Nicht 10 oder 12 Milliarden pro Jahr, sondern weitere +50 Milliarden von Deutschland? Polen jetzt richtig auf den Geschmack gekommen?

3. August 2017

Das Alt-Szenario, das einige außereuropäische Weichensteller der europäischen Politik wieder aktivieren wollen, mit dem Ziel die EU zu schwächen, die Deutschen zu isolieren und von den Russen fern zu halten, nimmt weiter Gestalt an. Ein wichtiges Element darin ist Polen, auch hier historischen Konstellationen folgend.

Der Spitzenabgreifer von Brüsseler EU-Zahlungen ist mit 15 Milliarden Euro im Jahr der östliche deutsche Nachbar Polen. Die Deutschen könnten aber auch den Polen direkt rund 12 Milliarden über die Grenze schieben, denn so hoch dürfte der deutsche Anteil sein an den Gesamtleistungen der EU für Polen, zumindest aber ab dann, wenn der EU-Netto-Zahler UK ausfällt wg. BREXIT!

Das genügt den Polen aber noch nicht. So haben sie wieder tief in die Geschichtskiste gegriffen und deutsche Reparationsschulden entdeckt! Die Deutschen hätten die Zerstörung Polens im WW2 noch nicht bezahlt. Im Moment rechnen sie ihre Forderung mal schnell zusammen, bis zum 11. August wollen sie damit fertig sein und uns ihre Rechnung präsentieren. Der Polit-Giftzwerg Kaczynski hatte bekanntlich einen Zwillingsbruder, bis den die Russen im Anflug auf Katyn ausschalteten, wie es Polens unheimlicher König bis heute behauptet. Dieser tote Zwillingsbruder war einmal Bürgermeister von Warschau. Der hatte zu Lebzeiten behauptet alleine für die Schäden in Warschau schuldeten die Deutschen den Polen 45,3 Milliarden US-Dollar. Dazu die Zinsen für die letzten 72 Jahre, da kommt dann schon etwas zusammen…

Zwar hatten die Polen 1953 auf weitere Reparationszahlungen verzichtet, doch dieser Verzicht, „April, April“, gälte nicht, weil Polen damals ein unselbständiger Marionettenstaat im Warschauer Pakt der UdSSR gewesen sei.

Das Blöde an solchen Rechnungen ist, daß sie endlose weitere Rechnungen und Gegenrechnungen auslösen. Wie lange wird es Angesichts solcher Utopien dauern, bis die ersten Vertriebenen den ganzen WW2 territorial ungeschehen machen wollen und „ihre Ostgebiete“ zurück fordern?

Sollen die Polen gar in ihre ursprünglichen Gebiete zurück? Soll so Druck auf Weissrussland und Russland ausgeübt werden? Ich glaube, in diesen Zeiten kann keine Idee blöde genug sein, um nicht von interessierter Seite ins Spiel gebracht zu werden. Wir sollten dieses Spiel nicht mitspielen, ihnen diesen Gefallen heftigst verweigern?


Putins Horror-Clown Kusnezow, oder Arbeitsteilung bei der NATO!

27. Oktober 2016

Da schickt Putin den einzigen russischen Flugzeugträger, den über 30-jährigen, aus Zeiten der Sowjetunion stammenden „Admiral Kusnezow“, auf den langen Weg von der Barentsee ins Mittelmeer um die russische Präsenz vor der syrischen Küste um dessen 15 moderne Kampfjets zu verstärken. Der Träger ist den ganzen Weg über in der Reichweite von NATO-Staaten, Norwegen, Niederlande, Belgien, Frankreich, dem UK, Spanien und Portugal, die ihn zur See und in der Luft bewachen und begleiten.

Seit 2011 ist es anscheinend Usus der Russen ihre Schiffe in der spanischen Exklave Ceuta in Nordafrika aufzutanken, zumindest was Wasser und Lebensmittel betrifft und diese Einkäufe bar zu bezahlen zur Freude des betroffenen Hafens. Dies sollen die Russen und die Spanier seitdem um die 60 Mal zur gegenseitigen Zufriedenheit so gehandhabt haben, so ist zu hören?

Diesmal jedoch ist alles anders. Der aufgeregte Sekretär der NATO, der Norweger Jens Stoltenberg, der sich so gerne für einen General hält, ruft des Nachts in Madrid an und fordert von den verdutzten Spaniern, diesmal den Russen spanische Gastfreundschaft in ihren Häfen zu verweigern:

„Es könne doch nicht sein, daß ein NATO-Land (feindliche) Kriegschiffe logistisch unterstütze, das danach womöglich vor Syrien liegend, wehrlose Frauen und Kinder in Aleppo in den Tod bombe?“ (Niemand weiss, was Kriegschiffe später tun werden. Logistisch unterstützt werden sie in den Häfen aller Länder dieser Welt, die damit bis heute nicht das geringste Problem hatten!)

Es beginnt ein diplomatisches Gezerre hinter den Kulissen und schließlich ziehen die Russen ihr Gesuch gesichtswahrend zurück, dann kann oder muß dies von Spanien auch nicht verweigert werden.

Die Russen werden sich also mit ihrem Träger  und seiner aus acht Schiffen bestehenden Begleitflotte zu dessen möglicherweise ersten Kampfeinsatz seit seiner Indienststellung symbolisch in den NATO-Tümpel Mittelmeer begeben, wo sie im Ernstfall jedoch hoffnungslos unterlegen wären, denn die gesamte Nord-Ost-Seite des Meeres wird von NATO-Staaten, ihren Marinen und Luftwaffen begrenzt, darunter mindestens einem halben Dutzend US-Stützpunkten. Ein militärisches Selbstmordkommando, das wohl mehr als politische Geste zu verstehen ist?

Die USA haben – nebenbei sei es erwähnt – derzeit zwei Tragerverbände im Mittelmeer stationiert, dazu kommen Portugiesen, Spanier, Italiener, Griechen und Türken, die Israelis „niemals nicht“ zu vergessen. Die Russen schaffen mit der Admiral Kusnezow gerade mal 15 Jets vor Ort. Da hat die Charles-de-Gaulle, der kleine Franzosen-Träger sogar 50% mehr Mirages unter Deck gestapelt und alleine die beiden US Träger dürften für die achtfache Menge, nämlich ca. 120 Jets gut sein?

Die bomben übrigens überall im Irak und Syrien medial völlig geräuschlos herum und hinterlassen nur glückliche toten Frauen und Kinder. (Soviel zur Objektivität unserer Medien!)

Während der Diplomhektiker, NATO-Methangassekretär Stoltenberg, also die Gefahr vor den bösen Russen erfolgreich an die Wand schreibt, macht die NEW YORK TIMES arbeitsteilig den Russenträger  geradezu lächerlich: „Er sei ein alter Schrotthaufen, der die größte Gefahr für die eigene Besatzung darstelle, unter dessen Begleitschiffen sich ein hochseetauglicher Schlepper befände, denn der „Admiral“ neige zu häufigen Ausfällen und müsse dann an den Haken genommen werden…
…Die Kusnezow sei seit ihrer verspäteten Indienststellung ein Flop gewesen, das Schiff sei „gefoltert“ worden, habe sich von 1996-1998, von 2001-2004, 2008 und von 2014-216 in der Werft befunden. Nach seinem jetzigen Syrien-Abenteuer müsse es erneut in das Dock, denn Antriebsystem müsse ausgewechselt werden. Bei jedem seiner bisheringen sieben Ausflüge habe es Pannen gegeben und einmal, im Jahr 2006, habe es sogar im Mittelmeer von der US-Navy gerettet werden müssen!
(An dieser Stelle sei auf die durchaus vergleichbaren Pleiten, Pech und Pannen von entsprechenden NATO-Trägern verwiesen, die man bei wikipedia lesen kann!)

Um die echten Zahlen wird ein bißchen Geheimnistuerei betrieben, aber man darf wohl zu Recht annehmen, daß Russland in, vor und um Syrien nicht mehr Kampfjets in die Luft bringen kann als das NATO-Land Frankreich alleine. Die Amis, Türken, Griechen, Italiener, Dänen, Holländer, Belgier und die Saudis kommen dann als Zugabe obendrauf, fast so, also würde Putin alleine zu einem Fußballmatch gegen eine Nato-Auswahl antreten, doch vorsicht, der Mann kann Judo und Russland betreibt bekanntlich Staatsdoping ;-)


Als SS-Mann kann man offenbar Rente und/oder Knast bekommen in Deutschland und Europa?

13. Juni 2016

1941 unterzeichnete Hitler ein Gesetz, daß ausländische Söldner, Kollaborateure, Mitkämpfer der SS, rechtlich Deutschen gleich setzte, wodurch diese Pensionsrechte, Rentenansprüche erwarben.

Während derzeit in Deutschland noch Prozesse wegen Beihilfe zum Massenmord gegen die letzten lebenden SS-Leute laufen, die zur Zeit der ihnen vorgeworfenen Taten Anfang zwanzig und damit auf der untersten Stufe der SS-Täter Hierarchie standen, die wiederum jahrzehntelang mehrheitlich unbehelligt geblieben waren, bezahlt Deutschland gleichzeitig aktuell noch Renten, z.B. an belgische, niederländische, dänische, spanische  und vermutlich auch an osteuropäische Kämpfer der Wehrmacht und der SS. Dabei wird offenbar mit den staatlichen Stellen der Heimatländer dieser Ex-Kombattanten nicht zusammengearbeitet, damit diese ihre deutschen Renten nicht irgendwie mit ihren belgischen oder spanischen Rente verrechnet bekommen, sondern in voller Höhe, obendrauf, sozusagen als Schwarzgeld…

Eine Vereinigung ehemaliger belgischer Widerstandskämpfer, die Groupe Memoire, sammelt Unterschriften gegen diese unmoralischen und betrügerischen Zahlungen der Deutschen.

Momentan sollen z.B. noch etwa 2.500 Belgier deutsche Renten, basierend auf Ansprüchen aus alten Wehrmachts- und SS-Tagen, beziehen! (Diese Zahl stammt aus dem Jahr 2012 und wird deshalb heute niedriger sein.)

Im Falle von ehemaligen Zwangsarbeitern bezahlt Deutschland denen 50 Euro im Monat UND meldet diese Zahlungen an die belgischen Behörden wo sie mit belgischen Ansprüchen verrechnet werden. Die SS-Rentner sollen zwischen 425 und 1.275 Euro monatlich erhalten und diese Steuer- und Verrechnungsfrei. Theoretisch könnte also der belgische Ex-SS-Mann das 25-fache an deutscher Rente steuerfrei bekommen, wie ein belgischer Landsmann, der als Zwangsarbeiter für die Deutschen schuften musste und diese Zahlung versteuern und oder verrechnen lassen muss, weil bei Zwangsarbeitern deutschen Behörden das gelingt, was ihnen bei Ex-Wehrmachts- und Ex-SS-Soldaten nicht gelingen will?

Nach Kriegsende ermittelte Belgien gegen 500.000 Bürger, die in der Wehrmacht oder der SS „gedient“ hatten und oder im Lande bei der Auslieferung von Juden an KZ’s oder Widerständlern an die Gestapo kollaborierten.

Aus der Wallonischen Legion der Wehrmacht im Juni 1943 gebildet, ging die SS-Brigade Wallonien hervor, aus der dann wiederum im Januar 1945 noch die 28. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division Wallonien aufgestellt worden ist. Deren Kommandeur Léon Degrelle überlebte das Kriegsende, flüchtete über Dänemark und Norwegen ins Franco-Spanien wo er unbehelligt bis 1994 lebte und friedlich starb und von zahlreichen „alten Kameraden“ das letzte Geleit bekam…
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http://www.lavanguardia.com/internacional/20160613/402463279899/alemania-paga-pensiones-jubilacion-a-belgas-colaboracionistas-nazismo.html


Japse platt gemacht! Queen feiert 97.000 Tote im Kampf gegen Japan.

15. August 2015

Vor siebzig Jahren war das Gemetzel endlich zu Ende. Das Commonwealth feierte den Sieg gegen Japan, den die Zeit und final die beiden US-Atombomben gegen Hiroshima und Nagasaki herbei geführt hatten. Doch war danach nichts mehr so wie zuvor. Das UK und das Commonwealth hatte seine frühere dominante Rolle in Asien unwiederbringlich verloren und war zum Juniorpartner der Yankees degradiert worden, eine Rolle in die man sich fortan masochistisch fügte…