Spanische Regierung will Russen und Chinesen in die EU holen!

19. November 2012

Per „Immobilien-Visum“, das heisst durch den Kauf einer der vielen tausenden leerstehenden Immobilien im Wert von 160.000 Euro aufwärts, können Ausländer aus nicht EU-Staaten sich künftig eine Aufenthaltsgenehmigung für Spanien und damit Bewegungsfreiheit in der EU erkaufen. Dies Angebot richte sich speziell an Märkte wie Russland und China, wo es eine starke Nachfrage nach spanischen Immobilien gäbe.

Der Staatssekretär im Handelsministerium, Jaime García Legaz, sagte, dass dazu das Ausländerrecht derzeit in verschiedenen Ministerien überarbeitet würde.

Man hoffe dadurch in wenigen Wochen die entsprechenden Änderungen präsentieren zu können um die zahlreichen Leerstände und Geistersiedlungen schnell abbauen zu können.

Hier schließt sich dann möglicherweise ein Kreis: Schon beim Bau dieser Geisterstädte sollen Schwarz- und Drogengelder, damals hauptsächlich aus Lateinamerika im Spiel gewesen sein. Beim Kauf einer „Aufenthaltsrechts-Immobilie“ könnte dann von interessierter Seite erneut Geld gewaschen werden?

http://www.abc.es/espana/20121119/abci-residencia-extranjeros-vivienda-201211191105.html

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Verzweifelte Steueramnestie: PP-Rajoy mutiert zum obersten Geldwäscher Spaniens!

19. Mai 2012

Es ist erst zwei Jahre her, als Rajoy und seine Partei eine geplante Steueramnestie der Sozialisten Zapateros, die übrigens nie zustande kam, mit schärfsten Worten empört zurückwiesen.

Zwei Jahre können eine lange Zeit sein in der Politik, verdammt lang her sogar, aber der Umfaller, den Rajoy hier gemacht hat, der ist schon beachtlich…

Die PP-Regierung plant, so ist es zumindest in einem geplanten Gesetz des Finanzministeriums vorgesehen, dass Schwarzgelder in unbegrenzter Höhe und auf höchst lukrative Weise gewaschen werden können, die künftig jeden normalen Steuerzahler als grenzdebilen Idioten dastehen lassen!

Das Bargeld braucht dazu nur auf ein eigenes Bankkonto eingezahlt zu werden und am nächsten Tag bequem übers Internet beim Finanzamt als Schwarzgeld erklärt und 10 (zehn!) Prozent Steuer darauf bezahlt zu werden, und ya está!

Zur Erinnerung: Der Steuersatz für Unternehmen beträgt 30%, für natürliche Personen bis zu 52 % in Spanien! Wer seine Steuererklärung für 2011 noch nicht abgegeben hat, der wird hier aufhorchen…

Damit sind nicht nur der Geldwäsche alter Schwarzgelder, sondern auch der neuen Steuerhinterziehung Tür und Tor geöffnet, dank Saubermann Rajoy und seinen PP-Chaoten!

Immobilienverkäufe, Schiffe, Autos, Bargeschäfte ohne Mehrwertsteuer, das Schwarzgeld von heute Nachmittag, alles kann aufs Bankkonto eingezahlt und mit einem Schnäppchenabschlag von zehn Prozent legalisiert werden! Welcher Idiot wird da wohl künftig noch eine Steuererklärung abgeben?

Rajoy muss das Wasser wohl schon bis zum Halse stehen, wenn er zu so verzweifelten Mitteln greift um seine Banken liquide zu halten? Denn deren Liquidität scheint der einzige Grund zu sein solche Maßnahmen zu veranlassen?

http://economia.elpais.com/economia/2012/05/19/actualidad/1337431164_702745.html


Letzte Runde: Adelson pokert mit Madrid und Barcelona um EuroVegas!

11. Mai 2012

Erneut will sich in der kommenden Woche eine Delegation katalanischer Politiker auf den Weg nach Las Vegas machen um den US-Casino-König Sheldon Adelson doch noch Catalunya als Standort für sein geplantes Zockerparadies schmackhaft zu machen.

Dies wird als letzter Versuch der Katalanen eingeschätzt, das monströse Casino-Projekt nach Barcelona zu holen, denn die Entscheidung für den Standort EuroVegas soll noch im Mai fallen.

Die Verzweiflung und/oder die Gier müssen sehr groß sein um sich auf ein solches Projekt einzulassen, das sich hauptsächlich aus steuerfreien Gewinnen und tarif- und rechtlosen Beschäftigten über einen Zeitraum von zehn Jahren selbst finanzieren soll.

Kriminalität, Prostitution, Geldwäsche und Mafia gibt es noch „gratis“ dazu! Aber ich fürchte, diese negativen Begleiterscheinungen werden keineswegs „gratis“ sein, sie werden die Spanier vielmehr teuer zu stehen kommen…

http://www.lavanguardia.com/politica/20120511/54292145009/el-govern-ultima-una-visita-decisiva-a-sheldon-adelson-para-atraer-eurovegas-a-catalunya.html

Sheldon Adelson, globaler Casino-König, möchte seinen Zockerhöhlen in den USA und China seit längerem einen Stützpunkt in Europa hinzufügen. Das geplante EuroVegas soll in Spanien entstehen.

Adelsons neoliberale Wirtschaftsansichten wurden hinreichend beschrieben. Sie würden in mehrfacher Hinsicht mit spanischem und europäischem Recht kollidieren, aber das hält die Comunidad de Madrid und die Autonomía Catalunya nicht davon ab, mit allen Mitteln um das skandalöse Großprojekt zu kämpfen.

Es scheint, dass Madrid deutlich die Nase vorn hat und die Entscheidung soll jetzt kurzfristig getroffen werden. So schwebte Adelson am vergangenen Sonntag, dem 6. Mai mit seiner Frau Miriam Ochsorn im Privat-Jet in Barajas ein um sich das in Frage kommende Gebiet Alcorcón, im Madrider Westen gelegen, persönlich vor Ort anzusehen.

Dieses verkehrstechnisch gut erschlossene Gebiet, das ungefähr von den Straßen M-501, M-506, A-5, M-40 und M-50 begrenzt wird, liegt etwa zwanzig Minuten vom Flughafen Barajas und dem Stadtzentrum Madrids entfernt. Er wurde dabei von den Madrider Politikern Percival Manglano, Pablo Cavero, David Pérez und Jesús Sainz begleitet. Nach einem Treffen mit Madrider Unternehmern flogen die Adelsons in die Staaten zurück.

http://www.lavanguardia.com/economia/20120506/54290134596/adelson-terrenos-alcorcon-eurovegas.html

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(almabus blog berichtete über die Entwicklung dieses Zockerprojektes!)

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/11/madrid/1334161769_194372.html

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/

https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/

https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/

https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


Sheldon Adelson schnurrt wie ein Kätzchen: EuroVegas rückt greifbar näher!

12. April 2012

Auf einmal rückt der Zocker-Magnat von einem Teil seiner Maximalforderungen ab. Letztlich ist ER es, der etwas will: Sonderrechte, Land, Kredite, Steuervergünstigungen…

Sein Projekt EuroVegas soll in drei Etappen ablaufen. Je vier Hotels und zwei Casinos sollen alle zwei Jahre in Betrieb gehen. Mit den steuerfreien Einnahmen soll dann die jeweils nächste Etappe finanziert werden. Da bedeutet, Adelson braucht zu Beginn und danach alle zwei Jahre „nur“ maximal 6 Milliarden aufzubringen und hat zweimal die Möglichkeit die Notbremse zu ziehen und auf das nächste Drittel zu verzichten. Dann würde die Spielhölle halt etwas kleiner ausfallen. Das könnte ihm egal sein, denn Spanien wäre bereits vor Beginn der ersten Etappe in die entscheidenden Vorleistung gegangen!

Interessant ist sein Hinweis auf die Steuerfreiheit, die er fordert. Er will nur mit Apple & Co, gleichbehandelt werden! Wie das? Die zahlen auch keine Steuern in Spanien!

» Los impuestos, como Apple. “La reforma laboral ha sido decisiva. Con eso les vale. En temas fiscales no piden nada especial, solo que se les trate como al resto de empresas extranjeras en España” (EL PAÍS)

Apple (USA) fakturiert 99 Prozent seiner Verkäufe in Spanien aus Irland!
Google (USA) macht es genauso und schreibt angeblich sogar Verluste in Spanien!
Amazon (USA) schreibt seine Rechnungen aus Luxemburg!

Steuern zahlen in Spanien? Wir doch nicht!

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/12/madrid/1334184015_725015.html


EuroVegas-Poker: Sheldon Adelson erhöht auf 26,69 Milliarden Euros!

11. April 2012

26,69 Milliarden Euro will er nun investieren. Geld, dass er in Spanien an Steuern und Abgaben sparen will und das seine Gewinne unfair erhöhen würde. Jeder beliebige Firma könnte ihre Gewinne erhöhen, würde sie keine Steuern und Abgaben bezahlen.

Kein Kunststück: Das ist einfach ein gigantischer Schwindel, der die wirtschaftliche Notlage Spaniens in der Krise ausnutzen will!

Damit will er in zehn, fünfzehn Jahren eine Viertelmillion schlecht bezahlter Jobs ohne Kündigungsschutz und soziale Sicherheit schaffen. Diese stellten gleichzeitig den Präzendenzfall dar, zum Knacken des spanischen Arbeitsrechtes.

Er behält sich vor, diese Jobs teilweise mit Leuten zu besetzen, die er ohne spanische Kontrolle und Einfluss aus dem Ausland holen will.

http://ccaa.elpais.com/ccaa/2012/04/11/madrid/1334161769_194372.html

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/

https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/

https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/

https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


​Las Vegas in der Krise?

9. April 2012

EL PAÍS stellte bezüglich des in Spanien geplanten EuroVegas-Projektes des US-Magnaten Sheldon Adelson, um das sich die Comunidad des Madrid und die Generalitat d’ Catalunya gleichermaßen prügeln, die ebenso naheliegende, wie simple Frage, wie es um die Casino Branche eigentlich in den USA im Export-Modell Las Vegas stünde?

Ähnlich wie in Spanien gab es im US-Bundesstaat Nevada eine wirtschaftliche Schieflage zu Gunsten der Bauindustrie. Als die Krise in den USA begann gingen in kurzer Zeit rund 25 Prozent der Arbeitsplätze verloren. Hotels und Casinos haben an Wert verloren, die Spieler blieben aus oder haben zumindest weniger Geld in der Tasche. Ein konkretes Bauprojekt sollte 4 Milliarden kosten laut Plan. Es endete mit 8,5 Milliarden und sein realer Wert wird jetzt auf 2,65 Milliarden geschätzt. Eine gigantische Geldvernichtung! Nevada steht bei vielen Vergleichsgrößen schlechter da, als der Durchschnitt der US-Bundesstaaten.

Der Staat Nevada sucht händeringend um Alternativen zum Glücksspiel á la las Vegas. Auch das könnte einer der Gründe sein, aus denen Adelson nach Europa ausweichen will?

http://economia.elpais.com/economia/2012/04/07/actualidad/1333822781_311435.html

https://almabu.wordpress.com/2012/04/01/eurovegas-katalanen-betteln-in-las-vegas-um-sheldon-adelsons-spielholle/
https://almabu.wordpress.com/2012/03/06/katalanische-regierung-verhandelt-uber-3-casino-projekte/
https://almabu.wordpress.com/2012/02/22/will-obamas-groster-feind-eine-spielholle-ein-puff-aus-katalonien-machen/
https://almabu.wordpress.com/2011/11/05/katalonien-ein-einziger-riesiger-freizeitpark


EuroVegas: Katalanen betteln in Las Vegas um Sheldon Adelsons Spielhölle!

1. April 2012

Das für das Projekt vorgesehene, ökologisch wertvolle Gelände, direkt westlich an den Flughafen „El Prat de Llobregat“ angrenzend, müsste wegen der Sicherheit des Flugverkehrs mit flachen Gebäuden bebaut werden. Das sehen die Gesetze und die Vernunft vor.

Adelson will aber hohe Gebäude und rechtwinklige Prachtstraßen!

Dieser – auf den ersten Blick scheinbar unlösbare – Punkt, soll im Moment die grösste Hürde des Projektes sein, meint der katalanische Emissionär, der Conseller de Territori i Sostenibilitat, Lluís Recoder, dem in Las Vegas eine zweistündige Audienz bei seiner Eminenz gewährt wurde.

Interessant: Die geforderte Steuerfreiheit, die gravierenden Gesetzesänderungen, alles kein Thema für die Generalitat?

Gestern waren also die Katalanen dran, heute folgen Ihnen die Madrilenen. Sie müssen nur der katalanischen Schleimspur folgen. Deren Chancen werden als weitaus besser beurteilt…

Interessant trotzdem, dass die spanische Regierung offenbar bereit ist, nach dem Kniefall vor der EU und Merkel nun auch für einen US-Glückspielmagnaten, der von US-Stellen wegen seiner Geschäfte in Macao der möglichen Nähe zum chinesischen, organisierten Verbrechen verdächtigt wird, sinnvolle spanische Gesetze zu streichen oder zu verändern!

http://www.lavanguardia.com/vida/20120401/54279531763/adelson-se-resiste-propuesta-catalana-construir-eurovegas-cerca-el-prat.html