TABARNIA, Albtraum der nationalkatalanistischen Separatisten!

26. Mai 2017

Eine Frau Namens Carla Arufat gründete die „Plattform für die Autonomie von Barcelona“ eine neue politische Organisation die genau das Verhalten, die Argumente, die Polemik der CAT-SEP’s anwendet und einsetzt, nur genau GEGEN diese!

Die Separatisten drehen fast durch! Señora Arufat will eine neue spanische Autonomie TABARNIA gründen, die im Wesentlichen aus dem Großräumen Barcelona und Tarragona bestünde, dem industriellen und Handelsherzen der heutigen spanischen Autonomie Katalonien. Dieses TABARNIA würde sich von Katalonien trennen und bei Spanien verbleiben. Dadurch gäbe es keinerlei außerspanische Implikationen, wie z.B. mit der EU. Den Separatisten blieben nur das dünn besiedelte, wirtschaftlich unterentwickelte Hinterland Kataloniens und seine Pyrenäentäler OHNE das Val d’Aran, das ebenfalls bei Spanien bleiben möchte!

Frau Arufat hat einen Abschluss in Geschichte der Universität Barcelona, ist Dozentin und Mutter zweier Kinder und wurde mit 80% zur Präsidentin der Plataforma per l’Autonomia de Barcelona gewählt.

Sie argumentiert grundsätzlich mit den Methoden und Argumenten der CAT-SEP’s die diese bekanntlich für unwiderlegbar und genial halten, sie dreht den Spieß nur um:

Das Angst-Argument:
Die CAT-SEP’s brächten die Menschen in Katalonien in wirtschaftliche und soziale Gefahr durch unverantwortliches Handeln.

Das Neid-Argument:
Die Metropolitanregion Barcelona erwirtschafte 87% des Einkommens der Generalitat und erhalte nur 59% zurück, die berühmte Entsolidarisierung der Reichen von den Armen.

Das Missbrauchs-Argument:
Die CAT-SEP’s missbrauchten systematisch und regelmäßig öffentliche Mittel indem sie diese nicht vorgesehenen separatistischen Zielen und Verwendungszwecken zuführten.
Dies geschieht mit flächendeckenden, teils hohen Subventionen für Print-, Web- und TV-Medien im Sinne der Separatisten, aber auch mit Botschaften und Botschaftern und Botschaftspersonal in aller Herren Länder!

Barcelona könne über die Verwendung seiner aufgebrachten Steuermittel selbst entscheiden und müsse sich nicht von den CAT-SEP’s der Generalitat als Bank zur Finanzierung des nationalkatalanistischen Separatismus missbrauchen lassen.

Grafiken im unten stehenden Link zeigen den Plan und seine Konsequenzen:

República Catalana, künftiger, unabhängiger Staat,
1.383.000 Einwohner
26.473 km2
22.673 € BIP pro Einwohner
Sprache, Catalan

Comunidad Autónoma Tabarnia, spanische Autonomie,
6.139.000 Einwohner!
5.422 km2
28.673 € BIP pro Einwohner
Sprache, Spanisch und Catalan.

Ein Referendum über die Einführung der CA Tabarnia soll im Oktober 2019 erfolgen.

Vorteile von Tabarnia seien:
Gesicherte Pensionen.
Keine Strafen wegen „falscher“ Sprachen.
Keine Förderung unsinniger Projekte wie die Flughäfen Lérida und Gerona, statt dessen Abschaffung der Autobahngebühren.
Gleiche Stimmen für alle: In Barcelona benötigt ein Abgeordneter heute 46.141 Wählerstimmen, in Lerida nur 20.036. Barcelona hätte bei gleichem Stimmgewicht 20 Stimmen mehr, die CAT-SEP-Mehrheit wäre Geschichte!
Die Engstirnigkeit und der Rassismus der CAT-SEP’s wären Geschichte. Barcelona wäre wieder die kosmopolitische spanische Metropole die es einmal war, bevor die CAT-SEP’s aus der Provinz und den Pyrenäentälern auftauchten.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit: Tabarnia kann locker aus eigenen Mitteln leben, das CAT-SEP-Hinterland könnte dies nicht!

Die Autobahngebühren um Barcelona herum sind eine Erfindung der Generalitat. Sie haben nichts mit Spanien zu tun. Da haben wohl einige ihre Banker-Freunde versorgt? Die diversen Mautstrecken wurden inzwischen mit Milliardenbeträgen im Durchschnitt 44x abbezahlt! Das sind reine Geldabschöpfmaschinen…

Arufat fordert die genau gleichen Rechte und Ansprüche wie die CAT-SEP’s ein und mit ungleich höherer Realisierungsschance, denn sie will ja Teil Spaniens bleiben, was international als rein innerspanische Angelegenheit gesehen würde.

„Ich bevorzuge ein Barcelona außerhalb Kataloniens, vor einem Barcelona außerhalb Spaniens!“

Arufat verweist auf zahlreiche Fälle INNERHALB Spaniens, wo genau dieses erfolgreich geschah, Trennung, Sortierung, Neuordnung, beinahe eine Allerweltssache…

Tabarnia wäre weder die kleinste noch die wirtschaftsschwächste CA in Spanien, sondern eine der größten und stärksten Comunidades Autónomas des Landes!

Carla Arufat verweist auf die geringe Seriosität der CAT-SEP’s mit ihrer „kubanischen Fahne“ und mit ihrer verlogenen Dauerpropaganda und ihren maßlosen Gehältern:
„Karle Putschdämon“ , wegen seiner 60er Jahre Frisur genannt „der Wischmop“, genehmige sich fast das doppelte Gehalt des spanischen Ministerpräsidenten ohne irgend etwas sinnvolles dafür zu tun. Über 100(!) CAT-SEP’s hätten sich inzwischen Gehälter (und folglich Renten!) genehmigt, die über dem Gehalt des spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy lägen!

#Bcnisnotcat
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http://www.elmagacin.com/un-movimiento-pretende-independizar-barcelona-y-tarragona-de-cataluna-y-formar-tabarnia/


Carles „Wischmob“ Puigdemont, von niemand gewählter Autonomiepräsident von Artur Mas Gnaden, bekam jetzt einen Rüffel von Kataloniens Unternehmerkreis!

25. Mai 2017

Heute tagte der Unternehmerkreis von Katalonien, der CERCLE D’ECONOMIA zum 23. Mal, diesmal im schönen Sitges, dabei wurde der anwesende Autonomiepräsident gehörig kritisiert und in die Mangel genommen von den katalanischen Top-Unternehmern, die in diesem Kreis zusammengeschlossen sind. Dem eher dummdreist agierenden „Putschdämon“ müssen die Ohren geklungen haben?

Das verlangten Kataloniens Unternehmer:
Er, der katalanische Autonomiepräsdent, solle sich an geltendes spanisches Recht und Gesetz halten und sich nicht sein eigenes Recht zusammenzimmern!

Er solle die Einladung der Vizepräsidentin Soraya Saénz de Santamaría annehmen vor dem spanischen Abgeordnetenkongress zu reden, seine Position darzulegen und zur Debatte zu stellen.

„Karle Putschdämon“ verteidigte sich müde mit der Ausrede, dem Kongress sei seine Position bereits bekannt! Damit enthüllte er ungewollt das Grundproblem der Separatisten. Sie hören, kennen, wollen nur die eigenen Positionen umsetzen und erkennen andere nicht an, wollen sie nicht einmal hören. Das ist keine Grundlage für erfolgversprechende Verhandlungen. Der CatalaNazi weiss, daß ihn die Abgeordneten im Kongress ordentlich gerupft hätten. Das will er sich lieber nicht antun. Lieber läßt er in Hinterzimmern scheinlegale Konstrukte für einen Staatsstreich der Nationalkatalanistischen Separatisten zusammen basteln.

Der Präsident des Unternehmerkreises erinnerte daran, daß er ihm schon im März gesagt habe, daß die Unabhängigkeit nicht das einzige Problem, geschweige denn das wichtigste sei, das man in Spanien habe! Er warnte vor der Gefahr des wachsenden Populismus in Europa zu dem er anscheinend die CAT-SEP’s hinzurechnete?

Aber er erkannte durchaus an, daß es einen Konflikt gebe, der politisch durch Verhandlungen gelöst werden müsse und nicht mit einseitigen Putschdrohungen. Weil man Verhandlungen nicht stur mit Maximalforderungen blockieren könne müsse man von der Maximalforderung eines Referendums abrücken. Die gezeigte Unbeweglichkeit führe nur zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage.

Dann verwies er auf neue Umfragen die ergäben hätten, daß es zwischen der Unabhängigkeit und dem status quo noch die Option der Verbesserung der Situation der Lage der Katalanen INNERHALB Spaniens gäbe und dieser letzten Option eine Mehrheit der Katalanen zustimme.

Das war ein rhetorischer „Tritt in die Eier“ für den verdatterten „Karle Putschdämon“. Er zeigte sich dann auch unfähig sich nur einen mm von seiner Maximalforderung eines vereinbarten Referendums oder der Spanien angedrohten einseitigen Unabhängigkeitserklärung hinweg zu bewegen…

Dieser Tropf ist ganz offenkundig überfordert!

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2017/05/25/catalunya/1495722447_550403.html


Ein Drittel CatalaNazis, deren Geschrei die besonnene zwei Drittel Mehrheit der Katalanen bei weitem übertönt!

24. Mai 2017

 

In dieser Woche hat der Entwurf eines sogenannten „Gesetz des Bruches“ der separatistischen Nationalkatalanisten für Aufregung gesorgt. Ich habe darüber geschrieben. Jetzt stellt EL PAÍS fest, daß nur ein gutes Drittel der Katalanen diesen Gesetzesentwurf und die darin vorgesehene einseitige Unabhängigkeitserklärung von Spanien unterstützt, während zwei Drittel diese Absicht rundwegs ablehnt!

Das kann doch einen überzeugten nationalkatalanistischen Separationsfaschisten nicht zum Nachdenken, zum Einlenken bringen? Mehrheit und Minderheit, das sind doch keine mathematischen Werte, sondern Gefühle, edle Separatistengefühle halt…

Im verlinkten Artikel ist eine Grafik, welche die Entwicklung der Meinung zu der Frage über die letzten vier Jahre zeigt:

Wird die Unabhängigkeit von Katalonien in naher Zukunft möglich werden, oder ist das etwas mit wenig Realisierungswahrscheinlichkeit?

Die Antworten mit Null- oder wenig Wahrscheinlichkeit blieben über diese knapp 4 Jahre recht stabil und bewegten sich zwischen 63% und 62%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 sanken sie auf 53% bzw. 57%.

Die Katalanen, die eine Unabhängigkeit in mehr oder wenig naher Zukunft sahen bewegten sich ihrerseits stabil zwischen 33% und 34%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 stiegen sie auf 40% bzw. 38%.

Stand heute: 62% gegen 34% der Katalanen sehen die Unabhängigkeit nicht!

Nicht einmal von den CAT-SEP’s, den Separatistenparteien PDeCAT (29%), ERC (21%) und CUP (21%) selbst, sind die genannten Prozentzahlen mit dem angepeilten Weg einverstanden!

50% der Katalanen bezeichnen sich zu gleichen Teilen als Katalanen UND Spanier. Dazu kommen 4% die sich NUR als Spanier sehen und 14%, die sich auschließlich als Katalanen beschreiben. Auch diese Wertung kann selbstverständlich kein Unabhängigkeitsanspruch demokratisch begründen!

43% der Katalanen bezeichnen beide Sprachen, das Katalan und das Castellano (spanisch) als gleichwertig und für sie im Alltag gleich wichtig. 26% identifiziert sich mehr mit dem Castellano (spanisch) und nur das berühmte, immer wieder auftauchende, radikale Drittel bevorzugt mit 30% die katalanische Sprache.

Die beschriebenen Wege sind absolut inakzeptabel und unvereinbar mit jeder Vorstellung von Demokratie, auch wenn CatalaNazi sich dieses Mäntelchen gerne bei jeder Gelegenheit umhängt…

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2017/05/23/catalunya/1495568302_914504.html#?id_externo_nwl=newsletter_diaria_manana20170524m


Insider schreibt in NYT über das „Affentheater“ des nationalkatalanistischen Separatismus!

18. Mai 2017

Der Autor dieses Meinungsbeitrages, Rafael Arenas García ist Jura-Professor an der Unabhängigen Universität von Barcelona.

Er zerlegt auf unaufgeregte, sachliche Weise das rechtsbrecherische und damit ilegale Lügenspektakel, in das sich die nationalkatalanistischen Separatisten seit spätestens 2011 offen und anscheinend hoffnungslos verwickelt haben?

Weil die offene Gegnerschaft zu Madrid offenbar eine sprudelnde, erheblichen Gewinn bringende Einnahmequelle für eine kleine Clique von Radikalen ist, wollen diese so lange wie nur irgend möglich so weitermachen, den ’status quo‘ erhalten. An einen Erfolg glauben sie selbst nicht, denn sie haben nachweislich zu keinem Zeitpunkt dieser verlorenen sechs Jahre über mehr als ein Drittel der Stimmen der Katalanen verfügen können.

Aber Demokratie ist, wenn ein radikales Drittel den zwei restlichen Dritteln der Katalanen, Rest-Spanien, der EU und der UN ihren Willen unrechtmäßig aufzwingt…

 


Ada Colau, Bürgermeisterin und Schutzheilige der Hausbesetzer-Szene von Barcelona!

7. März 2017

Ada Colau, BComú, seit 2015 Bürgermeisterin von Barcelona, hat ihre politischen Wurzeln in der Szene der Leute, die in und nach der Wirtschaftskrise ihre Hypotheken nicht mehr bezahlen konnten, deren Häuser, Wohnungen und Appartments deshalb von den Banken geräumt und bis zum durch das Platzen der Immobilienblase stockenden Weiterverkauf oft längere Zeit leer standen.  Damit hatten die Banken zudem nicht realisierbare Scheinwerte in ihren Büchern stehen, deren Realisierung ihnen die Bilanzen existentiell hätten „verhageln“ können! Da die geräumtem Ex-Immobilienbesitzer auf den hohen Schulden ihrer Hypotheken sitzen blieben und in der Krise zudem oft ihre Arbeit verloren oder nur zu schlechteren Bedingungen und weniger Einkommen weiter arbeiten konnten, spitzten sich die sozialen Probleme in der Stadt drastisch zu:

Es gab erhöhten Bedarf an günstigem Wohnraum.
Es konnten gleichzeitig nur niedrigere Mieten oder Hypotheken geleistet werden.
Es gab ein Überangebot an leerstehenden Immobilien, da die Eigner, zumeist Banken, Phantasie-Vorkrisen-Preise verlangten, die auf mittlere Sicht nicht mehr zu realisieren waren. Sie fanden schlicht keine Käufer bis auf ein paar irre Ausländer, die sich diese Millionen-Preise leisten wollten und konnten wegen der noch vorhandenen unbestrittenen Anziehungskraft und Schönheit der Stadt.

Als Gegenbewegung wuchs die schon immer existierende Hausbesetzer-Szene stark an. Zahlreiche Appartments, Wohnungen und Häuser wurden besetzt. Die Eigentümer dieser Immobilien wehrten sich selbst dagegen oder setzten Polizei, Justiz und Privatfirmen, oft aus „kräftig-robusten Osteuropäern“ bestehend, zur Räumung ein, die sich darauf spezialisiert hatten. Schlüsseldienste hatten Hochkonjunktur, den beide Seiten in diesem Konflikt bedienten sich ihrer!

Die Bürgermeisterin Colau konnte und wollte ihre Wurzeln nicht verleugnen und die Polizei bekam in den letzten zwei Jahren klare Anweisungen aus dem Rathaus, wie sie mit den „Okupas“ umzugehen habe. Kurz, sie hatten sie mit Samthandschuhen anzufassen:

Anwohner, die wegen Tage- und Nächtelanger lautstarker Dauerparties wegen Ruhestörung die Polizei riefen, bekamen die Auskunft, daß dieser aus dem Rathaus verboten worden sei, die besetzten Immobilien zu betreten. Dies sprach sich auch in der Szene herum und es entstanden rechtsfreie Räume für Kleinkriminelle und Drogendealer.

Die neueste Entwicklung ist eine Anweisung aus dem Rathaus an die Polizei, daß NIEMAND, weder der Eigentümer selbst, noch von ihm beauftragte Firmen wie Schlüsseldienste zum Auswechseln der Schlösser, oder gewerbliche Räumkommandos, OHNE GERICHTSBESCHLUSS tätig werden dürften, kein „Okupa“ geräumt werden dürfe!

Ada Colau schützt hier also die Hausbesetzer vor den Eigentümern, denn Gerichtsverfahren können sich in Spaniens berühmt-berüchtigter bürokratischen Justiz oft jahrelang bis zu einem Urteil hinziehen!

Sie schützt weiter die stark ausufernde illegale Straßenverkäufer-Szene, die „manteros“, geht aber gegen private Wohnungsvermittung an Touristen, oft aus wirtschaftlicher Notlage heraus, hart vor. Ebenso zählt sie die Tische der Bars und Restaurants auf den Bürgersteigen anscheinend fast persönlich nach.

Ada Colau hat 2015 bei den Wahlen mit ihrem Links-Bündnis BComú 25,21% bekommen, wurde damit größte „Partei“ und bekam 11 von insgesamt 41 Sitzen im Rathaus. Die absolute Mehrheit beträgt 21 Sitze, von denen sie gerade mal über die Hälfte verfügt! Sie muss sich also jeweils Verbündete suchen. Diese können bei der Zusammensetzung im Rathaus nur von ERC, PSC oder aus der Anarcho-Szene der CUP kommen. All diese Parteien und Grüppchen sehen im wirtschaftlichen Wirken unter kapitalistischen Bedingungen „reines Teufelswerk“, das sie zumeist nicht verstehen und ihm deshalb ihren festen Glauben entgegen setzen.

Ada Colau ergeht sich deshalb meist in medienwirksamer Symbol- oder Pseudo-Politik. Da sie erkennbar „anders“ ist als die üblichen Politiker der etablierten Parteien, ist sie nicht einmal unbeliebt in der Bevölkerung, zumindest bis keine Hausbesetzer in deren Wohnung leben, wenn sie von einem Wochenendtrip zurück kommen, was durchaus schon öfter vorgekommen ist in Barcelona!

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http://www.elmundo.es/cataluna/2017/03/07/58bd46fae5fdea82058b4668.html
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https://es.wikipedia.org/wiki/Ayuntamiento_de_Barcelona
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https://es.wikipedia.org/wiki/Ada_Colau
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Ergebnis der letzten Wahlen in Barcelona vom 24. Mai 2015:

25,21% = 11 Sitze BComú (Ada Colau)
22,14% = 10 Sitze CiU (Ex-Bürgermeister Trias)
11,05% = 05 Sitze C’s
11,01% = 05 Sitze ERC
09,63% = 04 Sitze PSC/PSOE
08,70% = 03 Sitze PP
07,42% = 03 Sitze CUP

Total: 41 Sitze, absolute Mehrheit 21 Sitze. Nur wenn ALLE einigermaßen Links- oder Anarcho-Parteien zusammen abstimmen (hier, fette Sitzzahlen!) gelangt Ada Colau über die Hürde der absoluten Mehrheit!

Das bedeutet, daß genau wie in der Autonomieregierung der Generalitat de Catalunya, die paar Anarcho-Hansel von der CUP für jede Zustimmung utopische Forderungen stellen können und erfüllt bekommen, wenn etwas tatsächlich Gesetzeskraft erlangen soll!

Ada Colau ist also nicht nur Bürgermeisterin von Barcelona, sondern auch Gefangene der CUP!
Die katalanische Politik krankt, sowohl im Rathaus von Barcelona, als auch in der Generalitat de Catalunya an fragilen Pseudo-Mehrheiten des „kleinsten gemeinsamen Nenners“ wie z.B. „wer dafür ist, daß Morgen die Sonne scheint, wählt mich“.


Ratzfatz, Rübe ab?

28. Februar 2017

Nationalkatalanistischer Separatist Pau Llonch Méndez droht im hochsubventionierten nationalkatalanistischen Separatisten-TV3 unter Bezug auf Plato mit der Guillotine der Jakobiner von Robespierre, da bekanntlich erst durch deren ausgiebigen Einsatz die Menschenrechte entstanden seien. So etwas brauche man mit dem Bezug auf den spanischen König und die Feinde der Nationalkatalanisten auch…

Er stellt dabei in seiner Argumentation das Recht über alles, speziell über alle Menschen. Er denkt beim Einsatz der Guillotine zwar explizit an seine Gegner, sprich „Feinde“, merkt dabei aber anscheinend nicht, daß sich diese Argumentation von der Gegenseite, der Seite von Legalität, Recht und geltender spanischer Verfassung in Madrid allemal auch auf die Seite der permanenten Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus anwenden ließe?

Sind etwa am Ende die permanenten, sich selbst ermächtigenden, Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus in ihrer Legalität keinen Deut besser als die Kopfabschneider und menschliche Organe vor Handy-Kameras fressenden Freiheitskämpfer des IS in Syrien und im Irak?
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Spanischer Rapper singt sich für dreieinhalb Jahre in den Knast!

23. Februar 2017

Spaniens „Böhmermann“ Valtonyc,  bürgerlicher Name Miguel Arenas Beltrán, wurde  wegen eines Rap-Songs, der nach Ansicht des Gerichtes das Königshaus beleidige* und den Terrorismus verherrliche, dessen Opfer verhöhne und Drohungen vermittelt habe zu 3 Jahre und 6 Monaten Gefängnis verurteilt! Der öffentliche Ankläger hatte eineinhalb Jahre, der Staatsanwalt drei Jahre gefordert und der Richter setzte dann noch ein halbes Jahr drauf! Höchst ungewöhnlich in einem Land wo schwerkriminelle Wirtschaftsverbrecher oft geradezu mit Samthandschuhen angefasst werden?

Der von der Justiz beanstandete Song war ursprünglich unter dem Namen El rei Borbó veröffentlicht worden und ist nach Ausstrahlung in einer TV-Sendung unter dem neuen Titel La Tuerka Rap bei youtube abrufbar. Er ist in Mallorquín gesungen, einer Variante des Okzitanischen ähnlich dem Katalan und dem Valenciano und wird deshalb nicht einmal in ganz Spanien mühelos verstanden.

So etwas hätte sich Erdowahn in Deutschland auch gewünscht. Ja, die Spanier erinnern sich nur 40 Jahre nachdem Ende der Franco-Diktatur eben noch daran, wie eine rechte Diktatur zu funktionieren habe…

Miguel Arenas Beltrán will seine Kritik auch weiterhin äußern, kündigte er nach dem Urteil in den Medien an.

Vor Gericht hatte der Rapper ausgesagt, daß er vom PODEMOS Spitzenpolitiker Pablo Iglesias für dessen TV-Show zu diesem Song angeregt worden sei. Jetzt, nach dem Urteil, höre man von Iglesias und Podemos nichts mehr…

Persönliche Anmerkung. Es ist mir bisher nicht gelungen, den Song des Anstoßes** zu hören. Deshalb kann ich eine eventuelle Berechtigung dieses Urteils, das mir auf den ersten Eindruck als extrem hart erscheint, nicht einschätzen!
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http://www.mallorcazeitung.es/gesellschaft/2017/02/22/rapper-valtonyc-wegen-schmahlieder-bourbonen/49323.html
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*Er soll die regierenden Bourbonen mit der Mafia vergleichen haben!
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https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_Bourbon
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**Es ist möglich, aber nicht sicher, daß es sich um den Song handelt, der im Artikel zu diesem Link vorhanden ist!
http://www.elconfidencial.com/espana/2017-02-22/condena-carcel-rapero-valtonyc-cancion-rey-juan-carlos_1336990/