Mittwoch den 8. November wollen die CAT-SEP’s Madrid mit einem Generalstreik in Katalonien Schaden, versteh’ ich nicht?

6. November 2017

Eine merkwürdige Minigewerkschaft, die „intersindical-csc“, angeblich 5.-größte Gewerkschaft Kataloniens, ruft unter recht allgemein gehaltenen sozialen Gründen wie „Armutslöhnen“ zum Generalstreik auf in Katalonien, eindeutig aus politischen, nationalseparatistischen Sezessions-Gründen und alle finden das anscheinend in Ordnung?

Die Intersindical-CSC versteht sich selbst als katalanische Klassengewerkschaft und will grenzüberschreitend in Frankreich und Spanien auf von ihr als katalanischem Territorium eingeforderten Gebiet tätig sein.
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http://www.intersindical-csc.cat/
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Wem soll denn damit geschadet werden? Madrid? Der spanischen Politik? Der spanischen Wirtschaft?

Ist es nicht so, daß ein solcher Streik aus rein nationalseparatischen Sezessionsgründen, der ohnehin angeschlagenen katalanischen Wirtschaft schadet, den Firmen, den Arbeitsplätzen?

Soll damit etwa, die nach der Verhängung des Artikels 155 der spanischen Verfassung etwas rückläufige Abwanderung von Unternehmenssitzen, aber auch ganzen Firmen samt Arbeitsplätzen wieder neu angefacht werden? Wem nützt das? Wie verstrahlt muss man sein, einen solchen Streik zu unterstützen?

Der Führer dieser katalanischen, separatistischen Klassengewerkschaft Carles Sastre ist ein wegen mehrfachen Mordes verurteilter Ex-Terrorist von „EPOCA“ und „Terra Lliure“, ehemaligen katalanischen Varianten des Terrorismus!

Der Mann war damals 1977 als Anführer einer Gruppe Exèrcit Popular Català (EPOCA) von sechs und 1978 in einem weiteren Fall von vier Personen daran beteiligt Industrielle zu überfallen, ihnen ferngesteuerte Bomben am Körper zu befestigen und Millionen Lösegeld für ihre unversehrte Befreiung zu verlangen. Es ging in beiden Fällen schief und mehrere Menschen kamen zu Tode. Sastre, der besser „desastre“ heissen sollte, wurde zu 30+18 Jahre Gefängnis verurteilt, von denen er nur schlappe 11 Jahre absaß!

Heute ist dieser Mann also Gewerkschaftsführer und wurde im nationalkatalanistischen Separatisten Gehirnwäsche TV3 am 16.12.2016 angekündigt als Ex-Führer der Terra Lliure (katalanische Terroristenbande!), als „politischer Gefangener“(!) und große Reserve des katalanischen Sezessionismus. Das ist unglaublich, aber wahr!
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https://www.dolcacatalunya.com/2017/11/llore-la-salvajada-cometio-40-anos-tipo-convoca-la-huelga-del-miercoles/
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Kann im folgenden Link (ab 21:30min) überprüft werden. Interessant auch seine auffälligen Ticks und offenbar unkontrollierbaren Bewegungen. Die sind sicher die Folge von übler spanischer Folter, oder?
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http://www.ccma.cat/tv3/alacarta/mes-324/mes-324-16122015/video/5572222/
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Puigdemont sucht in Brüssel die Flamen und trifft… ?

4. November 2017


Die „Flamen“, belgische Separatisten, heissen in Spanien „Flamencos“…


Was Puigdemont in Brüssel von Spaniens Justiz hält!

3. November 2017

puigdemontpis

Ein eigenes Denkmal! Darum floh „Puigdemont go!“ nach Brüssel…


Gefängnis und Haftbefehle! Doping für den katalanischen Viktimismus.

2. November 2017

Inzwischen sind alle 9 heute Morgen vor Gericht erschienen Ex-Minister und der Vize-Präsident der rebellischen spanischen Autonomieregierung Kataloniens in Haft. Einer davon, Santi Vila, der entscheidende Aktionen nicht mitgetragen hatte und vorher zurückgetreten war, kann gegen eine Kaution von 50.000 €uro wieder freigelassen werden. Diese Haft ist vermutlich der Schwere der Vergehen, der Uneinsichtigkeit in ihre Amtsenthebung und ihrer Ankündigung, die Katalanen gegen die spanische Regierung und deren Eingriff in die Autonomie per Artikel 155 der Spanischen Verfassung zum Widerstand aufzuwiegeln geschuldet, also juristisch durchaus nachvollziehbar!

Für die fünf nach Brüssel geflüchteten Ex-Autonomie-Minister inkl. den Ex-Präsidenten „Puigdemont go!“ wurde über INTERPOL ein Internationaler Haftbefehl ausgelöst. Seine Vollziehung kann wegen der speziellen juristischen Gesetzeslage in Belgien insgesamt über alle Instanzen um etwa 60 Tage verzögert werden, also bis nach der vorgezogenen Autonomie-Wahl am 21. Dezember in Katalonien!

Da die kompletten Medienstrukturen der CAT-SEP’s bisher noch unangetastet vorhanden sind, kann der nationalkatalanistische Separatismus dies zu 100% für ihre Viktimismus-Kampagne nutzen. Ebenso können beliebig Zwischenfälle konstruiert und initiiert werden, die medial als übelste Repressionen Madrids verkauft werden können, als Unterdrückung des „katalanischen Volkes“!
Beispiel: Die Demo nach der Verhaftung wird mit Ansprachen der CAT-SP’s LIVE übertragen vom nationalkatalanistischen Separatisten-TV3!
http://www.ccma.cat/tv3/directe/tv3/

Faktisch hält Madrid damit die eigentlich in sich zerstrittenen CAT-SEP’s zusammen. Das war doch wohl nicht Rajoys Plan? Wenn es aber im Ergebnis seinen Zielen nicht nutzt, was die Richter/innen da beschließen, dann kann man Andererseits wohl nicht wie die Nationalkatalanistischen Separatisten es stets zu tun pflegen, von einer politikgesteuerten Justiz Madrids sprechen?

Die Katalanen leben in Parallelwelten. Die Umerziehung durch Jordi Pujol und Nachfolger dauert jetzt 37 Jahre, das ist eine Generation, seit 1980. Die werden ihre tief verwurzelten „Feindbilder vom Unterdrücker Madrid“ nicht in den nächsten 51 Tagen über Bord werfen, wenn ihnen scheinbar ständig Bestätigungen ihrer Überzeugung durch die nationalkatalanistisch überzeugten, oder subventionierten Medien zugespielt werden?

Auch aktuelle Umfragen deuten eher darauf hin, daß die Zustimmung zu den CAT-SEP’s dadurch steigt und wohl wieder mit einer separatistischen absoluten Mehrheit bei gleichzeitigem Fehlen einer Mehrheit an Stimmen gerechnet werden muss. Das katalanische Wahlrecht erfordert für einen Abgeordnetensitz in Barcelona fast die dreifache Stimmenzahl wie in Lérida…


Rechtsfolgen des illegalen CAT-SEP-Wahns in Sicht!

31. Oktober 2017

Die Audiencia Nacional hat die am vergangenen Freitag Abend abgesetzte katalanische Autonomieregierung Generalitat d’Catalunya, d.h. Präsident Puigdemont, Vize Junqueras und die gesamten 12 weiteren Autonomieminister am kommenden Donnerstag und Freitag, den 2. und 3. November als Verdächtige der Straftatbestände Aufruhr, Rebellion und Missbrauch von öffentlichen Geldern dringend zur Vernehmung geladen. Bei Nichterscheinen erfolgt Haftbefehl!

Sie haben ferner drei Tage Zeit die Kaution von 6,2 Millionen €uro einzuzahlen, sonst erfolgt Pfändung des Privatvermögens.

Das Oberste Gericht Tribunal Supremo hat zu den gleichen Terminen die Präsidentin und die Angehörigen der Mesa, des Verwaltungstisches des Parlamentes der spanischen Autonomie Katalonien wegen der gleichen Delikte geladen. Sie sollen ab Donnerstag Morgen mit ihren Anwälten zur Vernehmung als Verdächtige erscheinen.

Es könnte bei den Letzteren im Prinzip zu Kompetenzstreitigkeiten zwischen drei verschiedenen Gerichten in Barcelona und Madrid kommen, denn es laufen bereits Ermittlungsverfahren gegen die Verdächtigen.


Warum Rajoy beim Termin der Neuwahlen in Katalonien so auf’s Gas-Pedal trat?

31. Oktober 2017

Natürlich wollte er einfach die Gunst der Stunde nutzen,
den Vorteil des Handelnden einfahren, er der so oft nur der Reagierende war, was ihm seit Jahren vorgeworfen wurde.

Aber die offene Krise mit der rebellischen katalanischen CAT-SEP-Minderheit und deren Frechheit, mal so einfach eine illegale DUI zu machen, einen nicht einmal scheinlegalen Staatsstreich, zwang ihn zur Offensive. Denn es ist wie bei den Waldbränden in Spanien. Solange man sie nicht gelöscht bekommen hat, genügt etwas Wind um sie wieder ordentlich anzufachen.

Katalonien und Spanien haben einen Haufen Krisen (sowohl intern als auch extern), die aus dem Ruder laufen könnten.

Madrid hält die EU-Vorgabe der Verschuldungsgrenze nicht ein. (Anstatt 3% werden es wohl 4,8% in 2017 werden?)

Madrid hält seine verbindliche EU-Zusage über die Aufnahme von Flüchtlingen nicht ein (nur 2.000 von zugesagten 17.000 wurden aufgenommen!)

Was kann bei den vorgezogenen Neuwahlen in der Autonomie Katalonien am 21. Dezember für ein „Weihnachtsgeschenk“ herauskommen?

Momentan versuchen die Parteien und Bewegungen Bündnisse zu schließen, Pro- und Contra- Unabhängigkeit Kataloniens. Aber die CAT-SEP’s aller Parteien und Bewegungen sind nach dem Scheitern ihrer DUI Républik untereinander zumindest vorläufig heftigst zerstritten über die Fehler, die Schuldfrage, den Weg in die Zukunft, mit welchem Personal und in welchen möglichen Bündnissen. Die müssen sich erst zusammenraufen!

Die CAT-SEPS traten zuletzt unter JPSí an, das waren CiU, bzw. CDC, jetzt PDeCAT und ERC. Dazu kamen als Verbündete die Anarcho-CUP. Dies waren schon extrem unterschiedliche Parteien mit nur einem gemeinsamen Mindest-Nenner, der Unabhängigkeit im Programm. Jetzt werben sie zusätzlich um Teile von PODEM, der katalanischen Podemos-Variante, die daran wohl zerreissen wird. Zerreissen könnte es wohl auch die PSC, die katalanische PSOE-Variante.
Ihnen gegenüber stehen die „Unionisten“, also PPC, C’s, Teile von PODEM. Das ist noch lange nicht gewonnen, für keine der beiden Seiten und TV3 und Co., die Propagandamedien der CAT-SEP’s sind nicht einmal angetastet und auch die Verwaltung der Generalitat  ist noch voller Separatisten.

37 Jahre nationalkatalanistische Gehirnwäsche im Schul- und Bildungssystem werden nicht in 54 Tagen überwunden. Die Automatismen, mit denen viktimistisches Gejammer, zukünftige Phantasie-Traumländer á la Catadisneylandia abgerufen werden, die rassistische und soziale Überheblichkeit das Skandianvien, aber doch zumindest die Schweiz des Südens zu sein, haben etwas verstörendes von einer Polit-Sekte an sich. Der „völlig verstrahlte“ Puigdemont hat dies heute auf seiner PK in Brüssel wieder einmal sehr eindrücklich in Szene gesetzt!

Diese könnten bei Bedarf auch jederzeit Gewaltbilder produzieren lassen, deren Verursacher stets das Böse, das die Katalanen unterdrückende Madrid wäre. Aber die ursprüngliche Idee, die katalanische Autonomie zuerst ein halbes Jahr unter den Artikel 155 zu stellen und erst dann zu wählen, scheint mir noch riskanter?

Nein, die Sache ist wirklich noch nicht gelaufen…

 

 


„Puigdemont go!“, das „Pokemón go!“ für Medien, wird heute in Brüssel gespielt!

31. Oktober 2017

Für die für 12:30 Uhr in Brüssel angekündigte Pressekonferenz des „Asylanten-in-spe“ sollte heute um 10:00 Uhr der Ort verkündet werden.

Um 10:00 Uhr wurde das staatliche Pressezentrum Brüssels als Ort der PK verkündet.

Um 11:00 Uhr versagte die belgische Regierung den Auftritt des katalanischen Pokemóns, und sagte entweder Puigdemont No! oder gar Puigdemont go! Mittelsmänner Puigdemonts hatten heute Morgen anonym versucht das Pressezentrum zu mieten, seine aber durch große Nervosität aufgefallen, was zu ihrer Enttarnung geführt habe und zur Rücksprache bei der belgischen Regierung, deren Premier Charles Michel nicht nur das Pressezentrum für den CAT-SEP-Propaganda-Akt sperrte, sondern auch allen seinen Ministern den offiziellen Kontakt zu „Puigdemont go!“ verbot! Theo Francken ist kein Minister, sondern nur Staatssekretär. Ob für ihn das Kontakt-Verbot auch gilt?

Schallende Ohrfeige für „Puigdemont go!“ vom stellvertretenden Premierminister Belgiens Kris Peeters: „Wenn man die Unabhängigkeit verkündet, dann bleibt man bei seinen Leuten!“

Jetzt soll der Auftritt zur geplanten Zeit im privaten Presse-Club, ganz in der Nähe der staatlichen Einrichtungen, stattfinden.

Näheres in Kürze, hier:
http://www.elmundo.es/