Spanischer Rapper singt sich für dreieinhalb Jahre in den Knast!

23. Februar 2017

Spaniens „Böhmermann“ Valtonyc,  bürgerlicher Name Miguel Arenas Beltrán, wurde  wegen eines Rap-Songs, der nach Ansicht des Gerichtes das Königshaus beleidige* und den Terrorismus verherrliche, dessen Opfer verhöhne und Drohungen vermittelt habe zu 3 Jahre und 6 Monaten Gefängnis verurteilt! Der öffentliche Ankläger hatte eineinhalb Jahre, der Staatsanwalt drei Jahre gefordert und der Richter setzte dann noch ein halbes Jahr drauf! Höchst ungewöhnlich in einem Land wo schwerkriminelle Wirtschaftsverbrecher oft geradezu mit Samthandschuhen angefasst werden?

Der von der Justiz beanstandete Song war ursprünglich unter dem Namen El rei Borbó veröffentlicht worden und ist nach Ausstrahlung in einer TV-Sendung unter dem neuen Titel La Tuerka Rap bei youtube abrufbar. Er ist in Mallorquín gesungen, einer Variante des Okzitanischen ähnlich dem Katalan und dem Valenciano und wird deshalb nicht einmal in ganz Spanien mühelos verstanden.

So etwas hätte sich Erdowahn in Deutschland auch gewünscht. Ja, die Spanier erinnern sich nur 40 Jahre nachdem Ende der Franco-Diktatur eben noch daran, wie eine rechte Diktatur zu funktionieren habe…

Miguel Arenas Beltrán will seine Kritik auch weiterhin äußern, kündigte er nach dem Urteil in den Medien an.

Vor Gericht hatte der Rapper ausgesagt, daß er vom PODEMOS Spitzenpolitiker Pablo Iglesias für dessen TV-Show zu diesem Song angeregt worden sei. Jetzt, nach dem Urteil, höre man von Iglesias und Podemos nichts mehr…

Persönliche Anmerkung. Es ist mir bisher nicht gelungen, den Song des Anstoßes** zu hören. Deshalb kann ich eine eventuelle Berechtigung dieses Urteils, das mir auf den ersten Eindruck als extrem hart erscheint, nicht einschätzen!
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http://www.mallorcazeitung.es/gesellschaft/2017/02/22/rapper-valtonyc-wegen-schmahlieder-bourbonen/49323.html
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*Er soll die regierenden Bourbonen mit der Mafia vergleichen haben!
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https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Bourbon
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**Es ist möglich, aber nicht sicher, daß es sich um den Song handelt, der im Artikel zu diesem Link vorhanden ist!
http://www.elconfidencial.com/espana/2017-02-22/condena-carcel-rapero-valtonyc-cancion-rey-juan-carlos_1336990/


CAT-SEP’s belügen ihre Anhänger und sprechen heimlich mit Rajoy!

23. Februar 2017

Die Protagonisten der spanischen Separatisten-Krise, der katalanische Autonomiepräsident Carles Puigdemont und der spanische Präsident Mariano Rajoy haben sich am 11. Januar im Regierungssitz Moncloa in Madrid getroffen, gemeinsam gefrühstückt und geredet. Sie seien zu keiner Einigung gekommen, heisst es dazu heute, nachdem es über einen Monat lang von den Separatisten geleugnet worden war.

Puigdemont hatte angeblich seinen 46-Punkte-Forderungskatalog vom 20. April 2016 dabei, wollte aber nur über einen Punkt reden, die laut geltender spanischer Verfassung illegale Zerschlagung des spanischen Staates durch den Raub eines Teiles des spanischen Territoriums durch die selbsternannten Besitzer der spanischen Autonomie Katalonien mittels selbst erteilter Kompetenz!

Kein Wunder, daß unter diesen Umständen nichts bei dem Treffen herausgekommen sein soll!

Der eigentliche und für Puigdemont höchstpeinliche Skandal ist es, daß er das Treffen mehrfach öffentlich geleugnet hat und so vor der Öffentlichkeit und besonders vor seinen eigenen Anhängern als Lügner dasteht!

Die, laut Anna Gabriel Sabaté von den Anarcho-Separatisten der CUP, angeblich mit jährlich 15 Millionen Euro subventionierte einstmals seriöse Tageszeitung LA VANGUARDIA aus Barcelona, eigentlich eine langjährige Unterstützerin der nationalkatalanistischen Separatisten, macht in letzter Zeit gewisse Absetzbewegungungen, zurück zu ein bißchen mehr Objektivität in der Berichterstattung. Man kann ja nie wissen und möchte am Ende wieder, wie schon am Ende der Franco-Diktatur, auf der richtigen, auf der Siegerseite stehen?

Diese LA VANGUARDIA hatte Gestern exklusiv über das Geheimtreffen Rajoy/Puigdemont berichtet. Puigdemont hatte es mehrfach öffentlich geleugnet. Rajoy, der Fuchs, hatte es weder bestätigt noch dementiert und die Zeitung konstatierte:
„…Hay comunicación. El Gobierno de España y el Govern de la Generalitat nunca han estado incomunicados en los momentos más críticos de estos últimos años…“
(„…Es gibt Kommunikation. Die Regierung Spaniens und die Autonomieregierung Kataloniens waren niemals ohne Verbindung in den kritischsten Momenten der letzten Jahre…)

Das würde die erstaunliche relative Ruhe Madrids bei dem regelmäßigen Kompetenzüberschreitungen und Gesetzesbrüchen der CAT-SEP’s erklären?
Der stets wie ein kleiner Gauner agierende Ex-Präsident der spanischen Autonomie Katalonien Artur Mas (el trilero = der Hütchenspieler!) habe vertrauliche Absprachen verletzt, weswegen jetzt gerichtlich gegen ihn vorgegangen werde. Außerdem habe er sich so als Gesprächspartner selbst verbrannt.

Puigdemont trat Gestern die Flucht nach vorne an und erklärte, daß das Referendum über die Unabhängigkeit der EINZIGE Gesprächspunkt für künftige Gespräche mit der Regierung sei. In der Autonomieregierung in Barcelona hatte man dazu keine Fragen, von keiner Seite des politischen Spektrums…

Jetzt kommt die erstaunliche Erkenntnis der LA VANGUARDIA: Gegenwärtig gäbe es keine politische Mobilisierung, keine Politik, sondern ausschließlich Propaganda und ab einem gewissen Maß von Propaganda pro Kubikmeter Luft beginne diese schlecht zu riechen!

Die Enthüllung über die „Geheimgespräche“ hat auf vielen Seiten Irritation und Ärger verursacht. Neus Munté, Autonomieministerin und Sprecherin der Separatistenregierung in Barcelona hatte noch bis vorgestern jegliche Gesrächskontakte geleugnet. Entweder hat sie wissentlich gelogen, oder sie war als Nummer Drei der Separatisten nicht eingeweiht? Beides keine schönen Alternativen für sie!

Aber auch der Koordinator von Rajoys PARTIDO POPULAR (PP) in Katalonien, Xavier García Albiol hatte diese Kontakte dreimal öffentlich geleugnet. Lügner, oder uninformierter Trottel? Er kann es sich aussuchen…

Artur Mas, der derzeit Abgemeldete, der offenbar an seinem Comeback arbeitet, tönte aus einer Versammlung in San Sebastian im Baskenland, daß man am Referendum festhalten werde und nicht im letzten Moment das Handtuch werfen wolle! Na, denn…

Bleibt festzuhalten: Die nationalkatalanistischen Separatisten arbeiten zweigleisig. Sie trommeln propagandistisch in allen von ihnen subventionierten Medien mit voller Kraft für eine Sezession, während sie hinter den Kulissen und offenbar auf mehreren Regierungs- und Hierarchieebenen mit dem bösen Feind in Madrid in heimlichen Kontakten stehen. Das lässt auf wachsende Spannungen innerhalb der keinesfalls homogenen Separatisten schließen, die von den geschwächten, neoliberalen PDECat (Ex-CDC) über die stabil-wachsende ERC und die  zerstrittene, sich mit ständigen Maximalforderungen selbst zerlegende CUP vermutlich auf Dauer nicht ausgehalten werden?

Da kommt mir irgendwie ein sattsam bekannter Geruch in die Nase. Es riecht mal wieder nach vorgezogenen Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien! Vermutlich sollen diese dann wieder zum Referendum aufgeblasen werden, denn Neuwahlen kann Madrid nicht verbieten?


Ceuta: Fast 500 schafften es über das Zaunsystem von Afrika direkt in die EU!

17. Februar 2017

Genau 497 Afrikanern gelang der Grenzdurchbruch bei Tarajal. Sie waren heute Morgen um 6 Uhr an vier verschiedenen Stellen gleichzeitig zum Sturm auf die Grenzbefestigungen angetreten. Damit waren die Polizeien auf beiden Seiten der Grenze überfordert, die nur etwa hundert der insgesamt 600 Afrikaner aufhalten konnten. Taktisch gingen sie ähnlich vor wie am 9. Dezember des Vorjahres.

Die Zahl der Durchbrecher kann sich noch erhöhen, denn vielen gelang unkontrolliert die Flucht weg von der Grenze in die Stadt hinein. Denn ihre einzige Chance ist es das offizielle Flüchtlingszentrum CETI dort zu erreichen um NUR DORT einen Asylantrag stellen zu können! CETI ist zur Zeit bei einem Fassungsvermögen von 512 Asylanten mit 620 Asylanten (vor dem Sturm von Heute!) rund 20% überbelegt. Die durchschnittliche Verweildauer beträgt derzeit 140 Tage. Die Zustände in CETI mag sich jeder selbst vorstellen.

Während ein Teil der Afrikaner noch immer den Weg über die 6m hohen Zäune mit Stachel- bzw. NATO-Draht sucht, gehen andere zunehmend mit schwerem Gerät gegen die Absperrungen vor. Wer hingegen in der Stadt, oder gar gleich an der Grenze erwischt wird, muss damit rechnen, direkt auf dem kleinen Dienstweg durch Türen im Zaunsystem an Marroko zurückgegeben zu werden. 25 Grenzdurchbrecher und 11 Polizisten der GUARDIA CIVIL wurden verletzt. Von Verletzten auf Seiten der marrokanischen Polizei liegen keine Angaben vor.

Das Grenzsystem erinnert fatal an die innerdeutsche Grenze zur Zeit der DDR, wenngleich es keine Minen, Selbstschussanlagen und Schießbefehle gibt, bisher…
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Im folgenden Link gibt es Luftaufnahmen von CEUTA und MELILLA zur Übersicht und der Grenzinstallationen VALLA FRONTERIZA zum Anklicken:

http://www.elmundo.es/elmundo/2014/graficos/mar/s3/valla_frontera_melilla_ceuta.html

In diesem Link gibt es eine Bildergalerie zu den Ereignissen in CEUTA:
http://www.elmundo.es/album/sociedad/2017/02/17/58a6d22622601d43108b45b9.html


Die 30% Minderheit der nationalkatalanistischen Separatisten radikalisiert sich und liebäugelt mit der Gewalt!

9. Februar 2017

Ihre pseudodemokratischen Mätzchen „wie das Recht, sich entscheiden zu dürfen“ über Dinge, die ebenso weit außerhalb ihrer Kompetenz liegen, wie das Wetter auf dem Mond und die deshalb seit Jahren von ALLEN Nationalstaaten und internationalen Institutionen wie UN und EU kategorisch zurückgewiesen werden, haben sie in der Sache, in „ihrem Anliegen“, der 70% Mehrheit der Katalanen die keine Unabhängigkeit von Spanien wünschen ihren Willen aufzuzwingen, keinen Schritt voran gebracht, haben sie frustriert und in der Folge einen Teil von ihnen radikalisiert. Das war leider zu erwarten! Sie entwickeln sich zum harten Kern einer verstrahlten Sekte, die Argumenten nicht mehr zugänglich sind. Sie haben eine eigene „postfaktische Realität“ entwickelt.

Man muß leider sagen, daß die Taktik der Regierung in Madrid, die Separatisten wegen ihrer zahlreichen Gesetzesverstöße vor Gericht zu bringen, Wasser auf die Mühlen derer ist, die sich in der von Madrid verfolgten Opferrolle sehen. Sie sehen sehen sich auf ihre Weise „postfaktisch“ bestätigt.

Die CAT-SEP’s waren sich über den aussichtsreichsten Weg zur Unabhängigkeit nie einig. Paradoxerweise war es die hochkorrupte rechtsliberale CDC, die als Teil des bürgerlichen CiU-Bündnisses zunächst formal demokratische Verfahren einhalten zu wollen vorgab. Der Partner ERC, zumindest Vizepräsident Oriol Junqueras sagte immer, daß es in letzter Konsequenz nicht in friedvoll-einiger Absprache ablaufen könne, einen der ältesten europäischen Zentralstaaten, die spanische Monarchie zu zerstören und sie um eines ihrer reichsten Gebiete zu berauben. Die radikalen Systemveränderer von der CUP waren sowieso gegen Gespräche und Verhandlungen mit Madrid. Wozu auch, wollten sie doch das System sowieso zerstören?

Wenn jetzt die Gerichte die juristisch zurecht Angeklagten verurteilen sollten, womit mit einiger Wahrscheinlichkeit zu rechnen ist, es sei denn, es gäbe noch „einen späten Deal“, dann werden sich die von der CDC teilweise weiter radikalisieren, die von der ERC und der CUP sind es sowieso schon. Es muss deshalb wohl leider früher oder später mit Terror gerechnet werden, wie es ihn sowohl im Baskenland, als auch in Katalonien (bis 1992) auch schon gab. Es gab Anschläge und es gab Tote in Spanien zu Zeiten, die als überwunden zu sein schienen…

Ein akademischer Vorläufer dieser Entwicklung könnte unter Umständen Hèctor López Bofill werden, ein Ex-ERC-Politiker und Rechtsprofessor an der Universidad Pompeu Fabra, ein finanziell Begünstigter durch seine Auftritte in hoch subventionierten  Systemmedien der Separatisten. Er gilt in der Separatistenszene als eine zu beachtende Stimme. Jetzt hat er für einen Jura-Prof erstaunlich unvorsichtig indirekt zur Gewalt aufgerufen, zumindest so zweideutig formuliert, daß man es so verstehen könnte:

http://www.elpuntavui.cat/opinio/article/8-articles/985174-superar-els-complexos.html

Er fordert, stark vereinfacht, daß sich die Separatisten nicht weiter um internationale Anerkennung bemühen sollten, sondern Fakten schaffen sollten, was bekanntlich niemals ohne Gewalt abgelaufen sei und daß die Anerkennung nach der neuen Lage dann quasi automatisch erfolgen würde. Eine 50% Mehrheit brauche es dazu nicht, man müsse nur in der Lage sein, die Kraft dazu haben, vollendete Tatsachen zu schaffen und schon sei das Problem geregelt! Mit diesem Vorschlag wäre der Herr Professor nach einem für die Separatisten unvorteilhaften Ausgang eines Referendums wohl auch gekommen?

Dem Herrn Professor wird schon klar sein, daß er damit nachträglich die pseudodemokratischen Spielchen der CAT-SEP’s als das enthüllt was sie sind, schlecht vollzogene Versuche von Trickbetrügereien im Stile von Kleinganoven á la Artur Mas…

Jetzt reduziert er die Notwendigkeit für die Unabhängigkeit auf das Vorhandensein von staatlichen Strukturen (katalanische Steuerbehörden) und die physische Kontrolle des Staatsgebietes, ob nun durch Polizei, Militär oder CAT-SEP-Guerillas, letztlich egal wie demokratisch auch immer. Immer mehr wird auch u.a. durch Ex-Richter und Ex-ERC-Senator Vidal bekannt, daß die Separatisten Listen führen z.B. über staatliche Beamte in der Verwaltung und über Richter in der Justiz der Autonomie und in diesen akribisch zwischen Freund und Feind unterscheiden. Den als Feinde eingestuften Amtsträgern bleibt die Wahl zwischen blitzartiger Unterwerfung oder die blitzartige Vertreibung aus dem dem gelobten neuen Staat „Catadisneylandia“. Auch in sozialen Medien droht man sich immer häufiger  für den Tag X mit gegenseitiger Vergeltung und Vertreibung! Die kritische Masse wächst…

Der Herr Professor hat verblüffende Argumente für seine Empfehlung:
Viele der Staaten, um deren Anerkennung man sich bemühe seien selbst gar keine, oder zumindest keine perfekten Demokratien.

Sie hätten selbst Minderheitenprobleme in ihren Ländern und würden das Anliegen der Katalanen schon aus diesem Grund nicht unterstützen.

Sie hätten ihre Staatsgründung selbst mit Gewalt durchgeführt, deshalb buchstäblich Leichen im Keller und seien die Letzten, die nationalkatalanistische Separatisten belehren dürften! Er führt dabei Frankreich (die Französische Revolution, diese Schlachterei!) und Deutschland (von den Allierten aufoktroyierte föderale Demokratie als Folge des WW2) explizit an. (Klammerinhalt ironisch von mir suggeriert!) Solche Länder maßen sich an die CAT-SEP’s zu belehren und oder zu bewerten?

Ich kann mir nicht helfen: Irgendwie klingt das nach subjektiven, bezahlten Durchhalteparolen eines akademischen Aktivisten einer Sache mit bröckelnder öffentlicher Unterstützung? Die pseudobasisdemokratische Maske der CAT-SEP’s fällt!

Folgender Link führt zu einem Filmausschnitt in dem der Vizepräsident der katalanischen Autonomieregierung und ERC Vorsitzende Oriol Junqueras indirekt mit Gewalt droht, indem er seinen separatistischen Gesprächspartner scheinheilig fragt, wieviele der 195 Staaten der Welt denn eigentlich nach Referenden enstanden seien. Dieser antwortet ihm, dies seien 10-20 Staaten gewesen. Darauf sagt Junqueras, also rund zehn Prozent, die restlichen 90 % seien auf andere Weise entstanden, z.B. durch Kriege und Revolutionen und empfielt damit indirekt den Weg des Krieges oder der Gewalt. (Junqueras ist der bärtige Dicke links im Bild, den man nicht unbedingt für einen Vizepräsidenten hält!)
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PS: Dieser Oriol Junqueras ist absurderweise von den Spitzenseparatisten der CAT-SEP’s der Einzige, der von Spaniens Gerichten bisher nicht behelligt worden ist, der zudem in seiner Funktion als „Wirtschaftsminister“ der Autonomie Katalonien permanent Gespräche mit seinen Pendants in Madrid, sowohl dem spanischen Wirtschaftsminister als auch der spanischen Vize-Präsidentin, führt, nicht zuletzt um die Finanzierung des katalanischen Separatismus zu gewährleisten, durch Gelder aus Madrid, die dann regelmäßig zweckentfremdet und veruntreut werden…


4 Millionen solidarisch mit Artur Mas, Joana Ortega und Irene Rigau!

6. Februar 2017

Keine Panik, kleiner Scherz von mir! Ich hab‘ da halt mal eine ordentliche Zahl „mit einer 4 vorne dran“ aufgeschrieben. Auf ein paar Nullen zuviel kommte es bei so vielen Nullen doch nicht an, oder?

Der nachstehend in Teilen zitierte Artikel von 20minutos (kein CAT-SEP-Medium!) zeigt auf überzeugende Art wie Zahlen in Umlauf, in die Köpfe der Leser gebracht werden. Der eigentliche Text spielt dabei keine Rolle, weshalb ich mir die Übersetzung aus dem Spanischen bewusst ersparte!

Kurz zum Inhalt: Es geht um eine von den nationalkatalanistischen Separatisten wochenlang propagandistisch medial intensivst organisierte Unterstützung „der Straße“ für die Beschuldigten im Verfahren um die illegale Durchführung einer „Volksbefragung“ am 9.November 2014 durch das oberste katalanische Gericht wegen Verfassungswidrigkeit und Missachtung des Gerichtes durch Umgehung des Urteils des Verbotes der Befragung.

Vor Gericht aussagen müssen Artur Mas, Irene Rigau und Joana Ortega, denen vorgeworfen wird ihre Ämter missbraucht, ihre Kompetenzen überschritten und das Verbot des Gerichtes durch den Einsatz von „Freiwilligen“ unterlaufen zu haben. Man versucht also mit buchstäblich herangekarrten Menschenmassen eine Einschüchterung des Gerichtes und macht zudem Spielchen, wie etwa eine halbe Stunde zu spät zur Verhandlung zu kommen, obwohl das Gericht (etwa 1km oder 15 Minuten) in fußläufiger Entfernung zur Generalitat de Catalunya liegt, aus der die Beschuldigten aufgebrochen waren…

Der Artikel zeigt typische Beispiele für Gehirnwäsche. Die mehrfach genannte Zahl von 40.000 Teilnehmers stammt von einer Meldung der CAT-SEP’s VOR der Demonstration, sie hätten sich schriftlich angemeldet. Dafür hatten die CAT-SEP’s wochenlang gekämpft, denn ihre Basis scheint seit längerem klar zu bröckeln. Vergessen anscheinend die Zeiten, in denen sie „Millionen“ Demonstranten auf den Straßen bewegt haben wollten: Typisch auch die stets extrem stark von den Berechnungen neutraler Beobachter nach oben abweichenden Teilnehmerzahlen. Die „offizielle“ vorgemeldete Teilnehmerzahl wird strikt verkündet und dazu vermerkt, daß diese in über 100 Bussen aus allen Teilen Kataloniens nach Barcelona gekommen seien. Fachleute errechneten aus den Bildern und der Fläche maximal 16.000 Teilnehmer und beispielsweise 150 Busse á 50 Personen machten in der Summe maximal 7.500 Teilnehmer, aber lassen wir diese kleinlichen Nickeligkeiten. Es waren halt „gefühlte Teilnehmer“ und eine „alternative Wahrheit“!

…Unas 40.000 personas arropan a Mas, Ortega y Rigau! Unas 40.000 personas se han concentrado esta mañana frente al Palacio de Justicia de Barcelona, según fuentes del Ayuntamiento de Barcelona, para mostrar su apoyo al expresidente catalán Artur Mas y a las exconselleras Joana Ortega e Irene Rigau, ante el juicio por la consulta del 9N de 2014. La concentración había sido convocada por la Asamblea Nacional Catalana (ANC), Òmnium Cultural, la Asociación de Municipios por la Independencia (AMI) y la Asociación Catalana de Municipios (ACM), que habían abierto un portal para inscribirse en la movilización en el que hasta el sábado se habían apuntado cerca de 40.000 personas
…Mas, Ortega y Rigau han llegado a las 9.25 horas, con casi media hora de retraso, a las puertas de la sede del Tribunal Superior de Justicia de Cataluña (TSJC), acompañados del presidente catalán, Carles Puigdemont, y su Govern, para iniciar el juicio por el 9N. El presidente del Tribunal Superior de Justicia de Catalunya (TSJC), Jesús María Barrientos, ha avisado a los abogados de Mas, Ortega y Rigau de que convocaría una ‚vistilla‘ para decidir medidas si el retraso que se estaba produciendo pasadas las 9.00 para presentarse al juicio superaba la media hora. Sobre las 8.20 horas, los tres acusados han salido del Palau de la Generalitat, arropados por el Govern en pleno y cargos electos de las fuerzas soberanistas, para dirigirse lentamente y a pie hasta el Palacio de Justicia de Barcelona, en cuyos alrededores les esperaban unas 40.000 personas para expresarles su apoyo con gritos de ánimo como „Ni un paso atrás“, „No estáis solos“ o „Independencia“.

A propos: Wieviel Teilnehmer waren denn jetzt auf der Unterstützungsdemo für Mas, Rigau und Ortega? Schnell, ja.. genau, 40.000 waren da! Das steht doch 4 mal in den paar Sätzen da oben, dann muss es ja wohl stimmen?

Ver más en: http://www.20minutos.es/noticia/2952500/0/juicio-consulta-9-n/#xtor=AD-15&xts=467263
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CAT-SEP-Rechenspiele:

7,5 Mio Katalanen (=100%)
1,5 Mio* (=20%) gingen auf Massenkundgebungen der CAT-SEP’s (später  um 40% auf 600.000 (=08% reduziert!)
5,5 Mio Wahlberechtigte Katalanen (=73% aller Katalanen!)
2,3 Mio stimmten am 9N-2014 für die Unabhängigkeit (=30% aller Katalanen!)
40.000 seien heute für Mas auf die Straße gegangen(=0,5% aller Katalanen, 5 Promille!)


Die 3% Demokratie der nationalkatalanistischen Separatisten. Eine zusammenfassende Erinnerung:

2. Februar 2017

Artur Mas war seit seinem 26. Lebensjahr in der Politik. Immer in der CDC.

Artur Mas wurde von Jordi Pujol i Soley per Fingerzeig ernannt, nachdem Jordis Sohn (und geplanter Nachfolger) Oriol Pujol i Ferrusola wegen Korruption angeklagt wurde und so die geplante Pujol-Dynastie vorläufig verunmöglichte. Mas wurde von keinem Gremium gewählt.

Carles Puigdemont wurde von Artur Mas per Fingerzeig zu seinem Nachfolger ernannt. Er wurde von niemand gewählt!

Ein Vorgänger im Amte als Präsident der Generalitat de Catalunya, der Sozialist Maragall, warf einstmals der CiU im Parlament öffentlich vor eine 3%-Provisions-Partei zu sein. Mas protestierte. Maragall entschuldigte sich. Alles lief weiter wie gehabt, nichts änderte sich…

Jordi Pujol i Soley kassierte, äh.. ich meinte, er regierte 23 Jahre lang ununterbrochen in Katalonien. Ein einsamer Rekord der Demokratie. Die NEW YORK TIMES schätzte ihn und den spanischen König vor einigen Jahren als Milliardäre ein. Das war peinlich! So ging man in Spanien schnell zur Tagesordnung über.

Jordi Pujol i Soley gestand vor zwei Jahren, weil er die Herkunft von Millionenvermögen im Steuerparadies Andorra nicht anders erklären konnte, oder wollte, daß dieses Geld ein Erbe seines steuerhinterziehenden Vaters gewesen sei, daß er dann 35 Jahre lang vor der spanischen Steuer hinterzogen habe, weil er einfach nicht den richtigen Moment gekommen sah, seine Situation zu legalisieren, was in Spanien sogar steuersenkend und mit geringer Geldstrafe möglich ist. Ein eigentlich lohnendes Geschäft, es sei denn, man verschweigt sein Geld und zahlt überhaupt keine Steuern. Es gab noch weitere Konten in Steuerparadiesen und alle seine sieben Kinder sind zufälligerweise Multimillionäre.

Ausweiskopien des Artur Mas tauchten in Schweizer und Liechtensteinischen Banken auf und machten ihn zum Begünstigten eines 2 Millionen €uro Erbes seines ebenfalls Steuern hinterziehenden Vaters.

Artur Mas und seine Regierung setzten sich gewohnheitsmäßig über spanische Gesetze, Verordnungen und Resolutionen von Gerichten hinweg und es passierte ihnen nichts. Sie hatten Narrenfreiheit! Das führte bei ihnen zu einem Zustand der Verwirrung hinsichtlich ihrer Rechte und Pflichten als nachgeordnete Autonomiebehörde des spanischen Staates.

Sie unterdrückten in Katalonien die mit 53% mehrheitlich gesprochene Landessprache Spanisch in Schule, Universität, dem öffentlichen Dienst und in der Öffentlichkeit zugunsten des Katalan, verdrehten die Tatsachen und behaupteten, daß das Katalan unterdrückt würde, was nachweislich nicht einmal unter Francos Diktatur so konsequent geschah wie es heute gerne dogmatisch behauptet wird.

Sie führten eine illegale „Konsultation“ durch unter Bedingungen, die keinen demokratischen Regeln statthielten, abgesehen von der generellen Unzuständigkeit einer Autonomieregierung in solchen Fragen. Ein Beteiligter sagt, wenn man das von außen mit ansähe, könnte man glauben in Guinea zu sein, anstatt in Katalonien. Eine Prise rassistische Überheblichkeit ist halt gerne mit dabei in Katalonien. Man sieht sich dem Spanier grundsätzlich als überlegen an und nennt sich deshalb gerne die Niederlande oder das Dänemark des Mittelmeerraumes!

Den Katalanen wurde eine zweisprachige  Bildung ihrer Kinder in katalanischer UND spanischer Sprache verweigert zugunsten des Monolinguismus in Katalan. Eltern, die dagegen vor Gerichten gewannen, wurden anderweitig unter Druck gesetzt wodurch viele resignierten. Gleichzeitig besuchten die Kinder der CAT-SEP-Oberen Mas, Rahola, Junqueras und Anderen teure, viersprachige(!) Privatschulen in Katalonien und der Schweiz.

Die Generalitat de Catalunya missbraucht systematisch Steuergelder aller Spanier, öffentliche Mittel, Etats, u.a. um die gesamten Medien der Autonomie, sei es Presse, TV oder Web „zu subventionieren“ um ihre nationalkatalanistische Version der Realität zu schaffen und gehirnwäscheartig zu verbreiten.

Auch Artur Mas’s Nachfolger als Autonomiepräsident Kataloniens, Carles Puigdemont hält sich nicht an Gesetze, Amtseid und Kompetenzen und die von den Katalanen mit überwältigender, überdurchschnittlicher Mehrheit gewählte spanische Verfassung, die auch für die spanische Autonomie Katalonien einzig verbindlich ist.

Zu den letzten Regionalwahlen trat noch Artur Mas an. Um ein Debakel zu vermeiden – Mas war zuvor in Wahlen von Niederlage zu Niederlage geeilt und hatte seine CDC dabei halbiert, trat er im Bündnis mit der ERC zu den Wahlen an auf Grundlage eines geheimen Abkommens, dessen Inhalt den Katalanen, den Wählern niemals zu Kentnnis gebracht wurde. Keiner weiss, was da letztlich drinn steht, was er da gewählt hat!

Er legte den Wahltermin auf den Sonntag, den letzten Brückentag eines viertägigen Kurzurlaubs, der speziell von den Bewohnern des Großraumes Barcelona traditionell zu Verwandtenbesuchen in ganz Spanien genutzt wird. Im Großraum Barcelona hatte Mas stets seine geringste Anhänger- und Wählerzahl und er hoffte durch diesen Wahltermin seine Gegner zu schwächen. Trotz dieser Tricksereien erhielt das nationalseparatistische Bündnis JxS (Gemeinsam dafür!) keine Mehrheit, sondern blieb mit 48% Zuspruch der Wähler kanpp unter der absoluten Mehrheitsmarge. Wegen seiner unterschiedlichen Wahrnehmung von Fakten kündigte er trotzdem einen Sezessionsprozess an und eine einseitige Unabhängigkeitserklärung Kataloniens von Spanien.

72 Abgeordnete des Autonomie-Parlamentes, mühsam durch den kleinsten gemeinsamen Nenner zusammengekratzt, der eine scheinbare absolute Mehrheit im Parlament vorgauckelte, wählten die Resolution 263/XI, der Staatsrechtler „einen totalitären Charakter“ bestätigten, weil sie sich über jegliches Recht und die Verfasssung Spaniens hinweg setzt.

Wieder wird kräftig und systematisch Steuergeld aller Spanier missbraucht und es werden „katalanische Botschaften“ in wichtigen Städten der Welt eröffnet und mit hochbezahlten Freunden und Verwandten besetzt,die man anschließend luxuriös besucht um politische Anerkennung des Separatismus-Prozesses vorzugauckeln. Es gibt dabei die absurdesten Situationen, man (Artur Mas) versteckt sich z.B. eine halbe Stunde auf der Toilette um eine politische Begegnung mit einem EU-Kommissar vorzutäuschen!

Es wird auch heimlich an sogenannten staatlichen Strukturen gewerkelt, denn zum Stichtag soll, nach Blitz und Donner, schlagartig ein funktionierender katalanischer Staat aus dem Zylinder gezaubert werden, ausgerechnet von den Leuten, die vorher Recht und Gesetz seit Jahren systematisch brechen und hintergehen. Nach nationalseparatistischem Selbstverständnis sind Gesetze nämlich nur vage, unverbindliche Empfehlungen, denen man nur folgt, wenn einem wirklich nichts Besseres mehr einfällt.

Jetzt hat ein ehemaliger spanischer Richter, der in seiner Freizeit eine katalanische Verfassung bastelte und deshalb sein Richteramt verlor, wofür er mit einem ERC-Senatorensitz im spanischen Senat in Madrid entschädigt wurde, plappermäulig enthüllt, daß die Generalitat wieder über 400 Millionen Gelder zweckentfremdet in anderen Etas versteckt hat, sich dazu illegal die Steuerdaten aller Katalanen beschafft habe, geheime Listen aller Richter und Finanzbeamten erstellt habe, diese in Freund und Feind unterteilt habe und die Feinde am Stichtag außer Landes zu vertreiben beabsichtige.

Wer dann zum Stichtag seine Steuern nicht an die Katalanen überweist, sondern wie bisher an Spaniens Finanzbehörde, der kann ebenfalls gehen, auch er wird des Landes verwiesen. Geplant sind also nackte Willkür und Gewalt von unseren Freunden der katalanischen Demokratie. Aus Teilen der Polizei soll, angeblich mit israelischer Hilfe, die Keimzelle eines eigenene Geheimdienstes entstehen. Auch mit der NATO sei man in Kontakt und 11 baltische und osteuropäische EU-Staaten würden die Abtrünnigen Katalanen, im Falle des Falles, am Tage X sofort anerkennen…
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https://www.dolcacatalunya.com/2017/02/conozca-la-nueva-campana-separatista-love-democracy/


Laufende Großrazzia der GUARDIA CIVIL in Katalonien und Madrid wegen der 3% Korruption der CDC!

2. Februar 2017

Die vom langjährigen Ex-Präsidenten Jordi Pujol i Soley mitgegründete Partei Convergencia Democratica de Catalunya, CDC (heute umgetauft wegen ihrer Skandalvergangenheit in PDeCAT) steht noch immer wegen ihrer illegalen, korrupten 3% Finanzierung mittels korrupter Praktiken wie Kick-backs auf öffentliche Aufträge, bezahlt aus Steuermitteln unter den Augen der Ermittler.

150 Agenten der GUARDIA CIVIL durchsuchten heute bei der Operation „PIKA“ 20 Adressen in Madrid und den folgenden 11 Orten Kataloniens: Barcelona, Sant Boi, Rubí, Hospitalet de Llobregat, Manresa, Lleida, Madrid, El Prat de Llobregat, Sant Feliu de Llobregat, Girona, Berga y Majadahonda.Es kam zu mindestens 15 vorläufigen Festnahmen unter denen sich der Präsident des Unternehmens PUERTO DE BARCELONA (Hafen von Barcelona) Sixte Cambra befand, der mittlerweile wohl wieder frei zu sein scheint? Es werden besonders die Infrastrukturen der öffentlichen Firmen sowohl des Rathauses von Barcelona, als auch der Generalitad de Catalunya untersucht.
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http://www.lavanguardia.com/internacional/20170202/413936145659/trump-cuelga-telefono-primer-ministro-australia-tensa-charla-refugiados.html
http://www.elperiodico.com/es/noticias/politica/redada-guardia-civil-contra-financiacion-irregular-cdc-5781367