USA rügen das unabhängige Österreich wegen Putin-Besuch!

24. Juni 2014

Der leibhaftige Wladimir Putin ist am heutigen Dienstag Nachmittag in einer gewaltigen Schwefelwolke in Wien zum Staatsbesuch aufgeschlagen, unmöglich! Faymann (Kanzler), Fischer (Präsident), was habt ihr euch dabei gedacht? Am Abend soll der „Gott-sei-bei-uns“ aus Moskau sogar vor einer Wirtschaftskammer reden, anstatt in einer Folterkammer vor US-Verhörspezialisten…

Putin freute sich sehr in Wien zu sein, dass ihm  – wie so vielen reichen Russen vor ihm – in den letzten Jahren so sehr ans Herz gewachsen sei.

Ein Häufchen ukrainischer Demonstranten, die Rede ist von 70 bis 100 Personen, demonstrierten vor der Hofburg gegen den Russen, der entgegen seiner Gewohnheiten pünktlicher war als der Papst, mit der unübertrefflichen politischen Aussage „Putin kaputt“. Mit ach-und-krach brachte man noch eine Schwulen-Organisation und Greenpeace auf die Straße wegen der TV-Bilder in den „Nachrichten“.

Würden die Wien-Touristen, die wegen des Putin-Besuchs die Sperrzone nicht betreten dürfen, protestieren, dann wären es ganz sicher mehr Demonstranten gewesen.

Der US-Botschafter in Wien kritisiert die österreichische Regierung schriftlich wegen des zu Stande kommen dieses Staatsbesuches:

„Seit dem Ausbruch der Ukraine-Krise (ausgelöst durch die USA selbst!) sei die Zusammenarbeit der USA und Europas (Obama befiel, wir folgen Dir!) maßgeblich daran beteiligt gewesen russische Aggressionen zu verhindern…Die österreichische Regierung solle sich genau überlegen, ob die heutigen Ereignisse (also mit dem Russen zu sprechen!) zu diesen Bemühungen beitragen!“ (Natürlich nicht, ihr Dummköpfe!)

Die neutralen österreichischen Spitzenpolitiker verwiesen auf den unbestreitbaren Sinn von Gesprächen, gerade in Krisenzeiten. Den Mut gegen die unverschämte Einmischung der USA in einen angeblich unabhängigen und überdies angeblich neutralen Staat zu protestieren brachten sie leider nicht auf. Der US-Botschafter wurde auch nicht zur „persona non grata“ erklärt und ausgewiesen, ja nicht einmal zum klärenden Gespräch bei dem „jungen Bengel mit den Haaren“ einbestellt!

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Jetzt auch in Wien: „Erdogan professionalisiert die Isolation.“

18. Juni 2014

Der „große Führer“ zieht die erfolgreiche „Köln-Nummer“ Morgen auch in Wien durch. Es läuft alles „wie gehabt“. Sein privater Verein mietet privat die Albert-Schulz-Halle in Wien-Donaustadt an, reine Privatsache halt.

Wiens Zentrum wird mit einem Tag von Verkehrsbehinderung beschert, doch was soll’s? Die Belagerung war damals schlimmer.
Dann kommt der große Verführer, „macht einen auf Roy Black“ und wirbt bei den unglücklichen, in Österreich anscheinend gegen ihren Willen festgehaltenen, Türken um ihre Unterstützung…

A propos, wofür eigentlich? Hat er jetzt seine Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im Sommer erklärt oder noch immer  nicht?

http://derstandard.at/2000002124422/Demonstrationen-und-Oeffi-Einschraenkungen-bei-Erdogan-Besuch?ref=nl

http://derstandard.at/2000002074218/Statt-aufgestiegen-oft-abgehaengt?ref=nl


Welche Pläne hat Erdogan für die Ukraine?

6. Februar 2014

In der Ukraine demonstrieren Menschen für Demokratie und pro-Europa. Gerüchten zu Folge werden sie dafür mit rund 10 € pro Tag bezahlt und NGOs aus dem Westen ferngesteuert. Andere orientieren sich eher traditionell in Richtung Moskau. Das ist das uns in den Medien vermittelte Bild…

Dieses Gebiet ist aber auch ein historischer Zankapfel westlicher, östlicher und südlicher, asiatischer Einflüsse. Im Moment streiten sich nur Putin und die EU, geführt von Obama, um die Ukraine. Mit einer gewissen historischen Berechtigung könnte dies jedoch auch die Türkei tun. Wie, die Türkei?

Nun, Ankara feiert in diesem Jahr seine „600-jährige Freundschaft mit Polen“. Die Freundschaft verlief teilweise ziemlich turbulent und man stritt sich öfter, führte Kriege um.. na? Genau, das Gebiet der heutigen Ukraine, die Krim z.B. und Moldawiens.

Wenn man dies für weit hergeholt hält, dann sollte man sich einmal die Lage Kiews, die Entfernungen zu Gemüte führen.

Welche Stadt liegt wohl näher an Kiew: Moskau, Ankara, Warschau, Wien, Istanbul oder Berlin?

Entfernung, Luftlinie in km:

  1. Warschau 687km
  2. Moskau 756km
  3. Wien 1.024km
  4. Istanbul 1.056km
  5. Ankara 1.182km
  6. Berlin 1.202km

Von allen hier von mir aufgeführten Städten liegt Berlin am Weitesten von Kiew entfernt aber Merkel masst sich an, in der Ukraine die Weichen stellen zu wollen? Das könnte der „große Meister“ aus Ankara mit dem gleichen Recht zun!

Istanbul und Ankara liegen näher an Kiew als Berlin! Hätten Sie das gewusst? Damit kann man Wetten gewinnen…

Aber Warschau und Moskau sind wirklich echte Nachbarn der Ukraine. An denen führt kein Weg vorbei.