Zahlen zum Türkei-Tourismus und ihre Auslegung.

17. Juli 2017

Das erste Mal seit Herbst 2015 können die türkischen Behörden verkünden: Es kommen wieder mehr Touristen ins Land!

Im Sommer 2016 kamen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, knapp 40 Prozent weniger Touristen ins Land.
Jetzt die Erholung: Laut Tourismus-Ministerium kamen im April 2,44 Mio. Ausländer in die Türkei, das sind 18,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. 
Trotz der Spannungen zwischen Berlin und Ankara kamen die meisten Ausländer aus Deutschland: 262 730 Deutsche reisten ein, 6,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Zum Vergleich: Zwischen April 2015 und April 2016 war die Zahl der Deutschen um 35,4 Prozent eingebrochen. (Kursiv: Zitat BILD, http://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/russen-stuermen-die-tuerkei-51965976.bild.html)

In diesen Zahlen sind ALLE ausländischen Türkei-Urlauber enthalten?

Hm.. also, wenn 2015 als Ausgangsjahr mit 100% angesetzt wird, dann waren es 2016 -40% = 60% der 2015er Zahlen, richtig?
Jetzt „die Erholung“:
60% + 18,1% = rund 71%, Das heisst also 29% UNTER den Zahlen von 2015! Ist es „erholend“ wenn der Türkei-Tourismus noch immer um 29% UNTER den Zahlen von 2015 liegt? Möglich, da hat man mehr Platz am Strand und an der Selbstbedienungstheke?

Die meisten Ausländer kamen aus Deutschland? Ich dachte, daß es die Russen seien, die den Türkeitourismus retten? Die Russen seien die zweitgrößte Ausländergruppe?

262.730 Deutsche Urlauber reisten im April in die Türkei. Das seien 6,7% mehr als im April 2016 ,wo es also damals 246.232 gewesen sein mussten. Diese entsprachen nur 64,6% der Zahlen der deutschen Touristen von 2015 die demnach 381.164 Urlauber betragen haben muss?
Müsste die eigentliche Aussage also nicht lauten, daß im April 2017 im Vergleich zu April 2015 die Zahl der deutschen Urlauber in der Türkei um etwa 262.730/381.164 = 0,689 = 69% von 2015, also noch immer um 31% oder um 118.434 Urlauber tiefer liegt? Wenn man 118 in einen Flieger packte, entspräche das nicht 1.000 Flugzeugen weniger in einem einzigen Monat?


„So lass’ ich mich nicht ficken!“

17. Juli 2017

Rausschmiss mit Ansage? Präsident Macron bestellt für Freitag, 18 Uhr, seinen höchsten Militär, den Chef des Generalstabes Pierre de Villiers ein!

Emmanuel Macron liebt wie es scheint die großen Gesten und jetzt hat er erneut die Chance dazu. Kürzlich hatte er verkündet bis zum Jahresende die Verschuldung Frankreichs unter die erlaubten 3% zu drücken und seinen Finanzminister angewiesen quer durch alle Etats des Haushaltes zu kürzen. Das Militär sollte dabei mit einer knappen Milliarde Euro (genauer mit 850 Millionen) beteiligt sein. General De Villiers protestierte dagegen, er könne dann seine Aufgaben nicht erfüllen. Er hatte zuvor eine Erhöhung von 2 Milliarden zugesagt bekommen, von denen nun eine wieder gestrichen werden sollte. Mit seinem öffentlichen Widerspruch hat de Villiers anscheinend Majestätsbeleidigung verübt?

Was geschah nun? Frankreich hat wie praktisch alles Staaten einen Verteidigungsminister, gelegentlich auch Armeenminister genannt. Dieser wiederum untersteht einem Premierminister. Von diesen zuständigen Vorgesetzten de Villiers hörte man nichts. Statt dessen meldete sich der Präsident hyperaktiv, für alles zuständig und orakelte öffentlich: „Wenn etwas den Chef des Generalstabes und den Präsidenten in Opposition versetzt, dann wechselt der Chef des Generalstabes!“

Das war praktisch eine Ohrfeige über die Medien für den Generalstabschef und den Verteidigungs- und den Premierminister zugleich. Den finalen Tritt in den Hintern könnte de Villiers dann am Freitag dieser Woche bekommen, denn so Macron: „« Je dis ce que je fais et je fais ce que je dis » (Frei: Ich sage was ich tue und ich tue was ich sage!)

Macron verkauft seine Haltung den Franzosen aber als gegen die Rüstungsindustrie gerichtet: „Das Interesse der Armee muss vor dem Interesse der Rüstungsindustrie stehen!“ Damit unterstellt er Frankreichs höchstem Militär im Prinzip sich weniger um die Interessen der Soldaten als um diejenige der Rüstungsindustrie zu kümmern! Dies ist im konkreten Fall aber wenig glaubhaft, sind doch eine Milliarde Euros in dieser Branche kaum der Rede wert?

Mit dieser populistischen Aktion wird Macron gewiss viel Beifall bekommen? Vermutlich aber von einer Seite der Gesellschaft, die mit seinem neoliberal-populistischen Kurs sonst nicht viel im Sinne hat?

General de Villiers hatte am 15.07. über Facebook(!) öffentlich widersprochen. http://www.lepoint.fr/politique/le-mysterieux-message-du-chef-d-etat-major-des-armees-15-07-2017-2143411_20.php

Zuvor soll er, für seine derbe Aussprache bekannt, am 13.07. im Verteidigungsauschuß der Nationalversammlung gesagt haben „Je ne vais pas me faire baiser comme cela!“ (Frei übersetzt: So lass’ ich mich nicht ficken!“) Zeugen zufolge, soll er nach seiner klaren Ansage Beifall quer durch alle Parteien erhalten haben…

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http://www.lepoint.fr/politique/macron-et-le-general-de-villiers-je-dis-ce-que-je-fais-et-je-fais-ce-que-je-veux-16-07-2017-2143482_20.php


„Die ganze alte Scheiße ist im Arsch!“

15. Juli 2017

Von wem stammte dieser Klassiker?

1.) Dirty Harry
2.) Angela Merkel
3.) Der Terminator
4.) Donald Trump
5.) Papst Franziskus
6.) Heinz Rühmann
7.) Winston Churchill
8.) Karl May
9.) Karl Marx
10.) Mutter Theresa
11.) Albert Einstein
12.) Steffen Seibert

!GITHCIR TSI NUEN TROWTNA

 


Zurück in die Zukunft: Neoliberale mit Mauern, Zäunen, Zöllen und Sanktionen und uralten Freund-Feind-Schemata!

15. Juli 2017

Wirtschaftsliberalismus war zumindest bis zur Wahl des Oligarchen Trump zum US-Präsidenten quasi die offizielle US-Regierungsdoktrin. Jetzt schwadroniert Trump von Mauern, Zäunen und Grenzen wie einst der alte Walter Ulbricht und dazu noch von Zöllen, Einfuhrbeschränkungen, von Sanktionen. Dies alles sind klassische STAATLICHE Regularien des Marktes. Was wohl geschähe, wenn man der wirtschaftsliberalen US-Wirtschaft unsererseits mit diesem „staatlichen Folterwerkzeug“ drohte? Ich fürchte, dann kämen die US-Airforce und die US-Navy zur marktliberalen Wirtschaftsförderung und Marktöffnung per Bombenstimmung?

Blair und Schröder sprangen einst als erste Europäer behende auf diesen Zug der damaligen Zeit. Blairs UK mehr in Richtung des globalen Finanzmarktes, Schröder mehr in der Form der „alten Industrie, basierend auf Metallen, Mechanik und Elektronik. Die digitale Zukunftsvariante haben die USA zwar vorrangig entwickelt, sie aber „konsequenterweise mit wirtschaftsliberaler Quartalsgewinn-orientierter Logik“ selbst nach Asien ausgelagert. Dumm gelaufen…

Macron plant eine Art von Agenda 2020 für die Franzosen. Wenn sie Erfolg haben sollte, wird der Druck auf Deutschlands Wirtschaft wegen der dann besseren französischen Wettbewerbsfähigkeit erheblich zunehmen und zu einer neuen Drehung auf der Abwärtsspirale der Löhne und Gehälter, der Arbeitsrechte und -bedingungen in Deutschland führen. Selbst der neuen Napoleon-Variante mit sowohl französischem, europäischem und globalen Zuständigkeitsanspruch wird dies nicht so einfach gelingen, wie er sich das vorstellt, denn die organische und personelle Verflechtung von Staat, Wirtschaft und Gewerkschaften ist in Frankreich viel stärker ausgeprägt als sie es in Deutschland je war. Macrons Erfolg ist deshalb mehr als zweifelhaft!

Dazu kommt sein (und der seiner Frau?) offensichtlicher Selbstdarstellungsdrang. Er scheint eine geradezu kindliche Freude an Selbstinszenierung zu haben? Das ist für die Franzosen gewiss eine zeitlang unterhaltend, besonders nach dem „semi-autistischen Kommunikations-Vollpfosten“ Hollande im Präsidentenamt. Wir leben im Zeitalter der globalen Flutung mit digitalen Live-Bildern. Da scheint das Paar Macron zwar scheinbar die Idealbesetzung zu sein, „aber entscheidend ist“, nach einem berühmten kürzlich verschiedenen Politphilosophen der Bonner Republik, „was hinten rauskommt“!

Aber Trump und Macron operieren anscheinend nicht nur, oder möglicherweise überhaupt nicht, wirtschaftsliberal sondern haben die ganz alten politischen Drehbücher des Nationalismus aus der Schublade heraus geholt? Nationalismen sind letztlich zuverlässige Mittel der Destruktion und Zerstörung weil sie Vorurteile und Feindbilder bedingen und schaffen wie man es derzeit bei den nationalkatalanistischen Separatisten im Kleinen erleben muss. Polen, Ungarn vor allem aber die Türkei sind da ganz andere Nummern…

Es geht darum die EU zu destabilisieren*, der Brexit war nur der erste Schritt in diese Richtung. Als erster Ansprechpartner im kontinentalen Rumpf- oder Resteuropa ohne das UK ist Frankreich die scheinbar „natürliche erste Adresse“ der USA, auch wenn Polen sich noch so sehr diese Rolle wünscht? Wer hat entscheidend zum Sieg der Rebellen in Amerika gegen ihre Britischen Kolonisatoren beigetragen? Wer hat ihnen die Freiheitsstatue „Liberty“ geschenkt? Wen haben die USA gleich zweimal im vergangenen Jahrhundert vom östlichen Nachbarn Deutschland befreit? Sie sind in geschichtlichen Zeiträumen quasi die natürlichen Verbündeten gegen… oh, hm, tja, also?

Merkel kontert Trumps 2. Europabesuch indem sie ihm in Paris um einige Stunden zuvor kam. Sie kam, Küsschen links, Küsschen rechts, mit Napoleon Macron darin überein einen gemeinsamen Deutsch-französischen Kampfjet zu bauen und damit mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Das kostet uns zwar die Milliarden für Rüstung, die Trumpf verlangte, aber sie gehen wenigstens nicht an die US-Rüstungsindustrie sondern an die Europäische. Die Amis können sich ja darin einkaufen? So schaffte Merkel mit ihrer scheinbar bewährten, folgsamen US-Hörigkeit eine win/win/win-Situation. Sie ist Trumps Aufforderung nach Erhöhung der Rüstungsausgaben gefolgt, Macron feiert Arbeitsplätze in Frankreichs Rüstungsindustrie und vielleicht fällt ja auch für Deutschland der eine oder andere Job ab? Für Trump blieb die Rolle des Düpierten, der auf den Champs Ellysée der Militärparade zum 14. Juli beiwohnen durfte, an der auch US-Truppenteile teilnahmen.

Als der angeblich grenzdebile Trump seine erste Europareise vor dem G20 antrat, fuhr er nicht zur „mächtigsten Frau Europas“, oder im Wahlkampfjahr besser noch, zur „mächtigsten Frau der Welt“, nein, Trump fuhr nach Polen! Polen spielt eine wichtige Rolle der USA als EU-Bremse und Hemmnis vor allzu enger Zusammenarbeit von Deutschland und Russland. Polen kassiert 15 Milliarden €uro im Jahr aus Brüssel, davon (noch!) gut 10 Milliarden €uro aus Deutschland. Nach dem erfolgten Austritt des Nettozahlers UK aus der EU dürfte der deutsche Anteil eher auf 12 Milliarden €uro anwachsen, damit Berlin aus Warschau beschimpft, gebremst und sabotiert werden kann. Auch dafür gibt es alte historische Traditionen, aber es nützt vor allem den USA!

Dann traf Trump da noch eine für mich neue Gruppierung der „Drei-Meere-Initiative“, die 12 EU-Staaten der Zentral- und Osteuropäer vom Baltikum der Ostseeanliegerstaaten, über Polen, Tschechien, Slowakien, Ungarn und Österreich(!) bis hinab an Schwarze Meer von Rumänien und Bulgarien und ans Mittelmeer durch Slowenien und Kroatien seit einem Jahr als strategischen Sperriegel zwischen Deutschland und Russland ganz im Sinne der USA agieren lässt. Man baut fleissig Flüssiggasterminals für Trumps teure Frackingbrühe. Man will eine schnelle Nord-Süd-Landverbindung bauen für den Aufmarsch gegen Russland? Man will „natürlich“ Northstream II verhindern um nicht von Russland abhängig zu werden, sondern künftig lieber von den USA und um es von den Polen und der Ukraine zu bleiben? Man hätte, so habe es die anwesende kroatische Präsidentin in einer Studie ausarbeiten lassen, über 150 große Infrastrukturprojekte als Potential und Trump mischte da munter mit. Solche milliardenteuren Vorhaben lassen sich die Osteuropäer gerne mit EU-Mitteln bezahlen. Eigentlich sollten sie dann auch EU-konform ausgeschrieben werden? Ob das der Fall sein wird, sollten diese Projekte ganz oder zum Teil verwirklicht werden, ist offen, aber Trump saß mit am Tisch und mischte munter mit. Vielleicht fällt ja für die US-Wirtschaft etwas ab? Vielleicht sogar ganz ohne EU-Ausschreibung? Wir wissen es nicht. Wir werden es erleben…

Der ganze Aufmarsch erinnert verblüffend und erschreckend an die Zeit vor dem WW1 und es sind die selben Nationalstaaten, die sich erneut und in der alten, damaligen Konstellation vor’s Rohr schieben lassen…


El Gordo y el Flaco separatista: Junqueras zwingt Puigdemont dazu seine Leute zu entlassen!

13. Juli 2017

Der Nachfolger von Artur(o) Mas, dem unfähig-glücklosen Ex-Präsidenten der Generalitat der spanischen Autonomie Katalonien, der per Fingerzeig ernannte und von niemanden gewählte Ex-Bürgermeister von Girona, Carles Puigdemont ist dabei seine unterirdischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Sein Vizepräsident Oriol Junqueras ist sowohl physisch als auch politisch und strategisch erheblich schwergewichtiger als Karle Putschdämon. der Wischmob, „El Motxo“.

Dieser Junqueras, der mit seiner ERC momentan vermutlich Neuwahlen als größte Partei klar gewinnen würde, hat seinem „Chef“ Puigdemont in einem privaten Treffen am Dienstag eine Liste von unsicheren Kandidaten überreicht, alle aus Puigdemonts Partei PDeCAT, Ex- CiU, Ex-CDC stammend, die dem geplanten Zeitlupenputsch am 1-O kritisch bis ablehnend gegenüber stünden, verbunden mit der Botschaft, doch endlich gefälligst Ordnung in seinem Saustall zu schaffen…

Dabei sollen klar Namen benannt worden sein. Diese will Puigdement nun Morgen ins Verhör nehmen und gegebenenfalls aus der Autonomieregierung entlassen! Man muss sich da einmal vorstellen! Da kommt einer zum Koalitionspartner, behauptet „der, der und der sind nicht für unsere Ziele, du musst sie sofort entlassen!“ Und der Angesprochene antwortet, „okay, mach` ich…“

Darüber hinaus haben ihm Junqueras und Romeva, der Meister Propper der katalanischen Aussenpolitik, dem alle Türen in der Welt so heftig vor der Nase zugeschlagen werden, daß er bereits alle Haare verlor, die wichtigste aktuelle Aufgabe abgenommen, nämlich endlich die Urnen für den Zeitlupenputsch des 1-O zu bestellen! Die Verantwortung trügen sie aber alle gemeinsam, beruhigten sie den verunsicherten Putschdämon…

Ex-Präsident Artur(o) Mas verkündete indessen, daß er und die PDeCAT ALLE Maßnahmen die sein Nachfolger träfe, voll und ganz unterstützten, was immer der sich aus einfallen ließe, der Tropf!


Visca Catalunya conjunt!

13. Juli 2017
EbmeyerCAT

Zehn Jahre alt, doch zeitlos aktuell, sehr empfehlenswert!

Tja, Herr Ebmeyer, ich habe den schweren Fehler begangen ihre „Gebrauchsanweisung für Katalonien“ schon vor dem Urlaub mal kurz anzulesen, bin dabei hängen geblieben und habe sie in einem Rutsch durchgelesen, obwohl ich eigentlich momentan dazu keine Zeit habe. Mal sehen, wie ich aus dieser Nummer jetzt wieder rauskomme?

Sehr viele Details waren mir bekannt, doch vieles kam an Neuem hinzu, so manches wurde aus den Tiefen der Rumpelkammer meines Gedächtnisses wieder verstaubt nach vorne gebracht. Kurz: Es war ein Genuss!

Schade, daß dies alles zwangsläufig auf dem Stand von 2007 (oder eher?) endete, aber vielleicht gibt’s ja mal eine überarbeitete Neuauflage?

Bedarf dafür wäre ja nach dem 1-O denkbar und zwar ganz unabhängig vom Ausgang des Zeitlupenstaatsstreiches, den die nationalkatalanistischen Separatisten um „Karle Putschdämon“* zielstrebig zu realisieren versuchen.
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*Den finden Sie übrigens als Zuhörer bei den Havaneras La Bella Lola in Calella de Palafrugell 2016, (https://www.youtube.com/watch?v=d6CK-yPrJ_I ) bei Minute 2:28 und bei El Meu Avi bei Minute 6:37


Au, fein: Der Staat will uns mit Zwangsgebühren künftig noch gründlicher die Gehirne waschen!

11. Juli 2017

Hier nur einen Link zur FAZ:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/die-oeffentlich-rechtlichen-wollen-den-zeitungen-den-rest-geben-15096151.html?xtor=EREC-7-%5BDer_Tag_am_Mittag%5D-20170711&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Der_Tag_am_Mittag