UnGereimtheiten

Merkels Flucht nach Afrika.

13.07.2011

Frau Merkel reist durch Kenia,
wenn Deutschland Glück hat, bleibt sie da!

Hat hingegen sie das Glück,
kommt am Freitag sie zurück!

Eilt dann nach Brüssel, wollen wir wetten,
um „den Euro“ dort zu retten!

Gut ist, sie ist dann wieder weg,
wenn auch nur zu dem üblen Zweck,
Banken, Zockern, diesen Dieben
unsere Kohle in den Arsch zu schieben!

 

 

 

Die Puppenspieler des Hosni Mubarak.
06.03.2011

USrael, die EU, ach was, der gesamte Westen
findet, für Ägypten sei ER wirklich am Besten.

Denn zur Demokratie fehle es an jeder Struktur,
deshalb bleibe ihnen letztlich auch nur die Diktatur!

Das Volk auf der Straße solle endlich die Fresse halten
und gefälligst dankbar „unseren“ Hosni Mubarak behalten!

Dies sei, so betont einmütig der Westen,
für die unmündigen Söhne Ägyptens am Besten!
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Schwanengesang auf Hosni Mubarak.
04.02.2011

Der Mubarak, der Mubarak,
was für ein schlimmer Finger!
Wie täuschte uns der Mubarak,
was hört man da für Dinger?

Was haben wir alles überseh’n,
bei unserem Mann am Nil?
Er muss wirklich schleunigst geh’n,
denn was zuviel ist, ist zuviel!

Mit seiner Braut und seinen Gören,
vierzig Milliarden hat er geklaut!
Ich kann wirklich nicht beschwören,
wer am meisten: Er, die Gören oder die Braut?

Er wird’s mit allen noch verderben,
kein kleiner Dienst zu unserem Glück:
Das Ekel will partout nicht sterben,
tritt um’s Verrecken nicht zurück!

Am peinlichsten in diesem Drama,
der Strippenzieher und Regisseur.
Der Weltenretter Barack Obama,
mit soviel Macht, wie mein Friseur!

Intakt sind des Regimes Strukturen.
Sie rüsten sich zur letzten Schlacht.
Sich anbietend wie sonst nur Huren,
kämpfen sie heftig um finale Macht!

Auf Kairos Straßen wird unverholen,
während Menschen um ihr Leben rennen,
geraubt, geplündert und gestohlen,
im Hintergrund Museen brennen.

Auf Kairos Straßen wissen die Massen,
wer Sieger wird. Das ist nicht schwer.
Woll’n Mubaraks Abgang nicht verpassen
doch am Ende gewinnt stets das Militär!
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Helmut Schmidts Guttenberg-Kritik
(27.01.2011)

Deutschlands graue Eminenz,
in Rauch gehüllt wie ein Vulkan,
hat mit der ihr eigenen Potenz
ihre Meinung kund getan:

Zu Guttenberg sei zwar als Minister Scheisse,
was wiederum nicht zwingend heisse,
dass er nicht, da hält Schmidt jede Wette,
später das Zeug zum Kanzler hätte!

Auch wenn man Schmidt kaum folgen mag,
erteilt er gleich vieren den Ritterschlag:
Merkel, Steinbrück, Guttenberg,
unter denen ist Steinmeier fast ein Zwerg;-)

Wenn ich diese Namen sehe
und bei allen die Partei,
dann will Schmidt vermutlich sagen,
WER es macht ist letztlich Einerlei!

Soll Merkel dann nicht weitermachen?
Inzwischen wissen wir ja wie’s ist…
Wir hätten sowieso nichts zu lachen,
auch dann nicht, wenn’s ein Anderer ist!

Doch hat Schmidt, was keiner vor ihm hat gewagt,
Klartext zum Bundeswehrumbau gesagt:
Kosteneinsparung sei als Ziel eine Lüge,
Ziel sei Verfügbarkeit für fremde Kriege!
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OPAS MARINE AUF GRUND GELAUFEN!
26.01.2011

Im Hafen lief Deutschlands Geisterschiff,
der Dreimast-Puff aufs Generationen-Riff.

Takelage, Rahen, Wanten,
das Gedöns die OA’s noch nicht kannten.

Wenn eine entkräftet und müde zu Tode stürzt
meldet der Kaleu telefonisch seinem Chef bestürzt:

Dies läge am minderwertigen Menschenmaterial.
Die auszubilden sei die reinste Qual!

Es lebte quasi – einer Zeitkapsel gleich –
überkommene Werte aus dem Kaiser-Reich:

Von Obrigkeit und Untertanen,
Schikane unter Schwarz-Rot-Goldenen Fahnen!

Nur mit Suff, Gewalt und Repression
lernen Offiziers-Anwärter ihre Lektion.

Drum Landratten hört auf zu motzen,
Charakter bildet sich beim Kotzen!

Echte, alte Mariner, die schwören „druff“,
Offizier wird man nur auf dem Segel-Puff!

Der Tradition sowieso man/n am Besten diene,
ganz ohne Weiber in der Marine!
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Zum Vatertag
13.05.2010

Ich schreib‘ hier nicht um jeden Preis,
einfach irgendwelchen Scheiss!
Der Grund, warum ich nicht schreiben mag,
heisst heut‘ natürlich Vatertag!
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Ballade von Frank-Walter S.

Er war ein brillanter Technokrat,
ein gut funktionierender Automat,
Insider-Intrigenhaft gestählt,
doch niemals in Ämter gewählt!

Ob er wohl Leichen hat im Keller?
Die Einschüsse, sie kommen schneller,
denn noch ermittelt zum Verdruss,
gegen ihn der Kurnaz-U-Ausschuss!

Einst Geheimdienst-Koordinator,
Schröders Schatten-Imperator,
kürten die Sozis den Automaten
zum leibhaftigen Kandidaten

herauszufordern den Schwarzen Drachen!
Die Angela krümmt sich vor Lachen,
Männer machen manchmal Sachen!

Zu Beate sagt sie knapp:
Kurz vor der Wahl schieß‘ ich ihn ab!

Frank Walter, nun mach‘ mal gemach,
was immer Dir Schröder versprach,
Frank Walter, Du wirst es nicht,
grad weil’s Dir der Gas-Gerd verspricht!

Frank Walter, der Job ist zwar geil,
aber Du wirst es vor allem nicht, weil:
Das Volk, das hat längst nicht vergessen,
wo Du all‘ die Jahre gesessen!

Stemmst Du heut‘ im Wahlkampf im Bierzelt ein Bier,
denkt sofort ein jeder „geht schlecht von Hartz Vier!“
Frank Walter, Du solltest ebenfalls Dich schämen,
wegen dem Guantánamo-Typ Kurnaz aus Bremen!

Im Irak-Krieg hast Du so gelogen,
im K-Amt die Balken sich bogen!
Die Geheimdienste hast Du koordiniert
dabei entweder gelogen, oder Dich blamiert:

Im Irak-Krieg sei Deutschland nicht dabei,
die BND-Jungs in Bagdad, sind ja nur Zwei!
Sie funkten dem Ami die Bombenziele,
wie man heute so hört, waren es viele!

Doch taten sie dies‘ nicht direkt,
zwischen ihnen und den Amis hat Pullach gesteckt.
Und so was hinterlässt keine Akten-Spur,
Frank Walter, für wie doof hältst Du uns nur?

Als Schröder das Volk mit Hartz IV hat gequält,
da wurde er von diesem schlicht abgewählt!
Frank Walter, bei Dir ging das ja nicht,
und das Ergebnis ist schlicht:

Mit Dir hat man heut‘ noch die Qual,
denn Du standest noch niemals zur Wahl!
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Die Hohlsteinhöhle im Eggegebirge
02. November 2008

Der kalte Herbst mit seinem Wetter
färbt Rot, Gelb, Braun die welken Blätter.
Raschelnd schluft mit nassem Schuh
der Wanderer seinem Ziele zu…

In Veldrom den Höhlenweg genommen,
schnell den Eggeberg erklommen.
Auf grüner Weide staunt das Vieh,
einen wie ihn, sah es noch nie!

Folgt der Allee bemooster Buchen,
um den finsteren Schlund zu suchen.
Matschige Wege an den Stiefeln saugen,
der Wanderer verliert fast den Glauben:
Keine Höhle weit und breit,
im nebligen Wald verrinnt die Zeit.

Doch dann weist da ein schmaler Pfad,
nach Rechts durchs Gras den Berg hinab,
führt ihn zum guten Ende doch
zu einem schmalen, dunklen Loch!

Ein enger Spalt führt ins Gestein
unterirdisch, tief hinein!
Führt steil den dunklen Gang hinab
wo es so still ist wie im Grab.

Dort ist der Ort wo all die braven,
bedrohten Fledermäuse schlafen!
Kopfüber von der Decke hängend,
sich wärmend aneinander drängend;
Und die in diesen dunklen Räumen
vom Sommer und Insekten träumen…
.
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Vorgeschichte zum Irak-Krieg.
(irgendwann in 2003?)

König George, der war einst Gram,
Iraks Diktator, dem Saddam.
Denn dieser hatte, und George nicht,
doch worauf er höchst erpicht,
Mittelasiens „Schwarzes Gold“
und noch schien das Glück ihm hold.

Doch wie stellte George das an,
dass er „Es“ sich holen kann?
Er braucht eine wilde Story,
einen schönen Einmarsch-Grund.
Vereinfachend kam dazu sogar,
dass Saddam wirklich „böse“ war!

George schickte Wilson um zu suchen
in Nigeria „Gelben Kuchen“.
Der hat sich umsonst geschunden.
Er hat im Urwald nichts gefunden
und das in den Bericht geschrieben.
Oh, hätte er das doch verschwiegen!

Denn nun packte den George die Wut
und er tat was er immer tut,
lässt Lakaien „hintergrundberichten“,
um Wilson symbolisch hinzurichten,
dass dessen Frau, die Mrs. Plame,
sei Teil des CIA-Spy-Game.

Undercover schaffe sie
im Ausland für die Agency!
SIE hätte ihren Mann geschickt,
zu beweisen dass Cheney „nicht recht tickt“!
Sevil-devote Schreiberlinge
berichten plötzlich all die Dinge.

Denn enttarnt, das ist selbst George bekannt,
ist Mrs. Plame als Spy „verbrannt“!
.
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Moritat vom Irak-Krieg
23.08.2003

Im Wahlkampf unser Kanzler sprach:
„Nun mach mal langsam, George, gemach!

Ob Du nun drohst oder versprichst,
in den Irakkrieg zieh’n wir nicht…“

War es Moral, war es sein Riecher?
Dieser Kanzler ist kein Kriecher…

Das hat der George im schlecht vergolten,
ihn als „Old Europe“ gar gescholten.

„Neue Europäer“ erkennt man daran,
dass man sie billig kaufen kann.

Russen und Franzosen, auch nicht fein,
stellen Powell in der UNO ein Bein.

Hört er die Wahrheit, das ist das Miese,
erklärt George gleich die Beziehungskrise…

Und trotz aller Argumente Schwund,
für einen Krieg braucht’s einen Grund.

Den gab’s, den wird die Welt versteh’n:
Saddam weg, wär’ das nicht schön?

Beinahe mit Hollywood-Regie,
bricht er den Einmarsch übers Knie.

Ein „Blitzkrieg“ durch ein leeres Land,
der schlimmste Gegner ist der Sand.

Gibt es positiv nichts zu vermelden,
schafft man sich Retorten-Helden.

Erinnern wir an hier dieser Stelle
an Jessica Lynch mal auf die Schnelle:

Von Blondinen-Stories und PR-Massakern,
gefangen von bösen, geilen Irakern.

Doch mit Platzpatronen holt die Truppe
aus dem Krankenhaus die Puppe!

Doch Saddam H. der taucht munter,
einfach in der Wüste unter.

Bildet unsichtbar, wie auch Osama,
ein bedrohlich’ Terror-Panorama!

Kaum sind die Truppen hübsch verteilt,
ein grausam Schicksal sie ereilt:

Die Army ist jetzt echt in Not,
fast jeden Tag schlägt zu der Tod!

Und Rumsfeld, ehemals ein Ringer,
hebt seinen Ringer-Zeigefinger:

„Verdammt wo haben die Wüstenaffen,
ihre Massenvernichtungswaffen?

George stellt sich dann in Kampfmontur
auf einem echten Flugzeugträger

als Macho stolz in Positur
als grosser Terroristenjäger:

„Ich hab den Lauf der Welt gewendet,
dieser Krieg ist nun beendet!“

Auch 45-Minuten-Tony Blair,
hat’s in diesen Tagen schwer:

Klagt heuchlerisch um einen Toten,
dem zu Reden er verboten!

Nach einem Jahr wird allen klar:
Die Kriegsbegründung war nicht wahr!

Am Masch-See Schröder konstatiert bequem:
„Mir scheint, der George hat das Problem!“

In Midland schwant dem George: „Oh Graus!
Wir haben das Öl, doch wie kriegen wir’s raus?“

So soll’s die UNO wieder richten,
den Zoff mit den Irakern schlichten.

Der gute George in seinem Wahn,
verkündet gleich den neuen Plan:

„Wir müssen es gemeinsam wuppen,
ich hab’ das Öl, Ihr schickt mir Truppen.

Habt keine Angst, könnt es ruhig wagen,
Hauptsache ist, ich hab’ das Sagen!

Und dann, zu eurem eig’nen Wohle,
beteiligt Euch mit eurer Kohle.

Dann lasst den Dingen ihren Lauf,
die USA bauen alles auf.“

Und fragt zum Abschluss wie zum Hohn:
„Wollt Ihr eine neue Resolution?“

„Gerd“, fordert Joschka, „erhör‘ sein Werben,
schließlich will ich noch was werden,
auch wenn dabei ein paar Mann sterben …..

Drum Leser lass’ Dich nicht verblenden,
Du kannst es drehen oder wenden,
Bush geht’s um Golfkriegs-Dividenden!

Und die Moral von der Geschicht’
Präventivkrieg macht man nicht!

Eine Antwort zu UnGereimtheiten

  1. Peter Kieras sagt:

    Die nackte Wahrheit — eine schöne Moritat.
    Danke

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