Multis vorbereitet, Hauptsitze in 24 h aus CAT zu verlegen!

13. September 2017

Die in Katalonien ansäßigen Multis aus den USA und der EU, darunter auch Deutsche, müssen sich wegen der Zuspitzung der Lage in den von den CAT-SEP’s gekaperten (noch!) spanischen Autonomie Katalonien Zunkunftssorgen machen und entsprechende Vorkehrungen treffen, für den (noch!) hypothetischen Fall, daß der neue Staat Catalunya automatisch aus der EU ausgeschlossen sei, wie Brüssel es seit Jahr und Tag predigt. Die entsprechenden Vorkehrungen und Vorsichtsmaßnahmen sind offenbar längst in aller Stille getroffen worden?

Der Vorsitzende der US-Handelskammer in Spanien, Jaime Malet, sagte gegenüber der Tageszeitung EL MUNDO, er kenne haufenweise Firmen die ihren Hauptsitz aus Katalonien verlegen würden um jegliche Illegalität zu vermeiden. Seine Kammer vertrete die wichtigsten US-Multis in Spanien und viele von ihnen seien vorbereitet, besäßen „einen roten Knopf“, um notfalls in 24 Stunden den Firmensitz aus Katalonien ins Restspanien zu verlegen. Aber diese unangenehme Stimmung der Unsicherheit werde ihm auch von großen und mittelgroßen spanischen, katalanischen Firmen gemeldet. Große Anwaltskanzleien böten ihre Hilfe zur Verlegung des Hauptsitzes an, die außerdem durch entsprechende Gesetzesänderungen der spanischen Regierung erleichtert worden seien.

Diese Firmen akzeptierten auch keine Steuererhebungen durch die nationalkatalanistischen Separatisten und deren eigene Phantom-Steuerbehörde. Das sei eine „Rote Linie“ für seine Klienten!

Albert Peters, Präsident des Kreises Deutscher Führungskräfte, sagte im Gespräch mit EL MUNDO, seine Mitglieder akzeptierten ebenfalls keine illegalen Aktivitäten der CAT-SEP’s! Wir glauben an die katalanische Wirtschaft, aber das allerwichtigste sei für sie die Respektierung der Legalität und des Rechtstaates.

Sein Führungskreis würde am kommenden Freitag, dem 15. September, eine Erklärung veröffentlichen.

Wir wollen, daß Katalonien ein Teil Spaniens bleibt, sagte Peters. Die dynamische Wirtschaft der 7,5 Millionen Katalanen sei interessant für die Unternehmen, aber noch interessanter sei sie integriert in den noch viel größeren spanischen Markt und in die EU.

Man respektiere andererseits den Willen von Millionen Katalanen nach Unabhängigkeit und rufe deshalb zu einer Vereinbarung auf, möglichst noch vor dem 1. Oktober!

Gelinge dies nicht, dann entstünde eine unmögliche Situation. Wir appellieren deshalb an die Verantwortung von ALLEN am Konflikt beteiligten Parteien!

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http://www.elmundo.es/economia/2017/09/13/59b82edae5fdead60d8b466b.html

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