ANC will mit UK-Hilfe katalanische Marine aufbauen, die in NATO-Gliederungen eingebunden sein soll!

5. Januar 2015

Als die ersten Berichte über militärische Planungen eines künftigen, unabhängigen Kataloniens in den Medien auftauchten und darüber Diskussionen begannen war dies der ANC, der selbsternannten Katalanischen Nationalversammlung äußerst unangenehm.

Sie stellte diese militärischen Planungen aber nicht etwa ein, sondern sie machte sie lediglich für die Öffentlichkeit unzugänglich und stellte sie ins Intranet und dort exklusiv für ihren ANC-Führungskreis mit zusätzlicher Passwort-Eingabe.

Diese glücklichen(?) künftigen Einwohner eines unabhängigen Kataloniens, müssten also neben den Kürzungen im Sozialbereich, den gigantischen Staatsschulden und der gewiss weiterhin grassierenden Korruption auch noch neue Streitkräfte zu Lande, in der Luft, aber vor allem zu Wasser schultern.

Diese geplante katalanische Marine etwa, soll in zehn, fünfzehn Jahren auf 1.700 Offiziere und Mannschaften anwachsen und in die drei Bereiche Süd, Mitte und Nord gegliedert sein. Sie soll die katalanischen Küsten verteidigen und NATÜRLICH den Teil des Mittelmeeres, den Katalonien künftig als Exklusive Wirtschaftszone, EEZ für sich beanspruchen wird.

Weil man dafür Hilfe brauchen wird, denkt man natürlich nicht etwa an die spanische Armada (die sind ja für die Katalanen die Bösen!) sondern an die Royal Navy des UK, die erfolgreichen „Gibraltar-Besetzer“ und deshalb die „natürlichen Freunde“ der Katalanen. Sollen die Briten ihnen beibringen, wie man die Balearen erobert, oder den Franzosen Nord-Katalonien abnimmt? Das kann ja heiter werden…

Danach sollen in einer zweiten Phase maritime Expeditionskräfte und die notwendigen Führungseinrichtungen aufgebaut werden, als katalanischer Beitrag zu Frieden und Sicherheit auf der Welt. Dazu würden auch mindestens ein MRV-, ein Mehrzweckschiff gebraucht.

Das bringt mich auf die Idee: Hat der französische Präsident Francois Hollande da nicht gerade zwei Überflüssige vor Anker liegen, die ursprünglich für Russland gedachten Hubschrauberträger der Mistral-Klasse?

Die Frage ist, ob Hollande sich mit einem Verkauf dieser Schiffe an die Katalanen einen Bärendienst erweisen würde im Bezug auf die irgendwann fällige Befreiung Nord-Kataloniens vom französischen Joch?

Wenn dann irgendwann, möglichst bald, die Balearen und Valencia, und Teile Korsikas, Sardiniens und Frankreichs „heimgeholt“ werden ins katalanische Paradies, dann müsste sich diese katalanische Marine jedes Mal mit NATO-Streitkräften auseinandersetzen. Auch deshalb wollen sie wohl IN die NATO?

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Katalanischer Geheimdienst agiert gegen den gewaltätigen „Hispanolismus“ Madrids!

23. September 2014

Im Laufe der vergangenen zwei Jahre tauchte schon so manches Mal gerüchteweise die Existenz eines ominösen katalanischen Geheimdienstes auf, den es legal gar nicht geben dürfte.

Bei der großzügigen Etablierung von Parallelstrukturen der Katalanen zum verhassten Spanischen Staat und einer gewissen systematischen institutionellen Doppelzüngigkeit, dauerte es eine ganze Weile bis dessen Existenz zumindest prinzipiell zugegeben werden musste.

Er ist aber illegal und dies müsste entsprechende Folgen haben, die erstaunlicherweise bisher ausgeblieben sind, da Madrid zu akzeptieren scheint, was nicht offen und offiziell zu Tage tritt oder nur schwer zu beweisen ist?

Sonst hätte man Artur Mas und seine Autonomie-Regierung schon mehrfach absetzen können und müssen. So haben die Separatisten die Leitung des katalanischen Geheimdienstes durch Xavier Martorell* beim Präsidenten Mas angesiedelt und die operative Abteilung in der ganz harmlos und langweilig klingenden CESICAT, dem statistischen Institut Kataloniens untergebracht. Und überhaupt, gibt es zwischen Statistiken, Umfragen und Meinungsforschung nicht Überschneidungen zur altmodischen Spionage?

So soll systematisch ein katalanisch-separatistisches Herrschaftswissen erworben und durch hierarchische Zugangskontrollen für die Generalitat exklusiv geschützt werden.

In einem vom ANC beauftragten, über hundert Seiten starken Dokument „Estatuir Catalunya“ wird die Notwendigkeit der Geheimhaltung, sowie die Einrichtung eines eigenen Geheimdienstes als strategische Notwendigkeit gefordert.
Im Falle einer (natürlich nur rein theoretisch möglichen) einseitigen Unabhängigkeitserklärung(!) müsse ein friedlicher Übergang garantiert und Chaos auf den Straßen verhindert werden.

Ob es wohl irgendwo, vielleicht bei den Mossos d’Esquadra, den Prügelburschen der Generalitat, auch schon Strukturen einer eigenen Armee der Katalanen geben mag? Denn auch diese wird in dem Dokument gefordert: Das katalanische Territorium müsse in jedem Moment wirksam geschützt werden können durch die Bereitstellung effektiver Information von Innen und Außen, durch ein militärisches Verteidigungskonzept und trainierte, ausgebildete (Streit-)Kräfte. So sollen die „Mossos“, die einen traurigen Rekord der Gewalttätigkeit besitzen, zu den Wächtern der Revolution gehören!

Zwar sind die (un-)heimlichen Planer des katalanischen Staates im Prinzip überzeugt davon, dass Spanien wegen seines internationalen Ansehens keine militärische Gewalt gegen die Katalanen ausüben würde, aber in Zeiten sozialer und politischer Spannungen, in denen die innere Sicherheit und öffentliche Ordnung (Kataloniens!) von bewaffneten Milizen aus Zivilisten bedroht sei, müssten sie die Ruhe und Stabilität (gegen die 40% der eigenen Bevölkerung, ein Bürgerkriegsszenario?) gewährleisten. Dazu müssten die Truppen und ihre Leitung absolut fest, verlässlich, getestet und bewährt sein. Bei den Nazis nannte man diese Truppe SS…

Zuzutrauen wäre es ihnen auf jeden Fall, denn zum geschlossenen Weltbild vom eigenen Staat gehört natürlich auch eine gewaltige, eigene Armee, welche die katalanischen Dauer-Opfer künftig gegen die spanischen Dauer-Täter heldenhaft zu verteidigen in der Lage sein wird.