Schwedische Reichstagswahlen: Brauner Schiss jetzt unübersehbar!

15. September 2014

Bei den schwedischen Parlamentswahlen konnte die extreme Rechte (Schweden Demokraten) unter ihrem Vorsitzenden Jimmie Åkesson (35) mit ihrer betonten Migrationsfeindlichkeit ihr Ergebnis im Vergleich zu den letzten Wahlen von 5,7% auf 12,9% mehr als verdoppeln und wurden zur drittstärksten politischen Kraft in Schweden!

Die rot-rot-grünen Parteien haben bei den Parlamentswahlen in Schweden einen knappen Sieg errungen. Die drei Parteien aus dem linken politischen Lager erzielen 43,3 Prozent gegenüber den vier bürgerlichen Allianzparteien mit gemeinsam 39,4 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 83,4 Prozent. (vorläufiges Endergebnis vom 14.09.2014, Sonntagabend, Stand 24 Uhr.

An der Spitze lagen die Sozialdemokraten mit 31,2%. Ihr Vorsitzender Stefan Löven (57) will darum die Möglichkeit einer Regierungsbildung prüfen. Sollte ihm dies gelingen, wäre er der schwedische Premierminister mit dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten.

„Es gäbe keine Zusammenarbeit mit den Schweden Demokraten“, machte Löven sich Mut, „denn immerhin hätten 87% der Wähler nicht für sie gestimmt!“

Nach acht Jahren an der Regierung musste der konservative Premierminister Fredrik Reinfeldt seine Niederlage eingestehen und will heute wohl seinen Rücktritt ankündigen:

„Die Schweden haben ihre Entscheidung getroffen. Morgen werde ich meine Entscheidung treffen“, maulte er beleidigt.

Die Schweden Demokraten sind mit ihren jetzt wohl 49 Sitzen im Reichstag als Schmuddelkinder isoliert, mit denen weder die Linken und Grünen (159 Sitze) noch Mitte-Rechts (142 Sitze) zusammen arbeiten wollen. Trotzdem könnte ihnen bei diesem Wahlergebnis eine Schlüsselrolle zu kommen?

Die Unzufriedenheit der Schweden mit der großzügigen Einwanderungspolitik der letzten Jahre wird für das Wahlergebnis als Grund betrachtet. So würden auch in diesem Jahr wieder bei 9,7 Millionen Einwohner 80.000 Einwanderer ins Land gelassen.

Womöglich wurden Fredrik Reinfeldt und Carl Bildt vom Wähler aber auch für ihre extreme US- und NATO-Freundlichkeit abgestraft und abgewählt?

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Obama sagt Schotten sollen aufhören zu spinnen, denn…

5. Juni 2014

Interdependence anstatt Independence ist das Gebot der Stunde.

Obama:
„Die USA haben ein großes Interesse daran, dass das UK stark, robust und vereint bleibe!“

Aber er sagte auch:
„Da sei der Prozess eines Referendums im Gange und dieses sei Sache des schottischen Volkes!“

Nach Carl Bildt(erberg) aus Schweden hat sich auch der dänische Außenminister Martin Lidegaard gegen die Unabhängigkeit der Schotten ausgesprochen und auf die strikten Bedingungen für eine mögliche Wiederaufnahme der Schotten in die EU hingewiesen und dass es keinesfalls klar wäre, daß diese schließlich erfolge.

Merke: Unabhängigkeitsbewegungen unterstützt der Westen nur, wo er Regime schwächen will!

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Interessant die norwegische Zurückhaltung! Direkter Nordsee-Nachbar und selbst erst vor 109 Jahren durch Abtrennung von Schweden selbständig geworden.


Unabhängigkeit ja, aber nur da wo es uns passt!

5. Juni 2014

Hört gut zu, ihr Katalanen, Basken, Korsen und Bayern:

Das Nobelpreis- und Menschenrechtsland Schweden weigert sich zu sagen, ob es zukünftig mit einem unabhängigen Schottland zusammen arbeiten würde!

Ein Sprecher des schwedischen Außenministers und Stamm-Bilderbergers Carl Bildt verweigert auch die Auskunft, ob Bildt das Thema schottische Unabhängigkeit beim Bilderberger-Treffen in Kopenhagen mit UK-Ministern diskutiert habe.

In der Financial Times hatte Carl Bildt von „unvorhersehbaren Kettenreaktionen“ gesprochen und vor einer „Balkanisierung des UK“ gewarnt!

Vielleicht war der Schwede noch von der norwegischen Unabhängigkeit, welche der westliche Nachbar Schwedens erst vor 109 Jahren, im Jahre 1905 gewonnen hatte, negativ geprägt?

Jedenfalls bestätigte der Sprecher auf Nachfrage, dass alles was der schwedische Außenminister zu außenpolitischen Fragen sage offizielle Haltung der schwedischen Regierung sei!