Portugal wählt konservativen Präsidenten Marcelo Rebelo de Sousa zur linken Koalitionsregierung des António Costa hinzu!

Nach 99% der Auszählung hat de Sousa 52,07 der Stimmen erreicht und wäre somit im ersten Wahlgang gewählt.

Sein sozialistischer Gegenkandidat António Sampaio da Nóvoa errang 22,75% und die Kandidatin Marisa Matias vom Linksblock landete bei 10,14%.  Ein klares Ergebnis, haben sich die Prozentsätze doch von Rang zu Rang mehr als halbiert. Auch die mit 51,9% immer noch sehr hohe Wahlenthaltung ist im Vergleich zu 2011 um 2,5% zurück gegangen. Wenn also – grob gesagt – nur jeder zweite Portugiese zur Wahl ging und de Sousa davon die Hälfte der Stimmen erhielt, dann hat ihm also nur jeder vierte Wahlberechtigte Portugiese seine Stimme gegeben. Für seine Mitbewerber halbieren sich deren Prozentsätze entsprechend…

Anscheinend wollen die Portugiesen einen Ausgleich zwischen Linken und Konservativen? De Sousa gilt als ein solcher Mann des Ausgleichs. So sollen sich sogar ein rundes Drittel der Sympathisanten der Kommunistischen Partei Portugals für den Konservativen de Sousa ausgesprochen haben!

Der Jura-Professor und TV-Kommentator de Sousa nennt die „Ent-Dramatisierung“ der Politik als Ziel. Er selbst nennt sich den „Repräsentanten der Linken der Rechten“ in Portugal.

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