Will Manuel Valls im Mai 2019 in Barcelona zum Bürgermeister kandidieren?

23. September 2018

Er ist ein richtiger Europäer und sieht sich offenbar als politische Mehrzweckwaffe? Mutter aus der italienischen Schweiz, Vater Spanier aus der katalanischen Metropole Barcelona, wuchs der am 13. August 1962 in Barcelona geborene Manuel Valls viersprachig (Italienisch, Spanisch, Katalanisch und natürlich Französisch) in Paris auf und nahm erst mit 20 Jahren die französische Staatsbürgerschaft an, zusätzlich zu seiner Spanischen vermutlich?

Mit 17 trat er (noch als Spanier?) in die Sozialistische Partei PS ein und – seltsame Mischung – war auch für 16 Jahre Freimaurer der Loge GRAND ORIENT DE FRANCE!  Die Einzelheiten seiner politischen Entwicklung und seiner Einstellung kann dem verlinkten Wikipedia-Artikel entnommen werden, nur kurz, er scheint demnach nicht sehr mit dem Sozialismus verbunden zu sein und ihn eher nur als Sprungbrett für seine persönliche Karriere benutzt zu haben? Er war Innenminister und Premierminister und verbreitete eher das Bild eines französischen Rechten, den der Zufall in die PS verschlagen hatte. Valls regierte im Prinzip gegen die Programme und Interessen seiner Partei, teils mit Notverordnungen am Parlament vorbei und verlor deren Unterstützung mehr als einmal. Er war auch notorisch illoyal gegen den (schwachen) Präsidenten François Hollande. Die Parteilinke legte ihm den Austritt aus der PS nahe! Er hatte keine Lobby, keinen Parteiflügel der sich mit ihm identifizierte, der ihn unterstützte und als er selbst Nachfolger des Präsidenten Hollande werden wollte, musste er sein Abgeordnetenmandat niederlegen um kandidieren zu können. Er verlor auch bei seiner zweiten PS-parteiinternen Vorwahl gegen Benoît Hamon und trat nach seinem Austritt aus der PS als unabhängiger Kandidat an und schloss sich der Fraktion von Macrons Bewegung LA RÉPUBLIQUE EN MARCHE an. Macron hielt aber deutlich Distanz zu Valls und seinen Bemühungen der neuen Regierung anzugehören. Kurz: Valls hatte es sich in der französischen Politik ziemlich verscherzt und auch die Wirtschaft hielt sich mit Job-Angeboten deutlich zurück. Seine Perspektive schien gleich Null zu sein?

Da erinnerte er sich seiner spanisch-katalanischen Wurzeln und mischte sich, so etwa seit dem Staatsstreich des Carles Puigdemont und seiner CAT-SEP’s, wieder verstärkt in die katalanische Politik ein, vertrat dabei die „gute, alte“ französische Position eines starken zentralistischen Staatsmodells für Spanien und lehnte die katalanische Unabhängigkeit eindeutig ab (da haben wir sogar mal was gemeinsam!). Ciudadanos, C’s bot ihm die Kandidatur für das Bürgermeisteramt in Barcelona bei dem Kommunalwahlen im Mai 2019 an. Er hielt sich die Antwort bisher offen, scheint aber am kommenden Dienstag eine offizielle Stellungnahme abgeben zu wollen? Gerüchteweise soll er ein breiteres Bündnis aller verfassungskonformen, nicht separatistischen Parteien anstreben? Vorerst gibt er im Wintersemester Vorlesungen an der privaten ESADE in Barcelona und hat damit zumindest schon mal „einen Fuß in der Tür“.

Die hohe politische Differenzierung von Parteien, Bewegungen und Gruppierungen in Spanien scheinen mir persönlich aber eher ungünstig für ein solches Konzept und die Kandidatur eines solchen Kandidaten zu sein? Unwahrscheinlich, daß sich PSC und PP einem solchen Bündnis gegen die CAT-SEP’s als auch gegen Ada Colau „unterwerfen“ würden? Man wird ihn vermutlich als Legionär, als Franzosen, als Fremden abqualifizieren, der keine Ahnung von den konkreten politischen Bedingungen in Barcelona hat? Aber warten wir es also erst einmal ab, „welche Katze“ Manuel Valls am Dienstag „aus dem Sack lässt“?

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https://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Valls

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Gebet des CAT-SEP’s: „Unsere tägliche Gehirnwäsche gib uns heute!“

21. September 2018

Man muss sich die Besetzung des öffentlichen Raumes in Katalonien durch radikale Separatisten einmal bildlich vor Augen führen nicht nur die „umweltfreundlichen gelben Plastikmüll-Schleifchen“, sondern den ganzen Grafitti-Spam-Müll bis hin zur Aufforderung zu Straftaten, wie Terror, Mord und Totschlag.

Diese Spannung muss unbedingt erhalten werden, denn davon leben die CAT-SEP’s seit mindestens 6 Jahren nicht schlecht. Davon lebt auch ein Teil der großflächig subventionierten CAT-Medien nicht schlecht, egal ob Print, ob Web, ob TV, ob Radio.

Die Entscheidung diesen geistigen Müll bewusst zuzulassen, gerade jetzt wo sich die Ereignisse des rebellischen Staatsstreichs erstmalig jähren, bedeutet auch die Übernahme der vollen Verantwortung durch eine Pseudo-Regierung der CAT-SEP’s, die ihr Autonomieparlament wegen des Abhandenkommens der Mehrheit seit einem Vierteljahr(!) geschlossen hält und trotzdem alle Bezüge kassiert…

Falls dieser Link nicht funktioniert, vielleicht in direkt in Browser kopieren?
= https://www.flickr.com/photos/100929805@N07/sets/72157664875809844 =

La violencia que eriza el pelo

DIADA_2018: Tractoria pflügt mit Treckern durch Barcelona!

11. September 2018

Die Hardcore-Separatisten kommen bekanntlich vom Land und die Allerallerhärtesten kommen mit dem eigenen Trecker:

Laut ANC hätten sich, garantiert ohne die übliche Übertreibung, 460.000 Separatisten zur Demo angemeldet. Sie seien in 1.500 angeheuerten Bussen vom Land in die Stadt gekarrt worden, was ziemlich große Busse für je 300 Insassen erforderte! Doch nur 60% von ihnen hätten zuvor das offizielle Demo-Hemdchen erworben, der Rest demonstriere in Zivil oder gar mit freiem Oberkörper?

Von 06:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr sind folgende Busslinien von der Demo betroffen und es herrsche mehr als das sonst übliche Chaos in Barcelona:

D40, D50, H6, H8, H10, H12, V3, V5, V7, V9, V11, V13, V15, V17, V21, 6, 7, 19, 22, 24, 27, 33, 34, 39, 45, 47, 55, 59, 62, 63, 67, 68, 78, 92, 113 y Bus Turístic (Ruta Roja y Azul).


Der Staatsstreich in CAT begann heute vor einem Jahr und nicht erst am 1. und 27. Oktober 2017!

6. September 2018

Das illegale Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober und die Zehn-Sekunden-Unabhängigkeitserklärung vom 27. Oktober 2017 werden von Vielen als Auslöser des Staatsstreiches wahrgenommen, dabei begann der Rechtsbruch genau heute vor einem Jahr.

Die CAT-SEP-Rebellen gaben sich nicht einmal Mühe ihr Handeln zu verschleiern, sie sehen sich nämlich in selbstverliehenem höheren Recht als der schnöde Staat Spanien.

An diesem 6. und 7. September verabschiedete die CAT-SEP-Mehrheit im katalanischen Autonomieparlament in einem improvisierten Eilverfahren unter bewusstem Bruch von Kompetenzen, Gesetzen, der eigenen Geschäftsordnung des Parlamentes und der Rechte der Abgeordneten und Parteien der Minderheit ein sogenanntes „Gesetz“, daß das für den 1. Oktober geplante illegale Referendum ermöglichen und dieser Willkür ein scheinlegales politisches Mäntelchen umlegen sollte. Im Prinzip wussten die Rechts- und Gesetzesbrecher also ganz genau, was sie taten und planten.

Das „Gesetz des Referendums“ erklärte die Katalanen eigenmächtig zum souveränen politischen Subjekt, das als solches frei und demokratisch das Recht auf Entscheidung über Selbstbestimmung habe. Man könnte es also ein Ermächtigungsgesetz nennen, wenn dieser Begriff nicht schon für die deutschen Nazis gebraucht worden wäre? Dann wurde planvoll die separatistische Minderheit zur Mehrheit der Katalanen, „zum katalanischen Volk“ gar, erklärt und die Existenz andersdenkender Katalanen und einer parlamentarischen Opposition geleugnet.

Die „einseitigste Autonomieparlamentspräsidentin aller Zeiten“ Carme Forcadell nahm dieses Gesetz zur Bearbeitung an und brach damit bewusst 5 Urteile des Verfassungsgerichtes Tribunal Constitutional und die Ratschläge der eigenen Rechtsabteilung des Autonomieparlamentes, der Letrados de la Cámera!

Die Abstimmung wurde nicht in der Tagesordnung aufgeführt um eine Suspension des Plenums zu vermeiden.

Die krasseste und zugleich zutreffendste Beschreibung dieses Staatsstreichs lieferte „der Leibhaftige“, Carles Puigdemont vor den Kameras des CAT-SEP-Propagandasenders TV3: „Wir leben nicht in einer Demokratie, so wie WIR sie verstehen!“ Genau in diesem „WIR“ liegt die Wahrheit. Es bedeutet die Unfähigkeit, bzw. den Unwillen, andere Meinungen und demokratische Prozesse, Abläufe, Gewaltenteilung und Recht für ALLE zu akzeptieren. Was Wir nicht mögen, das räumen WIR einfach mit allen Mitteln beiseite, egal wie. Das ist UNSER Verständnis von Recht und Demokratie!

Ich will das hier nicht in allen bekannten Details ausführen, nur kurz umreissen. Nach Eröffnung der Sitzung stellten die CAT-SEP’s einen Antrag auf Änderung der Tagesordnung für ihr „Ermächtigungsgesetz“ (huch, nun hab‘ ich es doch so genannt!) Gleichzeitig sollten dafür alle Abläufe und Fristen so geändert werden, daß der parlamentarischen Opposition keine Zeit für irgendwelche Einsprüche blieb.

So setzten sie dann sogleich mit Artikel 3 „alle juristischen Rechte und Instanzen außer Kraft, die mit diesem neuen Gesetz in Konflikt geraten könnten!“

Wie sagte doch die süsse kleine Schwedin, diese Pippi Langstrumpf: „Ich mach‘ mir meine Welt, ganz wie sie mir gefällt!“ Passender in diesem Zusammenhang wäre allerdings der Vergleich mit Benito Mussolini und Adolf Hitler, „die sich auch ihre Welt bastelten, ganz wie es ihnen gefiel!“ Es gibt übrigens etliche Parallelen zwischen den CAT-SEP’s und deutschen Nazis und italienischen Faschisten.

Die mittlerweile in die kapitalistischen Schweiz geflüchtete Anarcho-CUP Vorturnerin Anna Gabriel erklärte ganz offen, „daß wir institutionellen und sozialen Ungehorsam gegen den Staat und seine Verbote zeigen müssen!“

Wissentliche absichtsvolle Rechtsbrüche, Missachtung der Gesetze, alles in konkrete Paragrafen von Verfassung und Strafgesetzbuch fassbar, sollen folgenlos bleiben, denn „Ich mach‘ mir meine Welt, ganz wie sie mir gefällt!“

Wenn die mutmaßlichen Straftäter dann weitermachen, eine Gefahr für Recht und öffentliche Ordnung darstellend, sie deshalb in U-Haft genommen werden, bzw. ins Ausland fliehen, dann werden sie per CAT-SEP-Definition zu „presos politics“ zu politischen Gefangenen.

Die Opposition verließ unter diesen Bedingungen das Parlament, denn sie war faktisch ausgeschaltet worden. Miquel Iceta und Inés Arrimadas stellten die richtigen Fragen bei ihrem Abgang: „Ich frage mich, was Sie für eine Vorstellung von Demokratie haben? Wenn Sie ein öffentliches Amt antreten, was glauben Sie, was das bedeutet, dass es einen Immunitäts-Pass, einen Freibrief bedeutet, dass Sie  gar Super-Kräfte bekommen?

Das ganze unwürdige Spektakel wurd LIVE in TV3 übertragen, was bei der im Oktober beginnenden Gerichtsverhandlung sehr nützlich sein dürfte?

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http://www.elmundo.es/espana/2018/09/06/5b9023ec22601d121d8b46e4.html


Manuel Valls lehrt in Barcelona (Ada Colau das Fürchten)!

6. September 2018

Der ehemalige französische Premierminister und langjährige Innenminister unter dem Präsidenten François Hollande, der innerhalb der französischen Sozialisten eine sehr rechte und isolierte Position verkörperte, hat in den letzten Jahren seine katalanischen Wurzeln und seine Geburtststadt Barcelona wiederentdeckt. Gegenüber den CAT-SEP’s hat er dabei stets eine unmissverständlich klare Haltung für den Verbleib Kataloniens ins Spanien bezogen. Dafür hat Albert Rivera, C’s ihn als möglichen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Barcelona ins Gespräch gebracht, aber Valls hat bisher weder zu- noch abgesagt.

Jetzt teilte die renommierte Privatschule ESADE mit, daß Manuel Valls Vorlesungen in Recht und Regierung geben würde. Er soll die Führung des Bereichs „Einwanderungsprozesse und urbane Geografie“ für den Bachelor in Recht und globalem Regieren leiten. „Die Studenten könnten von der einmaligen Erfahrung eines Akteurs mit internationaler Erfahrung auf Spitzenniveau profitieren“, so der Dekan der ESADE, Eduardo Berché.

Faktisch hat Manuel Valls damit wieder einen festen Fuss in seiner Geburtsstadt Barcelona und könnte aus dieser Position heraus relativ leicht für C’s gegen Ada Colau im Kampf um das Rathaus von Barcelona antreten. Er müsste sich nur entscheiden…

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https://www.abc.es/espana/catalunya/politica/abci-manuel-valls-pone-barcelona-como-profesor-esade-301326754096-201809051329_noticia.html


Quim Torra droht Sánchez heissen Herbst an und lädt zum Selbstgespräch!

5. September 2018

Auf einer Konferenz am gestrigen Abend über die politische Zukunft Kataloniens und die Tagesordnung der nationalseparatistischen Separatisten aus Sicht der CAT-SEP’s, hat die rassistische Autonomiepräsidenten-Persiflage und selbsternannter Statthalter des wirren Waterloo-Flüchtlings Carles Puigdemont der leibhaftige Quim Torra Pedro Sánchez mit seinen im Vorfeld geäusserten Selbstverwaltungs-Referendum-Plänen und neuem Estatut „voll vor die Wand laufen lassen“! Das war nicht anders zu erwarten, es sei denn, zwischen Sánchez und den CAT-SEP’s gibt es geheime Absprachen mit anderen Zielen?

Hier ein paar Punkte, die Quim Torra äußerte:

VERFAHREN GEGEN AUTONOMIEMINISTER:
Für die Untersuchungshäftlinge (und Flüchtlinge?) akzeptiere er nur einen absoluten Freispruch. Andernfalls würde er mit dem (ihm hörigen Teil des) katalanischen Autonomieparlament die notwendigen Entscheidungen im Interesse des (genetisch höherwertigen?) katalanischen Volkes treffen!

Sie akzeptierten keine ungerechten Strafen, die nur mehr Schmerz, Konflikt und Unterdrückung brächten. Darauf könnte man niemals etwas neues aufbauen! (Diese Erkenntnis nach dem Verhalten der CAT-SEP’s der letzten sieben Jahre kommt zwar sehr spät, aber hoffentlich nicht zu spät?)

DIALOG MIT DER ZENTRALREGIERUNG:
Wir haben in der Vergangenheit, in der Gegenwart und werden auch in der Zukunft Dialog und Verhandlungen angeboten über unsere niemals-nicht absolut unverrückbaren Maximalforderungen (der Freilassung und Amnestierung der U-Häftlinge und Flüchtlinge, Missbrauch und Parteilichkeit der spanischen Politik, Justiz und generell allem Spanischen gegen die voll unterdrückten katalanischen Opfer und NATÜRLICH der Umsetzung des Rechtes der Selbstbestimmung des katalanischen Volkes per Referendum, mit dem „natürlich“ bereits feststehenden Endergebnis einer unabhängigen katalanischen Republik!)

Wir wollen aber keine Sieger (WIR!) und Verlierer (DIE SPANIER!) sondern wir wollen den Sieg teilen (99% für CAT und 1% für Spanien).

Dafür rufen wir, die friedliebenden Katalanen die spanische Regierung zu Verhandlungen in guter Absicht auf. Setzen wir uns, hören wir zu, sprechen und verhandeln wir, immer in Frieden und Demokratie als Handlungsprinzipien (über unsere oben genannten unverrückbaren Maximalforderungen!).

SELBSTBESTIMMUNG:
80% der Katalanen wollen ein bindendes Referendum über die SELBSTBESTIMMUNG!
Es gab ein geplantes Projekt die Unabhängigeitsbewegung zu zerstören.
Das (höherwertige) katalanische Volk hat widerstanden. Wir haben keinen einzigen Schritt zurück gemacht (außer bei der Sardana!) und haben auf absolut gar nichts verzichtet! Und vor der Weltöffentlichkeit ist „unsere Sache“ fester und respektierter als je zuvor (wofür Karle Putschdämon in Waterloo, Belgien, Berlin, Deutschland oder auf Kurztrips nach Finnland und Schottland kräftig sorgt! (Hauptsache, das Land liefert nicht per Europäischem Haftbefehl nach Spanien aus!)

Der Vorschlag des (höherwertigen) katalanischen Volkes lautet schlicht: „Freiheit oder Freiheit!“

Aber Mitten im 21. Jahrhundert will der (minderwertige) spanische Staat das Recht des (höherwertigen) katalanischen Volkes auf Selbstbestimmung nicht anerkennen! (Die sind ja praktisch noch im Mittelalter stecken geblieben, diese Spanier!)

UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNG:
Sie ist die vorrangige Strömung, die treibende Kraft und hat die Mehrheit (von max. 47%) der Bevölkerung hinter sich. (Genau betrachtet, gibt es nicht mehr als ein gutes Drittel der Katalanen, die aktive Separatisten sind, aber die zählen halt doppelt, gell, Quim?)

Wie schon der (leibhaftige) Aznar einst sagte, „das Problem mit uns Separatisten sei, wenn wir Urnen aufstellten, gewännen wir“ (Aznar wusste, daß wir dafür sorgen würden!).

Wir Katalanen haben die gleichen Rechte wie die Schotten und die Einwohner von Quebec unsere Zukunft zu entscheiden! (Bekanntlich sind in beiden Fällen die Unabhängigkeitsbewegungen gescheitert und beide Gebiete sind Teil des UK, bzw. Kanadas geblieben und zahlen bis heute wirtschaftlich ihren Preis für die Ambition!)

Wir wissen, daß wir auf der richtigen Seite der Geschichte stehen! (ohne Worte!)

VORSCHLAG VON PEDRO SÁNCHEZ:
Gestern hörten wir einen ersten Vorschlag über ein Unabhängigkeitsreferendum, der nicht uninteressant bleibt! (Da muss er sich verhört haben, unser guter Quim? Es ging um SELBSTVERWALTUNG, nicht um UNABHÄNGIGKEIT!)

ABER, Präsident Sánchez, die Debatte der katalanischen Gesellschaft geht nicht um ein neues Estatut. Das Fake-Referendum vom 1. Oktober 2017 ist gültig und wir arbeiten daran, es umzusetzen. Nur ein abgesprochenes, gemeinsam verabredetes Referendum über die Unabhängigkeit von (dem blöden) Spanien und international anerkannt (Endlich, endlich! Darauf hat die Welt gewartet, ihr fällt ein Erdrutsch von den Schultern!) kann dieses Mandat des 1-O 2017 erneuern, ablösen.

MONARCHIE:
Wer kann eine Monarchie unterstützen, die Gewalt gegen das eigene Volk gut heisst?
80% der (katalanischen?) Bevölkerung sieht die Monarchie NICHT als eigene Institution.

CAT-SEP-FLÜCHTLINGE:
Hier ist keiner vor der Justiz geflohen, ganz im Gegenteil, wir mussten sie im Ausland suchen!

LA DIADA (11.09.2018):
Ich werde dazu aufrufen die Diagonal (Hauptverkehrsachse Barcelonas) stillzulegen!

DEMOS:
Ich werde zu Demos für Bürgerrechte, Soziale Rechte und Nationale Rechte in Katalonien aufrufen! (Präziser, die Rechte der separatistischen (genetisch höherwertigen) Minderheit gegenüber der (genetisch mit minderwertigen) Spaniern vermischten Mehrheit, die nach dem angestrebten Sieg der CAT-SEP’s flugs nach Andalusien ausgewiesen werden wird, wo sie eigentlich hingehören!)

Bei den breit gestreuten Themen der Demos kann und soll dann jeder Katalane mitlaufen und so Teil des konstituierenden Volkes sein! (Auch Hausbesetzer und Manteros?)

URTEIL GEGEN „ESTATUT“:
Der konstitutionelle Pakt zwischen Spanien und Katalonien zerbrach mit dem Urteil gegen das Estatut.
Der spanische Staat machte einen schweren Fehler mit diesem Urteil und heute kann er den nächsten Fehler machen mit einem neuen Urteil diesmal gegen den Mesa des katalanischen Autonomieparlamentes (denn wir alle haben absolute Narrenfreiheit und können für unsere (Un-)Taten von Madrid in gar keinem Fall zur Verantwortung gezogen werden!

1-OKTOBER:
Die Gewalt des Staates hat die bürgerlichen Rechte und Grundfreiheiten beerdigt!
Die Zeit der Drohungen und Angst ist (endgültig) vorbei in Katalonien! (Kommt doch her, wenn ihr was wollt, ihr Spanier! Wir friedliebenden Katalanen werden eure Nasen so zerschmettern, wie die dieser Russin, die sich erdreistete, die Öffentlichkeit verschönernde gelbe Schleifchen abreissen zu wollen!

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https://www.20minutos.es/noticia/3430829/0/frases-quim-torra-discurso-autodeterminacion-cataluna-independencia/

ANMERKUNG:
Die Sätze in Klammern wurden von mir, natürlich ausschließlich des besseren Verständnisses wegen, den Aussagen von Quim Torra hinzugefügt.)

PS: Quim Torra zog sein Theater in einem Theater ab, wie überaus passend!

 

 


Erste Risse bei den CAT-SEP’s!

4. September 2018

Es musste ja so kommen! Mich wunderte nur, daß es so lange gedauert hat, bis die offensichtliche Ungleichheit zwischen den wegen dem illegalen Fake-Referendum vom 1. Oktober und der sekundenlangen „April-April-Scherz-Unabhängigkeit“ vom 27. Oktober 2017 in mittlerweile katalanischen Gefängnissen einsitzenden Separatisten-Führern und den in Saus-und-Braus bei vollen Bezügen plus Auslandszulage und Spesen in Belgien und Schottland lebenden Flüchtlingen erste Ergebnisse der Entsolidarisierung zeigen musste.

Okay, die U-Häftlinge sollen, so ist es zu lesen, inzwischen wie nicht anders zu erwarten war, auch Privilegien der unterschiedlichsten Art* genießen, ABER sie sitzen in U-Haft und der Prozess gegen sie soll im Oktober beginnen. So sickerten jetzt durch Besucher der U-Häftlinge und von denen autorisiert Aussagen und Einschätzungen über Karle Putschdämon & Co. an die Öffentlichkeit, nachdem sie Carles Puigdemont für einen Irren hielten und seine Umgebung, also z.B. Quim Torra und Elsa Artadi noch viel irrer sei! Eine wahre, wenn auch späte Erkenntnis…

Sie fühlen sich auch von Puigdemont betrogen und verraten, denn als er sich am Abend der Sekunden-Unabhängigkeitserklärung in Barcelona von ihnen allen mit den Worten „Morgen, alle in unseren Büros“ verabschiedete, da lag in dem Kofferraum, in dem er in dieser gleichen Nacht in Embryonalstellung nach Marseille, Frankreich floh, wohl schon eine warme Decke und ein Kuschelkissen für ihn, den „größten katalanischen Unabhängigkeitshelden aller Zeiten“, GRÖKAUAZ bereit…

Übrigens ist Pedro Sánchez mit seinem Angebot eines Referendums über ein neues Estatut zur Selbstverwaltung der spanischen Autonomie Katalonien das Kunststück gelungen, daß sein Vorschlag von ALLEN Parteien und Bewegungen des GESAMTEN politischen Spektrums ins Spanien ABGELEHNT wurde! Den Einen geht es nicht weit genug, denn sie wollen Selbstbestimmung und nicht Selbstverwaltung, den Anderen geht es bereits zu weit, denn die Kompetenzen einer spanischen Autonomie sind bekanntlich deutlich größer als die eines deutschen Bundeslandes! Am Ende geht es wohl wie immer ums Geld, denn was die CAT-SEP’s traditionell neidisch macht ist die auf alten historischen Rechten basierende baskische Art zunächst ALLE Steuern selbst einzusammeln und dann Madrid abzugeben, was Madrid zugestanden wird, während in Katalonien von der Zentralregierung in Madrid einkassiert und dann den Katalanen in Barcelona „natürlich viel, viel zu wenig“ zurückgezahlt wird. Aus dieser Ecke stammen die berühmten 16 Milliarden pro Jahr, die Madrid Barcelona laut Oriol Junqueras schulde, bis diese beliebte Opfer-Mähr „Madrid beraubt uns“ von kompetenten Leuten öffentlich so zerpflückt wurde, daß sich der 3-Zentner(?) Mann und Pseudo-Wirtschaftsminister der spanischen Autonomie Katalonien Junqueras vor laufenden Kameras von TV3 fast in Luft auflöste, fast wie eine riesige Hüpfburg, bei der Einer den Stöpsel rausgezogen hat…

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20180901/puigdemont-gover-72-horas-despues-dui-7012400

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*(Ihre ständigen offiziellen Besucher der CAT-SEP-Generalitat werden nicht registriert und kontrolliert und niemand weiß was sie inzwischen alles an Dingen in ihren Zellen-Komplexen besitzen. Dagegen werden gegen Justizvollzugs-Bedienstete, die sich legal im Rahmen ihrer täglichen Arbeit über die Anstalt-Files der einsitzenden CAT-SEP’s im PC-Netzwerk der Gefängnisse informieren wollen, Ermittlungen ihrer höchsten Vorgesetzten geführt, wogegen die Gewerkschaft CCOO offiziell protestierte!)