Jean-Claude Juncker: Ein Hardcore-Säufer wie Churchill?

22. Juni 2014

Die Briten wollen ihn partout nicht an der wichtigsten Schaltstelle der EU haben und greifen jetzt zum Mittel der anonymen Gerüchte, der Denunzierung. Demnach werfen ihm ungenannte Diplomaten vor „seit Jahren zu viel zu trinken“!

Dies sei in Brüssel ein offenes Geheimnis. Mit Cognac und Zigaretten überstünde er lange Brüsseler Sitzungsnächte. Auch zum Frühstück gäbe es schon einmal Cognac. Manchmal verliere er volltrunken die verbale Kontrolle und werde ausfällig. Ein Luxembourger Geheimdienstler berichtet von einem Dreier-Treffen mit Juncker bei dem er volltrunken mehrere Minuten lang verbal ausfällig gegen den Geheimdienstleiter geworden sei.

Auch sein niederländischer Nachfolger als Leiter der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem wird als Zeuge für Junckers Schwächen angeführt: „Bei den Treffen der Euro-Gruppe habe es immer ein generelles Rauch- und Trinkverbot gegeben, nur sein Vorgänger habe sich niemals daran gehalten“, soll er auf entsprechende Fragen gesagt haben!

Damit hat die Schlacht um die Führungspersonen der EU einen neuen Tiefpunkt erreicht, ist zur Schlammschlacht geworden, mit den Mitteln der persönlichen Diffamierung.

Ausgerechnet die Briten, die allgemein für ein recht entspanntes Verhältnis zum Alkohol bekannt sind, fahren jetzt diese Schiene? Sollte man jetzt deswegen das Trinkverhalten britischer Politiker zum Thema machen?

Ihr Jahrhundertpolitiker Winston Spencer Churchill hätte unter diesen Kriterien des David Cameron wohl niemals die Insel vor Hitler retten dürfen, weil er charakterlich völlig ungeeignet für den Job gewesen, der Whisky sein ständiger Begleiter gewesen sei.

Und wenn wir schon mal bei den billigen Unterstellungen sind, so wird das häufig rote Gesicht des Mr. Cameron, sein hoher Blutdruck, womöglich ganz ähnliche Gründe haben? Doch lassen wir das…
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http://german.ruvr.ru/radio_broadcast/15869415/21027125/

http://www.mailonsunday.co.uk/news/article-2664738/A-drunk-cognac-breakfast-EU-presidency-favourite-faces-explosive-claims-Cameron-prepares-showdown-Merkel-stop-taking-job.html

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Wall Street begeistert: Merkel droht deutscher Wirtschaft mit Russland Sanktionen!

14. März 2014

„…Germany gets 35 percent of its oil and natural gas supplies from Russia, and its annual exports to Russia are worth 38 billion euros ($53 billion). More than 6,000 German companies have investments in the country, and German business leaders say trade between the two countries is good for about 300,000 German jobs…” (Zitat: Bloombergview.com)

Aber das genügt den USA noch nicht. Merkel müsse die Drohung an Putin noch verschärfen. Sie gilt ihnen generell als zu vorsichtig. Ihre Bereitschaft zu Sanktionen auf Kosten der deutschen Wirtschaft sei ein entscheidender Signal an die beiden anderen EU-Staaten, die sich hinter den Deutschen in dieser Frage versteckten, den Niederlanden und – of course – dem UK mit seiner City of London. Der Franzose Hollande hat ja bereits zu Beginn der Krise festgestellt, dass seine Rüstungsexporte an Russland nicht zur Disposition stünden.

Das nennt man Arbeitsteilung: Die USA stehen hinter dem Staatsstreich in der Ukraine, der von niemanden im Westen in Frage gestellt wird, empören sich scheinheilig über Putin, der ebenfalls mit Unrecht anwortet und freuen sich über Merkel, die einen Eid geleistet hat „Schaden vom deutschen Volke abzuwenden“, wenn sie eilfertig die Russen auf Kosten der Deutschen sanktioniert.


Tussy-Riot unterm Weihnachtsbaum!

26. Dezember 2013

Möglicherweise war sie eine frühe Vorläuferin der Tussy Riot Bewegung? Aber da sie sich ihr Anliegen nicht auf den Bauch und die Brüste schmierte und bei ihrem Auftritt keinen irren Lärm machte, nahm niemand Notiz von ihr und so steht sie vermutlich heute noch in einer Strandkneipe am Nordstrand der Insel Ameland in der niederländischen Provinz Friesland und kaum jemand schenkt ihr die gebührende Aufmerksamkeit…

Tussy Riot Weihnachten 2009


Rauben Europäische Jugendämter Kinder aus türkischen Familien?

24. Oktober 2013

Das sei keine Sache von Jugendämtern, sondern eine Sache der Kultur und des Glaubens, der Religion also. Der Untersuchungsausschuss für Menschenrechte des türkischen Parlamentes habe dies so festgestellt, berichtet HURRIYET.

Der Hauptgrund für die Entnahme von Kindern aus ihren Familien seien nicht Misstände in diesen Familien sondern die geplante Assimilierung der Kinder nach westlich-christlichen Vorstellungen und um ihre Erziehung nach islamischen kulturellen und religiösen Werten zu verhindern, meint der AKP-Abgeordnete İhsan Şener. (Starker Tobak, sage ich zu seinen Worten!)

Jugendämter seien ein Werkzeug eine gutdefinierte Assimilationspolitik* in bestimmten europäischen Ländern durchzusetzen, ergänzt ein anderer AKP-Abgeordneter Mehmet Metiner. (*Also ein Verbrechen! Wir erinnern uns an Erdogans Worte in Köln!)

Die Kommentare entstammen der Debatte über einen türkischen Untersuchungsbericht über die Praxis von Jugendämtern in Belgien, Holland und Deutschland, türkische Kinder die aus ihren Familien genommen werden, an christliche, atheistische oder gar gleichgeschlechtliche Pflegeeltern oder in christlich geprägte Kinderheime zu geben.

Der Untersuchungsbericht entstand auf Basis von Besuchen der Kommissionsmitglieder in den genannten Ländern, die Behauptungen folgten, die Kinder würden ungerechtfertig ihren Familien entnommen. Darin wird anscheinend behauptet:

Kinder könnten wegen Missbrauchs, Misshandlung, häuslicher Gewalt und Verwahrlosung aus Familien genommen werden. Die Jugendämter würden auf Hinweise der Polizei, von städtischen Einrichtungen, von Lehrern oder Nachbarn tätig werden. Das sei sehr problematisch! (Vermutlich, weil die alle keine Ahnung von der richtigen, der türkischen Erziehung haben?)

Für einige Migrantenfamilien seien die Jugendämter zu einem Imperium der Angst geworden.
Eltern würden aus Angst ihr Kind in die Türkei zurückschicken, wenn nur der Lehrer anrufe und geringes Interesse und Beteiligung des Kindes am Unterricht anmahne!

Der Bericht differenziere überdies zwischen Belgien (gut!) und den Niederlanden und Deutschland (schlecht!) ohne jedoch Gründe für diese unterschiedliche Bewertung zu nennen (sehr schlecht!). Vermutlich ist es so trivial, dass sich in Belgien einfach keine türkischen Eltern beschwert haben?

Die letzteren Staaten entrissen Kinder aus trivialen Gründen ihren Familien und machten von der Möglichkeit sie bei nahen Verwandten oder zumindest im türkischen Kulturkreis unterzubringen, keinen Gebrauch.

Die Türkei hatte kürzlich eine Kampagne gestartet, türkische Kinder die in Europa aus ihren Familien gerissen und an christliche Pflegeeltern gegeben wurden, in die Türkei zurück zu holen, um ihre türkisch muslimische Erziehung zu gewährleisten, denn offenbar gilt: einmal Türke, immer Türke, auch wenn dieser Mensch sein ganzes Leben in den Niederlanden oder Deutschland lebt!

http://www.hurriyetdailynews.com/turkish-children-face-unjust-practices-in-europe-report.aspx?pageID=238&nID=56729&NewsCatID=351


Spanien: Streiflichter zur Krise aus ULTIMA HORA, EL PAÍS.

1. Juni 2012

Spanien war im März das EU-Land mit der höchsten Arbeitslosigkeit (24,3%), gefolgt von Griechenland (21,7%), Lettland (15,2%) und Portugal (15,2%).

Die EU-Länder mit der geringsten Arbeitslosigkeit waren Österreich (3,9%), Luxemburg  und die Niederlande (beide 5,2%) sowie Deutschland (5,4%).

Spanien hievt die Arbeitslosenquote in der EU auf satte 11%. Im Euro-Raum gibt es 17,4 Millionen, in der ganzen EU gar 24,6 Millionen Menschen ohne Arbeit!

Der Verkauf von Neuwagen in Spanien stürzte im Mai um 8,2% auf 72.442 Fahrzeuge ab und wird bis zum Jahresende auf dem Niveau von Marrokko angelangen.

Der Risikoaufschlag Spaniens für neue Kredite stieg angesichts der fehlenden Lösung der Bankenkrise auf den Rekordwert von 542 Basispunkte bezogen auf den deutschen Bezugswert. Zehnjährige Anleihen kosteten 6,5%. Ab sieben Prozent werden Rettungsmaßnahmen der EU und des IMF erwartet.


Katholische Kirchenhierarchie: Weltorganisation von Kinderfickern?

17. März 2012

So langsam schält sich heraus, dass der Missbrauch von Kindern, überwiegend Knaben, durch Mitglieder der katholischen Kirchenhierarchie, ein weltweites Phänomen ist, oder gibt es ein Land wo die Kinderficker noch nicht zugeschlagen haben?

Praktisch in jedem Land der Welt wird sich rituell entschuldigt, aufrichtiges Beileid bekundet und teilweise Entschädigung an die Opfer bezahlt.

Im Dezember 2011 wurde ein Untersuchungsbericht veröffentlicht, der feststellte, dass in den Niederlanden seit 1945 Zehntausende Kinder von Angehörigen der katholischen Kirchenhierarchie missbraucht worden sind.

Soweit nur die übliche Sauerei. Dann aber wurde bekannt, dass man Missbrauchsopfern homosexuelle Neigungen(!) unterstellte und in mindestens zehn Fällen in kirchlichen Einrichtungen kastrierte! Als therapeutische Maßnahme gegen die üble Krankheit der Homosexualität…

Diese Kastrationen waren nicht in den Abschlussbericht aufgenommen worden, laut der Zeitung „NRC Handelsblad“. Sie beruft sich dabei auf Opferaussagen, ärztliche Berichte, Privatbriefe und Anwaltsdokumente.

Wie nicht anders zu erwarten war, möchte sich der Erzbischof von Utrecht im Namen der katholischen Kirche der Niederlande aufrichtig entschuldigen. Sie sei mit Scham und Schmerz erfüllt. Man bitte um Verzeihung.

Das ist das Gute an den Katholen: Sie beichten, bereuen und sind entlastet und frei von Sünden, bis irgendwann der nächste Knabe…

http://www.ftd.de/politik/international/:missbrauchsfaelle-niederlaendische-kirche-liess-offenbar-jungen-kastrieren/70010156.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/politik?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Ab 1. Mai: Kein Bier mehr für Ausländer in deutschen Kneipen!

4. März 2012

Die Regierung hat verfügt, dass Ausländer ab dem 1. Mai diesen Jahres in Deutschlands Kneipen und Gaststätten kein Bier mehr bekommen. Mehr noch: Sie dürfen nicht einmal mehr hinein, denn Deutschlands Kneipen werden zu privaten Clubs exklusiv nur für Deutsche und legalisierte Ausländer die seit mindestens zwei Jahren im Land leben. Dies gilt auch für temporäre, herbstliche Massenbesäufnisse in Großzelten einer süddeutschen Großstadt.

Überrascht? Erstaunt? Gar entsetzt? Nein? Na klar, sie haben es mir erst gar nicht geglaubt, denn ich hatte einfach zu sehr übertrieben, stimmts?

Ausländerfeindlich, rassistisch, Verstoss gegen den Gleichheitsgrundsatz? Suchen Sie sich eine Begründung aus, mit der man gegen diese Verordnung vor Gericht ziehen würde.

Es mag Sie erstaunen, aber ich habe gar nicht übertrieben! Ich habe nur ein paar Kleinigkeiten geändert: Setzen sie Niederlande für Deutschland ein und Coffee-Shops für Kneipen und Marihuana für Bier, dann stimmt die Meldung nämlich:

Coffee-Shops müssen in private Clubs nur für Niederländer oder legalisierte, mindestens zwei Jahre im Land lebende Ausländer umgewandelt werden. Touristen, Geschäftsleuten aus dem Ausland sind die Kifferkneipen künftig verboten. Nicht, daß ich ein persönliches Interesse daran hätte, mich stört grundsätzlich nur die Ungleichbehandlung von Inländern und Ausländern. Ich darf als Europäer in die Niederlande ziehen, dort eine Arbeit aufnehmen oder einer selbständigen Tätigkeit nachgehen, aber ich darf nicht in den Coffee-Shop und dort zum Feieraben etwas kiffen, was meinen niederländischen Kollegen erlaubt wäre? Ob das rechtlich durchsetzbar ist? Mir jedenfalls erscheint dies wie ein schnellgestrickter Akt der Willkür…