Nur 38% der Basken GEGEN Unabhängigkeit!

12. März 2016

Was ist daran die Meldung? Nun, dieses gute Drittel ist der Höchstwert seit 18 Jahren! Nur 19% (halb so viel!) der Basken haben sich klar FÜR eine Unabhängigkeit ausgesprochen. Das ergab die Studie „Sociómetro 60:20 años de opinión pública vasca“.

83% (80% vor 20 Jahren) nannten das Thema Arbeit und Arbeitsmarkt als wichtigstes Thema der baskischen Gesellschaft.

24% der Befragten fühlen sich ausschließlich als Basken.
20% mehr als Basken, denn als Spanier.
36% als baskisch und spanisch zu gleichen Teilen.
04% mehr spanisch als baskisch.
04% exklusiv als spanisch
11% hatten keine Meinung, oder wollten sie nicht nennen.

Die rückläufige Tendenz der Unterstützer einer baskischen Unabhängigkeit habe nach dem schottischen Referendum, der katalanischen „Consulta“ und den Wahlen im September 2015 begonnen.

62% waren sehr oder ziemlich zufrieden mit der Demokratie im Baskenland, hingegen zu zwei Drittel unzufrieden mit der Demokratie in Madrid und zu 49% unzufrieden mit der Demokratie in Europa.

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GESOP-Umfrage: Mitte-Rechts würde spanische Neuwahlen trotz PP-Verlusten gewinnen!

11. März 2016

Wenn es am 26. Juni in Spanien Neuwahlen gäbe, so sähen die Ergebnisse nach einer aktuelle GESOP-Umfrage wie folgt aus:

Partei:  Ergebnis 20D, Ergebnis März-Umfrage, Tendenz:

123 / 107-110 (-13) PP
040 / 059-062 (+22) C’s
163 / 166-172 (+09) Mitte-Rechts Potential

090 / 088-091 (+01) PSOE
069 / 058-061 (-08) PODEMOS
002 / 007-009 (+07) IU
161 / 153-161 (+-0) Mitte-Links-Potential

009 / 009-010 (+01) ERC
008 / 006-007 (-01) DiL
017 / 015-017 (+-00) CAT-SEP’s Potential

009 / 009-010 (+01) Andere

Rajoys PP würde noch mehr Sitze an die C’s abgegeben, diese jedoch auch neue hinzugewinnen, sodaß eine hypothetische Mitte-Rechts-Koalition mit bis zu 172 Sitzen bis auf vier Sitze an die absolute Mehrheit heran käme!

Die PSOE würde trotz der verfehlten Regierungsbildung ihr Potential halten, bzw. sogar um einen Sitz steigern können. PODEMOS würde für ihre miserable Taktik bei dieser Regierungsbildung mit einem Verlust von 8 Sitzen abgestraft. Diese blieben jedoch im linken Lager und würden mit 7 Sitzen zur IU wandern. Unter dem Strich würde das linke Lager zum 20D zwar stabil bleiben, im Vergleich zum rechten Lager aber jetzt um 11 Sitze zurückfallen.

Wenn man die CAT-SEP’s ERC und DiL betrachtet, so blieben sie in der Summe zum 20D stabil bei 17 Sitzen, intern würde aber ein Sitz von der DiL zur ERC wandern.

Die CAT-SEP’s könnten in beiden Lagern „Zünglein-an-der-Waage-spielen“, nur benötigten die Linken die Stimmen beider katalanischen Parteien, während bei den Rechten bereits die Stimmen von nur einer katalanischen Partei, also z.B. der DiL zur absoluten Mehrheit reichen würden!
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http://www.elperiodico.com/es/noticias/politica/encuesta-elecciones-generales-partido-popular-ciudadanos-rozarian-mayoria-absoluta-4964930?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=elPeriodico-ed16h


Frankreich: Neue Gesichter gewünscht!

24. Februar 2016

Der amtierende, unbeliebteste französische Präsident der Nachkriegszeit, François Hollande, würde einer neuen Umfrage (IFOP-FIDUCIAL vom 17.-19.02.2016) zu Folge die zweite Runde der Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr 2017 unter realistischen Bedingungen wohl nicht erreichen!

Da stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage nach einem anderen Kandidaten der PS, aber noch mehr nach einem anderen Wahlprogramm und einem Kandidaten der den Franzosen glaubwürdig erscheint, dieses umzusetzen. Auch ein möglicher Kandidat Manuel Valls, derzeit Premierminister, wäre selbst für einen Teil der PS unwählbar.

Aber auch die Miene von Sarkozy wollen sich die Franzosen gerne ersparen, „den hatten wir schon!“

So sähen die verschiedenen Szenarien für den Ersten Wahlgang aus, die in der Umfrage vorgestellt worden waren:

Alain Juppé kandidiert für die LR:

1.) 30% Alain Juppé, LR
2.) 27% Marine LePen, FN
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3.) 16% François Hollande, PS, raus!

Sollte François Bayrou, Md, nicht kandidieren, sähe es so aus:

1.) 35% Alain Juppé, LR
2.) 28% Marine LePen, FN
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3.) 18% François Hollande, PS, raus!

Sollte für die LR Nicolas Sarkozy kandidieren:

1.) 25% Marine LePen, FN
2.) 21% Nicolas Sarkozy, LR
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3.) 18% François Hollande, PS, raus!

Sollte für die LR François Fillon kandidieren:

1.) 28% Marine LePen, FN
2.) 18% François Fillon, LR
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3.) 18% François Hollande, PS, vermutlich raus!

Stünde François Hollande als einziger Kandidat einer (unwahrscheinlichen und mit ihm unglaubwürdigen) Union der Linken, ohne eine Kandidatur von Mélenchon und den Ökos zur Wahl, dann hätte er eine Mini-Chance, die zweite Runde, die Stichwahl zu erreichen:

1.) 28% Marine LePen, FN
2.) 22% François Hollande, PS
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3.) 21% Nicolas Sarkozy, LR

Es scheint also, als ob die Franzosen die alten Polit-Gesichter satt hätten und Neue sehen wollten, selbst dann, wenn es sich dabei um das von Marine LePen handeln sollte?
Weiter fällt auf, daß die Franzosen im Prinzip die Wahl zwischen einer Rechten und Ultra-Rechten Regierung haben würden und die Linke sozusagen nicht mehr stattfände! Die Linke müsste – um Le Pen zu verhindern – die Republikaner wählen!

Hoffentlich fällt den Franzosen noch etwas anderes ein?


Umfrage: Nationalwahl Spanien, 20D.

23. November 2015

1.) 28,5%, 129 Sitze, PP
2.) 22,8%, 093 Sitze, PSOE
3.) 16,4%, 052 Sitze, C’s
4.) 15,6%, 044 Sitze, Podem(os)
5.) 02,2%, 009 Sitze, CDC* (Francesc Homs, *DiL)
6.) 02,6%, 010 Sitze, ERC
7.) 01,3%, 005 Sitze, Amaiur
8.) 04,4%, 002 Sitze, IU
9.) 00,4%, 000 Sitze, UPyD
Gesamtsitze 350, absolute Mehrheit 176 Sitze.
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Seit der letzten Umfrage haben die „staatstragenden Regierungsparteien“ PP y PSOE zusammen um 1,3 % zugelegt und gewännen heute 6 Sitze im Parlament hinzu auf insgesamt 222 Abgeordnete oder 63 %, beinahe zwei Drittel des Kongresses. Das Zwei-Parteien-System gewinnt weniger als einen Monat vor den Wahlen und unter der realen terroristischen Bedrohung an Zustimmung. Die Spanier suchen offenbar Sicherheit und Regierungserfahrung?

Die PP hält sich mit 28,5% der Wählerstimmen und 129 Abgeordneten  an erster Stelle. Das bedeutet eine Zunahme um 0,6% und zwei Abgeordnete in einer Woche. Trotzdem bedeutet dies aber zugleich auch einen monumentalen Absturz um 57 Sitze oder 16,1% zur Wahl von 2011. Man rechnet zwar noch mit einer gewissen weiteren Erholung, glaubt bei der PP aber in jedem Fall nur eine einfache Mehrheit zu erreichen und deshalb einen Koalitionspartner Ciudadanos, C’s zu benötigen nach dem 20D.

Die PSOE bleibt mit voraussichtlich 22,8% auf dem zweiten Platz mit 5,7% Rückstand auf die PP. Sie steigt um 0,7%  oder um 4 Abgeordnete auf jetzt 93 Abgeordnete. Das sind aber noch immer 17 weniger als 2011!

Die Abwanderung der Wähler dieser beiden Parteien zu den Ciudadanos hat sich wegen der Ereignisse der letzten Woche verlangsamt. Die Partei von Albert Rivera bleibt mit 16,4% zwar auf dem dritten Platz, hat aber in einer Woche um 1,5% an Zustimmung verloren was minus 4 Sitze auf jetzt 52 Sitze bedeuten würde. Sah es eine Zeit lang so aus, als könnten die C’s die PSOE vom zweiten Rang verdrängen, so hat sich dieses Bild mittlerweile gewandelt.

Aber die „Orangenen“ C’s sind der Schlüssel für eine Regierungsbildung der PP. Die PP braucht die C’s zwingend um ihren Kandidaten wählen zu lassen und später zum Regieren. Mit den Abgeordneten der C’s käme die PP auf 181 Sitze, das wären 5 Sitze mehr als die absolute Mehrheit von 175 Sitzen. Mariano Rajoy könnte sich weder im ersten Wahlgang mit absoluter noch bei weiteren Wahlgängen mit einfacher Mehrheit ohne die Stimmen der C’s zum Ministerpräsidenten wählen lassen.

Theoretisch ergäbe sich für Spanien zwar die Möglichkeit einer großen Koalition aus PP und PSOE. Diese ist in Spanien aber total verpönt und gilt als undemokratisch. „So etwas macht man nicht!“ Sie würde wohl zwingend außerparlamentarische Politik der Straße zu Folge haben in einer bei uns unbekannten Intensität?

Podem(os) des Pablo Iglesias hat sich nach einem Durchhänger wieder etwas erholt und rückt den C’s mit 15,6% und 44 Sitzen auf den Pelz. Das sind 2% oder 7 Sitze mehr in einer Woche! Die Ursache dieses Anstiegs dürfte in regionalen Koalitionen liegen, die Podemos in Katalonien, Galizien und Valencia gebildet hat. Diese könnten sogar alle Gruppenstärke im Parlament erlangen, sodaß Podemos und seine Koalitionäre nach den Wahlen mit vier parlamentarischen Gruppen im Parlament vertreten sein könnten?
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http://www.abc.es/espana/abci-pp-y-psoe-afianzan-cabeza-y-suman-tercios-diputados-201511230551_noticia.html


Obama schlimmer als Putin und Assad!

30. März 2015

Die JP wusste es genau zu berichten. Einer Reuters/Ipsos-Umfrage unter US-Republikanern zu Folge betrachteten diese als unmittelbar drohende Gefahr für die USA:

34% nannten Obama,
25% nannten Putin, und
23% nannten Assad.

Auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 1 keine und 5 eine unmittelbare Gefahr bedeutet, ordneten sie ihren eigenen Präsidenten an erster Stelle, als höchste Gefahr ein! Klimawandel war für 27% der REPS Stufe 1, also überhaupt keine Gefahr…

In solchen Fällen glaubt man, dass ein Bürgerkrieg in den USA unmittelbar bevor stünde?