Rückschlag für Pedro Sánchez: Màxim Huerta, Kultur- und Sportminister, Rücktritt wegen Steuerhinterziehung nach nur einer Woche im Amt!

13. Juni 2018

Wie EL MUNDO wissen ließ, wird er um 19 Uhr offiziell seinen Rücktritt bekannt geben! Da wird LA ROJA, die spanische Fußball-Nationalmannschaft, die WM in Russland ohne den gewohnten Trainer Julen Lopetegui (der gefeuert wurde, weil er hinter dem Rücken des Verbandes mit Real Madrid die Nachfolge von Zinedine Zidane ausgehandelt hatte!) und ohne den zuständigen Minister Màxim Huerta bestreiten müssen? Das fängt ja gut an!

Der Tatbestand: Huerta hatte Gehälter über 218.322 €uro einer TV-Sendung in Telecinco über eine seiner Firmen geleitet, um die Einkommensteuer zu umgehen. Des weiteren hatte er ungerechtfertigte Kosten von über 300.000 €uro beim Finanzamt geltend gemacht um seinen Steuersatz zu drücken. Dieser Umstand war seit Mai 2017 bekannt und betraf die Jahre 2006, 2007 und 2008. Insgesamt wollte das Finanzamt 366.000 €uro von ihm.

Diese Tatbestände hinderten ihn nicht daran, vor einer Woche als Minister in das neue Kabinett des Pedro Sánchez einzutreten…

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http://www.elmundo.es/espana/2018/06/13/5b2142c122601d9d5a8b4646.html

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Holt Carles Puigdemont und Roger Torrent am Ende ihre korrupt-kriminelle Vergangenheit ein?

13. Juni 2018

Es ist zwar schon ein paar Jahre her und es gab deshalb genügend Zeit um belastendes Material verschwinden zu lassen, aber andererseits fühlen sich die CAT-SEP’s in der Regel ja vollkommen sicher und unangreifbar.

Agenten der Guardia Civil haben heute Morgen in den Rathäusern von Girona (Ex-Bürgermeister, von 2010-2016 = Carles Puigdemont, aktuell = nationalkatalanistischer Sektenführer und mit Europäischem Haftbefehl gesuchter Flüchtling, z.Z. in Berlin) und Sarrià de Ter y Salt (Ex-Bürgermeister = Roger Torrent, aktuell = extrem einseitiger CAT-SEP-Autonomie-Parlamentspräsident der spanischen Autonomie Katalonien).

Was will die Guardia Civil von den Beiden? Was ist das gemeinsame Bindeglied, das diese beiden radikalen Extremisten verbindet?

Es gab da mal eine 80%-Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung dieser Städte, die restlichen 20% bleiben im kommunalen Besitz. In der Folge machte die Gesellschaft AGISSA merkwürdige Geschäfte und bald hatten die Einwohner das teuerste Wasser von ganz Katalonien. So wurde u.a. die Kollektion des Künstlers Rafael Santos Torroela für 3,9 Mio €uro gekauft, was schon damals für viel Polemik sorgte, denn wer ermittelt und bestimmt den Wert einer Kunstsammlung und gibt es da Spielraum für Kickback-Zahlungen? In der entscheidenden Sitzung kam es zur knappest möglichen Mehrheit mit der qualifizierten (doppelten) Stimme des Bürgermeisters… Carles Puigdemont!

Die Staasanwaltschaft jedenfalls meint, es sei damals nicht mit rechten Dingen zugegangen und es seien entweder öffentliche und/oder Mittel der Gesellschaft AGISSA missbraucht worden, anstatt das Geld in den Unterhalt und die Verbesserung des Wasserversorgungsnetzes zu investieren, was noch zu beweisen wäre…

Es gäbe nun zwei Möglichkeiten:
Puigdemont habe als zuständiger Verantwortlicher öffentliche Mittel missbraucht und damit den Haushalt 2014 geschädigt.
Oder der Kauf wurde mit zweckentfremdeten Mitteln der AGISSA getätigt was unerlaubte Bereicherung sei.

Jetzt werden die Haushaltsentwürfe für Wasser von 2013, 2014 und 2015, der Geldfluss und die Identität der zuständigen verantwortlichen geklärt.

Witzigerweise gehen die Ermittlungen auf eine ursprüngliche Anzeige der Anarcho-CUP-CAT-SEP-Komplitzen aus dem Jahre 2015 zurück, in der dem damaligen Ausichtsratsvorsitzenden der AGISSA wegen kontinuierlicher Untreue zu Lasten der kommunalen Partner und zu Gunsten der privaten GIRONA SA vorgeworfen worden sind. Ausserdem sprach die CUP konkret von irregulären Rechnungen und internen Verrechnungen zu Lasten von AGISSA und zu Gunsten der GIRONA SA. So seien ständig Verluste erzeugt und durch steigende Wasserpreise ausgeglichen worden. Ein richtiges Asi-System, daß zu Puigdemont passt, der praktisch sein gesamtes Berufsleben mit öffentlichen Subventionen bestritt.

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20180613/aigues-girona-puigdemont-guardia-civil-6874036

https://www.elperiodico.com/es/politica/20170919/operacion-anticorrupcion-en-girona-por-irregularidades-en-la-epoca-de-pugdemont-6294714


Wird Iñaki jetzt zum Knacki?

12. Juni 2018

Das Oberste Gericht (Tribunal Superior) hat endlich die Strafe für den Ex-Herzog von Palma, Ehegatten der Prinzessin Cristina de Borbón und Schwager des amtierenden Königs Felipe VI, sowie Schwiegersohn des Ex-Königs und berühmten Schürzen- und Elefantenjägers Juan Carlos im sogenannten „Fall Nóos“ gefällt.

Seine Vergehen wurde in einem Punkt fallen gelassen und so die Strafe von ursprünglich sechseinviertel Jahren auf fünf Jahre und zehn Monate reduziert. Das würde normalerweise „sofortiges Einfahren hinter Gitter“ bedeuten. Das würde ihm jetzt durch das Gericht von Palma (de Mallorca) zusammen mit dem Haftantrittstermin mitgeteilt.

Die Frage ist, ob der seit Jahren in der Schweiz in Genf lebende Iñaki Urdangarin dieser Aufforderung folgen wird? Sicher ist das keineswegs.

Seit Dezember 2011 wurde jetzt gegen ihn ermittelt und erstmals stand ein Mitglied des Königshauses vor Gericht (seine Frau Cristina auch!) Seine Gattin wählte vor Gericht die klassische Rolle der naiven Hausfrau, die alles unterschrieb, was ihr Mann ihr vorlegte und kam weitestgehend damit durch! Sie muss nur ihren Anteil an veruntreuten öffentlichen Mitteln zurückzahlen und selbst dieser Betrag wurde ihr auf 128.000 €uro halbiert!

Im Prinzip hat er seine realen Kontakte genutzt um seine Beratungsfirma überall in große öffentliche Vorhaben einzuklinken und abzukassieren ohne dafür auch reale Gegenleistungen zu erbringen.

Möglicherweise hat sich das das Dummerchen von Schwiegerpapa abgeguckt und dabei nicht berücksichtigt, daß der König in Spanien ÜBER dem Gesetz steht und auch NICHT Steuerpflichtig ist. Der Altkönig soll der New York Times zufolge so über die Jahre zum Dollar-Multimilliardär geworden sein und niemand hat widersprochen oder diesen Umstand in Spanien auch nur thematisiert!

Man muss sich das mal vorstellen: Franco holt sich dieses Kind und armen Schlucker aus dem portugiesischen Exil in Estoril um dessen Vater Juan de Borbón, den eigentlichen Thronerben auszubooten und macht ihn zum König von zunächst Francos Gnaden und der wird so einfach, ohne zu arbeiten zum Dollarmilliardär! Das wollte Iñaki auch, doch das durfte er nicht…

Das ganze Verfahren wird meines Erachtens unübertrefflich von LOS MORANCOS in folgendem Film kurzweilig dargestellt:


Alles Neu, macht der Quim im Mai!

10. Juni 2018

Nach zehn Tagen hörte der Spuk auf: Quim Torra gibt klein bei und ernennt unbelastete Autonomieminister als Ersatz für die Provokation mit Flücht- und Häftlingen zu Beginn!

Dies war die erklärte Vorraussetzung zur Beendigung der Zentralverwaltung der Autonomie durch die Regierung in Madrid per Artikel 155 der spanischen Verfassung.

Es gibt jetzt für Mariano Rajoy (der im Moment andere Sorgen haben dürfte?) formal und legal keinen Grund mehr den Artikel 155 beizubehalten. Allerdings kann er bei Fehlverhalten, Missbrauch von öffentlichen Mitteln, Untreue und Rebellion gegen Verfassung und Monarchie schnell wieder eingeführt werden.

Nach den eigentümlichen Regeln der CAT-SEP’s werden die Namen der „Ersatzleute“, Damià CalvetLaura BorràsAlba Vergés und Àngels Chacón, die jetzt die Inhaftierten und Flüchtigen ersetzen, keine durch die Decke schiessenden Beliebtheitswerte haben in nächster Zeit, denn sie werden zum schnellen Vergessen der Pseudo-Heiligen der CAT-SEP’s, der „Presos Politics“ beitragen.

Dieser Wechsel war zwar sowohl der erste „Umfaller“ von Quim Torra, allerdings in die richtige Richtung und somit eine Annäherung an die Realität und Vernunft. Teile der CAT-SEP’s, die nach wie vor auf volle Konfrontation mit der spanischen Regierung in Madrid setzen, wie z.B. die CUP, sind am Schäumen vor Wut.

Aber keine Angst, der Probleme und Streitpunkte mit Spanien gibt es noch genug für die CAT-SEP’s, so möchte die neue Autonomieministerin Laura Borràs die Zweisprachigkeit in der SPANISCHEN Autonomie Katalonien ganz abschaffen und AUSSCHLIESSLICH die lokale okzitanische Sprachvariante, das Katalan in seiner Barcelona-Variante, zur EIGENEN UND EINZIGEN Sprache in Katalonien hochjubeln, es allen anderen Regionen Kataloniens, sowie den Balearen und der Comunida Valenciana nach bewährter Art oktroyieren,  sie ihnen aufzwingen!

Damit stellt sie sich zwar gegen die 53%-Mehrheit der Katalanen, die im Alltag nach eigenen CAT-SEP-Erhebungen(!) Castellano, also spanisch sprächen, aber das hat die Sekte noch nie gejuckt aus einer Minderheitenposition heraus Mehrheitsrechte zu fordern, bzw. zu missachten, wie es gerade so passt.

 


Regierungswechsel Madrid: Rund 1 Milliarde €uro pro Jahr wechseln ihre Besitzer!

10. Juni 2018

Spanische Regierungen zeichnen sich durch ein unübersehbares Heer von Beratern aus, die oft unter intransparenten Bedingungen und Konditionen „per Fingerzeig“ eingestellt werden aus dem unerschöpflichen Kreis von politischen und privaten Freunden, Cliquen, aber auch aus der Familie, gelegentlich auch wegen ihrer Kompetenz.

Im Falle der am vergangenen Freitag beendeten Rajoy-PP-Regierung dürfte es sich um ca. 6.000 Jobs handeln.

In ganz Spanien, das heisst in der Zentralregierung, den Autonomien, den Comunidades und den Städten gibt es ca. 20.000 Berater im Honorarwert von etwa 1 Milliarde €uro pro Jahr, also durchschnittlich 50.000 €uro pro Berater!

Weder ihre genaue Anzahl noch ihre Honorare werden von der Regierung veröffentlicht, obwohl der Rat für Transparenz und gutes Regieren genau dies empfiehlt! Die Regierung wolle dies zum Schutz der betreffenden Kreise nicht tun…

Man kann sich also gut vorstellen, was da in nächster Zeit für ein Kommen und Gehen sein wird, in den betroffenen Amtstuben?

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http://www.elmundo.es/economia/macroeconomia/2018/06/04/5b141432e2704eb42f8b464c.html


Katholische Separatistenkirche Kataloniens spaltet die Bevölkerung!

10. Juni 2018

Ich hielt es zunächst für einen schlechten Witz, aber der Beitrag von http://www.dolcacatalunya.com zeigt es in allen Einzelheiten:

Der genetisch bedingte und damit unvermeidliche nationalkatalanistische Separatismus hat auch Teile der katholischen Kirche der spanischen Autonomie Katalonien erfasst. Die Frohnleichnamsprozession bewegte sich über Blumenteppiche, die in Gänze aus sektierischer CAT-SEP-Propaganda bestanden und es gibt da sogar einen Bischof Novell, der sich da in vollem Ornat hinstellt und die gläubigen Sekten-Anhänger mit CAT-SEP-Propaganda zuschleimt, so nach dem Motto, „sag ihnen, was sie hören wollen und sie werden hoffentlich damit aufhören aus der Kirche wegzulaufen und wegzubleiben!“

Schon der einstige Massenmörder (c.a 8.500 Tote!) und heutige CAT-SEP-Heilige Companys (den die Gestapo in Frankreich aufgriff und an Franco-Spanien auslieferte, wo ihn ein aus Katalanen(!) bestehendes Militärgericht zum Tode verurteilte und er auf dem Mont Juic über dem Hafen von Barcelona von Katalanen(!) exekutiert wurde und die CAT-SEP’s seitdem an seinem Gedenkstein jährlich Blumenbomben abwerfen) hatte vor seinem ersten Staatsstreich 1934 klar ausgesprochen, daß die Sache der katalanischen Separatisten die Religion und deren Symbole abgelöst habe:

„Die unsterbliche Seele unseres Volkes erhebt sich wie eine heilige Hostie und ich sage euch, Brüder, folgt mir und ganz Katalonien steht auf!“

Sein Staatstreich dauerte damals ganze 10 Stunden, kostete 100 Tote, brachte Companys in den Knast und stellte faktisch den Auftakt zum Spanischen Bürgerkrieg dar. Man kann zwar lange darüber spekulieren, ob es ohne einen Vorläufer Companys je einen Franco-Faschismus in Spanien gegeben hätte, aber das führt letztlich nicht weiter und bleibt Spekulation, also schenken wir uns das hier…

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https://www.dolcacatalunya.com/2018/06/esto-es-corpus-christi-o-una-procesion-de-la-anc/


Govern-Sprecherin Artadi: CAT-SEP’s wollen auch künftig unberechenbar bleiben!

10. Juni 2018

Die neue spanische PSOE-Regierung des Pedro Sánchez hat den vernagelten Separatisten in Katalonien offene Kontakte und Gespräche angeboten und als Grundlage dafür Legalität und Verlässlichkeit  gefordert.

Dumm gelaufen! Der Konter der Sprecherin der CAT-SEP-Regierung des ADN-Nationalisten Quim Torra ließ nicht lange auf sich warten. Sie veröffentlichte – Ätsche-Bätsche – daß die CAT-SEPs auch weiterhin KEINEN Weg und KEIN Verhalten ausschlössen um die Unabhängigkeit zu erreichen! Sie könnten weder einseitige (also illegale!) Maßnahmen, noch Ungehorsam (also Verfassungsverstöße!) ausschließen und würden von Fall zu Fall agieren um Unberechenbar zu bleiben, denn Unberechenbarkeit (á la Trump?) sei ein Erfolgsrezept zur Vertrauensbildung. Madrid soll liefern, Katalonien sucht sich daraus das Beste aus, wenigstens solange die CAT-SEP’s Lust dazu haben!

Dann entschlüpfte ihr anscheinend ein klitzekleiner Dissens mit ihrem Herrn und Meister, dem Sektenführer Karle (du hast die Haare wie Jogi Löw) Putschdämon, derzeit noch aus Berlin agierend, der SEINE Sekunden-Unabhängigkeitserklärung vom Oktober 2017 als gültig erklärt hat und mit ihr in die Geschichtsbücher eingehen will! Der wird das ganz sicher mit Elsa klären, die sagt das kein zweites Mal, wetten?

Von ihren CAT-SEP-Republik-Plänen wollten sie keinen Micrometer abweichen, die Frage sei nur ob sie gleich zu Beginn, oder etwas später, oder ganz am Anfang, oder als Erstes käme!

Bei den Gesprächen mit Pedro Sánchez ginge es um die Unterdrückung durch und die demokratischen Fehler des spanischen Systems, daß dem katalanischen bekanntlich schon genetisch unterlegen sei, wie Jordi Pujol oder Quim Torra es wohl ausgedrückt hätten?

Quim Torra würde diesem Sánchez schon beibringen, daß die Katalanen das Recht auf die Selbstbestimmung und die einseitige Aneignung (Diebstahl!) jeglicher Kompetenz, sowohl als Minderheit, die sich als überlegene, genetische Mehrheit fühlt und auf das Besetzen und Verschandeln des öffentlichen Raumes, von Kirchen und Rathäusern, Gebäuden und Plätzen, Stränden und Bergen mit vielen Tonnen von gelbem Plastikmüll, Kreuzen und sonstigen sektierischen Symbolen habe. Das sei Demokratie á la Catalana, genau wie die aufgehetzten, ihre Krückstöcke schwingenden Alten, bei jeder Kundgebung…

Man sieht, für die angebotenen offenen Gespräche auf gleicher Ebene muss Padro Sánchez sich als Vorbedingung nur hinknien und die CAT-SEP’s für alle Verfehlungen Madrids seit 1704 zutiefst und möglichst pekuniär entschuldigen, dann wird das schon!