www.dolcacatalunya.com/2018/06/esto-es-corpus-christi-o-una-procesion-de-la-anc/


Govern-Sprecherin Artadi: CAT-SEP’s wollen auch künftig unberechenbar bleiben!

10. Juni 2018

Die neue spanische PSOE-Regierung des Pedro Sánchez hat den vernagelten Separatisten in Katalonien offene Kontakte und Gespräche angeboten und als Grundlage dafür Legalität und Verlässlichkeit  gefordert.

Dumm gelaufen! Der Konter der Sprecherin der CAT-SEP-Regierung des ADN-Nationalisten Quim Torra ließ nicht lange auf sich warten. Sie veröffentlichte – Ätsche-Bätsche – daß die CAT-SEPs auch weiterhin KEINEN Weg und KEIN Verhalten ausschlössen um die Unabhängigkeit zu erreichen! Sie könnten weder einseitige (also illegale!) Maßnahmen, noch Ungehorsam (also Verfassungsverstöße!) ausschließen und würden von Fall zu Fall agieren um Unberechenbar zu bleiben, denn Unberechenbarkeit (á la Trump?) sei ein Erfolgsrezept zur Vertrauensbildung. Madrid soll liefern, Katalonien sucht sich daraus das Beste aus, wenigstens solange die CAT-SEP’s Lust dazu haben!

Dann entschlüpfte ihr anscheinend ein klitzekleiner Dissens mit ihrem Herrn und Meister, dem Sektenführer Karle (du hast die Haare wie Jogi Löw) Putschdämon, derzeit noch aus Berlin agierend, der SEINE Sekunden-Unabhängigkeitserklärung vom Oktober 2017 als gültig erklärt hat und mit ihr in die Geschichtsbücher eingehen will! Der wird das ganz sicher mit Elsa klären, die sagt das kein zweites Mal, wetten?

Von ihren CAT-SEP-Republik-Plänen wollten sie keinen Micrometer abweichen, die Frage sei nur ob sie gleich zu Beginn, oder etwas später, oder ganz am Anfang, oder als Erstes käme!

Bei den Gesprächen mit Pedro Sánchez ginge es um die Unterdrückung durch und die demokratischen Fehler des spanischen Systems, daß dem katalanischen bekanntlich schon genetisch unterlegen sei, wie Jordi Pujol oder Quim Torra es wohl ausgedrückt hätten?

Quim Torra würde diesem Sánchez schon beibringen, daß die Katalanen das Recht auf die Selbstbestimmung und die einseitige Aneignung (Diebstahl!) jeglicher Kompetenz, sowohl als Minderheit, die sich als überlegene, genetische Mehrheit fühlt und auf das Besetzen und Verschandeln des öffentlichen Raumes, von Kirchen und Rathäusern, Gebäuden und Plätzen, Stränden und Bergen mit vielen Tonnen von gelbem Plastikmüll, Kreuzen und sonstigen sektierischen Symbolen habe. Das sei Demokratie á la Catalana, genau wie die aufgehetzten, ihre Krückstöcke schwingenden Alten, bei jeder Kundgebung…

Man sieht, für die angebotenen offenen Gespräche auf gleicher Ebene muss Padro Sánchez sich als Vorbedingung nur hinknien und die CAT-SEP’s für alle Verfehlungen Madrids seit 1704 zutiefst und möglichst pekuniär entschuldigen, dann wird das schon!


Spaniens Wirtschaft wächst, zu Lasten der Spanier, die weniger verdienen!

29. Mai 2018

Nach der Wirtschaftskrise von 2008 hat Mariano Rajoy Jahr für Jahr den stetig wachsenden Erfolg der Erholung der spanischen Wirtschaft durch seine PP-Regierung feiern lassen, wofür genau?

Wenn man sich alleine die Beschäftigtenzahlen herauspickt, dann hat die Arbeitslosigkeit tatsächlich abgenommen. Aber die Qualität der Arbeit bezüglich Sicherheit und Entlohnung ist gesunken.

Schauen wir also mal anders herum auf die Zahlen:

Das häufigste Gehalt, nicht zu verwechseln mit dem Durchschnittsgehalt, lag bei 16.498 €uro pro Jahr in 2015.

In 2016 hatte dieses häufigste Gehalt um einen €uro auf 16.497 €uro pro Jahr abgenommen! Noch genauer, es handelt sich um einen Monatslohn von 1.178 €uro der 14 Mal pro Jahr gezahlt werden sollte, was in der Summe die besagten 16.498 €uros ausmacht. Netto leben die meisten Spanier von etwa 933 €uro im Monat!

Zu Beginn der Wirtschaftskrise gab es einmal eine Aktivistengruppe der Mileuristas, der 1.000 €uro-Menschen,  die heftig dagegen protestierten „nur“ tausend €uro zu verdienen! Lang, lang ist’s her…

In Deutschland läge ein solches Einkommen etwa auf der Armutsgrenze!

Das sollte aber nicht überraschen, denn ein Teil der Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise lag darin, die Löhne und Gehälter zu senken um die Gewinne zu steigern. Hat geklappt, Rajoy hat erfolgreich „geschrödert“!

Die Lebenshaltungskosten  in Madrid oder Barcelona liegen aber deutlich über deutschem Niveau, besonders die Mieten.

Das Durchschnittsgehalt der Spanier liegt aber bei 23.156 €uro. Es ist um ein Fünftel Prozent (0,2%!) gestiegen, hurra!

Frauen scheinen weiterhin dazu verdammt zu sein 20-25% weniger als die Männer zu verdienen?

Das mittlere Gehalt, wie ich finde ein unzulässiger theoretischer Wert in dieser Darstellung, denn er vermittelt nicht die sich öffnende Schere der spanischen Löhne und Gehälter, also eine Art der statistischen Onanie, der sank auf 19.433 €uro pro Jahr.

Das Durchschnittsgehalt, also die Mitte beider Schneiden der sich öffnenden Schere, das stieg von 23.106 auf 23.156 €uro pro Jahr.

Auf einen einfachen, verständlichen  Nenner gebracht: Neueinstellungen erfolgen zu niedrigeren Gehältern und schlechteren Konditionen, hauptsächlich als befristete Zeitverträge. Beim qualifizierten Stammpersonal steigen die Löhne deutlich stärker als im Gesamtdurchschnitt. Daraus entsteht ein „geschöntes Durchschnittsbild“, das die Realität verzerrt. Man kann als Individuum konkret entweder gerade so / relativ gut / oder sehr gut von seinem Gehalt leben oder relativ schlecht / oder sehr schlecht.

Die Gewinne der Unternehmen sind seit der Krise um 36 Milliarden €uro gestiegen, weil man an Löhnen und Gehältern gekürzt hat.

Es bräuchte konstante Lohnsteigerungen von 3% pro Jahr bei den niedrigen Einkommen um auf das Verhältnis zwischen Löhnen und Gewinnen von 2007 zu kommen.

Die Bank von Spanien hat Gestern mit ihren Zahlen diesen Trend bestätigt:

12,5% der Spanier, jeder Achte, liegt unter dem Mindestlohn von 9.172 €uro pro Jahr. 72% aller Arbeitnehmer bekommen weniger als 2.000 €uro pro Monat (in 14 Zahlungen  = 28.000 €uro pro Jahr).

Das soziale Konfliktpotential in Spanien wächst also und kann und wird von Separatisten, Nationalisten und Demagogen genutzt für ihre jeweiligen Zwecke, ein Pulverfass!

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https://www.20minutos.es/noticia/3353162/0/encuesta-estructura-salarial-2018-ine/


Rajoys Haushalt 2018 ist durch, aber das Vertrauen weg: PSOE-Sánchez stellte heute Morgen um 10 Uhr Misstrauensantrag gegen den Ministerpräsidenten!

25. Mai 2018

Pedro Sánchez, PSOE beantragt Misstrauensantrag gegen Rajoy nach den Urteilen im Fall „Gürtel“, bei denen auch die Glaubwürdigkeit von Rajoys Aussage angekratzt worden war. Die PSOE hatte offenbar nichts mehr zu verlieren, denn in aktuellen Umfragen drohte sich vom zweiten auf den dritten Platz im Parteienranking abzustürzen, nach Ciudadanos (Chance, Erster zu werden!) und der PP (Risiko, hinter der PSOE Dritter zu werden!) Pedro Sánchez schließt nicht aus, sich auch mit den Stimmen von Cat-SEP’s zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen!

Das Gericht hatte festgestellt, daß die PP finanziellen Nutzen aus den korrupten „Gürtel“-Strukturen zog, von denen sie keine Kenntnis gehabt haben wollte und fordert Geld zurück! Einzelne Amtsträger der PP haben unter Protest ihre Partei verlassen. Es scheint derzeit wenig glaubhaft, daß die PP mit dem schwer angeschlagenen Rajoy zu den nächsten Wahlen antreten wird, zumal der wie ein politischer Autist agiert und kein Wahlkämpfer ist?

C’s würde Misstrauensantrag gegen Rajoy unterstützen. Sie könnten der große Gewinner bei vorgezogenen Neuwahlen werden. Pedro Sánchez’s Antrag zwingt die C’s aber dazu, ihre „Abwarteposition“ aufzugeben und Farbe zu bekennen.

Die Führung der C’s, das „permanente Kommittee“ von 13 Personen hat heute Morgen Folgendes beschlossen:

Rajoy solle vorgezogene Neuwahlen verkünden, ODER

sie würden ein Misstrauenvotum anstossen, mit dem einzigen Ziel von Neuwahlen!

Einer Regierung unter der Leitung von Pedro Sánchez, PSOE zwei Jahre vor dem nächsten, regulären Wahltermin, wollen sie nicht zustimmen.

Wegen Katalonien sollten PP, PSOE und C’s zusammen entscheiden, wie mit dem Artikel 155, der supersanften Zwangsverwaltung der Autonomie durch Madrid, vertreten durch die Vize-Präsidentin Soraya Saenz de Santamaría, weiter umgegangen werden sollte und wie er im Falle weiterer Provokationen der CAT-SEP’s angewendet werden solle. C’s verlangt hier eine Ausweitung auf die Mossos d’Esquadre, die Autonomiepolizei, den CAT-SEP-Propagandasender TV3. die Kontrolle der Konten der Generalitat d’Catalunya und das Verbot der Wiedereröffnung der illegalen katalanischen Pseudo-Botschaften in aller Welt.

Die Details sollen in einem Nationalen Treffen der C’s am 28. Mai festgelegt und bis Ende Juni umgesetzt werden. Dann sollten im Juli Neuwahlen verkündet werden, die dann im Herbst stattfinden würden.

PSOE-Sánchez hat das Misstrauensvotum heute Vormittag um 10 Uhr bereits gestellt und damit mit der Unterstützung von PSOE, PODEMOS, PDeCAT, ERC, Bildu und PNV die sofortige Ausrufung von Neuwahlen durch Präsident Mariano Rajoy, PP nach Artikel 115 der Verfassung als Ausweg zugleich blockiert.

Im Erfolgsfall würde es aber so, auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners, der Entfernung von Mariano Rajoy aus dem Amt des Ministerpräsidenten Spaniens, zu einer abenteuerlich- unberechenbaren Koalition aus Sozialisten, Extrem-Linken und baskischen und katalanischen Separatisten kommen, deren Politik die Grundlagen des spanischen Staates tangieren würden!

Es könnte aber theoretisch in den nächsten zwei Tagen ein weiteres Misstrauensvotum geben. Dazu müsste es von mindestens 10% der Kongressabgeordneten gestellt werden und einen Kandidatenvorschlag für die Nachfolge Mariano Rajoys enthalten.

Dazu sind C’ mit ihren derzeit 32 Abgeordneten nicht in der Lage. Sie bräuchten mindestens die Unterstützung von drei weiteren Abgeordnete anderer Parteien. Die sind nicht zu sehen. Das könnten höchstens aufbegehrende PP-Mitglieder selbst sein?

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http://www.elmundo.es/espana/2018/05/25/5b07de05468aeb7c4f8b4573.html