Muss Carles Puigdemont sich für den Terroranschlag des 17. August 2017 auf den Ramblas von Barcelona verantworten?

Der Terroranschlag des vergangenen 17. August auf den Ramblas in Barcelona ist erstaunlich schnell in Vergessenheit geraten. Dies gilt sowohl für die katalanischen CAT-SEP-subventionierten Medien, wie auch für Spanien insgesamt. Der Anschlag, so war zu lesen, habe im weltweit drittgrößten Touristenziel nur zu einem Rückgang des Tourismus (auf höchstem Niveau) von knapp 6% geführt.

Was in Erinnerung blieb, war die geteilte Trauer und Empathie der Separatisten bei der Trauerfeier des Anschlages, die Brüskierung des spanischen Königs und die heftigste gegenseitige Schuldzuweisung der Beteiligten.

Protagonisten dieser Kampagne waren der von Artur Mas per Fingerzeig inthronisierte Autonomiepräsident Kataloniens, der Psychopath Carles Puigdemont, der an einer eklatanten Überforderung gescheiterte Bürgermeister von Gerona. Dazu gehörte sein Paella-Kumpel und Gitarrenquäler aus Cadaquès,der Mosso-Chef Josep-Lluis Trapero und der „Innenminister“ der Autonomie Joaquim Forn, der sogar von seinen CAT-SEP-Kollegen seiner Radikalität geschuldet, „der Taliban“ genannt wird.

Ihre Verteidigungslinie folgte der Argumentation, daß Madrid die entsprechenden Warn-Infos aus den USA, ob nun von FBI oder der CIA, nicht an die Katalanen weitergeleitet hätte, deshalb eindeutig Schuld sei, die Verantwortung trüge, glasklarer Fall das, oder?

Schon am 31. August hatte EL PERIÓDICO über die Existenz dieser Papiere geschrieben und war von der CAT-SEP-Clique praktisch niedergebrüllt worden.

Nun tauchten in den Bergen von Papier-Dokumenten, die die Mossos letzten Herbst am 26. Oktober in der Müllverbrennungsanlage von Sant Adrià del Besòs schnell und heimlich verbrennen lassen wollten, was ihre Kollegen von der Policía Nacional nach einem Insider-Tipp aufmerksam verhinderten, die Originale dieser angeblich nicht existierenden Warnschreiben auf und zwar im englischen Original und dessen katalanischer Übersetzung. Vor ihrer Aushändigung gab es zwischen den beiden Polizei-Organisationen kritische Momente allerhöchster Spannung.

Rein zufälligerweise rief zur gleichen Stunde der Autonomiepräsident Carles Puigdemont die vorgezogenen Neuwahlen zum 1. Oktober aus, die Madrid daran hindern sollten den Artikel 155 auszurufen und mit dessen Hilfe die Regierungsgeschäfte der unfähig dahin taumelnden spanischen Autonomie Katalonien zu übernehmen.

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http://www.elperiodico.com/es/politica/20180121/mossos-intentaron-destruir-alerta-eeuu-rambla-6567677

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3 Responses to Muss Carles Puigdemont sich für den Terroranschlag des 17. August 2017 auf den Ramblas von Barcelona verantworten?

  1. almabu sagt:

    CNN ordnet Barcelona in seine Liste der 12 „No Go“-Städte 2018 ein!

    Gründe dafür seien hauptsächlich der Andrang von Touristen, der zur permanenten Überfüllung der wichtigsten Punkte des Zentrums der Stadt führe und deren zunehmend aggressive Ablehnung durch immer mehr Teile der Bevölkerung. Selbst die „nebenberufliche Bürgermeisterin aus der „alternativen Hausbesetzer-Szene“ Ada Colau nennt den Tourismus als eines der Hauptprobleme der Stadt!

    Statt dessen empfiehlt CNN „das sehr ähnliche Valencia“ als Alternative!

    Dies ist die CNN-Liste der „No GO“-Orte für 2018:

    Barcelona, Spanien
    Venedig, Italien
    Insel Skye, Schottland
    Dubrovnik, Kroatien
    Santorini, Griechenland
    Bután, Himalaya
    Taj Mahal, Indien
    Mont Everest, Nepalseite!
    Machu Pichu, Perú
    Galápagos Inseln, Chile
    Cinque Terre, Italien
    Antarktis, Antarktis

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    http://www.elperiodico.com/es/barcelona/20180123/-cnn-pone-a-barcelona-en-la-lista-de-ciudades-a-evitar-este-2018-por-su-masificacion-6571088

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  2. almabu sagt:

    Albert Rivera, Vorsitzender der Siegespartei der katalanischen Autonomiewahlen Ciudadanos, will jetzt einen Untersuchungsausschuss über die Terroranschläge von Barcelona und Cambrils im vergangenen August, den es skandalöser Weise bisher nicht gibt! Wie schon Ende August in den Medien verlautete, war die katalanischen Autonomiepolizei Mossos d’Esquadra bereits im Mai von US-Geheimdiensten und Polizeien vor Anschlägen dieser Art an diesen Orten gewarnt worden, hatte nichts getan und lehnt jede Verantwortung ab oder beschuldigt frech Spanien, das böse Madrid, doch dies ist längst widerlegt. Jetzt sollten Verantwortliche gesucht und deren Jobs gestrichen werden! Das wäre doch wohl das Mindeste?

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  3. almabu sagt:

    Seit dem 1. Oktober haben jetzt über 3.200 Firmen ihren juristischen Sitz aus Katalonien verlagert, wegen der noch immer unübersichtlichen politischen Lage für unternehmerische Entscheidungen hinsichtlich des EU-Verbleibs eines eventuell unabhängigen Kleinstaates Katalonien mit fragwürdigem Rechtsverständnis.

    Die Abwanderung der Firmensitze hat sich inzwischen zwar verlangsamt, ist aber keineswegs beendet. Es befinden sich sogar allererste Namen unter diesen Wirtschafts-Migranten wie z.B. PANASONIC, MITSUBISHI, die Hotel-Kette GARGALLO.

    Einen anderen Weg, geht anscheinend SEAT, das zwar bisher Katalonien nicht verlässt, aber Endmontagen neuer Fahrzeuge zunehmend nach Nordafrika verlagert, was wohl zu einem Abbau von Arbeitskräften in CAT führen dürfte?

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