Krawattenfresser Sackarschwilli jetzt auch nicht mehr Ukrainer!

28. Juli 2017

Michael Sackarschwilli jetzt Staatenlos? Zumindest sind ihn jetzt seine Ex-Staaten los! Der US-Lakai Sackarschwilli hat nun nach der georgischen (2015) auch die ukrainische Staatsbürgerschaft (2017) verloren! Vermutlich hat er in irgendeiner Schublade, oder ganz unten im Fluchtkoffer noch einen US-Pass? Den hätte er sich auch verdient, nachdem er selbstlos, vor allem gegen die Interessen seiner jeweiligen Nationen, knallhart US-Interessen, neben seinen eigenen natürlich, vertreten hat…

Allerdings zog auch ein Gestank von Korruption hinter ihm her, egal wo er gerade politisch agierte. So liefen (laufen?) sowohl in der Ukraine (Ex-Gouverneur von Odessa) als auch  in Georgien (Ex-Staatspräsident) Prozesse gegen ihn, oder stehen Urteile zur Vollstreckung an. Egal, wo er als nächstes aufschlägt, dort sollten die Alarmglocken bimmeln!

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Polit-Trend: Stell‘ dir vor, die EU stellt Forderungen, doch keiner hört hin…

8. Januar 2017

Seit Jahren sollen Staaten des Westbalkans, des ehemaligen Jugoslawiens, die ohnehin mehr oder weniger am Tropf der EU hängen, EU-Beitrittsreif gemacht werden. Die Lust auf demokratische Änderungen war in diesem Milieu zwar nie sehr groß, man brauchte halt die EU-Hilfen, die Visa-Freiheit und den Marktzugang, eine Herzensangelegenheit war es aber nicht. Nach dem Brexit des UK, der ständigen folgenlosen „EU-Verarsche“ Erdogans und den ausgestreckten Fühlern des Russen Putin und seiner gestiegenen Attraktivität bei seinen historischen Partnern, den Südslawen tendiert der Wunsch, bzw. der Wille diesem vermeintlich schwachen, zerstrittenen Merkel-Haufen ZU DESSEN BEDINGUNGEN beizutreten eher gegen Null!

Erdogan, Theresa May, Orban, Polen, Balten und Putin, aber auch die Südeuropäer von Griechenland über Italien, Spanien und Portugal zeigen jeder auf seine Weise wie man offenbar folgenlos mit der EU umspringen kann? Wozu dann sich einschränken, sich demokratischen Veränderungen unterwerfen, wenn man auch so „fast alles“ kriegen kann, denn diese EU ist offenbar mehr und mehr erpressbar? Was sich da auf dem post-jugoslawischen Balkan als herrschende Schicht von Oligarchen, Familienclans und Gangsterbanden in verschiedenen Staaten durchgesetzt und dies überlebt hat, dürfte man „per se“ getrost als cleverer als biedere Brüsseler Eurokraten bezeichnen?

Diese Balkan-Leute haben sehr feine Antennen. Sie spüren, daß sie von Russen und Türken umworben werden, während sie für Merkel demokratische Klimmzüge machen sollen als Aufnahmeprüfung in den maroden Brüsseler Debattierclub. Erdogan denkt seit langem abgehoben in osmanischen Kategorien und Räumen. Große Teile des Balkans sieht er deshalb als natürliche historische Spielwiese seiner künftigen Groß-Türkei an und wer weiss, vielleicht stehen die Türken dann ja irgendwann wieder einmal vor Wien?

Dass Putin territoriale Gelüste in Richtung Balkan pflegt, glaube ich persönlich eher nicht. Er sieht ihn eher als den natürlichen Zugang zum weichen Unterleib der EU und der NATO. Waffen verkauft er den Serben gerne, wie wir dies auch tun wenn wir zum Zuge kommen. Für die sich andeutungsweise abzeichnende künftige Auseinandersetzung der US-NATO mit Russland, wäre ein türkischer NATO-Austritt ein wahrer „game-changer“ und gute russische Kontakte zu ständig unberechenbaren Balkanstaaten schon die halbe Miete um z.B. Camp Bondsteel „zu neutralisieren“, wie man so sagt, und um die NATO-Landverbindung nach Griechenland zu komplizieren? Der Westbalkan wäre für die NATO-EU dann eine ebenso unberechenbare Konfliktzone wie es heute die Ukraine für die Russen ist.


Ukraine kopiert den Sprachenterror der CAT-SEP’s!

20. November 2016

Die strafbewehrte Ausmerzung der spanischen Sprache auf dem Gebiet der abtrünnigen spanischen Autonomie Katalonien wird jetzt von den Demokraten der Ukraine kopiert:

In der Öffentlichkeit, besonders auf Flughäfen und an Bahnhöfen, soll die russische Sprache bis Ende November, also in den nächsten zwei Wochen vollständig verschwunden sein! Dass Russisch die Sprache eines wesentlichen Teiles der Bevölkerung der Ukraine ist spielt dabei selbstverständlich keine Rolle!

Die Bediensteten sollten aus Gründen der Selbstachtung mit ihren Kollegen und Kunden ausschließlich Ukrainisch und Englisch (und höchstens noch Katalanisch?) sprechen!

Das Ukra-Institut für Nationales Gedenken hat eine Liste mit den (russischen!) Namen von 520 Unpersonen veröffentlicht, sowie von 900 Ortschaften, deren Namen verschwinden bzw. umbenannt werden sollen! Die russische Geschichte der Ukraine soll schlicht eliminiert werden.

Diese Maßnahme stößt sogar in der nicht im Rufe der Russo-Phobie stehenden Westukraine auf Widerstand in der Bevölkerung, so ist zu lesen…

Ukrainische Militär bekommen ihre (sowjetischen!) Sterne von den Schulterstücken abgerissen, doch der größte Brüller ist:

Kiew benennt Städte und Dörfer auf der für Kiew unerreichbaren russischen Halbinsel Krim um und erteilt ihnen Krimtatarische Namen, mit der Absicht dort Unruhe zu erzeugen. Dazu hatte Kiew seit „dem Geschenk der Krim“ durch Chrustschow in den 50er Jahren zwar jahrzehnte lang Gelegenheit, doch diese ungenutzt verstreichen lassen…


Krawattenfresser Sackarschwilli nicht mehr Gouverneur von Odessa!

7. November 2016

In seiner Heimat Georgien angeblich mit Haftbefehl gesucht, als Neubürger der Ukraine von seinem Ex?-Freund Schoko-Poro als Gouverneur von Odessa eingesetzt um Reformen durchzusetzen und „die Korruption zu bekämpfen“ hat das Handtuch geworden. Die höchsten Stellen der Ukraine (etwa Poroshenko selbst?) würden zwei Clans unterstützen in Odessa und deshalb bliebe leider, leider alles beim Alten.

Mal abwarten, ob die Amis ihn demnächst als Ersatz für Assad in Syrien präsentieren?


Warum verplempert Putin seine Zeit mit Merkel und Hollande?

20. Oktober 2016

Es gab wieder mal ein Vierer-Gespräch im sogenannten „Normandie-Format“, das heisst zwischen Merkel, Hollande, Poroschenko und Putin. Man unterhielt sich darüber, ob Russland und Putin wegen Poroschenkos Nichteinhaltung des Minsk-II-Abkommens neue Sanktionen verpasst bekommen sollten oder eventuell doch noch nicht – zumindest jetzt.

Danach gab es ein Dreier-Gespräch Merkel-Hollande-Putin über die furchtbaren russischen Kriegsverbrechen in Syrien, speziell in Aleppo. Merkel und Hollande stehen 2017 vor Wahlen und bedürfen der US-Unterstützung um überhaupt antreten zu dürfen.

Hollande wird Putin erklärt haben, wie man es anstellt als humanistischer Menschenfreund seit mindestens fünf Jahren im Nahen und Mittleren Osten, in Nordafrika und in der Subsahara-Zone Westafrikas mit der Force de Frappe „auf-Teufel- komm-raus“ zu bombardieren, ohne daß dabei Menschen verstümmelt und getötet , ohne daß dabei Kriegsverbrechen begangen werden. Vielleicht erklärt er ihm auch, wie Frankreich in den „schrägen Film“ kam, im Syrien-Konflikt überhaupt eine Rolle spielen zu müssen?

Merkel wird Putin (auf Englisch?) erklärt haben, warum die Bundesregierung die weltweite Ausweitung der NATO als US-Vasallen-Hilfstruppe unterschrieben hatte und sich seitdem in Afghanistan, in der Türkei, im Irak, in Syrien, im Mittelmeer, im Baltikum, in Osteuropa allgemein und neuerdings auch in der Subsahara-Zone Afrikas breit macht?

Einmal unterstellt, Putin wäre der böse Schurke den Merkel aus ihm macht, dann wäre er als Diktator ja ähnlich schneller Entschlüsse fähig wie Merkels Freund Erdogan. Dann hätte er ja in dem Dreier-Gespräch in Berlin „Nägel-mit-Köpfen-machen-können“ und Absprachen treffen?

Dumm nur, daß Merkel und Hollande dazu keine Kompetenz haben! Die können reden worüber sie wollen und solange sie wollen, wenn es denn konkret wird, dann müssen die Beiden den Amis die Vorschläge unterbreiten und auf deren Plazet hoffen. Die Interessen der USA sind aber ganz andere und eigene und kollidieren häufig mit den deutschen Wünschen. Um dabei nicht vollkommen trottelig dazustehen, prescht Merkel dann nach vorne, verkauft US-Forderungen als ihre eigenen und droht dem finsteren Russen Putin streberhaft mit erneuten Sanktionen für die Deutschen. So hat sie sich noch immer über die Runden gerettet, die opportunistische Streberin aus Meck-Pomm, die ehemalige Siegerin der Russisch-Olympiade mit Reiseerlaubnis in den Westen , angeblich ganz ohne der Stasi anzugehören? Ob es wohl in Russland irgendwo noch eine Merkel-Akte gibt?

Putin wird seinerseits nicht aus Langeweile oder mangelnder Termine nach Berlin geflogen sein, sondern um zu versuchen diese US-Knechte gegen ihre Herren aufzuwiegeln, ihnen zentraleurasische Alternativen auszumalen oder sie zumindest gegeneinander auszuspielen. Die Zeit wird zeigen, wer erfolgreicher darin war…

 

 

 

 

 

 

 


Ron Paul: Die Ukraine kracht zusammen und die Europäer haben genug von den US-Interventionen!

11. April 2016

Am Sonntag trat der ukrainische Premierminister zurück, vier Tage, nachdem die Niederländer gegen einen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union stimmten. Gemeinsam betrachtet sind diese beiden Ereignisse klare Signale, dass der von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Staatsstreich in der Ukraine diesem Land nicht Freiheit und Demokratie gebracht hat. Sie lassen auch eine tiefer gehende Unzufriedenheit unter den Europäern über Washingtons Hang zum Intervenieren erkennen.

Laut den Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union – und unhinterfragt von den Massenmedien berichtet – erhoben sich die Menschen der Ukraine im Jahr 2014, um die Ketten einer korrupten Regierung in der Gesäßtasche Moskaus abzuwerfen und endlich ins prowestliche Lager überzuwechseln. Laut diesen Leuten hatten Regierungsleute der Vereinigten Staaten von Amerika, die Kuchen verteilten und sogar auf die Bühne in Kiew stiegen, um die Menschen aufzufordern, ihre Regierung zu stürzen, nicht das Geringste mit dem Staatsstreich zu tun.

Als die Staatssekretärin im Außenministerium Viktoria Nuland auf Video aufgenommen wurde, als sie damit angab, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika fünf Milliarden Dollar ausgegeben hat, um in der Ukraine „die Demokratie zu fördern,“ hatte das nichts zu tun mit dem Sturz der Regierung Janukovitsch. Als Nuland aufgenommen wurde, wie sie dem US-Botschafter in Kiew mitteilte, dass Jazenjuk der von den Vereinigten Staaten von Amerika ausgesuchte Premierminister ist, war das keine Einmischung der Vereinigten Staaten von Amerika in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. Tatsächlich stellen die Neokonservativen es als eine „Verschwörungstheorie“ hin, wenn man die Meinung vertritt, dass Washington irgendwas mit dem Sturz der Regierung zu tun hatte.

Ich bezweifle nicht, dass die vorhergehende Regierung korrupt war. Korruption gehört zu Regierungen dazu. Aber laut Transparency International ist die Korruption in der ukrainischen Regierung ungefähr dieselbe nach dem von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Staatsstreich wie vor diesem. Die Intervention hat also überhaupt nichts verbessert, und jetzt fällt die von den Vereinigten Staaten von Amerika installierte Regierung auseinander. Soll eine Ukraine im Chaos als Erfolgsstory Washingtons betrachtet werden?

Das bringt uns zurück zu der Abstimmung in den Niederlanden. Die überwältigende Ablehnung des EU-Plans für die Mitgliedschaft der Ukraine demonstriert das hohe Ausmaß von Frustration und Wut in Europa über die Führung der EU, die Washingtons interventionistischer Außenpolitik auf Kosten der Sicherheit und Prosperität Europas folgt. Die anderen EU-Mitgliedsländer wagten es nicht einmal, Volksabstimmungen über die Sache durchzuführen – ihre Parlamente segneten die Vereinbarung ab.

Brüssel unterstützt die Bombardierungen im Mittleren Osten durch die Vereinigten Staaten von Amerika, und Hunderttausende von Flüchtlingen überfluten Europa. Den Leuten wird gesagt, dass sie noch mehr Steuern zahlen müssten, um für die Opfer der Washingtoner Außenpolitik aufzukommen.

Brüssel unterstützt die Regimewechselpläne der Vereinigten Staaten von Amerika für die Ukraine und den Bürgern der EU wird gesagt, sie müssten die Belastungen dafür tragen, um ein wirtschaftliches Nudelsieb auf europäischen Standard hochzupäppeln. Wieviel würde es die Bürger der EU kosten, um die Ukraine als Mitglied aufzunehmen? Niemand wagt das auch nur zu erwähnen. Die Europäer sind jedenfalls zu Recht verärgert über ihre Führer, die Washington blind folgen und ihnen dann die Belastungen aufbürden.

Der Ärger steigt und niemand kann sagen, wo das enden wird. Im Juni wird das Vereinigte Königreich darüber abstimmen, ob es die Europäische Union verlassen will. Die Kampagne für einen Austritt ist breit gefächert und wird getragen von Konservativen, Populisten und Progressiven. Unabhängig vom Ergebnis sollte die Abstimmung als sehr wichtig erachtet werden. Die Europäer haben die Nase voll von ihren nicht gewählten Führern in Brüssel, die sie herumstoßen und ihre finanzielle und persönliche Sicherheit zerstören, indem sie Washingtons närrischem Interventionismus nachlaufen. Niemand kann auch nur eine dieser Interventionen in jüngster Zeit als Erfolg bezeichnen, und die Europäer wissen das.

So oder so geht das Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika zu Ende. Entweder wird das Geld ausgehen oder die Alliierten werden gehen, aber es kann nicht aufrecht erhalten werden. Je eher das amerikanische Volk ein Ende dieser närrischen Politik verlangt, desto besser.

Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen!
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Ein Artikel von Ron Paul, erschienen am 11. April 2016 auf http://original.antiwar.com/paul/2016/04/10/ukraine-collapses-europeans-tire-us-interventions/


NL: 61% lehnten beim Referendum das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen klar ab!

6. April 2016

Das heute stattfindende Referendum, über Zustimmung oder Ablehnung des Assoziierungsabkommens der EU mit der Ukraine, läuft gerade. Es ist noch nicht klar, ob die Mindestbeteiligung von 30% erreicht wird, die das Referendum erst gültig machen würde! Es gibt (unverbindliche) Hochrechnungen die für 16:00 Uhr in den vier großen Städten des Landes eine Wahlbeteiligung von 13% als notwendig erachten, um dann bis zur Schließung der Wahllokale eine Gesamtbeteiligung von 30% oder mehr erreichen zu können. Soviel zur etwaigen Gültigkeit. Wie’s aussieht, wird’s eng werden? Die Wahllokale sind bis 21 Uhr geöffnet…

In Umfragen hatte sich zuletzt eine knappe Mehrheit der Befragten GEGEN das Assoziierungsabkommen EU-Ukraine ausgesprochen. Das Ergebnis kann also nicht sicher vorausgesagt werden. Es wurde von einigen Politikern und Medien offen für die Annahme geworben.

Unabhängig von Ausgang und Gültigkeit des Referendums ist das Ergebnis für die niederländische Regierung rechtlich nicht bindend. Sie könnte zwar schwerlich über eine formulierte Ablehnung hinweg sehen, hat jedoch faktisch bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Ebenso wie die EU zu agieren pflegt, sind Teile des Abkommens bereits vor dessen „offiziellem in Kraft treten“ provisorisch in Kraft gesetzt worden.

Ganz so ernst nimmt man die Volksbeteiligung dann doch auch wieder nicht!
Deutschlands Bevölkerung wird zu solchen Dingen von unserer Politik erst gar nicht gefragt…

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1. NACHTRAG: 06.04.2016, 21:15 UHR

Die Wahllokale sind geschlossen. Erste Exit-Polls zeigten, dass knapp 2/3 der Befragten angaben, gegen das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine gestimmt zu haben!
Die Wahlbeteiligung könnte das Referendum noch ungültig machen. Sie liegt in Umfragen bei 29% und damit unter der geforderten Mindestbeteiligung von 30%. Die Fehlerquote beträgt +-3% und damit reicht die Bandbreite der Beteiligung von 26% bis 32%.

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2. NACHTRAG: 07.04.2016

Das Referendum ist mit 32% Wahlbeteiligung gültig. Die Niederländer lehnten mit 61% das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine ab, während 38% für das Abkommen stimmten. Es ist für die Regierung Rutte zwar nicht bindend, ein Jahr vor den Wahlen ist allerdings schwer vorstellbar, daß die Regierung auf diesen eindeutigen Hinweis ihrer Bürger nicht reagiert. Eine Umdeutung des Referendums zu einer Anti-EU-, einer Anti-Brüssel-Aussage halte ich für unseriös und unzulässig. Die Niederländer sind keine Idioten. Die wissen genau, worüber sie abgestimmt haben und worüber nicht. Trotzdem werden die EU-Gegner jetzt jubeln und der Brexit dürfte – auch wegen des Steuerdilemmas des David Cameron – etwas wahrscheinlicher werden.

Die Organisatoren des Referendums kündigten nach ihrem Erfolg umgehend neue Referenden an zu den Themen CETA und TTIP!