CAT-SEP’s starten ihren nationalkatalanistischen Staatsstreich!

6. September 2017

In einem Affentheater aus pseudodemokratischen Gebaren haben die nationalkatalanistischen Separatisten von JxSí, CUP und Teilen von CSQP ihren Staatsstreich gestartet, den sie das „Gesetz des Referendums“ nennen, ein weltweit wohl einmaliges Ermächtigungsgesetz im Stile der Nazis.

Da alle Oppositionsparteien, also PP, PSC, C’s und Teile der gespaltenen CSQP zuvor das Parlament unter Protest verliessen, können sich die Separatisten sogar auf eine Zustimmung ohne Gegenstimmen berufen. Man war unter sich und das genügt ihnen bekanntlich:

72 Pro-, 11 Enthaltungen, 0 Gegenstimmen. 52 Abgeordnete waren abwesend.

Das autonome katalanische Wahlrecht aus der Franco-Zeit, das hier einmal keinen Separatisten stört, wertet die Stimmen derart unterschiedlich, daß die CAT-SEP’s mit einer Minderheit an Wählerstimmen die absolute Mehrheit von 68 Sitzen im Parlament der 135 Abgeordneten besitzen.

Aber selbst diese politischen Mehrheitsverhältnisse im Parlament können nicht verheimlichen, daß hier eine Autonomie gespalten wurde in zwei annähernd gleich große Teile. Nach Wählerstimmen gerechnet wären die CAT-SEP’s sogar eine Minderheit. Man war so frei, sich das Recht zu nehmen, sich über die Kompetenzen einer nachgeordneten, der spanischen Gesetzgebung unterstehenden Autonomieregierung hinwegzusetzen, sich eigenmächtig neue Kompetenzen anzueignen und dabei nationales, europäisches und internationales Recht durch ein „Ich-wünsch-mir-was-Gesetz“ zu brechen und zu ersetzen nach der Art von Betrügern, Räubern, Kriminellen.

Die Aktion von heute war kalkuliert getimed, denn es wird eine Gegenreaktion aus Madrid geben und in 6 Tagen am 11. September wollen sie dann anläßlich der geschichtlich falsch ausgelegten LA DIADA wieder Massen auf die Straßen bringen. Deshalb werden die nächsten Stunden und Tage ein erhöhtes Risiko für die Menschen in Katalonien, ob Einwohner oder Touristen, bringen, denn was den Nationalkatalanistischen Separatisten jetzt am Besten zu pass käme, wären Opfer und Blut, für das man Madrid verantwortlich machen könnte. So soll es nach der Vorstellung mancher laufen…

Wer vor hat in den nächsten Wochen Barcelona oder Katalonien zu besuchen, sollte diese Unsicherheiten in Erwägung ziehen, zumal Touristen bei Rekord-Besucherzahlen mehr und mehr auf offene Ablehnung stoßen, aber dies Phänomen existiert und wächst anscheinend an allen klassischen Besucher-Schwerpunkten des Landes Spanien, also auch auf den Balearen, im Baskenland und in Madrid…

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