Ron Paul: Die Ukraine kracht zusammen und die Europäer haben genug von den US-Interventionen!

11. April 2016

Am Sonntag trat der ukrainische Premierminister zurück, vier Tage, nachdem die Niederländer gegen einen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union stimmten. Gemeinsam betrachtet sind diese beiden Ereignisse klare Signale, dass der von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützte Staatsstreich in der Ukraine diesem Land nicht Freiheit und Demokratie gebracht hat. Sie lassen auch eine tiefer gehende Unzufriedenheit unter den Europäern über Washingtons Hang zum Intervenieren erkennen.

Laut den Regierungen der Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union – und unhinterfragt von den Massenmedien berichtet – erhoben sich die Menschen der Ukraine im Jahr 2014, um die Ketten einer korrupten Regierung in der Gesäßtasche Moskaus abzuwerfen und endlich ins prowestliche Lager überzuwechseln. Laut diesen Leuten hatten Regierungsleute der Vereinigten Staaten von Amerika, die Kuchen verteilten und sogar auf die Bühne in Kiew stiegen, um die Menschen aufzufordern, ihre Regierung zu stürzen, nicht das Geringste mit dem Staatsstreich zu tun.

Als die Staatssekretärin im Außenministerium Viktoria Nuland auf Video aufgenommen wurde, als sie damit angab, dass die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika fünf Milliarden Dollar ausgegeben hat, um in der Ukraine „die Demokratie zu fördern,“ hatte das nichts zu tun mit dem Sturz der Regierung Janukovitsch. Als Nuland aufgenommen wurde, wie sie dem US-Botschafter in Kiew mitteilte, dass Jazenjuk der von den Vereinigten Staaten von Amerika ausgesuchte Premierminister ist, war das keine Einmischung der Vereinigten Staaten von Amerika in die inneren Angelegenheiten der Ukraine. Tatsächlich stellen die Neokonservativen es als eine „Verschwörungstheorie“ hin, wenn man die Meinung vertritt, dass Washington irgendwas mit dem Sturz der Regierung zu tun hatte.

Ich bezweifle nicht, dass die vorhergehende Regierung korrupt war. Korruption gehört zu Regierungen dazu. Aber laut Transparency International ist die Korruption in der ukrainischen Regierung ungefähr dieselbe nach dem von den Vereinigten Staaten von Amerika unterstützten Staatsstreich wie vor diesem. Die Intervention hat also überhaupt nichts verbessert, und jetzt fällt die von den Vereinigten Staaten von Amerika installierte Regierung auseinander. Soll eine Ukraine im Chaos als Erfolgsstory Washingtons betrachtet werden?

Das bringt uns zurück zu der Abstimmung in den Niederlanden. Die überwältigende Ablehnung des EU-Plans für die Mitgliedschaft der Ukraine demonstriert das hohe Ausmaß von Frustration und Wut in Europa über die Führung der EU, die Washingtons interventionistischer Außenpolitik auf Kosten der Sicherheit und Prosperität Europas folgt. Die anderen EU-Mitgliedsländer wagten es nicht einmal, Volksabstimmungen über die Sache durchzuführen – ihre Parlamente segneten die Vereinbarung ab.

Brüssel unterstützt die Bombardierungen im Mittleren Osten durch die Vereinigten Staaten von Amerika, und Hunderttausende von Flüchtlingen überfluten Europa. Den Leuten wird gesagt, dass sie noch mehr Steuern zahlen müssten, um für die Opfer der Washingtoner Außenpolitik aufzukommen.

Brüssel unterstützt die Regimewechselpläne der Vereinigten Staaten von Amerika für die Ukraine und den Bürgern der EU wird gesagt, sie müssten die Belastungen dafür tragen, um ein wirtschaftliches Nudelsieb auf europäischen Standard hochzupäppeln. Wieviel würde es die Bürger der EU kosten, um die Ukraine als Mitglied aufzunehmen? Niemand wagt das auch nur zu erwähnen. Die Europäer sind jedenfalls zu Recht verärgert über ihre Führer, die Washington blind folgen und ihnen dann die Belastungen aufbürden.

Der Ärger steigt und niemand kann sagen, wo das enden wird. Im Juni wird das Vereinigte Königreich darüber abstimmen, ob es die Europäische Union verlassen will. Die Kampagne für einen Austritt ist breit gefächert und wird getragen von Konservativen, Populisten und Progressiven. Unabhängig vom Ergebnis sollte die Abstimmung als sehr wichtig erachtet werden. Die Europäer haben die Nase voll von ihren nicht gewählten Führern in Brüssel, die sie herumstoßen und ihre finanzielle und persönliche Sicherheit zerstören, indem sie Washingtons närrischem Interventionismus nachlaufen. Niemand kann auch nur eine dieser Interventionen in jüngster Zeit als Erfolg bezeichnen, und die Europäer wissen das.

So oder so geht das Imperium der Vereinigten Staaten von Amerika zu Ende. Entweder wird das Geld ausgehen oder die Alliierten werden gehen, aber es kann nicht aufrecht erhalten werden. Je eher das amerikanische Volk ein Ende dieser närrischen Politik verlangt, desto besser.

Die Weiterverbreitung der Texte auf dieser Website ist durchaus erwünscht. In diesem Fall bitte die Angabe der Webadresse www.antikrieg.com nicht zu vergessen!
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Ein Artikel von Ron Paul, erschienen am 11. April 2016 auf http://original.antiwar.com/paul/2016/04/10/ukraine-collapses-europeans-tire-us-interventions/

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NL: 61% lehnten beim Referendum das EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen klar ab!

6. April 2016

Das heute stattfindende Referendum, über Zustimmung oder Ablehnung des Assoziierungsabkommens der EU mit der Ukraine, läuft gerade. Es ist noch nicht klar, ob die Mindestbeteiligung von 30% erreicht wird, die das Referendum erst gültig machen würde! Es gibt (unverbindliche) Hochrechnungen die für 16:00 Uhr in den vier großen Städten des Landes eine Wahlbeteiligung von 13% als notwendig erachten, um dann bis zur Schließung der Wahllokale eine Gesamtbeteiligung von 30% oder mehr erreichen zu können. Soviel zur etwaigen Gültigkeit. Wie’s aussieht, wird’s eng werden? Die Wahllokale sind bis 21 Uhr geöffnet…

In Umfragen hatte sich zuletzt eine knappe Mehrheit der Befragten GEGEN das Assoziierungsabkommen EU-Ukraine ausgesprochen. Das Ergebnis kann also nicht sicher vorausgesagt werden. Es wurde von einigen Politikern und Medien offen für die Annahme geworben.

Unabhängig von Ausgang und Gültigkeit des Referendums ist das Ergebnis für die niederländische Regierung rechtlich nicht bindend. Sie könnte zwar schwerlich über eine formulierte Ablehnung hinweg sehen, hat jedoch faktisch bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Ebenso wie die EU zu agieren pflegt, sind Teile des Abkommens bereits vor dessen „offiziellem in Kraft treten“ provisorisch in Kraft gesetzt worden.

Ganz so ernst nimmt man die Volksbeteiligung dann doch auch wieder nicht!
Deutschlands Bevölkerung wird zu solchen Dingen von unserer Politik erst gar nicht gefragt…

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1. NACHTRAG: 06.04.2016, 21:15 UHR

Die Wahllokale sind geschlossen. Erste Exit-Polls zeigten, dass knapp 2/3 der Befragten angaben, gegen das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine gestimmt zu haben!
Die Wahlbeteiligung könnte das Referendum noch ungültig machen. Sie liegt in Umfragen bei 29% und damit unter der geforderten Mindestbeteiligung von 30%. Die Fehlerquote beträgt +-3% und damit reicht die Bandbreite der Beteiligung von 26% bis 32%.

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2. NACHTRAG: 07.04.2016

Das Referendum ist mit 32% Wahlbeteiligung gültig. Die Niederländer lehnten mit 61% das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine ab, während 38% für das Abkommen stimmten. Es ist für die Regierung Rutte zwar nicht bindend, ein Jahr vor den Wahlen ist allerdings schwer vorstellbar, daß die Regierung auf diesen eindeutigen Hinweis ihrer Bürger nicht reagiert. Eine Umdeutung des Referendums zu einer Anti-EU-, einer Anti-Brüssel-Aussage halte ich für unseriös und unzulässig. Die Niederländer sind keine Idioten. Die wissen genau, worüber sie abgestimmt haben und worüber nicht. Trotzdem werden die EU-Gegner jetzt jubeln und der Brexit dürfte – auch wegen des Steuerdilemmas des David Cameron – etwas wahrscheinlicher werden.

Die Organisatoren des Referendums kündigten nach ihrem Erfolg umgehend neue Referenden an zu den Themen CETA und TTIP!


Neu: „Kiew erpresst Europa 3.0“ auf dem Markt!

25. November 2015
Der Winter kommt und damit das übliche Erpresser-Stück der US-gesteuerten Nazibande in Kiew. Sie geben das Stück „Kiew erpresst Europa 3.0“, das wir alle nicht mehr sehen wollen, gähn..

„Heute hat NaftogazUkrainy bis 10 Uhr morgens die vorher bezahlten Gasvolumen abgepumpt. Es gab keine neuen Vorauszahlungen. Uns liegt kein Antrag von Naftogaz Ukrainy auf Gaslieferungen vor. Somit werden die Lieferungen eingestellt, bis wir neue Zahlungen von der Ukraine bekommen“, sagte Gazprom-Chef Miller.

Das ist also wieder das alte Scheiss-Spiel an Europa: Gebt uns Geld, damit wir unseren Verbrauch an russischem Gas zum kleinerem Teil bezahlen können,  während der größere, unbezahlte Teil unsere Schulden bei Russland erhöht, die wir sowieso nicht aus eigenem Geld bedienen werden/wollen/können.

Die USA haben in Kiew geputscht und die Europäer haben jetzt die Versorgung der Asis um Schoko-Poro und Nazi-Jaz an der Backe, wie immer eigentlich?

Übrigens, die Lage in Syrien und die Beziehungen der Türkei mit Russland haben natürlich auch etwas mit der Energieversorgung Europas zu tun, denn alle Alternativen zum Weg durch die Ukraine, etwa über die Türkei und den Balkan wollten die USA ausschließen und die Nazis in Kiew sowieso.

Statt Erdgas fließen jetzt also Flüchtlingsströme durch die Türkei und den Balkan nach Europa.

Der Ursprungsplan sah ja so aus, daß der Sohn von Vice-Pres-Joe-Biden einer US/Ukrainischen Firma vorstand, die das Russengas an der Ukra-Rus-Grenze zum Schnäpchenpreis übernehmen und dann zum Weltmarkpreis mit sattem Aufschlag ab die doofen Europäer weiterverkaufen wollte. Eine geile Gelddruckmaschine mit Absperrhahn: „Friss, oder stirb“, oder besser, „zahl‘, oder frier'“ war der Plan, der damals nicht aufging…

Insofern ist die Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland geradezu wohlklingende Musik in Obamas Ohren und ein Dämpfer für den drolligen kleinen Napoleon mit dem niederländisch klingenden Namen. Obama: „yeah, let’s play the win-win-win game!“

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20151125/305905914/moskau-stellt-gaslieferungen-in-die-ukraine-ein.html#ixzz3sUyRjf8N

„Haircut“, Schuldenschnitt! Die Ukraine ist schließlich nicht Griechenland…

27. August 2015

Erinnern wir uns an das monatelange Tauziehen um die als Dritte Griechenland-Rettung verkleidete Bankenrettung? Knüppelhart wurde da gerungen und der von praktisch allen Institutionen geforderte Schuldenschnitt durfte nicht sein, denn da hätten ja Banken SOFORT, ECHTES Geld verloren und abschreiben müssen und Frau Merkel hätte dem Deutschen Michel konkrete Zahlen nennen müssen, was der Spaß so kostet. Daher der plumpe Trick mit der Verlängerung der Laufzeit und der Reduzierung der Kreditzinsen, was faktisch auf das Gleiche hinausläuft, jedoch den Charme hat, dass die Leichen weiterhin als Forderungen (die evtl. sogar bedient werden!) in den Büchern stehen.

Wie anders läuft es da doch derzeit in der Ukraine! Dieser failed-state hat seit dem US-Putsch in Kiew gewissermaßen Narrenfreiheit, immer mit dem Ziel den Konflikt mit Russland am Brennen zu halten um über das NATO-Vasallentum die Europäer an der kurzen Leine unter Kontrolle zu halten. Die Ukraine ist (noch!) nicht im Euro, aber diese bestechende Idee wird den Amis sicher noch rechtzeitig kommen?

Wenn Kiew also Geld braucht, was praktisch ständig der Fall ist, dann ist es überaus praktisch, dass dort US-Staatsbürger in verschiedensten Funktionen in Regierung, Verwaltung und Militär tätig sind. Die zuständige ukrainische Finanzministerin, die US-Staatsbürgerin Natalie Jaresko ist in den USA (Illinois) geboren, aufgewachsen und hat in Chicago studiert. Sie hat in fast allen wirtschaftlich relevanten US-Ministerien und internationalen Finanzorganisationen gearbeitet. Die Ukra-Staatsangehörigkeit bekam sie erst vor 9 Monaten bei ihrer Amtsübernahme! So sollte es Einen nicht wundern, wenn in Kiew die Forderungen schneller, geräuschloser und geschmeidiger bedient werden, so ganz ohne Sturz der Regierung, ohne Neuwahlen und all den demokratischen Kram mit dem Griechenland uns in Atem hielt. Es heisst im Klartext aber auch: In Kiew geschieht NICHTS ohne Wissen und Billigung der USA!

Kiew bekommt unter anderem einen Igitigit-SCHULDENERLASS von 20% oder 3,2 Milliarden Euro gestrichen, einfach so, WEG sind ’se!

Reichlich Spielgeld muss aber sicher auch noch nachgeschossen werden, denn die Schulden sind ja bekanntlich nur eine Sache und die Kassen sind leer in Kiew. In dieser korrupten Oligarchie die Lage der Wirtschaft auf den von Schoko-Poro kunstvoll am Laufen gehaltenen Konflikt in der Ostukraine zu schieben, das ist schon ein besonderer Fall von Chuzpe…

Haben wir dazu ein einziges Wort von den üblichen Verdächtigen gehört, den Schäubles, Merkels, Hollandes oder Camerons? Das flutscht. Fast wie die feudalistische Vergabe von Abgeordnetenmandaten durch Schoko-Poro und Nazi-Jaz gegen Millionenbeträge zur Finanzierung ihrer eigenen Wahlkämpfe. Oligarchenkram halt…

Aber selbst der ECONOMIST stellt nüchtern fest, dass es dem Durchschnittsbürger der Ukraine heute deutlich schlechter geht als am Ende der Sowjet-Zeit und die Inflationsrate beträgt 60%.
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http://www.reuters.com/article/2015/08/24/ukraine-crisis-debt-idUSL5N10Z30320150824
http://derstandard.at/2000020421563/Ukraine-steht-vor-schicksalsschwerem-Treffen
http://www.cnbc.com/2015/08/27/ukraine-reaches-debt-restructuring-deal-russia-news-agency.html
http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21662584-ukraines-deal-its-creditors-less-impressive-it-appears-tinkering

https://en.wikipedia.org/wiki/Natalie_Jaresko


Endlich: Sackarsch-Willi von der Straße weg!

31. Mai 2015

Der seit einem Jahr in der Ukraine herumlungernde mit internationalem Haftbefehl seines Landes Georgiens gesuchte Ex-Präsident Sackarsch-Willi (mein Name ist mein Programm!) hat wieder etwas zu tun!

Seit er im Auftrag der USA versuchte mit Georgien Russland zu besiegen, hatte er nicht mehr allzu viel Glück. Er wurde wegen Erfolglosigkeit nervöser und nervöser und als er schließlich in einer offiziellen Pressekonferenz begann seine Krawatte aufzufressen, hatte er seinen Namen für die Geschichtsbücher weg, „Mischa, der Krawattenfresser“!

Er bereicherte sich noch nach Diktatorenart, füllte sich ordentlich die Taschen und musste Georgien schließlich wie ein Dieb des Nachts verlassen um nicht verhaftet und zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Dass er in einem Land, dass nach einem US-Putsch von Marionetten der USA und ausländischen Staatsbürgern regiert wird, denen das Wohl der Ukrainer am A..h vorbei geht, plötzlich mit der Führung als Gouverneur der strategisch wichtigen Odessa-Region betraut worden ist, braucht einen also nicht zu wundern, besorgen sollte es einen aber schon. Kein gutes Zeichen!

Sackarsch-Willi, der schon bis zum letzten Georgier gegen die Russen kämpfen wollte, wird dies noch viel unbekümmerter bis zum letzten Ukrainer tun! Wenn die USA eine Krieg in der Ukraine wollen, dann ist Sackarsch-Willi genau der richtige Mann, ihnen diesen Krieg zu liefern! Warum die Menschen in der Region Odessa allerdings auf diesen Verbrecher hören sollten, das erschließt sich jetzt nicht zwingend? Vielleicht haben die USA keinen Ukrainer gefunden, der gegen die Russen kämpfen will?


Nichts dazu gelernt: EU will bei Russland-Türkei-Pipeline mitreden!

17. März 2015

Nachdem die EU die geplante russische 40 Milliarden USD Pipeline „Southstream“ durch das Schwarze Meer und Bulgarien blockiert hat, haben Putin und Erdogan sich kurzerhand geeinigt und die Pipeline wird jetzt durch das Schwarze Meer und die Türkei an die türkisch-griechische Grenze verlegt. Dort soll ein Hub entstehen, für dessen europäische Anschlüsse die EU zuständig sei. Jedenfalls würde nach den russischen Plänen ab 2018 kein Gas mehr via Ukraine nach Europa fließen.

Drei Jahre sind keine lange Zeit für solch ein Projekt. Die Europäer haben jetzt sozusagen die Türken gegen die Ukraine eingetauscht und sich so womöglich mehr(?) Versorgungssicherheit eingehandelt, aber sicher ist das keineswegs, das wird erst die Zeit zeigen.

Dass jetzt aber die EU daher kommt und in Gestalt des Stellvertretenden Energie-Kommissars in Ankara den Türken und den Russen Vorhaltungen macht und Vorschriften machen will, das ist geradezu lächerlich, denn es ist die EU die praktisch täglich neue Vorschläge machte. So will sie ihre Abhängigkeit von den Russen reduzieren. Sie will gemeinsam einkaufen bei den Russen. Sie will sie ab der russischen Grenze das Gas übernehmen und dann gegebenenfalls aus Westeuropa in die Ukraine zurück leiten. All dies denkt die EU problemlos tun zu können und die Russen stehen dabei, gucken mit offenem Mund dümmlich staunend zu und freuen sich wenigstens noch ein bißchen Gas an die EU liefern zu dürfen, auch wenn „faule Kunden“ wie die Ukraine dazwischen sind. So stellt die EU sich das offenbar vor…


US-Army: Alles muss man selbst machen in dieser Ukraine!

6. Februar 2015

In den USA wachsen anscheinend in jüngster Zeit die Zweifel, ob mit einer umstrittenen und noch nicht endgültig entschiedenen Waffenlieferung an die Ukraine deren Kriegsglück entscheidend verbessert werden könnte. Auslöser dieser Zweifel ist die Verhaftung eines hohen ukrainischen Militärs am vergangenen Mittwoch, des Lt. Col. Mykhailo Chornobai, dem Spionage für Russland vorgeworfen wird.

Interessierte Kreise  hauptsächlich aus den Maidan-Milizen, behaupten, dass die ukrainische Armee vom russischen Geheimdienst F.S.B. unterwandert sei und man stellenweise nicht wisse, ob das noch die ukrainische Armee, sondern bereits der F.S.B. sei?

Seit Ausbruch der Kämpfe in der Ost-Ukraine seien rund 300 ukrainische Militärs unter dem Vorwurf der Spionage für Russland festgenommen worden. Dies kann natürlich auch eine Hexenjagd auf Sündenböcke für die verheerende Leistung der ukrainischen Armee gewesen sein, die den Rebellen klar unterlegen scheint?

Es wird von noch mehr russischen Spionen in noch höheren Rängen der ukrainischen Armee geredet und ob man nicht die ganze Führungsstruktur ändern müsse. Eine Parallelstruktur des Generalstabes, vielleicht gleich direkt von der US-Army geführt?

http://www.nytimes.com/2015/02/06/world/europe/kerry-biden-hollande-merkel-ukraine-conflict.html