Puigdemont und 5 abgesetzte Ex-Minister nach Brüssel geflüchtet, wo sie politisches Asyl fordern um der heute veröffentlichten Strafverfolgung in Spanien zu entgehen!

30. Oktober 2017

Ex-Präsident Carles Puigdemont befindet sich heute in Brüssel, wie in EL PERIÓDICO berichtet wurde. Er ist in Begleitung von fünf seiner Ex-Minister der Generalitat Meritxell Borràs (PDECat); Gesundheit, Toni Comín (ERC); Innen, Joaquim Forn (PDECat); Arbeit und Soziales, Dolors Bassa (ERC) Landwirtschaft Meritxell Serret (ERC) Autonomie. Puigdemont und diese fünf ‚exconsellers‘, sind heimlich in Autos (im Kofferraum, in Koffern gar?) nach Marseille (Frankreich) gefahren, und haben von dort ein Flugzeug nach Brüssel genommen, wo sie politisches Asyl für sich forderten, wie es der Sender LA SEXTA und EL PERIÓDICO wissen wollen.

NACHTRAG, Di. 31.10.2017:
Puigdemont hat „offiziell“ wohl noch keinen Asylantrag in Belgien gestellt, aber es wird berichtet, daß er den belgischen Anwalt Paul Bekaert mit der Vertretung seiner Interessen in Belgien beauftragt habe. Dieser war in der Vergangenheit durch die Vertretung von gesuchten baskischen ETA-Terroristen bekannt geworden, die ihre Auslieferung aus Belgien nach Spanien verhindern wollten. Angeblich soll er in keinem einzigen Fall erfolgreich gewesen sein?

Für heute Mittag, 12:30 Uhr, will Puigdemont seine inzwischen beliebt-berüchtigte „Gebe-ich-eine-öffentliche-Erklärung-ab-Spiel-und-gegebenenfalls-wo-tue-ich-dies-und-wann-wirklich“-Schnitzeljagd für die Medien weiterführen. Das erste „Wo“ dazu will er um 10 Uhr verkünden, wenn dieses „Wann“ denn stimmen sollte?

Anscheinend will er jetzt eine Europa-Tournee in seiner neuen Karriere als Komiker starten? Vielleicht will er aber auch heute Abend zum Star der Halloween-Party bei den Diplomaten der Spanischen Botschaft in Brüssel werden?

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155+3, erster Arbeitstag nach Absetzung der Generalitat: Puigdemont flieht nach Brüssel wg. politischem Asyl, läßt seine CAT-SEP’s im Stich! Sollen die doch für ihn in den Knast gehen!

30. Oktober 2017

155+3: Erster Arbeitstag nach Absetzung der Generalitat d’Catalunya durch Madrid. Puigdemont flieht nach Brüssel und läßt seine Kumpane im Stich!

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die abgesetzte Generalitat wegen Aufruhr, Aufstand und Unterschlagung. Gegen sie wird vor der Audiencia Nacional ermittelt. Gegen die Parlamentspräsidentin und ihren „Tisch“ wird vor dem Obersten Gericht verhandelt, weil sie der permanenten Diputation angehören. Für jeden der bisher drei Ermittlungspunkte wird eine Kaution von je 6,2 Millionen Euro, verlangt, also 18,6 Millionen Euro aufzuteilen unter den rund 20 Beschuldigten, so daß jeder Einzelne mit knapp einer Million beteiligt ist, die er entweder bezahlen kann, oder die durch Beschlagnahme von entsprechenden Eigentumswerten erbracht werden kann.

Die abgesetzten Ex-Mitglieder der Generalitat dürfen ihre ehemaligen Amtsräume nur in Begleitung der autonomen Polizei Mossos betreten um ihre persönlichen Dinge abzuholen. Die Mossos sind verpflichtet unmittelbar Alarm zu schlagen, falls einer der Ex-Autonomieminister sein Büro nicht zeitig verlässt oder versucht widerrechtlich Amtshandlungen auszuführen.

EL PERIÓDICO berichtet, daß Puigdemont heute Morgen, parallel zu den Ermittlungen gegen ihn und seine Regierung nach Brüssel geflohen sei und dort Gespräche (Asyl, vor dem spanischen Knast?) führe. Ein rechtsradikales Mitglied der flämischen Separatisten das Mitglied der belgischen Regierung ist, der Staatssekretär Theo Francken, hatte am Wochenende seinem Bruder im Geiste Asyl in Belgien angeboten, was der belgische Premierminister Charles Michel nicht rundweg abgelehnt hatte, sondern nur „als nicht auf der Tagesordnung stehend“ bezeichnet hatte. Es wäre ein Brüller, wenn ausgerechnet die EU-Hauptstadt dem mutmaßlichen katalanischen Verbrecher „politisches Asyl“ und somit Schutz vor der Justiz und Strafverfolgung durch ein EU-Land bieten würde und Spanien somit quasi auf das Niveau der Türkei stellen würde? Während also Puigdemont (und angeblich fünf weitere Ex-Minister seiner Regierung!) in Brüssel um politisches Asyl betteln, hat seine Partei PDeCAT mitgeteilt, an den vorgezogenen Autonomiewahlen am 21. Dezember teilnehmen zu wollen und auch für Koalitionen offen zu sein wie sie es zuletzt mit JxSí taten. Inzwischen hat auch die ERC von Oriol Junqueras erklärt, an den von Madrid mit dem Artikel 155 verordneten vorgezogenen Autonomiewahlen in Katalonien teilnehmen zu wollen! Damit sind die beiden größten Parteien der illegalen katalanischen CAT-SEP-Republik bei den Autonomiewahlen mit im Boot, obwohl sie weiterhin von konsituierenden Wahlen der katalanischen Republik faseln?

In ganz Spanien werden zu Ende der Woche die heiss ersehnten Regenfälle erwartet, die die prekäre Wasserversorgung verbessern und die Waldbrandgefahr senken sollen. Vielleicht kühlen sie auch die politischen Gemüter ab?

Der illegale und abgesetzte Repräsentant der CAT-SEP’s in Brüssel Amadeu Altafaj hat seine Absetzung durch den 155 akzeptiert und als traurigen Moment bezeichnet. Seine ehemaligen Repräsentationsräume will Madrid allerdings als einzige der 12 katalanischen Auslandsbotschaften erhalten. Während er also scheinbar seine Absetzung anerkannte, hat er gleichzeitig die Blitzreise oder „Flucht Puigdemonts aus Spanien“ mitorganisiert und sich so vermutlich mit strafbar gemacht?


Chaos um die nationalkatalanistische Separatisten DUI führt zu ersten Verschwörungstheorien!

29. Oktober 2017

Es ist in den letzten Tagen tatsächlich ziemlich chaotisch zugegangen, mit Absichtserklärungen, kurzfristigen Änderungen, mit ständig zeitlich, räumlich und inhaltlich verschobenen Terminen und am Ende hat die Separatistenhälfte des katalanischen Autonomieparlamentes scheinbar gewählt, aus Angst vor Strafverfolgung sogar geheim, öffentlich ausgezählt und dann die unabhängige Republik Katalonien verkündet. Doch, haben sie dies wirklich getan, diese Rebellen mit den Leichenbitter-Mienen auf den Fotos?

Madrid rief sofort den 155 aus, die ganze Bande wurde für abgesetzt erklärt, einschließlich der Leitung der Mossos, die dies sofort akzeptierte. Madrid verkündete vorzogene Neuwahlen in der spanischen Autonomie Katalonien zum 21. Dezember, dem rechtlich und technisch frühesten Zeitpunkt. Das Autonomieparlament ist damit automatisch aufgelöst und damit auch deren Separatistenpräsidentin Forcadell im zumindest vorläufigen Ruhestand.

Gegen alle Beteiligten laufen mehrere Ermittlungsverfahren wegen zahlreicher strafbarer Delikte vor den verschiedensten höchsten Gerichten in Barcelona, Katalonien und Madrid, Spanien auf die im Falle der Rebellion bis zu 30 Jahren Haft möglich wären. Doch alle befinden sich auf freiem Fuß. Bis auf den Ex-Mossos-Chef Trapero wurde kein Einziger von ihnen nicht einmal zum Verhör gebeten. Spaniens Justiz arbeitet sehr gründlich und sehr, sehr bis zur Absurdität langsam…

Karle Putschdämon wollte Gestern seine abgesetzte Generalitat d’Catalunya zusammenrufen und so weiter machen, als sei nichts geschehen, also ob sie alle noch in Amt und Würden seien. Das hat er dann, wie bei ihm inzwischen üblich, nicht getan, sondern ein vom Separatisten-TV3 vorbereitetes, aufgezeichnetes Filmchen aus seiner Heimat Gerona ausstrahlen lassen, in dem er neben dem üblichen viktimistischen Gejammer zu Ruhe und Ordnung und demokratischem Verhalten aufrief.
http://www.20minutos.es/noticia/3172849/0/carles-puigdemont-cese-president-generalitat-cataluna-reaccion/
Statt dessen will er angeblich zu diesen vorgezogenen Neuwahlen wieder kandidieren? Er hatte bisher stets verkündet, nicht wieder antreten zu wollen, auch nicht als erster Präsident der neuen katalanischen Republik?

Was tut Madrid? Madrid erklärt offen seine Verzückung über diese Absicht des Chaoten, gegen den ermittelt wird, wieder zu den Wahlen antreten zu wollen!
http://www.20minutos.es/noticia/3173022/0/gobierno-veria-agrado-puigdemont-participara-elecciones/
Madrid beschwerte sich aber zugleich offiziell beim nationalkatalanistischen Propaganda-TV3 darüber, daß in der Ankündigung des Filmbeitrages aus Gerona Karle Putschdämon optisch und akustisch als Präsident der Generalitat d’Catalunya angekündigt worden war…

In dieser Situation des institutionellen Chaos, wo Nichts dann geschieht wann es soll und Nichts so geschieht wie es soll und keiner weiss, was eigentlich wann und wie, von wem und warum beschlossen wurde, tauchen jetzt fast zwangsläufig wieder die ersten Verschwörungstheorien auf, nach denen das Ganze ein hinter den Kulissen zwischen den Beteiligten abgesprochener Riesenschwindel gewesen sei und eine DUI und eine Ausrufung der unabhängigen Republik Katalonien überhaupt nicht stattgefunden habe! Man habe faktisch und ausdrücklich nur über eine Resolution, einen Antrag, einen Teil eines Antrages  und keinesfalls über die DUI abgestimmt.

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Die Verkündigung des Ergebnisses sei nicht im Parlament und nicht auf dem Balkon zum Platz mit tausenden wartenden Anhängern erfolgt, sondern im Treppenhaus.

Die Begeisterung der Akteure habe sich sichtbar in Grenzen gehalten.

Die angekündigte Einberufung der abgesetzten Rebellen-Generalitat durch Karle Putschdämon habe auch nicht stattgefunden.

Keiner der Abgesetzten habe seitdem irgendeine Amtshandlung unternommen.

Über dem Dach des Autonomieparlamentes wehe nach wie vor und unbehelligt die Spanische Flage?

Alle CAT-SEP-Abgeordneten in Kongress und Senat in Madrid, wollen selbstverständlich weiterhin ihre lukrativen Ämter ausführen, trotz angeblicher eigener Republik.

Alle wollen ihre spanische Staatsangehörigkeit beibehalten, also künftig Doppelstaatler sein um EU-Zugang und EU-Rechte konsumieren zu können.

Diese Kaffeesatz-Leserei musste wohl so kommen, warten wir die Entwicklung ab?

Heute um 12 Uhr Mittags soll eine Großdemo der Unionisten mit Spanien in Barcelona stattfinden. Hoffentlich bleibt es friedlich, denn die Fanatiker beider Seiten setzen auf Eskalation und dazu bräuchten sie Gewalt, Verletzte und gar Tote?

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https://www.dolcacatalunya.com/2017/10/catxondencia-viernes-nadie-voto-una-dui/


Die Nationalkatalanistischen Separatisten lassen sich ihre Rebellion wirklich etwas kosten!

28. Oktober 2017

Die CAT-SEP-Rebellen aus PDeCAT+ERC= Jps, CUP und die katalanische Podemos-Variante CSQP sind zusammen 83 Abgeordnete des katalanischen Autonomieparlamentes. Das sind die Feiglinge, die am gestrigen Freitag „in geheimer Wahl“ die illegale Unabhängigkeit ausgerufen haben. Sie geben täglich gut 40.000 €uros an Steuergeldern ALLER Katalanen „für ihre Sache“ aus. Normale Parlamentsarbeit findet schon lange nicht mehr statt. Das macht über eine Million €uro pro Monat und bei 14 Jahreszahlungen über 16 Millionen €uro pro Jahr.

Dass wir uns hier richtig verstehen, natürlich bekommen auch die Abgeordneten der Oppositionsparteien die entsprechenden Gelder, aber diese wollen nicht gut bezahlt den Staat Spanien von innen heraus zerstören!

Insgesamt kostet das Parlament an allen Diäten und Spesen die Katalanen gut 26 Millionen €uro pro Jahr. Diese teilen sich in etwa auf 58% für die CAT-SEP’s und 42% für die „Unionisten“, die Opposition.

12 Mio € für 62 Abgeordnete der PDeCAT+ERC= Jps
02 Mio € für 10 Abgeordnete der CUP
02 Mio € für 11 Abgeordnete der CSQP

http://www.abc.es/espana/abci-golpistas-parlament-cobrado-mas-millon-euros-cada-201710280400_noticia.html


Rajoy: „Eene, meene, muu, raus bist du!“ Putschdämon: „Raus bin ich noch lange nicht, will daß man über mich noch ganz lang spricht!“

28. Oktober 2017

Auf dem Papier und digital im BOE veröffentlicht und damit offiziell in Kraft gesetzt als Artikel 155 der spanischen Verfassung, sind die gesamte Generalitat d’Catalunya, einschließlich Präsident und Vize-Präsident, sowie die beiden obersten politischen und administrativen Führer der MoSSos d’ Esquadra abgesetzt. Die beiden Polizisten haben dies anscheinend inzwischen anerkannt und sich von ihren früheren Kollegen und Untergebenen verabschiedet, ein klares Feedback zumindest? Zum Nachfolger wurde der bisherige zweite Mann des abgesetzten Trapero ernannt, der diesem wie ein Zwillingsbruder ähnelt und optisch den Eindruck erweckt, es sei noch der alte Trapero im Amt!

Ganz anders Karle Putschdämon! Der will sich in diesen Minuten mit seiner abgesetzten Generalitat treffen und einfach weitermachen, so tun, als sei nichts geschehen!

Es gibt in der Spitze der Autonomieministerien platziert, eine Vielzahl von parallel zur offiziellen Administration agierenden, hoch verstrahlten und hoch bezahlten Separatisten. Diese auszuschalten, sowie die verkündeten Absetzungen real umzusetzen dürfte die größte Herausforderung für Rajoy in der nächsten Zeit werden?

Und jetzt die übliche Frage:
OB, WO, WANN und WIE der Putschdämon an die Öffentlichkeit geht, könnte uns über die Medien die nächsten Stunden beschäftigen? Das ist vermutlich auch das Ziel der Übung?

Nachtrag:
Putschdämon schickte, für seine Verhältnisse fast pünktlich, einen vom (bisher unangetasteten!) nationalkatalanistischen Separatisten-Propagandasender TV3 in Putschdämons heimischen Gerona aufgezeichneten kurzen Film, in dem er die üblichen viktimistischen Lügen verbreitete, jedoch auch zu Ruhe und Zurückhaltung aufrief. Er versuchte tatsächlich den Eindruck zu erwecken noch im Amt und damit an der Macht zu sein. Doch jetzt macht er nach den anstrengenden Revolutionstagen erst einmal Wochenende zu Hause in Gerona und dann soll er versuchen, die von Rajoy verkündeten vorgezogenen Autonomiewahlen durch konstituierende Wahlen seiner neuen Republik zuvorzukommen. Es scheint, er will es wirklich wissen?

(Fortsetzung folgt, gnadenlos!)

 

 


„Dick und Doof“ als Präsidenten!

26. Oktober 2017

Das war ein Tag, der nichts Gutes erwarten lässt, in der Frage einer Lösungsfindung im Konflikt zwischen Spanien und der von nationalkatalanistischen Separatisten Rebellen zu Geiseln genommenen spanischen Autonomie Katalonien!

Puigdemont, der selbstverliebte Psychopath, zog alle Register seiner Unberechenbarkeit um möglichst lange unter den Objektiv-Augen der Weltmedien zu bleiben. Von ihren Mikros hält er weniger, doch davon später.

Sein Auftritt vor den Medien wurde verkündet, dann zeitlich UND örtlich mehrmals von 13:30 Uhr auf schließlich 19:00 Uhr verschoben und schließlich wurde die „Angelegenheit“ im Autonomieparlament der spanischen Autonomie Katalonien diskutiert. Puigdemont wurde von praktisch jedem Redner direkt angesprochen um Erklärungen gebeten zu konkreten Fragen doch er sagte… NICHTS!

Er und sein gewichtiger Vize-Präsident Oriol Junqueras hingen verdauend wie Säcke in ihren Sitzen, abwesend, im Halbschlaf und zeigten überdeutlich, was ihnen das demokratische Getue im Autonomieparlament bedeutete, nämlich GAR NICHTS! Man muss es halt ertragen, man muss da durch. Das war „Dick und Doof“ auf katalanisch!

Er musste sich von der Opposition sagen lassen, daß er in seinen knapp zwei Jahren keine Fragen der Opposition beantwortet habe, daß er keines der zahlreichen Gesprächs-, Kontakt- und Kommunikationsangebote Madrids wahrgenommen habe. Alleine in diesem Jahr waren es derer Drei! Er, der sich so gerne als Demokrat geriere, habe in den letzten acht (8!) Wochen sein Autonomieparlament für jegliche normale politische Arbeit geschlossen gehalten und nur dann, wenn es ihm gerade passte und um den unsäglichen Separationsprozess von Spanien ging, stundenweise geöffnet und dabei die Rechte der Opposition regelmäßig missachtet.

Das Debakel wurde vom Separatisten-Gehirnwäsche-TV3 LIVE übertragen, wenn nicht gerade in kleinen, eingeblendeten Fenstern Moderatoren sich unterhielten, während der Ton des Autonomieparlamentes ausgeblendet wurde, bis die Moderatoren ihren Senf losgeworden waren. Ein trauriger Witz auch, daß die Übertragung permanent mit Untertiteln in Katalan verunstaltet wurde, obwohl über die Hälfte der Redner sowieso Katalan sprach und obwohl jeder Katalane die Landessprache Spanisch laut Behauptung des katalanischen Bildungsministeriums besser beherrscht als die Restspanier und obwohl eine knappe Mehrheit von 53% aller Katalanen nach eigenen Untersuchungen der Generalitat d’Catalunya im Alltag die spanische Sprache benutzt. An der Küste entlang, von oben bis unter, sprechen sogar über 70% alltäglich „Castellano“, spanisch. Aber es muss mit allen Mitteln ein Bild der Abgrenzung vermittelt werden, Spanien ist schließlich feindliches, die Katalanen seit Jahrhunderten unterdrückendes und zugleich minderwertiges, Ausland.

Vereinfacht:
Puigdemont verlangte von Madrid die Absolution für alle Gesetzesübertretungen und Rechtsbrüche zum Preis von (wieder einmal!) vorgezogenen Neuwahlen in der Autonomie nach spanischem Wahlrecht LOREG und mit allen Sicherheiten einer freien und geheimen Wahl, die nicht von interessierter CAT-SEP-Seite im Alleingang organisiert, durchgeführt, mehrfach gewählt, phantasievoll ausgezählt und mit schon vorher bekanntem Ergebnis veranstaltet wird. Madrid sollte im Gegenzug den bereits beantragten, aber vom Senat vermutlich Morgen verabschiedeten Artikel 155 der spanischen Verfassung, der die Autonomie zeitlich begrenzt der zentralen Kontrolle durch Madrid unterstellt, zurückziehen. Das hätte für die CAT-SEP’s den charmanten Vorteil, einfach wie gehabt weitermachen zu können und vor Strafverfolgung sicher zu sein! Doch, welch‘ Pech, Madrid lehnte das ab! Madrid hatte sogar die Frechheit, die Rückkehr zur Legalität, zu Recht und Gesetz zu verlangen! Was erlauben Madrid?

In der Tat muss das politisch, juristisch und strafrechtlich relevante Problem der CAT-SEP’s, die mit ihrer 2 Mio Minderheit seit 5 Jahren die andere 5,5 Mio Mehrheit der Katalanen zu Geiseln ihres nationalistischen „Zurück in die Zukunft der Dreissiger Jahre des vergangenen letzten Jahrhunderts des letzten Jahrtausends“ machen, aufgearbeitet werden. Die nationalistische Blase aus CAT-SEP’s, subventionierten Propagandamedien,  Gehirnwäsche TV und Radio sowie den hauptsächlich aus Multifunktionären bestehenden Scheinorganisationen der „Zivilgesellschaft“ muss aufgestochen werden, damit frische Luft, frischer Wind hinein kommt.

Täte man dies nicht, dann ergäben Neuwahlen neuesten Umfragen zu Folge ein ähnliches Bild wie im aktuellen Autonomieparlament. Die CAT-SEP’s hätten die absolute Mehrheit der Sitze OHNE jedoch gleichzeitg die absolute Mehrheit der Stimmen zu haben. Dies ist dem katalanischen Autonomiewahlrecht geschuldet, daß das ländliche Katalonien zu Lasten der Metropolregionen um Barcelona und Tarragona deutlich bevorzugt!

Ein Rückzug des Artikels 155  durch Madrid ergäbe also im Prinzip nur eine Verschiebung des aktuellen Problems auf die Zeit unmittelbar vor Weihnachten und damit ein dumpfes nationalistisches Weihnachtsgeschenk für Katalonien, Spanien und Europa,

 


Die blöden Tricks des Putschdämon: Wer dreimal eine Chance verpasst, will weder Gespräche noch Mediation, der will nur alle verar…en!

25. Oktober 2017

Karle Putschdämon, der nationalkatalanistische Separatist, der stets Mediation fordert, keine Gesprächsangebote wahrnimmt, keine Gesprächstermine einhält und stets nur laut „Haltet den Dieb ruft!“ hat wieder zugeschlagen aber nur wenige überrascht, denn sein Verhalten hat Methode:

1. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Januar 2017 blieb bei der Konferenz der Autonomiepräsidenten der Stuhl des Katalanen leer!

2. Verpasste Chance von Putschdämon:
Im Mai 2017 wurde er in den spanischen Kongress eingeladen um seine Vorstellungen und Pläne zu diskutieren, doch Putschdämon kniff, er kam nicht!

3. Verpasste Chance von Putschdämon:
Der spanische Senat hat ihm in dieser Woche verschiedene Termine angeboten um vor der möglichen Verhängung des Artikels 155 seine Positionen, Pläne und Vorschläge zu diskutieren. Der Putschdämon eierte herum, hatte arge Terminprobleme, sagte dann für Freitag Morgen, dann für Donnerstag Nachmittag zu und ließ dann durch die berüchtigte Autonomieparlamentspräsidentin, die „Separatistenhexe“ Carme Forcadell absagen! Entweder hat er nichts zu sagen, im doppelten Sinne, oder er hat nichts mehr zu sagen? Wer will das in dem CAT-SEP-Chaos schon wissen?

Er muss nur langsam aufpassen, daß Teile der katalanischen Business-Kreise, die gerne im Hintergrund bleiben, ihn nicht als zunehmend ihre Geschäfte störend empfinden!

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