Wie die ARD-Tagesschau uns medial „rektal beeinflusst“!

25. April 2016

Gestern Abend, ARD-TAGESSCHAU, 20:00 Uhr. Ich höre nur mit einem Ohr hin, wie der Obama-Besuch in Hannover zelebriert, uns präsentiert wird. An einer Stelle hakt etwas bei mir im Unterbewusstsein ein, aber ich bin abgelenkt, habe anscheinend Besseres zu tun?

Heute fiel es mir wieder ein und ich habe die Meldung über Obama nochmals angesehen und angehört. Obwohl der deutsche Kommentar akustisch im Vordergrund steht ist Obama im Hintergrund deutlich zu hören, so ab 02:10 min der Sendung.

Obama sagt, daß er wegen Syrien besorgt sei und deswegen u.a. „…we are in constant communications with Turkey!“

Der deutsche Redakteur macht daraus: „…mit der BEFREUNDETEN Türkei sind wir ins ständigem Kontakt!“

Wie kommen die bei der Tageschau eigentlich dazu, bei dem Versuch „uns ständig das Gehirn zu waschen“, sogar den POTUS hörbar falsch zu übersetzen? Tun die das aus eigenen, freien Stücken, in „vorauseilendem Gehorsam“, oder gibt es mittlerweile gar eine Vorgabe der Regierung, wie mit Erdogans Türkei, die gerade mal wieder bei uns Kulturpolitik betreibt, umzugehen ist?

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-13715.html

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Da muss der Papst aber gestaunt haben?

22. April 2016

„Papst Franziskus, möge Gott dich segnen! Wir sind Latinos aus einem katholischen Land. Gott hat dich geschickt. Wir brauchen deine Hilfe!“

So habe es in spanischer Sprache auf einem einfachen Karton-Plakat, das dem Papst bei seinem Besuch bei den Flüchtlingen im Lager Moria auf Lesbos entgegen gehalten worden sei, gestanden.

Die spanische Zeitung EL MUNDO schreibt, daß sich unter den Bootsflüchtlingen, die nach dem Übersetzen vom türkischen Festland mit Schlauchbooten auf der griechischen Insel Lesbos im Lager Moria interniert worden seien, auch Gruppen von Wirtschaftsflüchtlingen aus dem karibischen Inselstaat Dominikanische Republik und dem mittelamerikanischen Honduras befänden! Konkret sprachen sie von einer Gruppe aus 28 Einwohnern der Dominikanischen Republik und einem Equatorianer, darunter 12 Frauen, davon eine schwanger.

Sie gelangten erst NACH dem EU-Türkei-Abkommen zu 63 Personen in einem Schlauchboot für 20 Personen nach Lesbos, weshalb sie nun alle dem Vertrag entsprechend in die Türkei zurück gebracht würden. Die Türkei habe aber keine Rücknahmeabkommen mit Lateinamerikanischen Ländern, so daß ihr End-Verbleib offen sei.

Sie seien nach Istanbul geflogen, dann mit Autos an die türkische Küste gebracht und für tausend Euro im Schlauchboot nach Lesbos übergesetzt worden. Praktisch alle von ihnen wollten nach Spanien, wo es bereits ca. 120.000 von ihnen – legal oder illegal – gäbe, zu denen teilweise bereits Beziehungen und Kontakte beständen. Aber Spanien bestünde auf einem wirtschaftlichen Mindestniveau dieser Migranten als Voraussetzung einer Visa-Erteilung und deshalb dieser Umweg über die Türkei und Griechenland in die EU!

Es ist erstaunlich und bezeichnend, daß diese Menschen nicht etwa versuchen in die doch wesentlich näheren USA zu emigrieren, sondern diesen längeren, teureren und lebensgefährlichen Versuch der Einreise nach Europa wagen.

Die meisten seien Wirtschaftsflüchtlinge, einer bezeichnete sich als politisch verfolgter Gewerkschaftler. Spanien hat 2014 keinem Asylantrag aus der Dominikanischen Republik statt gegeben. In 2015 seien 279 Anträge gestellt worden. Einige der auf Lesbos internierten hätten ihre Häuser auf ihrer Karibik-Insel beliehen für das Türkei-Griechenland-Spanien-EU -Abenteuer und nun müssten sie monatliche Tilgungen leisten, die sie nicht bedienen könnten, weil sie im Lager auf Lesbos nicht arbeiten dürften. Sicher Einzelfälle, trotzdem tragisch…

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http://www.elmundo.es/internacional/2016/04/22/57192391e5fdeabe5b8b4696.html


Spanien fordert Gerechtigkeit für Flüchtlinge, hat aber selbst nicht einmal die Zugesagten im Land!

17. März 2016

Spaniens Außenminister Margallo kritisiert die „schlechte Behandlung“ des Flüchtlingsthemas durch die EU!

Der Krieg in Syrien gehe in sein 5. Jahr und niemand scheine ihn beenden zu können!

In Syrien gäbe es über 8 Millionen bedürftiger Menschen an Orten, die nicht für Hilfe erreichbar seien!

Die EU habe erst angefangen zu agieren, als ihr das Wasser bis zum Halse stand!

Starke und ehrliche Worte eines Diplomaten auf Abruf, denn Margallo gehört der Interim-Regierung Spaniens an, die theoretisch jederzeit durch eine neue Regierungsbildung abgelöst und in den Ruhestand geschickt werden könnte. Insofern kümmert er sich hier bestimmt auch ein wenig um seinen Nachruf, sein Bild in den Geschichtsbüchern?

Die geplanten kollektiven Ausweisungen von Flüchtlingen gingen an den Nerv Europas. Dies sei womöglich für die EU die größte Krise seit dem Ende des WW2. Die EU habe erst reagiert, als die Flüchtlingswelle gegen die eigenen Grenzen brandete. Es gäbe keine gemeinsame Flüchtlings- und Asylpolitik in der EU. Lösungen, die gegen die Genfer Konvention verstiessen, die Fundamentalen Rechte der EU, das Abkommen über das Funktionieren der EU seien unmoralisch und ungesetzlich, illegal zugleich. Hier würden Menschen wie Gepäck behandelt!

Würde man das Problem wirklich so zu lösen versuchen, würde Europa verschwinden. Deshalb müssen wir es human, legal und im Sinne des Gemeinwohls lösen.

Im Libanon, mit (s)einem pro-Kopf-Einkommen von nur 20% dessen eines EU-Durchschnittsbürgers, ist jeder vierte Einwohner, 25%(!) ein syrischer Flüchtling! In Spanien und Europa hingegen seien dies geradezu lächerliche Zahlen, irgend etwas machten wir falsch in der EU…

Ohne Solidarität zu beweisen, den Geist der EU, verletzten wir den Nerv der EU und der politische Traum von einem Europa könne dieser Verletzung nicht stand halten…

Die jüngste Aktion einiger spanischer Städte, die EU-Flaggen einzuholen, bezeichnete er als einen Protestschrei. damit die EU-Institutionen sich endlich in Bewegung setzten!

Almería, Bilbao, Ciudad Real, Córdoba, Cuenca, Ferrol, Lugo, Madrid, Málaga, Melilla, Murcia, Santiago, Sevilla, Toledo, Valladolid y Vigo und viele andere von insgesamt 50 spanischen Städten, protestierten gegen Merkels EU/Türkei-Plan zur Lösung der Flüchtlingskrise. Es gibt Kundgebungen und Demonstrationen gegen ein unmoralisches und illegales Abkommen und die spanische Regierung wird dazu aufgefordert GEGEN das Abkommen zu stimmen. Diese Initiativen werden durch die Gewerkschaften CCOO, UGT und USO und die (linken) Parteien PSOE, PODEMOS und IU unterstützt.

Die Türkei sei mit Milliarden und Versprechungen gekauft worden.

Heute Morgen haben 16 Organisationen im Zusammenhang mit den Kundgebungen vor dem spanischen Aussenministerium ein provisorisches Flüchtlingslager errichtet.

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Ver más en: http://www.20minutos.es/noticia/2699242/0/ciudadanes-espanolas-movilizaciones-acuerdo/ue-turquia-refugiados/#xtor=AD-15&xts=467263


Bewegt sich diesmal etwas in Syrien?

22. Februar 2016

Die Aussenminister der USA und Russlands, Kerry und Lawrov haben über das Wochenende erneut die Möglichkeiten und Voraussetzungen eines Waffenstillstandes in Syrien diskutiert. Jetzt soll eine Arbeitsebene das Thema im Detail angehen. Am Ende sollen dann wieder Obama und Putin zum Telefonhörer greifen.

Gleichzeitig veröffentlichte die spanische Tageszeitung EL PAÍS aus Madrid, die Positionen der spanischen Regierung zu Syrien, die durch den Außenminister José Manuel García-Margallo vorgetragen wurden:

Demnach sei Bashar al Assad zwar Teil der Verhandlungen, aber nicht Teil der Lösung.

Diese bestünde in einem ungeteilten(!), demokratischen(!) und laizistischen(!) künftigen syrischen Staat.

Damit ist die offizielle spanische Position weniger hart für das syrische Regime, oder „die rechtmäßig-gewählte syrische Regierung“ des Bashar al Assad.

Wie müssen wir uns das vorstellen?

Ungeteilt: Syrien soll in seiner heutigen Form erhalten bleiben. Es sollen keine Grenzveränderungen stattfinden. Es gäbe keine Ausweitung türkischen Einflusses und keinen Kurdenstaat. Das Israel bei dieser Gelegenheit die besetzten syrischen Golanhöhen zurück geben könnte, ist natürlich nur ein übles Gerücht!

Demokratisch: Es sollen freie Wahlen stattfinden, in denen die Syrer keineswegs al Assad wählen dürfen! Diese freien Wahlen werden wahrscheinlich von den Demokratien Türkei, Iran, Saudi Arabien und Irak überwacht, dazu der per Definition demokratische Westen (einschließlich Israels), nicht aber das Reich des Bösen, das Russland Putins?

Laizistisch: Das böse, alte Syrien der Assad-Sippe war im Prinzip immer laizistisch und bot eine relative Religionsfreiheit von denen der Iran, Saudi Arabien, die Golfstaaten, Israel UND die Türkei nur (alb)träumen können, die im Prinzip alle Religionsstaaten sind, bzw. im Falle der Türkei gerade mit aller Kraft daran arbeiten einer zu werden!

Spanien kündigte an, seine Positionen in der EU und der UN zu vertreten, dann aber etwaige anders lautende Beschlüsse dieser Institutionen loyal zu vertreten.

Syrien würde auch die Agenda der Mediterranen Gruppe der EU, der Med-7, gebildet aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta und Zypern beherrschen, die sich diese Woche in Zypern treffen würde.


Merkel möchte, daß in Syrien alles beim Alten bleibt!

17. Februar 2016

Zugegeben, ganz so drastisch drückte sie es nicht aus, „es würde jedenfalls viele, viele Menschen beruhigen, wenn in Aleppo und im Gebiet bis zur Türkei* eben niemand mehr umkommen müsste und nicht weitere Menschen sich auf die Flucht machen müssten.“ (Zitat: SPON), aber verlogener hätte sie es auch kaum ausdrücken können!

Die Millionen Flüchtlinge in und um Syrien herum sind unter den Bedingungen der letzten vier, fünf Jahren geflohen, in denen es keine russischen Jets über Syrien gab, wohl aber Terrororganisationen, die von der Türkei, Saudi Arabien, Frankreich, dem UK und den USA offen mit Geld, Waffen, Aufklärung und Logistik unterstützt wurden, beim Versuch des Regime-Change á la Arabischer Frühling. Assad wurde von Russland und dem Iran unterstützt. Unter diesen Bedingungen gab es bisher circa eine viertel Million Tote in Syrien und die haben hier in Deutschland und der EU niemanden gestört, bis die ersten Flüchtlinge kamen.

Es ist natürlich völlig klar, daß dies alles Putin’s Schuld ist. Er ist selbst für die Flüchtlinge verantwortlich, die schon in Deutschland ankamen, BEVOR das erste russische Flugzeug am syrischen Himmel auftauchte. Die Türkei ist seit Jahren Kriegspartei in Syrien, den IS offen unterstützend und die Kurden offen bekämpfend. Eine Flugverbotszone über einem Gebiet Syriens an der Grenze zur Türkei gelegen,wie Erdogans Sprachrohr Merkel sie jetzt fordert, bedeutete praktisch nichts anderes als eine faktische Ausweitung des türkischen Territoriums, eine de-facto-Annektion eines Teils Syriens durch die Türkei.

Die USA müssen dringend mit der Türkei sprechen, Klartext sprechen und entweder deren territoriale Ambitionen ruhen lassen oder deren NATO-Mitgliedschaft. Es kann doch wohl nicht sein, daß sich der Westen von Erdogan in einen heissen Krieg ziehen lässt, es sei denn, wir wollten das sowieso schon lange…
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*Es geht hier nicht etwa um „irgendeine Flugverbotszone“, sagen wir mal an der syrisch-irakischen oder syrisch-jordanischen Grenze oder gar um eine Enklave, einer sicheren Insel innerhalb Syriens, nein es geht um einen konkreten Sperriegel von Aleppo zur türkischen Grenze und da merkt man dann schon, daß es Frau Merkel oder ihrem türkischen Herrn und Einflüsterer um strategisch-taktische Gebiete und nicht um humanitäre Anliegen geht!


Steinmeier lutscht Saudis den Säbel!

4. Dezember 2015

Unser Bundesnachrichtendienst hat eine Nachricht veröffentlicht, mit dem falschem Inhalt, und/oder an die falsche Adresse,  nämlich die Öffentlichkeit und wurde hierfür von der Bundesregierung, besser vom Auswärtigen Amt scharf zurechtgewiesen! Das kommt wahrlich auch nicht alle Tage vor. Dabei hatten die Schlapphüte doch nur das verkündet, was man seit Jahren in den internationalen Medien lesen kann, nämlich daß „Saudi Arabien eine zunehmend destabilisierende Rolle im Nahen und Mittleren Osten spiele“!

Dieses Memo wurde am Mittwoch ausgewählten Journalisten zugespielt. Umsonst, denn heute entschied sich der Deutsche Bundestag im Verhältnis von 3:1 für den illegalen Krieg gegen Syrien (und Russland?). Das offizielle Motto lautet doch, daß man nur Krieg gegen den Terror führe, in Solidarität mit dem angegriffenen Frankreich und dafür weder eine entsprechende UN-Resolution des Weltsicherheitsrates, noch einen NATO-Bündnisfall benötige. Da der IS bekanntlich kein Staat mit einem eigenen Staatsgebiet ist, können wir am Ende wohl sogar froh sein, daß wir diesen Krieg gegen den Terror nicht auf französischem, belgischen oder deutschen Boden führen müssen?

Das eineinhalb Seiten umfassende Memo stellt im Prinzip fest, daß durch die Machtwechsel in Saudi Arabien das behutsame, eher vorsichtige Verhalten der älteren Herrscher abgelöst worden sei durch den Sunnitischen Führungsanspruch in der Arabischen Welt, den es jetzt proaktiv umzusetzen gelte, gähn!

König Salman und sein Sohn, Prinz Mohammed bin Salman würden versuchen sich als Führer der arabischen Welt zu inszenieren, aber das möchte doch auch schon der türkische Oberdemokrat Recep Tayip Erdogan sein? Ob das wohl gut geht?

Seit König Salmans Thronbesteigung im Frühjahr habe er sogleich viel Macht an seinen relativ unbekannten, etwa 30-jährigen Sohn delegiert, ihn zum Verteidigungsminister und seinem Stellvertreter gemacht und ihm die Kontrolle über Öl und Wirtschaft unterstellt! Dies löse nicht nur in SA selbst, sondern auch außerhalb des wüsten  „Kopf-ab-Wüstenstaates“ Besorgnis aus.

Prinz  Mohammed würde als die treibende Kraft im Krieg gegen die Rebellen im Jemen gesehen, der schon tausende Tote kostete.

Frank-Walter Steinmeier, das größte außenpolitische Genie Deutschlands seit Guido Westerwelle, stehe in ständigem Kontakt mit seinem saudischen Gegenpart Adel Al-Jubair, und betone ständig den konstruktiven Charakter der gegenseitigen Beziehungen, na denn!

Anonyme Wichtigtuer des AA betonen, daß es zwar die Pflicht des BND sei, die Regierung mit Informationen und Analysen zu versorgen, jedoch nicht Stellungnahmen zur deutschen Außenpolitik abzugeben und dies schon gar nicht über/durch Dritte wie Journalisten.

Dann kommt der Satz, der auch von Hollande aus Paris kommen könnte: Lösungen im Nahen und Mittleren Osten könne es NUR IN KONSTRUKTIVER ZUSAMMENARBEIT mit Saudi Arabien geben! Was ist mit den anderen „Playern“, mit dem Iran, mit Syrien, mit der Türkei und – last not allerleast – Israel?

Nun, unsere Rüstungsgeschäfte mit Saudi Arabien sind zum Leidwesen des Vize-Kanzlers nicht annähernd mit denen Frankreichs zu vergleichen, aber früh reckt sich bekanntlich, was einmal…

Das BND-Memo nennt die Rivalität um die Vorherrschaft im Nahen und Mittleren Osten, sowie die ABHÄNGIGKEIT VON DEN USA(!) als die Hauptantriebskräfte der Saudischen Außenpolitik. Auch deshalb wohl die Empörung der Steinmeierlinge im Außenamt?
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http://www.nytimes.com/2015/12/04/world/europe/germany-rebukes-its-own-intelligence-agency-for-criticizing-saudi-policy.html?emc=edit_ee_20151204&nl=todaysheadlines-europe&nlid=66731401


Neu: „Kiew erpresst Europa 3.0“ auf dem Markt!

25. November 2015
Der Winter kommt und damit das übliche Erpresser-Stück der US-gesteuerten Nazibande in Kiew. Sie geben das Stück „Kiew erpresst Europa 3.0“, das wir alle nicht mehr sehen wollen, gähn..

„Heute hat NaftogazUkrainy bis 10 Uhr morgens die vorher bezahlten Gasvolumen abgepumpt. Es gab keine neuen Vorauszahlungen. Uns liegt kein Antrag von Naftogaz Ukrainy auf Gaslieferungen vor. Somit werden die Lieferungen eingestellt, bis wir neue Zahlungen von der Ukraine bekommen“, sagte Gazprom-Chef Miller.

Das ist also wieder das alte Scheiss-Spiel an Europa: Gebt uns Geld, damit wir unseren Verbrauch an russischem Gas zum kleinerem Teil bezahlen können,  während der größere, unbezahlte Teil unsere Schulden bei Russland erhöht, die wir sowieso nicht aus eigenem Geld bedienen werden/wollen/können.

Die USA haben in Kiew geputscht und die Europäer haben jetzt die Versorgung der Asis um Schoko-Poro und Nazi-Jaz an der Backe, wie immer eigentlich?

Übrigens, die Lage in Syrien und die Beziehungen der Türkei mit Russland haben natürlich auch etwas mit der Energieversorgung Europas zu tun, denn alle Alternativen zum Weg durch die Ukraine, etwa über die Türkei und den Balkan wollten die USA ausschließen und die Nazis in Kiew sowieso.

Statt Erdgas fließen jetzt also Flüchtlingsströme durch die Türkei und den Balkan nach Europa.

Der Ursprungsplan sah ja so aus, daß der Sohn von Vice-Pres-Joe-Biden einer US/Ukrainischen Firma vorstand, die das Russengas an der Ukra-Rus-Grenze zum Schnäpchenpreis übernehmen und dann zum Weltmarkpreis mit sattem Aufschlag ab die doofen Europäer weiterverkaufen wollte. Eine geile Gelddruckmaschine mit Absperrhahn: „Friss, oder stirb“, oder besser, „zahl‘, oder frier'“ war der Plan, der damals nicht aufging…

Insofern ist die Verschlechterung der Beziehungen zwischen der Türkei und Russland geradezu wohlklingende Musik in Obamas Ohren und ein Dämpfer für den drolligen kleinen Napoleon mit dem niederländisch klingenden Namen. Obama: „yeah, let’s play the win-win-win game!“

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20151125/305905914/moskau-stellt-gaslieferungen-in-die-ukraine-ein.html#ixzz3sUyRjf8N