Das „Puigdemont go!“ und seine belgischen „Nazi-Freunde“, ein Herz und eine Seele in Brüssel am Werk.

12. Dezember 2017

Die Neue Flämische Allianz, NVA ist eine separatistische, destruktive politische Kraft im flämischen Teil von Belgien, die ihre ideologischen Wurzeln und Sympathien für die Westeuropäischen Freiwilligen SS-Divisionen kaum verbirgt. Auch der nationalkatalanistische Separatismus hat Wurzeln aus jener Zeit, besser noch gemeinsame Wurzeln mit den Nazis in Deutschland.

Man bestreitet zwar, das „Puigdemont go!“ nach Brüssel eingeladen zu haben, aber jetzt, wo er schon mal da ist, versteht man sich prächtig, denn:

Extremer Nationalismus, Victimismus und gleichzeitiger Rassismus. Das läuft überall bei den Rechten und den Nazis, ob nun in Deutschland, ob in Katalonien oder ob in Belgien, in West-, Nord- und natürlich(!) in Osteuropa.

Der belgische Staat hat seine zunehmende Handlungsunfähigkeit in den letzten Jahren verschiedentlich unter Beweis gestellt, ob nun beim islamischen Terrorismus, wo praktisch alle Spuren von Paris aus immer wieder nach Belgien, speziell nach Brüssel weisen, den wechselnden, mehr oder weniger paralysierten Regierungen, dem unsicheren Betrieb ihrer Kernkraftwerke, sowie jüngst bei seiner Hilflosigkeit bei der Vorführung durch den Nationalkatalanistischen Separatisten-Tourismus am 7-D.

Die Gefahr besteht nun, daß diese belgische Unsicherheit ein perfekter Nährboden für Nationalseparatisten aller EU-Staaten darstellen könnte. Sie tummeln sich am Sitz der EU und werkeln sowohl intrigant im Verborgenen, als auch offen für ihre Zwecke und Ziele.

Beim Katalanen-Zirkus waren auch korsische Separatisten auf der Demo. Die haben inzwischen Wahlen in Korsika gewonnen und fordern nun auch die volle Unabhängigkeit von Frankreich nach katalanischem Beispiel.

Es ist theoretisch durchaus denkbar, daß es irgendwann zu einem Punkt kommen könnte, an dem Belgien zu einem Sicherheitsrisiko im Herzen Europas für seine direkten Nachbarländer Deutschland, Luxembourg, Frankreich und die Niederlande werden könnte? Dann ist guter Rat teuer! Zwar muß die belgische Unabhängigkeit natürlich unangetastet bleiben, das darf aber natürlich auf keinen Fall zum faktischen Freibrief für Nazis, Islamisten und Separatisten in Europa ausufern.

Der jüngste belgische Misserfolg, der Entzug der vier belgischen Spiele bei der nächsten Fußball EM, wegen der Unfähigkeit ein geplantes Stadion auf flämischem Boden zu realisieren, ist nur der letzte Beweis für die prekäre politische Situation bei unseren Nachbarn im Westen.

Ich möchte besonders auf den ersten der nachstehenden Links, zudem in deutscher Sprache, verweisen, wo deutschsprachige Belgier das Land und seine aktuelle Regierung selbst darstellen (rechtslastig, flämisch dominant, wenig Frauen) und dessen Besonderheiten mit eigenen Worten erklären:
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https://www.belgieninfo.net/belgiens-neue-regierung-die-n-va-laesst-gruessen/
http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/nachrichten/1.3111835
https://www.belgieninfo.net/die-flaemische-kollaboration-das-grosse-schweigen/
https://de.wikipedia.org/wiki/Nieuw-Vlaamse_Alliantie
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/flamen-in-belgien-wollen-es-den-katalanen-nicht-nachmachen-100.html

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CAT-SEP’s: Gibt es politische Lösungen ?

12. September 2017

Die Rollen scheinen klar verteilt: Carles Puigdemont, „El Motxo“, der von niemand jemals gewählte, per Fingerzeig von seinem Vorgänger Artur Mas ernannte, Autonomiepräsident der spanischen Autonomie Katalonien, fordert politische Lösungen, Verhandlungen, Gespräche mit Madrid. Mariano Rajoy, der stets sediert wirkende spanische Ministerpräsident, betont gebetsmühlenartig daß er dies „nicht könne und nicht wolle“ und so vergeht die Zeit und das Ultimatum des 1. Oktobers rückt näher.

Das lächerliche Spektakel der nationalkatalanistischen Separatisten mit ihren kalkulierten, wie kindliche Mutproben inszenierten Gesetzes- und Kompetenzüberschreitungen am laufenden Band, haben der spanischen Politik insgesamt Schaden zugefügt. Es ist „Wünsch-dir-was-Zeit“° und Recht und Gesetz, der Ordnungsrahmen des Zusammenlebens, die Säulen jeder menschlichen Gesellschaft, nicht nur der demokratischen Systeme, sind beliebige Austauschobjekte von irrelevantem Wert. Das Dumme ist nur, daß diese permanenten Gesetzesbrüche in aller Öffentlichkeit stattfinden, stolz inszeniert werden und das Rechtsverständnis der Menschen in Spanien, speziell in Katalonien negativ beeinflussen werden. Recht ist beliebig geworden. Jeder schafft sich sein Eigenes.

Auf der anderen Seite der Säulenheilige Rajoy, der Recht und Gesetz wie der Priester die Monstranz vor sich her trägt, auch wenn er bis zum Hals in die Korruptionsskandale seiner PP verwickelt zu sein scheint. In diesem Punkt ist er wohl keine Punkt besser als die katalanischen Nachfolger der 3%-Palau-de-la-Musica-ITV-CiU?

Wir haben zwei im weitesten Sinne ähnlich große Teile der Gesellschaft in Katalonien. Es kann also keine praktikable Lösung dieses Konfliktes geben, welche die Hälfte der Menschen zu Verlierern und künftig Unterdrückten machen würde. Daraus folgt: Der Bruch mit Spanien, die Forderung eines unabhängigen Staates muss vom Tisch! Die kann keine Verhandlungsgrundlage sein.  Es bleiben also verschiedene Modelle innerhalb des spanischen Staates, unabhängig davon ob dieser nun Monarchie oder Republik sein wird. Selbst das System der Autonomien oder Comunidades könnte auf den Prüfstand gestellt werden, denn um finanzielle und soziale Gerechtigkeit walten zu lassen bedürfte es ihrer nicht.

All diese Fragen tangieren nicht nur 16% der Spanier, die Katalanen, sondern alle Spanier. Die Gesamtheit ALLER Spanier entscheidet über die Gesamtheit des GANZEN Territoriums Spaniens. Diese Menschen haben alle gemeinsame Interessen, Sorgen, Probleme und Lasten. Die verschlechterten Arbeitsbedingungen, -entgelte, -verträge,  nach der Wirtschaftskrise von 2008, die soziale Absicherung, Kranken- und Arbeitslosenversicherungen, Renten betreffen ALLE Spanier.

Die Entsolidarisierung der CAT-SEP’s, die so tun als sei die von Franco betriebene Industrialisierung Kataloniens nach dem Spanischen Bürgerkrieg ihr Verdienst und hätte so gar nichts mit den im Großraum Barcelona und Tarragona angesiedelten Multis zu tun, wie z.B. mit SEAT und Anderen, die sind einfach nicht ehrlich!

Nur wenn es dann um den offenen Rassismus (Pujol + Ferrusola) gegen Andalusier und andere Charnegos geht, die Franco zur Unterdrückung der aufrechten Katalanen als innerspanische Migranten und billige Arbeitskräfte in den Nordosten schickte, dann wird unfreiwillig nebenbei dieser Zusammenhang enthüllt.

Wie könnte eine verhandelte politische Regelung, wenn nicht gar Lösung des Problemfalles Katalonien also aussehen?

Die Maximalforderungen, die Zwergstaatlerei und deren Propheten müssten vom Verhandlungstisch genommen werden. Für Puigdemont, Mas, Junqueras, Forcadell & Co. wäre daran kein Platz. Sie könnten im besten Fall auf mildernde Urteile für ihre Verfehlungen hoffen, sollten aber schon ihre Taten verantworten müssen.

Vermutlich müsste im Gegenzug Rajoy in Rente geschickt werden? Das seit den 80er Jahren schleichend vergiftende Nationalkatalanistische Separationsprojekt des Jordi Pujol i Soley muss ausgesetzt werden. Die Verhetzung ganzer Schülergenerationen hätte aufzuhören. Im spanischen Wirtschaftsleben müsste die Transparenz hergestellt werden, die künftige Korruptions-, Provisions- und Bestechungsfälle erschwert, wenn nicht unmöglich machen würde. Das Interesse daran wird bei den politischen Akteuren nicht sehr groß sein, aber ohne diese Säuberung würden nach kurzer Zeit wieder aus Ablenkungsgründen andere Sündenböcke gesucht werden und das Spiel vom seeligmachenden Separatismus, von „Gut-und-Böse“ wieder erneut beginnen.

Man kann die Menschen auch, vom eigentlichen Problem ablenkend, mit Neuwahlen beglücken ob nun in Katalonien oder gleich in ganz Spanien. Bei Verfassungsänderungen sollte man praktikable Lösungen für Referenden schaffen und Mindeststandards dafür festlegen. Es kann nicht sein, daß eine Minderheit von Wählern auf Grund des Wahlrechtes zu einer Mehrheit im Parlament führt und diese mit kleinster, denkbarer Mehrheit dazu genutzt wird, Staaten und Bevölkerungen zu zerreissen und sich dabei um die Rechte und Kompetenzen dieses Parlamentes einen Teufel zu scheren…


So tickt die nationalkatalanistische Separatisten-Sekte!

5. Dezember 2016

Der unbegreifliche Wahnsinn der nationalkatalanistischen Separatistenlogik:

Sie halten sich für Demokraten, während sie ihre Gegner alle als Faschisten beschimpfen.

Sie halten sich ihren Gegnern als genetisch (früher sagte man rassisch!) überlegen. Das schrieb der unselige Jordi Pujol (ein studierter Arzt!) schon vor Jahrzehnten in einem Buch über die mindere Humanqualität der andalusischen Untermenschen und das äußerte Oriol Junqueras kürzlich in einem Interview, daß die Katalanen sich genetisch klar von den Spaniern unterscheiden würden und eigentlich eher (höherwertige?) Franzosen seien.

Sie sind ihrer Meinung nach Angehörige einer nicht anerkannten, unterdrückten, Jahrtausende alten Hochkultur, der die Menschheit unendlich viel zu verdanken hätten, mehr als Ägyptern, Griechen und den Römern.

Sie erfinden sich „ihre Geschichte“ neu, historisch und heraldisch gerade so passend für ihre separatistischen Ziele. Dazu betreiben sie in Barcelona sogar das INH, das „Institut Nova Història“, das ständig mit neuen Sensationen wie katalanische Könige, Reiche und demokratische Institutionen aufwartet und inzwischen die Herren Leonardo da Vinci, Miguel de Cervantes, Cristobal Colón und neuerdings auch den Portugiesen Fernão de Magalhães (Magellan) zu Katalanen umwidmen! An Jesus arbeiten sie noch, sind ihrem Ziel aber schon recht nahe, hieß dessen Mutter doch Marí, einer der häufigsten katalanischen Frauennamen!

Sie wollen Referenden, Volksbefragungen, doch sie wollen gleichzeitig bestimmen wer oder was das Volk ist, wer dazu gehört und wer, worüber, wann und wie abstimmen darf.

Gleichzeitig nehmen sie diese Referenden aber nicht ernst, denn sie würden sie beliebig oft wiederholen, bis das Ergebnis ihren Vorstellungen entspricht!

Sie nehmen Ämter und entsprechende Leistungen des „verhassten“ Staates und seiner Regierungs- und Verwaltungsstrukturen gerne und einseitig in Anspruch und verletzen gleichzeitig und systematisch daraus resultierende Pflichten und Kompetenzen.

Sie dürfen alles, der Andere, ihr Gegner, darf nichts. Sie haben kindliche Freude an dieser Form des Anarchismus.

Sie leiten aus ihren hierarchisch untergeordneten Ämtern, z.B. im Kommunalbereich, generelle suprastaatliche Kompetenzen ab.

Sie erkennen die Gerichte und die Rechtsprechung nicht an, wenn diese nicht gerade in ihren Plan passen, drohen damit übergeordnete Gerichte anzurufen, deren Rechtssprechung sie wiederum dann nicht anerkennen, wenn diese nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Sie nennen Missbrauch bzw. Überschreitung von Kompetenzen, öffentlichen Mitteln und Rechten und Gesetzen, zivilen Ungehorsam und eine lässliche Sünde, wenn nicht gar ihre heilige Bürgerpflicht.

Sie unterdrücken die in der spanischen Autonomie Katalonien gleichberechtigte spanischen Landes- und Weltsprache Castellano im Erziehungs-, Bildungs-, Gesundheitssektor sowie in der Autonomieverwaltung zu Gunsten des Katalan.

Sie unterdrücken andere Ansichten, Meinungen und Initiativen mit ALLEN auch ungesetzlichen Mitteln, denn der höhere Zweck rechtfertigt ALLE Mittel.

Innerhalb ihres eingeforderten Staatsgebietes der sogenannten „Katalanischen Länder“, versuchen sie undemokratisch die in Barcelona verbreitete Version des Katalan als verbindlich durchzusetzen gegenüber den Varianten die im Landesinneren, auf den Balearen und in Teilen Valencias gesprochen werden, wofür es keinerlei historische Begründungen oder Notwendigkeiten gibt, nicht einmal frei erfundene…

Sie erkennen demokratische Prozesse, Mehrheitsbildungen und Entscheidungen nicht an, die nicht ihren Zielen entsprechen.

Wo sie in der Minderheit sind, was sehr häufig der Fall ist, da leiten sie sich Sonderrechte ab mit der Begründung, die Avantgarde einer guten Sache zu sein.

Sie sind diskussionsunwillig, bzw. -unfähig und blenden andere Ansichten konsequent und komplett nach der Art von Sekten aus ihrem Weltbild aus. Dazu haben sie sich aus missbrauchten Steuermitteln ALLER Katalanen eine subventionierte Umwelt aus wirtschaftlich Abhängigen in den Regionalmedien der spanischen Autonomie Katalonien (TV, Radio und Print) und an den Universitäten Barcelonas gebildet, aus denen sie ständig das gewünschte, selbst initiierte Feedback erhalten und sich derart nach der Art von Sekten bestärken.

Sie unterdrücken auch Andere, die innerhalb ihres Wirkungsbereiches ihre eigenen gegensätzlichen Ziele mit den gleichen oder ähnlichen Mitteln erreichen wollen: „Wenn Zwei das Gleiche wollen, dann ist es noch lange nicht das Selbe!“ Separation von den Separatisten, wie sie z.B. in den Metropol-Regionen Barcelona und Tarragona denkbar und möglich wäre, die ist selbstverständlich verboten!

Sie gerieren sich professionell als Opfer, selbst dann, wenn sie als Täter agieren!

Sie agieren höchst merkantil und gestehen sich die höchsten Gehälter und Vergütungen zu, welche diejenigen höchster staatlichen Stellen um fast das Doppelte überschreiten.

Sie sind dazu bereit zur Erlangung ihrer Ziele die höchsten Opfer ihrer Untertanen, äh.. ihrer Mitbürger in Anspruch zu nehmen, solange es keine eigenen Opfer sind.
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PS: Sie schafften es bisher nicht, ihre Wunschpartner in der Wirtschaft, der EU und in der Welt davon zu überzeugen, daß sie sich NACH Erlangung ihrer Unabhängigkeit, sofort am nächsten Tag, an Recht und Gesetz, an Regeln, Kompetenzen und Pflichten halten würden…


Rette sich wer kann! Homs liefert Mas ans Messer vor dem Tribunal Supremo.

6. Oktober 2016

Vor Gericht hört bekanntlich der Spaß auf. Das wusste auch Francesc Homs, als Ex- Autonomieminister und jetzige Sprecher des CDC-Nachfolgers, der vorläufigen PDC (falls dem Namen der Partei letztendlich stattgegeben werden sollte!) sozusagen die rechte Hand des Artur Mas, des damaligen Autonomiepräsidenten auf untreuen, separatistischen Abwegen.

Natürlich wählte Francesc Homs die übliche viktimistische Strategie und stilisierte sich als Opfer, das alles richtig gemacht zu haben glaubte, das sich im demokratischen Rahmen bewegt hätte, DENN die ganze Zeit vor dem Fake-Referendum des 9-N 2014 habe es telefonische Kontakte zwischen den Separatisten und der Regierung Rajoy in Madrid gegeben, wohl auch zur Opposition der PSOE des Pedro Sánchez.

Diese Kontakte seien damals von allen Seiten geheim gehalten worden.

Es habe am 7. November, zwei Tage vor dem geplanten Referendum, ein Angebot des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy gegeben, daß die Zentralregierung NICHTS gegen die Separatisten unternähme, wenn Artur Mas das von angeblich Freiwilligen Helfern geplante und durchgeführte Referendum nicht öffentlich kommentiere.

Also habe er, Francesc Homs, davon ausgehen können, daß es einen Deal gäbe zwischen Madrid und Barcelona, zwischen Rajoy und Mas und er sich deshalb auf festem Boden befände.

Artur Mas sei aber dieser Absprache widrig zusammen und ungeplant mit der Vice-Präsidentin der Generalitat Joana Ortega vor die Medien gegangen und habe sich heftig selbst gefeiert zu seinem „totalen Erfolg“. Sein Ego habe offenbar dieser Versuchung nicht widerstehen können.

Darauf erst sei aus Madrid die Anweisung erfolgt, die Planer und Hintermänner dieses Referendums zu ermitteln.

Er, Homs, sei die total reine Unschuld. Er habe im Auftrag des urdemokratischen Separatistenparlamentes, des ehemaligen Autonomieparlamentes von Katalonien gehandelt und sich in Übereinstimmung mit Madrid geglaubt und nun wolle man ihm etwas Böses. Das Urteil liege bereits geschrieben in der Schublade, heulte und jammerte Homs in bester viktimistischer Tradition der CAT-SEP’s in die Mikrophone und Kameras der Medien.

Interessanterweise bestritt der Egomane Artur Mas diesen Sachverhalt der Absprache mit Madrid vollständig und beteuerte, es habe keine Kontakte mit Madrid gegeben. Wer hat nun Recht?
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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2016/10/06/catalunya/1475752909_108419.html?rel=mas


TSJC fordert 28 Jahre Berufsverbot für Mas, Ortega und Rigau, CAT-SEP’s des „Referendums“ 9-N 2014!

3. Oktober 2016

Erinnern Sie sich noch? Am 9. November 2014 führten die CAT-SEP’s ihr Pseudo-Referendum durch, das vorher vom Verfassungsgericht Spaniens verboten worden war. Sie freuten sich wie die Diebe, „Madrit“ irregeführt, übertölpelt zu haben. Unvergessen das stolze Grinsen des Artur Mas mit zum „deutschen Gruß“ hochgerissenen rechten Arm und seiner Bereitwilligkeit „die politische, nicht die juristische“ Verantwortung für das Spektakel zu übernehmen, das überdies für die CAT-SEP’s mit niederschmetterndem Ergebniss endete, nicht einmal ein Drittel ALLER Katalanen stimmte ihrem Anliegen einer Separation von Spanien zu!

Jetzt, beinahe 2 Jahre später hat das Oberste Gericht der spanischen Autonomie Katalonien seine Vorstellungen von Recht und Ordnung und Gerechtigkeit manifestiert und für die drei Rädelsführer insgesamt 28 Jahre Berufsverbote und knappe 100.000 € Geldstrafe gefordert. Damit sind die Betroffenen um den Vorwurf der „malversación“= Veruntreuung öffentlicher Mittel herum gekommen, der zwingend mit Gefängnis hätte bestraft werden müssen.

Der Anklage lautet nun auf „prevaricación“ Rechtsbeugung und Zuwiderhandlung, „desobediencia“ = Ungehorsam.

Ex-Autonomiepräsident Artur Mas soll 10 Jahre Berufsverbot und 36.000 € Geldstrafe,

Vize-Autonomiepräsidentin Joana Ortega soll 9 Jahre Berufsverbot und 30.000 € Geldstrafe und

Autonomie-Ministerin für Bildung Irene Rigau soll 9 Jahre Berufsverbot und 30.000 € Geldstrafe erhalten.

Die Berufsverbote erstrecken sich auf öffentliche Ämter auf allen politischen Ebenen Spaniens von der Komunal- über die Autonomie- bis hin zur Nationalen Ebene.

Der tausendfach erprobte victimistische Aufschrei der CAT-SEP’s ist riesig: „MADRIT unterdrückt uns!“ Wir dürfen uns einfach nicht so über Recht und Gesetz hinwegsetzen wie wir das wollen und wie das in echten Demokratien bekanntlich voll üblich ist, wir armen Opfer!


Schmierenkomödie von Francesc Homs vor dem Obersten Gericht in Madrid.

20. September 2016

Der harte Kern des politischen Separatismus der ehemaligen CiU marschierte solidarisch aber ziemlich unbeachtet und – vor allem – völlig unbehelligt durch’s feindliche Madrid. Hatten die von ERC und CUP keine Zeit zur Solidarität?

Nach beinahe zwei Jahren muss sich Francesc Homs, damals rechte Hand von Artur Mas und einer der Organisatoren des Pseudo-Referendums vom 9-N 2014, vor Gericht verantworten, u. a. wegen Ungehorsams.

Homs spulte das volle Programm des katalanischen Viktimismus ab und spielte gleichzeitig seine infantilen Spielchen weiter:

Er sei als Abgeordneter des Spanischen(!) Kongresses immun für den Obersten Gerichtshof, beantworte die Fragen des Richters aus reiner Höflichkeit und diejenigen des Staatsanwaltes natürlich nicht…

…Niemals hätten sie die Absicht gehabt ungehorsam zu sein oder gar etwas ungesetzliches, etwas illegales zu tun…

…Er stehe hier als (selbst ernannter!) Vertreter Kataloniens. Dies sei kein juristisches sondern ein rein politisches Verfahren dessen Urteil bereits feststünde, niedergeschrieben sei und das deshalb von ihm natürlich nicht akzeptiert werden würde…

…Die Demokratie sei in Gefahr in Spanien, wenn sich die separatistischen Nationalkatalanisten jetzt auch noch für ihre Taten juristisch verantworten müssten, wo käme man denn da hin?

Die Befragung soll lebhaft gewesen sein und eineinhalb Stunden gedauert haben. Der Richter habe es einfach nicht verstanden, daß das Oberste Gericht damals etwas total unmögliches von ihnen verlangt hätte, nämlich Recht und Ordnung über ihre separatistische nationalkatalanistische Auffassung von Demokratie und Freiheit zu stellen. Dem Obersten Gericht warf er vor, zu Diensten der spanischen Regierung und der PP zu sein…

Homs zeigte exemplarisch den typischen Fall der CAT-SEP’s: Sie lassen sich vom verhassten Spanien sehr gut bezahlen und genießen die Immunität dieses Staates und seines (extrem langsamen) Rechtssystems. Sie unterlaufen geltendes Recht und Gesetz, picken sich opportunistisch nur die jeweils günstig zur Situation passenden Gesetze heraus und kreiieren anarchistisch eigenes Recht aus selbstverliehenen Kompetenzen unter Berufung auf Demokratie und Menschenrechte. Dies gelten natürlich nur für sie. Vor den Medien lassen sie sie sich wie stolze Schulbuben für ihre Gesetzesüberschreitungen feiern und vor Gericht bestreiten sie dann Jahre später kleinlaut je etwas verbotenes getan zu haben.

Erinnern wir uns:
Die CAT-SEP’s hatten damals ein Urteil des Obersten Gerichtes unterlaufen, indem sie heimlich an der Planung und Organisation ihres Pseudo-Referendums weiter arbeiteten und dann zuletzt dessen Durchführung „Freiwilligen“ überliessen, die sie natürlich überhaupt nicht kannten oder gar hätten irgendwie beinflussen können. Das Ergebnis dieses illegalen Referendums erklärten sie dann aber sofort als rechtmäßig zu Stande gekommen und erkannten es an, obwohl sie insgeheim doch mit weit höherem Zuspruch gerechnet hatten.


Die ANC mit 4,5 Promille erwischt!

30. Mai 2016

Das von den nationalkatalanistischen CAT-SEP’s mit missbrauchten, fehlgeleiteten, veruntreuten Steuermitteln ALLER Katalanen finanzierte „Feigenblatt“ der Separatisten, die ANC, die selbsternannte Katalanische National-Versammlung, hat nur 33.817 Mitglieder unter den 7,5 Millionen Katalanen! Das entspricht 4,5 Promille…

Von diesen wählten am Sonntag, den 15. Mai ganze 7.247 oder 21,4% ihre neue Führung, bzw. sie taten zumindest so. Bei der Wahl kam es beinahe wieder zu dem berühmten Patt, denn auf die Herausforderin (wie auch im Vorjahr!) Liz Castro entfielen 4.071 Stimmen und auf den Amtsinhaber Jordi Sánchez 4.005 Stimmen. Damit war dann die Basis raus aus der Entscheidung, denn der Präsident wird nicht von der Basis sondern von den 77 Mitgliedern des Generalsekretariats gewählt, wobei er im ersten Wahlgang eine 2/3-Mehrheit oder 52 Stimmen benötigt um gewählt zu sein. Im zweiten Wahlgang genügt dann eine einfache Mehrheit. Hier mischen die CAT-SEP-Parteien kräftig mit und die 4,5 Promille-Basis der Mitglieder dient nur der Bereitstellung eines demokratischen Mäntelchens.

Die Katalanische National Versammlung bietet ein Bild der Zerstrittenheit und des Klüngels. Offenbar tobt ein offener Streit um die Kontrolle dieses „demokratischen Feigenblattes“ zwischen den CAT-SEP-Parteien ERC, CDC(noch!) und CUP?

Die Vorgängerin im Präsidentenamt des ANC, die radikale Separatistin Carme Forcadell, residiert heute als hochbezahlte Präsidentin des Parlaments der Spanischen Autonomie Katalonien und arbeitet emsig daran zur „persona non grata“ beim nördlichen Nachbarn Frankreich zu werden.

Die ANC ist das politische Gegenstück zu einer Briefkastenfirma hinter der sich die CAT-SEP-Parteien ERC, CDC und CUP verstecken und sich so selbst die zivilgesellschaftliche Legitimation zu verleihen suchen…