Spanien gar nicht so korrupt, nur seine Politiker!

3. Dezember 2014

TRANSPARENCY INTERNATIONAL hat einen Index der wahrgenommenen Korruption im öffentlichen Sektor nach dem Eindruck von Unternehmern und Analysten eines Landes der von 100 (anscheinend keine Korruption!) gegen 0 (sehr korrupt!) geht.

Diese Einschätzung und Definition hat darin ihre Schwächen, dass Unternehmer ein Teil dieses „Spiels“ sind und das wohl ungern zugeben wollen?

Aber sei’s drum! Wie sieht die Tabelle denn nun diesmal aus?

001.)  Dänemark, wie immer!
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003.) Finnland. die Skandinavien Fraktion halt!
004.) Schweden, die Skandinavien Fraktion halt!
005.) Norwegen, die Skandinavien Fraktion halt!
005.) Schweiz, wer hat’s erfunden?
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008.) Niederlande, schon wieder vor uns!
009.) Luxembourg, kaum zu glauben, Herr Juncker?
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012.) Deutschland,
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014.) Vereinigtes Königreich, UK
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017.) USA, wer sagt’s denn, geht doch?
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023.) Österreich, Hoppla Nachbarn, war das was?
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026.) Frankreich, Kann ich mir nicht vorstellen!
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035.) Polen, ist noch nicht verloren!
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037.) Spanien, hey Jungs, gutes Mittelfeld, oder?
037.) Israel , antisemitische Tabelle, antisemitische!
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061.) Kroatien, wie haben die es in die EU geschafft?
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064.) Türkei, oh, oh…
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069.) Italien!
069.) Rumänien!!
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136.) Nigeria
136.) Russland, Böser, böser Putin!!!
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142.) Ukraine, Juhu, willkommen in der EU, Jungs!

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Schwedische Reichstagswahlen: Brauner Schiss jetzt unübersehbar!

15. September 2014

Bei den schwedischen Parlamentswahlen konnte die extreme Rechte (Schweden Demokraten) unter ihrem Vorsitzenden Jimmie Åkesson (35) mit ihrer betonten Migrationsfeindlichkeit ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten Wahlen von 5,7% auf 12,9% mehr als verdoppeln und wurden zur drittstärksten politischen Kraft in Schweden!

Die rot-rot-grünen Parteien haben bei den Parlamentswahlen in Schweden einen knappen Sieg errungen. Die drei Parteien aus dem linken politischen Lager erzielen 43,3 Prozent gegenüber den vier bürgerlichen Allianzparteien mit gemeinsam 39,4 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,4 Prozent. (vorläufiges Endergebnis vom 14.09.2014, Sonntagabend, Stand 24 Uhr.

An der Spitze lagen die Sozialdemokraten mit 31,2%. Ihr Vorsitzender Stefan Löven (57) will darum die Möglichkeit einer Regierungsbildung prüfen. Sollte ihm dies gelingen, wäre er der schwedische Premierminister mit dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten.

„Es gäbe keine Zusammenarbeit mit den Schweden Demokraten“, machte Löven sich Mut, „denn immerhin hätten 87% der Wähler nicht für sie gestimmt!“

Nach acht Jahren an der Regierung musste der konservative Premierminister Fredrik Reinfeldt seine Niederlage eingestehen und will heute wohl seinen Rücktritt ankündigen:

„Die Schweden haben ihre Entscheidung getroffen. Morgen werde ich meine Entscheidung treffen“, maulte er beleidigt.

Die Schweden Demokraten sind mit ihren jetzt wohl 49 Sitzen im Reichstag als Schmuddelkinder isoliert, mit denen weder die Linken und Grünen (159 Sitze) noch Mitte-Rechts (142 Sitze) zusammen arbeiten wollen. Trotzdem könnte ihnen bei diesem Wahlergebnis eine Schlüsselrolle zu kommen?

Die Unzufriedenheit der Schweden mit der großzügigen Einwanderungspolitik der letzten Jahre wird für das Wahlergebnis als Grund betrachtet. So würden auch in diesem Jahr wieder bei 9,7 Millionen Einwohner 80.000 Einwanderer ins Land gelassen.

Womöglich wurden Fredrik Reinfeldt und Carl Bildt vom Wähler aber auch für ihre extreme US- und NATO-Freundlichkeit abgestraft und abgewählt?