Europaarmee? Ne! Macron hat seine Rechnung ohne die Türkei gemacht, die Rajoy gegen Katalanen zu Hilfe eilt!

28. September 2017

Das habt ihr euch so gedacht „im Christen-Club“, was? Einfach eine Neukonzeption Europas und seiner Sicherheit zu planen mit einer eigenen EU-Armee gar? Das geht doch gar nicht! Ei, ei, ei, denn nichts läuft in Europa ohne die Türkei!

Der türkische EU-Minister Ömer Çelik (fürchtet er etwa gar um sein dann sinnloses Amt?) sagte Europa könne ohne die Türkei und ohne die mächtige türkische Armee keine Sicherheit haben! Ja, Europa würde ohne die Türkei nicht einmal eine Zukunft haben!

Çelik lief am 27. September in Spanien vor spanischen Journalisten zur Höchstform auf!

Europa brauche eine reformerische Struktur und Hilfe könne nur von der Türkei kommen! Man brauche nur auf die Landkarte zu sehen um die enorme strategische Bedeutung der Türkei zu erkennen und außerdem sei die Türkei auf dem demokratischen Level europäischer Demokratien! Ich finde, da übertreibt er jetzt aber ein wenig, der Scherzkeks!

Dann unterstützte er die spanische Zentralregierung gegen die nationalkatalanistischen Separatisten und lehnte das geplante illegale Referendum am 1-O glattwegs ab: „Das sollten sie mal bei uns versuchen“, verkniff er sich dann aber doch zu sagen, der Çelik…

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http://www.hurriyetdailynews.com/no-european-army-possible-without-turkey-eu-minister-120042

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Garzón gegen Erdogan: Nur einer kann gewinnen!

14. September 2017

Der spanische Ex-Richter Baltasar Garzón übernahm die Verteidigung des Journalisten mit türkisch-kurdischen Wurzeln Hamza Yalçin der am 3. August, also vor über einem Monat, in Barcelona auf Grund eines internationalen Haftbefehls von Interpol festgenommen worden war, den Erdogans Türkei veranlasst hatte.

Der übliche Pauschalvorwurf: Terrorismus! Genauer, Yalçin leite aus dem Ausland eine Terrorgruppe in der Türkei!

Der 59-jährige, der seit 1998 nicht mehr in der Türkei lebt, war auf dem Flughafen El Prat de Llobregat in Barcelona festgenommen worden, als er einen Flug nach London antreten wollte. Die Türkei beschuldigt ihn der Generalsekretär der verbotenen DHKP-C zu sein, einer Terrororganisation, die er aus Frankreich leite. Yalçin droht die Auslieferung in die Türkei. Die Übernahme seiner Verteidigung durch Baltasar Garzón dürfte die größtmögliche Sicherheit sein, daß diese nicht geschieht!

Garzón war 1998 durch seinen Internationalen Haftbefehl gegen den in London weilenden chilenischen Massenmörder und Diktator Augusto Pinochet bekannt geworden. Die Briten hatten Pinochet damals jedoch nicht nach Spanien ausgeliefert sondern geschützt, in dem sie ihn „nur“ unter Hausarrest stellten und später nach Chile ausreisen ließen.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Baltasar_Garz%C3%B3n

 


Totale Falschmeldung: Türkei zieht Antrag auf EU-Beitritt zurück!

9. September 2017

Alles Schlechte kommt aus EU. Sie will Türkei bevormunden! Sie will, daß Türkei sich von Brüsseler Alkoholikern führen lässt. Sie will, daß Türkei gaanz tiefen Diener macht (Vorsicht: EU-Arschficker!). TOTAL UNMÖGLICH, INAKZEPTABEL!
Was erlauben Merkel? Spricht ohne Kopftuch und Schleier mit große Sultan? Nix gut!


Falschmeldung: Türkei verzichtet auf Visa-Freiheit in die EU…

9. September 2017

…wegen der instabilen Situation in Deutschland im Wahlkampf! Eine Reisewarnung würde dadurch unnötig gemacht.


Hat die EU in ihrer heutigen Form eine Zukunft?

25. Juli 2017

Die EU hat in den letzten Jahren praktisch ausschließlich Wirtschaftspolitik betrieben. Dabei hat sie vergessen sich der Interessen der kleinen Leute, ihrer Bürger in den verschiedenen Mitgliedstaaten, anzunehmen. Diese sind durchaus unterschiedlicher, aber stets nachvollziehbarer Natur und unterscheiden sich von denen der Wirtschaft oft diametral. Die Unterstützung, die Akzeptanz dieser EU bei den Bürgern der Mitgliedstaaten, dürfte darum heute wohl niedriger denn je sein und dies obwohl die „Verwirtschaftlichung“ der Politik kein Phänomen der EU, sondern international ist?

Dazu wurde sie indirekt durch die Auswahl entsprechenden Führungspersonals von den USA ferngesteuert. Die maßlosen EU-Erweiterungen nach Mittel-, Nord- und Südosteuropa waren eher strategische Maßnahmen gegen Russland als erforderliches und erklärbares Eigeninteresse der Europäer.

Doch, je uneinheitlicher diese EU wurde, desto mehr tauchten Risse an alten und ganz alten Stellen wieder auf, die man längst überwunden, abgehakt und erledigt glaubte. Man hatte eben ersichtlich keine gemeinsame Basis der Völker.

Der BREXIT, der Absprung der Insel-Briten von der Festlands-EU, war die Initialzündung, der Startschuss für schlummernde Uraltkonflikte entlang hysterisch-historischer Bruchstellen. Wir erleben gerade eine Dezentralisierung der EU bei der Skandinavien und die Benelux-Staaten sich wohl wieder stärker am UK orientieren werden. Die Visegrad-Staaten, verstärkt durch das Baltikum, Österreich und den Balkan, werden eine Art parlamentarischer Donaumonarchie 2.0 anstreben und sich von Russland und Deutschland klar abgrenzen. Griechenland, Zypern, Malta, Italien, Spanien und Portugal werden eine Art Mittelmeerzone bilden, der ähnliche Traditionen, Seefahrt und Handel und vor allem ähnliche Probleme zugrunde liegen. Das Mittelmeer, heute die Flüchtlings-Abschreckungs- und Todesfalle der EU, wird wieder was es über Jahrtausende war, ein verbindendes Verkehrselement ihrer Anrainerstaaten und -völker.

Vor dieser Ausgangsposition haben stärkere EU-Integrationsversuche einen schweren Stand. Outside-Player wie die USA, das UK, Russland, China aber auch die Türkei, können gezielt IHRE Interessen an die jeweiligen nationalen EU-Staaten und -Fraktionen herantragen und so zumindest eine stärkere EU blockieren. Was Erdogan mit seinen EU-Türken vorexerzieren will, können die anderen Outside-Player mit ihren spezifischen EU-Ansprechpartnern nachvollziehen und das Ergebnis wird ein heillos untereinander zerstrittener, handlungsunfähiger „Sauhaufen“ sein!

Die USA haben schon seit Zeiten von Henry Kissinger, Donald Rumsfeld und Dick Cheney, aber besonders jetzt wieder seit Donald Trump, auf nationale Karten gesetzt anstatt auf eine geschlossene, starke EU, lieber auf viele kleine Bantustans, die gebückt Befehle entgegen nehmen. Die widersprechen nicht, haben keinen komplizierten Meinungsbildungspreozess und funktionieren einfach nach dem Motto: „Wegtreten!“

Die EU setzt dagegen auf Zentralisierung. einen EU-Wirtschaftsminister, Etats, steuerliche Anpassungen. Zugegeben, das wäre zumindest AUCH eine Lösung, so die USA sie denn ließen. Es wäre aber eine Lösung der Vereinheitlichung NACH UNTEN, auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Die Mitteleuropäer müssten praktisch auf allen Feldern Federn lassen um die Ost- und Südeuropäer mit ins Boote zu holen. Die derzeitige wirtschaftliche Ausbeutung Süd- und Osteuropas wäre zu Ende, denn sie würde künftig gleich hier vor Ort, in unserem Mitteleuropa stattfinden und wir wären nicht Zuschauer sondern Betroffene….

Dann will die EU noch eine Armee, zumindest militärische Oberstrukturen, ein HQ über die diversen nationalen Armeen. Sie will anscheinend Kriege führen? Für wen und warum? Wenn man sich so umsieht, wer bliebe da als böser Feind außer Russland, Weissrussland und der Türkei?

Eine Art von „kontrolliertem WW3“, begrenzt auf das eurasische Territorium wäre wohl der „feuchte Traum“ der US-Finanz- und Rüstungsindustrien. Ich fürchte, ein, zwei weitere „vollkommen überraschend-unerwartete“ Flüchtlingsmillionen in die EU und wir werden die Initialzündung der Spaltung LIVE erleben müssen..?

 


Hey FAZ, wie isses denn nu wirklich, inne Türkei?

25. Juli 2017

Die FAZ hat im Juli 2017, im Abstand von nur 10 Tagen, zwei sich grundsätzlich widersprechende Artikel über die türkische Wirtschaft veröffentlicht. Der Erste hatte die Tendenz ALLES GANZ SCHLECHT! Der Zweite, hier verlinkte (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsdrohungen-lassen-ankara-kalt-15121080.html), meint im Prinzip ALLES ZIEMLICH GUT!

Das ist ziemlich irritierend, zumindest wenn man als seriöses Wirtschaftsmedium Ernst genommen werden möchte, oder?

Wenn südeuropäische Banken mit rund 270 Milliarden Wackelkrediten in der Türkei engagiert sind, wie einige schreiben, dann sind diese, ihre Länder und folglich die EU erpressbar. Eine Bankenrettung in dieser Größe können wir getrost vergessen, wenn diese Kredite platzen, dann knallt es richtig…

Hier der ERSTE nochmals: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsentwicklung-die-lage-in-der-tuerkischen-wirtschaft-15106845.html#lesermeinungen

Möge die FAZ doch künftig zu unserer Erhellung beitragen, anstatt zu unserer Verwirrung!


Türkei Wahlkampfthema in Deutschland?

23. Juli 2017

Es deutet alles darauf hin, daß die Beziehungen zur Türkei zum Wahlkampfthema in Deutschland werden. Wer schlägt am stärksten zurück? Wer hat am wenigsten Angst vor’m bösen Recep Tayyip Erdoğan? Das wäre eine verhängnisvolle Entwicklung, denn die Türkei ist ein zu großes und wichtiges Land um von deutschen Parteien missbraucht zu werden. Wahlkampf rechtfertigt nicht JEDES Mittel!

Das unwürdige Affentheater um einen türkischen EU-Beitritt sollte schnellstens beendet werden. Darin stimme ich dem österreichischen Aussenminister Sebastian Kurz ausdrücklich zu. Dabei sollte man keinen Schuldigen suchen, denn dann fände man zwei Schuldige, uns Europäer nämlich auch, denn wir hielten die Türkei schon hin, als Erdogan noch in die Windeln machte!

Wir müssen unsere Beziehungen auf eine neue Grundlage stellen  und Recep Tayyip Erdoğan darf dabei kein entscheidender Hinderungsgrund sein. Seine Zeit ist begrenzt, sein Leben endlich, er ist nicht Allah!

Was uns unmittelbar betrifft in Deutschland: Wir dürfen keinen „Wahlkampf der Türkei-Kritiker“ betreiben, nach dem Motto: „Wer beschimpft die Türkei am härtesten, beleidigt ihre Menschen konsequent?“

Es mag Menschen im rechten Spektrum des politischen Deutschlands geben, denen eine deutsch-türkische Eskalation in die Karten spielt. Wir sollten denen nicht helfen!

AKTUALISIERUNG:
Die Türkei hat die Terrorliste auf der deutsche Firmen auftauchten als Kommunikations-Irrtum zurückgezogen und sich entschuldigt.