Sanktionen, Jungbrunnen für Russlands Wirtschaft oder was uns nicht umbringt…

20. März 2015

Sanktionen waren die bevorzugte US-Waffe im Wirtschaftskrieg gegen Russland, das sich erdreistet hatte, Aussenpolitik nach Art des Imperiums zu betreiben. Sie wirkten, denn in  2014 zeigte Russland das schlechteste Ergebnis aller sich entwickelnden Märkte. Doch das war damals und heute ist heute…

Das Bild hat sich inzwischen geändert und die Geld-Fuzzys werden beim Stichwort Russland ganz kribbelig und wuschig!

Der Rubel stabilisiert sich. Seine Ausschläge werden immer geringer.

Investoren in russischen Schuldverschreibungen machten  7% Rendite dies Jahr. Alle anderen aufstrebenden Märkte haben 1,1% an Wert verloren.

Pfandbriefinhaber machten sogar 7,3% Rendite. Die US-Wirtschafts-Site BLOOMBERGVIEW, des ehemaligen Bürgermeisters von New York, kriegt sich gar nicht mehr ein und dabei sind die Jungs von der Wall Street jeder sozialistischen Romantik völlig Abhold:

And while shareholders in the global emerging market stocks measured by the MSCI Emerging Market Index gained 1.7 percent this year, the 50 Russian stocks in the Micex index are up 11.9 percent — better than the Standard & Poor’s 500 or any other North American market…“ (O-Ton Bloomberg View).

Nach den turbulenten Ausschlägen des Rubels auf dem Höhepunkt  der US-Wirtschafts-Aggressionen gegen Russland hat er sich mittelerweise auf dem Niveau von 2009  eingepegelt.

Auch russische Firmen profitieren von der Chance, die die Sanktionen boten und übernahmen Teile der vorigen Importgüter.  Sie sind profitabler als alle anderen Firmen der aufstrebenden Märkte.

Russische Firmen haben teilweise Wachstums- und Gewinnraten von denen der Westen schlicht träumt! Da reden wir über den Faktor 18 was die Relation der Gewinne betrifft.

BLOOMBERG schliesst mit der Erkenntnis, dass Putins Ukraine-Abenteuer (nicht das von Fucktoria Nuland!) zwar zur politischen Instabilität in der Region geführt, nicht aber das Vertrauen in die russische Wirtschaft zerstört habe…
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http://www.bloombergview.com/articles/2015-03-20/russia-rebounds-despite-sanctions

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Darf Victoria Nuland nie mehr in die USA zurück?

7. März 2014

Es könnte sein, wenn es stimmt, was der STANDARD berichtet:

„…Washington hatte zuvor Einreiseverbote gegen Verantwortliche in Russland und der Ukraine verhängt, die nach Ansicht der USA „am direktesten in die Destabilisierung der Ukraine verwickelt“ sind. Außerdem ermöglichte Obama per Dekret, in den USA liegendes Vermögen der Betroffenen einzufrieren…“

Nuland ist zumeist in der Ukraine. Sie ist mit deren Destabilisierung beschäftigt. Sie hat Vermögen in den USA. Ach Gott, die arme Frau…