Papst enttäuschend: Vatikan versteckt Kinderficker vor weltlicher Justiz!

24. September 2014

Der Ex-Nuntius Josef Wesolowski, der von der Justiz verschiedener Länder wegen Päderastie gesucht wird, wurde auf Wunsch des Papstes irgendwo im Vatikan unter Hausarrest gestellt, aber nicht ausgeliefert! Dort begegnet „Tiefwürden“ vielleicht beim Hofrundgang dem emeritierten Papst Benedikt 16?

Die Anklage gegen den 66-jährigen Wesolowski lautet Missbrauch von Minderjährigen in der Dominikanischen Republik, in der er von 2008 bis 2013 als Apostolischer Nuntius residierte. Im August 2013 wurde er seines Amtes enthoben, kehrte in den Vatikan zurück wo ihm im Juni diesen Jahres sein Priestertum nach einem internen Prozess des Vatikans nach kanonischem Recht entzogen wurde.

Die polnische und dominikanische Justiz hätten ihn gerne vor Gericht gesehen, jedoch…s.o.

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Katholische Kirchenhierarchie: Weltorganisation von Kinderfickern?

17. März 2012

So langsam schält sich heraus, dass der Missbrauch von Kindern, überwiegend Knaben, durch Mitglieder der katholischen Kirchenhierarchie, ein weltweites Phänomen ist, oder gibt es ein Land wo die Kinderficker noch nicht zugeschlagen haben?

Praktisch in jedem Land der Welt wird sich rituell entschuldigt, aufrichtiges Beileid bekundet und teilweise Entschädigung an die Opfer bezahlt.

Im Dezember 2011 wurde ein Untersuchungsbericht veröffentlicht, der feststellte, dass in den Niederlanden seit 1945 Zehntausende Kinder von Angehörigen der katholischen Kirchenhierarchie missbraucht worden sind.

Soweit nur die übliche Sauerei. Dann aber wurde bekannt, dass man Missbrauchsopfern homosexuelle Neigungen(!) unterstellte und in mindestens zehn Fällen in kirchlichen Einrichtungen kastrierte! Als therapeutische Maßnahme gegen die üble Krankheit der Homosexualität…

Diese Kastrationen waren nicht in den Abschlussbericht aufgenommen worden, laut der Zeitung „NRC Handelsblad“. Sie beruft sich dabei auf Opferaussagen, ärztliche Berichte, Privatbriefe und Anwaltsdokumente.

Wie nicht anders zu erwarten war, möchte sich der Erzbischof von Utrecht im Namen der katholischen Kirche der Niederlande aufrichtig entschuldigen. Sie sei mit Scham und Schmerz erfüllt. Man bitte um Verzeihung.

Das ist das Gute an den Katholen: Sie beichten, bereuen und sind entlastet und frei von Sünden, bis irgendwann der nächste Knabe…

http://www.ftd.de/politik/international/:missbrauchsfaelle-niederlaendische-kirche-liess-offenbar-jungen-kastrieren/70010156.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/politik?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Katholische Kirche sorge für permanente Spannungen in der spanischen Politik

19. Januar 2011

Santiago Carillo, La difícil reconciliación de los españoles, Edition Planeta, 2011.

Die permanente Spannung in der spanischen Politik rühre von der Rolle der Kirche sagte Carillo an diesem Dienstag – laut 20minutos – bei der Vorstellung seines neuen Buches. Der jahrzehntelang im Untergrund lebende ehemalige Führer der Kommunistischen Partei Spaniens und seit dem Ende des vorigen Jahres Ehrenbürger seiner Heimatstadt Gijon* sagt, die Demokratie hätte der (katholischen) Kirche ausserordentliche Privilegien eingeräumt. Aber „unsere“ (die spanische) Kirche gleiche mit ihrer mittelalterlicher Mentalität von Kreuzzug und Wiedereroberung in nichts, der anderer Länder.

Während im Rest Europas die Kirche seit über einem Jahrhundert vom Staat getrennt sei, agiere sie in Spanien noch immer als entscheidende politische Kraft. Einer der stärksten Unterstützer des Franquismus, habe noch immer großen Einfluss auf die Erziehung und Sozialgewohnheiten der Spanier.
Die spanische Kirche sei sehr Rechts und „nationalkatholisch“ orientiert.

(Persönliche Anmerkung von mir: Dieser Umstand wird sicher nicht besser, wenn der reaktionäre deutsche Papst jüngst Kleriker , die – als Kriegspartei auf Seiten Francos – zum Opfer des spanischen Bürgerkriegs wurden, im Kollektiv selig spricht!)

*Die Vertreter der PP blieben der Ehrung Carillos fern. Im Kommentarbereich des Beitrags von 20minutos herrscht ein Ton, als sei der Spanische Bürgerkrieg erneut ausgebrochen. Die Seiten stehen sich anscheinend unversöhnlich gegenüber. Das Thema ist in Spanien nie wirklich aufgearbeitet worden.


Welche Rolle spielte Kardinal Ratzinger

8. März 2010

beim Umgang der Katholischen Kirche mit den weltweiten Sex- und Missbrauchs-Skandalen ihrer Hirten?
Die britische TV Sendung Panorama der BBC berichtete bereits am 1. Oktober 2006 über eine interne Handlungsanweisung in lateinischer Sprache (Crimen Sollicitationis), die mehr an der Vertuschung interessiert sei, als an der Aufklärung und dem Schutz der Missbrauchsopfer, bei denen es sich meist um Kinder und Jugendliche handele. Bei der Recherche zur Sendung stiessen die Reporter nach ihren Aussagen auf zahlreiche Tatverdächtige, nach denen zum Teil mit Haftbefehlen gesucht wurden, in und um den Vatikan herum, wo sie offenbar Schutz und Hilfe bekamen. Kardinal Ratzinger war damals in exponierter Position sowohl als Erzbischof von München als auch im Vatikan wohl auch administrativ in diese Dinge verwickelt? Heute, als Papst Benedikt XVI, schweigt er vielsagend zu dieser weltweiten Enthüllung von kriminellen Aktivitäten seiner Kirchenmänner.

Ergänzungen 09.03.2010:

SPON berichtet von Differenzen zwischen Katholiken in der CDU und der Justizministerin SLS von der FDP:
… Im Deutschlandfunk hatte die Ministerin am Montag sogar von einer „Schweigemauer“ in vielen Schulen und Einrichtungen gesprochen, die die juristische Aufklärung von Kindesmissbrauch behinderten. Konkret wies die FDP-Politikerin auf eine Kirchen-Direktive von 2001 hin, die für Schulen in katholischer Trägerschaft gelte und auch schwere Missbrauchsfälle zunächst unter päpstliche Geheimhaltung stelle.

Wie FOCUS heute berichtet, räumt des Papstes älterer Bruder, langjähriger Kapellmeister der Regensburger Domspatzen, inzwischen ein, „aus disziplinarischen Gründen und weil es so üblich war“, seine Schüler geohrfeigt zu haben „bei Leistungsverweigerung“! Sofort fällt ihm aber zu seiner eigenen Entlastung ein, wer viel übler war von seinen Kollegen im Geiste! Andere Dinge die ihm zugetragen worden seien, habe er nicht als Aufforderung zum Handeln gesehen, was ihm heute Leid tue… Über seinen berühmten „kleinen Bruder“ sagte er laut FOCUS:
… Ratzinger versicherte, sein Bruder Papst Benedikt XVI. sei allen Opfern sehr nahe. Er könne jetzt nur die Verantwortlichen für die Missbrauchsfälle ansprechen und die Taten verurteilen. „Darüber hinaus kann er dazu ermahnen, den Weg des Respekts und der Ehrfurcht vor der menschlichen Integrität konsequent zu gehen.“

Er spricht also darüber, was der Papst „jetzt nur tun könne“? Ja mein Gott, warum tut er es denn nicht? Hat er denn schon etwas gesagt zu den weltweiten kriminellen Sauereien, verübt von katholischen Amtsträgern im Namen der Kirche deren Oberhaupt er ist, und ich habe es verpasst?