Ungarn sperrt Flüchtlinge in „Transitzonen“ an der Serbischen Grenze ein!

7. März 2017

Nur DARIN können sie künftig Asylanträge stellen und müssen DARIN bis zur Entscheidung verweilen, in Containern wohnen. Aber, wie der Name „Transitzone“ schon sagt, dann geht es in jedem Fall weiter, in Ungarn dürfen sie auf keinen Fall bleiben! Sie sollen in Containern an der Grenze in abgesperrtem Gebiet untergebracht werden. Derzeit sind 580 Flüchtlinge im Land und es gibt nur für 300 Menschen Paltz in Containern!

Ein entsprechendes Gesetz sei mit absoluter Mehrheit mit 138 gegen 6 Stimmen und 22 Enthaltungen im Parlament in Budapest verabschiedet worden!

Ungarn akzeptiert nur 25 Asylanträge pro Tag, was zum schnellen Anwachsen einer riesigen Menschenmenge führen kann.

Der einzig gangbare Weg um aus dieser Situation herauszukommen, führte die Flüchtlinge zurück über die Grenze nach Serbien! Die UN-Flüchtlingsagentur UNHCR nennt dies einen Bruch von Ungarns Verpflichtungen gegenüber der UN und der EU!

Weiterhin verweigert Ungarn Minderjährigen zwischen 14 und 18 Jahren jeglichen sonst international geltenden gesetzlich Schutz.

Victor Orban kontert unbeirrt von aller Kritik und lautstark: „Die Emigration sei das Trojanische Pferd des Terrorismus!“

Ferner behauptet er: „Hundertausende seien gerade dabei sich auf den Weg nach Europa zu machen und von der EU und Brüssel könne Ungarn keine Hilfe erwarten, die würden die Arbeit nur erschweren!“

Wie es scheint, arbeitet Orban hart daran, daß Ungarn gleich nach den Briten die EU verlässt? Vielleicht hat er aber auch eine Wette mit den Polen laufen, wem die „Befreiung“ von der EU und ihren lästigen Hilfsgelderfluten zuerst gelingt?

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Ungarischer Nazi macht Aliya nach Israel!

22. September 2016

Szanad Szegedi, 34,  den Namen müssen Sie sich wohl nicht merken, war  ein rechtsradikales, antisemitisches Mitglied der ungarischen JOBBIK Partei und einer der Gründer der rechtsextremen Ungarischen Wache. Er stieg in den Rängen von JOBBIK auf und gelangte ab 2012 gar ins Europa-Parlament.

Dann lernte der Nazi plötzlich, daß er von mütterlicher Seite der Enkel jüdischer Großeltern war! Er lernte das Judentum kennen und schätzen, den Sabbath zu achten, kosher zu essen und zur Synagoge zu gehen!

Er kappte alle sein Verbindungen zu JOBBIK und die Nazis wollten mit ihm plötzlich auch nichts mehr zu tun haben, begründeten dies aber mit einem  Korruptionsskandal!

Heute ist Szanad Szegedi ein Kämpfer gegen Antisemitismus in Europa und speziell in Ungarn.

Jetzt bereitet er mit seiner vierköpfigen Familie die Aliya nach Israel vor und ist total begeistert. Dort will er sich auch politisch betätigen.

Israel, wir gönnen ihn euch von Herzen…