Voll krass: Wie die Schizos der CAT-SEP’s ticken!

6. Juli 2017

Wenn sich ein Ortteil eines katalanischen Dorfes oder einer Stadt trennen und der Nachbargemeinde anschließen will, dann verlangt das nationalkatalanistische Separatistenregime in der Autonomieregierung die durch Unterschriften bewiesene Unterstützung von mindestens 50% der betroffenen Einwohner um den Antrag überhaupt zur Kenntnis zu nehmen und ihn zu bearbeiten. So geschah dies in den letzten Jahren lediglich zweimal.

Für die willkürlich-gewaltsame Abtrennung von Spanien haben die selben nationalkatalanistischen Separatisten sich die Messlatte deutlich niedriger gehängt: Es gibt keine Mindestwahlbeteiligung beim 1-O-Referendum, die Erstellung des Zensus, die Durchführung und die Auszählung übernehmen die CAT-SEP’s natürlich lieber selber und es genügt ihnen eine (1!) Stimme Mehrheit um sich selbst als Sieger zu erklären. Danach saufen sie zwei Tage durch und erst nach 48 Stunden glauben sie dann in der Lage zu sein ihre Unabhängigkeit zu erklären! Spekulationen über den Ausgang sind schwierig, denn es dürfen Minderjährige* ab 16 Jahren und Migranten, die seit mindestens einem Jahr in Katalonien leben mitwählen. Im Prinzip kann auch Mehrfachabstimmung nicht sicher ausgeschlossen werden.

Sollte die aus ihrer Sicht schreckliche Panne eintreten, das Referendum „zu verlieren“, schrecklicher Ausdruck, sagen wir lieber „es nicht zu gewinnen“, dann werden automatisch und unmittelbar vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, das Einzige was nationalkatalanistische Separatisten wirklich im Traum beherrschen!

Das rettet ihre wertvollen Pfründe und Gehälter und erspart ihnen die mühevolle politische Tagesarbeit für weitere Monate, wenn nicht Jahre und am Ende machen dann alle den „Artur(o) Mas“, das heisst sie verpassen sich Ruhe- und Übergangsgehälter von bis zu einer halben Million Euro pro Jahr für’s sprichwörtliche „Nichtstun“!

Je schräger und krasser die separatistischen Hütchenspieler agieren desto mehr achten sie darauf ihre belanglos-lächerlichen Auftritte durch seriöse Kleidung in Anzug und Krawatte in historischen Räumen von Rathäusern, Kirchen und Theatern (der war sehr gut!) einen weihevollen Rahmen zu geben. Sie zelebrieren sie wie Gottesdienste, bevor sie sich schenkelklopfend wieder in ihren Katakomben verkriechen…
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http://www.elmundo.es/cataluna/2017/07/06/595d3d40ca47417c0b8b45b2.html
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*(Inzwischen habe ich auch Meldungen in Medien gelesen, daß erst ab 18 Jahren gewählt werden dürfe. Es gibt dazu also unterschiedliche Aussagen!)

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