Von Flüchtlingen und Doppelagenten bedroht?

10. März 2016

Nach der Balkan-Route über die Spanien-Route?

Der Interims-Innenminister Spaniens Jorge Fernández Díaz erklärte heute bei seiner Ankunft in Brüssel zur Zusammenkunft der EU-Innenminister, man müsse auf der Hut sein, daß sich der Flüchtlingsstrom nach der faktischen Schließung der Balkan-Route nicht über die Westroute und Spanien nach Europa ergieße! Man müsse verantwortlich und solidarisch aber ohne Demagogie agieren, forderte Fernández Díaz.

„Man könne nicht ein Problem dadurch regeln, indem man wo anders ein Neues schaffe!“
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Der spanische Geheimdienst CNI schaltet den Agenten 8882 ab, wegen Gefahr für die nationale Sicherheit Spaniens!

Er betrüge in allen Aspekten seines Lebens. Agent 8882 habe sich mit Islamisten eingelassen und versuchte, die Rolle eines Doppelagenten zu spielen. Er gehörte dem CNI von 2007 bis 2014 für sieben Jahre an und habe in dieser Zeit zunehmend psychische Probleme entwickelt.

Agent 8882 ging juristisch gegen seine Entlassung vor, doch die Audiencia Nacional bestätigte im Juli 2015 seine Entlassung, „da Treue, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit unabdingbare Voraussetzungen für eine Tätigkeit beim CNI seien!“

Er habe jeden getäuscht, intrigiert, gefälscht, simuliert exzessive Spesen verursacht, sich gleichzeitig von seiner Familie aushalten lassen, besaß Haschisch und hat die sexuellen Kontakte zu einer Kollegin aufgezeichnet und unter den Kollegen verteilt.

Zusätzlich habe er ohne Auftrag oder Wissen seiner Vorgesetzten Kontakte zum marrokanischen Geheimdienst unterhalten und sich womöglich anwerben lassen!

Dazu erzählte er ausgiebig Lügen und Halbwahrheiten über den CNI, vereinnahmte Taten und Aktionen seiner Kollegen als eigene Taten und phantasierte öffentlich über Ermordungen und Folterverhöre.

Aber Agent 8882 machte Fotos innerhalb der Anlagen, Installationen und Räume des CNI und verschickte sie über das Netz, durchsuchte CNI-Datenbänke im Auftrag Dritter, darunter einen marrokanischen Staatsangehörigen. Praktisch seine ganze private Umgebung wusste um seine Tätigkeit für den CNI und er erläuterte ihnen seinen Rang und seine Tätigkeit anhand von internen Organigrammen des CNI.

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PS: Der Langmut des CNI ist bewundernswert! Bei so manch anderem Geheimdienst hätte so ein Chaot wohl einen „natürlich höchst bedauerlichen“ Unfall erlitten?

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