Wer zündelt an der Zeitbombe des katalanisch/spanischen Konfliktes?

14. November 2017

Nach US-Senatoren, dem US-Kongress und Senat, der UN, der EU, nach EL PAÍS und der spanischen Regierung steigen immer mehr andere spanische Medien auf die Hypothese ein, daß die Krise mit Katalonien durch Russland und über Venezuela durch entfesselte Cyber-Guerillas angefeuert und so womöglich verschärft wurde?

RT und SPUTNIK werden als die üblichen Propaganda-Medien Putins bezeichnet, wie es CNN und FOX-News bei Trump seien und über die Hälfte der Fake-News zum Thema Katalonien sollen auf russischen und venezuelanischen Ursprung zurück verfolgt werden können?

Es gab es Besuche von führenden CAT-SEP’s in der Ecuadorianischen Botschaft in London, wo ein gewisser, gut vernetzter, Julian Assange in Hausarrest einsitzt.

Auch behauptet ein ehemaliges Führungsmitglied von PODEMOS / PODEM, daß Pablo Iglesias Anfangs mit Bargeldbündeln von 500er Scheinen venezuelanischen und iranischen Ursprungs bezahlt worden sei. Seine Bewegung, die aus der Volksbewegung der Indignados, der „Empörten“ entstanden ist, sei also gefördert, wenn nicht gar gekauft worden?

Was ist von diesen Behauptungen zu halten? Unmöglich wäre das nicht! Eindeutige Beweise gibt es anscheinend aber auch nicht, denn auf dem Feld der virtuellen Auseinandersetzung sind natürlich auch „Beweise“ praktisch nach Belieben „zu faken“.

Nehmen wir also (zunächst nur als Arbeitshypothese) einmal an, diese Vorwürfe stimmten. Was hätten die bösen Russen also, ausser einer gewissen Destabilisierung eines wichtigen EU- und NATO-Mitgliedes und in deren Folge eventuell etwas Zwietracht zwischen einzelnen EU-Staaten, gewonnen?

Zwar gehört die systematische Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, gerne auch über NGO’s und sogenannte Philantropen, heute zum Standardrepertoire aller Akteure in West, Ost und Fern-Ost. Erinnern wir uns an den Balkankrieg, an den US-Putsch in der Ukraine, die Besetzung und Heimführung der Krim, und an die von US-Top-Politikern handgefütterten Aktivisten auf dem Maidan, den man sich angeblich 5 Milliarden Dollar kosten ließ? Den sogenannten Syrischen Bürgerkrieg an dem sich seit sechs Jahren halb Europa, halb Vorderasien, sowie die USA, Kanada, Russland, der Iran und angeblich sogar Israel beteiligten und die ganzen üblichen Verdächtigen NGO’s?

Gäbe es übrigens nicht auch Akteure im Westen, die grundsätzlich an einer Destabilisierung der EU und des Euro so ganz allgemeines Interesse haben könnten? Warum setzten die Katalanen so sehr auf die USA, auf Kanada und das UK, sowie einige Skandinavier, besonders die Dänen? Hier wird auf keiner Seite ehrlich und mit offenen Karten gespielt. Auch speziell die so unabhängigen Medien dieser Staaten fielen Anfangs immer wieder, nur in scheinbarer Dämlichkeit, auf die katalanische Propaganda herein und ließen sich dann immer so eine knappe Woche Zeit zur Einwirkung, um die Dinge dann im Hintergrund wenigstens formal richtig zu stellen. Was waren z.B. die medial hochgespielten Polizei-Übergriffe des 1-O in Katalonien im Vergleich zum Agieren der Polizei beim G-20 in Hamburg, in Paris, London oder irgendwo in den USA? Hier wurde erkennbar mit zweierlei Maß gemessen!

Die offensichtichen Ähnlichkeiten der nationalkatalanistischen Separatisten mit dem deutschen Nationalsozialismus vor dessen „Machtergreifung“ sind kaum zu übersehen, werden aber nicht thematisiert? Massenaufmärsche, Führerfiguren, Fackeln, Fahnen, Rassismus, Feindbilder, Sündenböcke, Indoktrinierung bis hin zur Gehirnwäsche und dies seit fast 40 Jahren!

Aber auch dieser Hypothese ist derzeit nicht zu beweisen. Es ist ein bißchen wie bei Religionen oder Sekten, man muss es letztlich glauben und nicht wissen!

Wozu also die Beschuldigung der Russen? Vielleicht weil es eine Entlastung der Katalanen sein könnte? Sie wurden getäuscht, verführt, in die Irre geführt? Eigentlich sind sie gar nicht so verbohrt wie es scheint, in diesem Konflikt, gar unschuldig wie Carme Forcadell? Sie haben doch nur gespielt, einfach nur „herumsymbolisiert“?

Dieser Konflikt, der keineswegs zu Ende sein wird am Abend des 21-D, nach der Auszählung der Wahlzettel der vorgezogenen Autonomiewahl in Katalonien, der hat immer noch das latente Potential, Spanien insgesamt oder gar Spanien UND Katalonien in die wirtschaftliche Katastrophe zu schicken, denn beide Staaten würden sich über die Aufteilung der gemeinsamen Schulden zerstreiten und beide Staaten wären Pleite*, nicht überlebensfähig! Da hängen dann viele europäische Banken*, darunter viele Deutsche, mit vielen Milliarden Euro an verlorenen Krediten mit drin, was dem Euro den Todesstoß versetzen könnte?

Jetzt, wo die EU gerade erst damit anfängt, sich eine gemeinsame Armee zu basteln und von mehr Unabhängigkeit von USA und NATO träumt, wäre den unterschiedlichsten Kräfte, in allen Ecken der Welt, eine politische, wirtschaftliche und militärische Destabilisierung der EU zumindest nicht vollkommen unwillkommen…
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*(Spanische Banken sichern sich Cash bei der EZB! Der Bedarf spanischer Banken an Liquidität bei der EZB stieg um 4 Milliarden €uro auf insgesamt 175 Milliarden €uro an. Offensichtlich hat dies etwas mit dem Bargeld-Verhalten der Menschen in Spanien durch die Katalonien-Krise zu tun? Von den 21,3 Milliarden die für die ganze Euro-Zone vorgesehen waren ging ein erheblicher Teil nach Spanien. Die Schulden der spanischen Banken bei der EZB sind im Oktober zum Vormonat um 1,92% gestiegen liegen bei 175 Milliarden und 29% höher als vor einem Jahr! Die Spanier nähern sich mit jetzt 22,66% so langsam einem Viertel ALLER Schulden des Eurosystems bei der EZB! Die aufgekauften spanischen Schulden machen einen Anteil von 12,8% aller aufgekauften Schulden durch die EZB aus. Mario Draghis Aktionen lösten besonders in Deutschland Kritik aus. Inoffiziell wurde „hinter vorgehaltener Hand“ eingeräumt, daß es mehrere Wochen im Oktober „delikate Momente mit katalanischen Banken“ gegeben habe)

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Will der Seeufer Horsti uns einen einschenken?

6. Oktober 2017

Der folgende Artikel der BERLINER MORGENPOST spricht für sich selbst und bedarf deshalb keiner Erläuterung:

https://www.morgenpost.de/berlin/article212140255/Guttenbergs-Firma-ist-weltweit-praesent-aber-kaum-zu-finden.html


Die zehn Gebote: Macron’s EU-Lifting!

26. September 2017

1.) Am 22. Januar 2018 soll ein neuer Èlysée-Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland geschlossen werden um die Zusammenarbeit beider Länder zu vertiefen. Von da an sollen die Wirtschaften beider Ländern bis 2024 völlig integriert werden!

2.) Es soll ein gemeinsames Wirtschaftsbudget der Euro-Zone geben, mit EINEM Wirtschaftsminister der durch EIN Parlament kontrolliert werden soll.

3.) Es soll steuerliche und soziale Gleichbehandlung geben in der EU anstatt Ausbeutung durch Billiglohn-Leiharbeiter. Es soll verhindert werden, daß EU-Subventionen an die einzelnen Staaten zu Dumpingzwecken missbraucht wird. Es soll ab November 2017 über einen gemeinsamen EU-Mindestlohn diskutiert werden.

4.) Bildungsabschlüsse und berufliche Qualifikationen sollen in der EU homologisiert werden. Schüler und Studenten sollen mindestens 6 Monate systematisch in anderen EU-Staaten verbringen. Es sollen rund 20 EU-Unis mit den entsprechenden Abschlüssen eingerichtet werden. Jeder Student in der EU soll bis 2024 mindestens zweisprachig in europäischen Sprachen sein!

5.) Die französische Armee soll künftig ALLEN EU-Freiwilligen offen stehen. Anfang der Zwanziger Jahre soll es eine europäische Eingreifarmeee mit eigenem Budget und eigener Militärdoktrin geben. Es soll einen EU-Geheimdienst und eine EU-Polizei zum Kampf gegen organisierte Kriminalität und Terror geben.

6.) Es soll eine Finanztransaktionssteuer der EU geben, die der Entwicklungshilfe, hauptsächlich Afrika, zufließen soll. Es soll eine gemeinsame EU-Asyl-Behörde mit weitgreifenden Kompetenzen hinsichtlich der Zuständigkeit und Abwicklung von Asylanträgen und bis hin zur Abschiebung geben. Es soll eine europäische Grenzpolizei geben zuständig für ALLE Grenzen der EU! Es soll ein gemeinsames Bildungsprogramm der EU für Flüchtlinge mit der entsprechenden Finanzierung geben.

7.) Die Landwirtschaftspolitik und das Subventionssystem der EU soll die Selbstversorgungskapazität der EU sicherstellen. Deren Qualität soll durch eine neue EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit gewährleistet werden.

8.) Eine Karbonsteuer, eine Art von Zoll, soll an den EU-Ländergrenzen eingeführt werden, einheitlich, pro Tonne Kohlenstoff berechnet. Die soll mindestens 25-30 € / t betragen um wirksam und rentabel zu sein.

9.) Es soll für GAFA-Multis* eine Umsatzsteuer pro Verkaufsland eingeführt werden und nicht der weltweite Gewinn in einem Steuerparadies wie z.B. Irland besteuert
werden. (GAFA = GOOGLE, APPLE, FACEBOOK, AMAZON)

10.) Für die Europa-Wahlen 2019 sollen gemischte, transnationale Listen eingeführt werden. Es sollen mit 15 statt 30 künftiger weniger EU-Kommissare geben. Sie sollen halbiert (und folglich entsprechend mächtiger?) werden.

Von all diesen Punkte müssen die EU-Staaten besonders Deutschland überzeugt werden, das im Falle des Nichtgefallens wohl automatisch die Schuld am Scheitern in der Öffentlichkeit verpasst bekäme?

Diese Aufzählung ist der Kürze der Zeit und meinen begrenzten Sprachkenntnissen (ich habe ja noch bis 2024 Zeit, laut Macron) geschuldet, nur ein grober Überblick, eine Idee, mehr nicht. Ich bin aber sicher, das Thema wird uns noch eine Weile beschäftigen und begleiten…

 

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http://www.lefigaro.fr/politique/le-scan/2017/09/26/25001-20170926ARTFIG00105-ce-que-macron-va-proposer-pour-l-europe-dans-son-discours-a-la-sorbonne.php

http://www.leparisien.fr/politique/ce-qu-il-faut-retenir-des-annonces-d-emmanuel-macron-sur-l-europe-26-09-2017-7288257.php

 


Macrons Europa ein Fortschritt?

26. September 2017

Der französische Präsident hat heute Nachmittag um 15 Uhr an der Sorbonne in Paris eine Vorlesung zu seinen politischen Vorstellungen für Europa gehalten. Es ist zu früh, seine Vorstellungen im Detail zu bewerten, deshalb hier nur einige grundsätzliche Gedanken am Rande.

Das Timing:
Macron muss seine Überlegungen im Vorfeld mit Merkel abgesprochen, zumindest Gedanken ausgetauscht haben. Dies geht aus Bemerkungen der letzten Tage hervor.
Die bundesdeutschen Wähler durften vor der Wahl nichts darüber erfahren, Macron und Merkel hielten dicht! Wohin die Reise gehen sollte, muss aber in der Finanzindustrie bekannt gewesen sein, denn aus dem angelsächsischen Raum wurde Christian Lindner plötzlich und ohne erkenntlichen Zusammenhang als „gefährlichster Mann Europas“ tituliert, weil er gegen das vorläufig letzte Griechenland-Rettungspaket gewesen sei, die Griechen sowieso nicht im Euro halten wollte und generell gegen eine €uro-Schuldengemeinschaft sei. Von Emmanuel Macron wurde sogar kolportiert, daß er gesagt habe, wenn die FDP über Jamaica an die Regierung in Deutschland käme, dann sei er tot! Macron und Merkel müssen also schon sehr konkret hinter dem Rücken der deutschen Wähler Zukunftspläne geschmiedet haben. Die Wahl war für Merkel, „die gefühlte ewige Präsidentin“ offenbar nur eine Formsache?

Die Ausrichtung:
Wir erleben derzeit leider eine starke Re-Nationalisierung der EU-Staaten. Der Trend geht leider weg vom Gemeinsamen zum Individuellen, zur nationalen Ab- und Ausgrenzung. Eine Ausweitung der Kompetenzen für Europa ist nicht in Sicht.

Ein solcher Versuch des Duos Merkel-Macron müsste ein ideelles Ziel anbieten, das die Menschen in Europa mitnimmt und sie nicht gegeneinander ausspielt und in Sieger und Verlierer katalogisiert. Es kann sich also weder um ein Deutsches noch um ein Französisches Europa handeln. Europa müsste den Menschen verbindliche und gleiche soziale Sicherheiten, Freiheiten und rechtliche Grundlagen bieten. Diese müssten von allen akzeptiert und durchgesetzt werden. Es kann kein Europa der Ausnahmen á la Polen und Ungarn geben. Das UK sehe ich mal als (leider, leider) draussen aus der EU, obwohl es formal noch eine Weile dauern wird.

Die Durchführung:
Was bisher zu hören ist, das hört sich wie ein Wunschbaukasten eines Aussen- und Wirtschaftspolitikers an.

– Gemeinsame Armee, gemeinsame Außengrenzen schützen, am besten mit EU-Armee an der russischen Grenze vermutlich? Das dürfte die Hauptziel-, die Hauptstoßrichtung sein? Vielleicht noch ein wenig Nordafrika und Mittlerer Osten?

– Gemeinsame Flüchtlingspolitik, Asylverfahren und Verteilung (außer Ungarn und Polen, vermutlich?).

–Gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik, gemeinsamer EU-Superminister, Vergesellschaftung der nationalen Schulden im Euro-Raum.

Bei aller gebotenen Vorsicht beim gegenwärtigen Informationsstand, aber wie will er damit die Menschen in Europa begeistern? Besteht nicht die Gefahr, daß das Duo Macron-Merkel (oder anders rum!) die Menschen überfordert, die Nationalisten und Populisten stärkt?

Dazu bräuchte Merkel in Deutschland die Selbstmord-SPD und den EU-Schulz und eine ultimative GroKo anstatt Jamaica-Individualisten… Tja, wohl dumm gelaufen, Merkel?


BTW 2017? Ja, aber…

25. September 2017

Irgendwo verstehe ich den Ausgang der Bundestagswahl nicht, bzw. dessen mediale Interpretation? Was hat sich denn eigentlich geändert?

Wir haben schriftlich bekommen, was die ganze Zeit latent spürbar war, daß nämlich die parlamentarische, politische Debatte in Zeiten der GroKo verkümmerte und die APO wuchs, wie dies seit den 60ern in solchen Fällen zuverlässig geschah.

Ja, ich finde die AfD auch voll Scheisse, aber wir haben seit Gestern die Chance und den klaren Wählerauftrag uns im Parlament, nach klaren Spielregeln, mit ihr auseinanderzusetzen, was ich prinzipiell erst einmal gut finde!

Wir müssen uns von denen weder fürchten noch verstecken. Die pack‘ mer mit Links!

Was ist eigentlich genau passiert? Die APO von Heute ist im Bundestag gelandet. Beim letzten Weltuntergang waren es die Grünen. Na und, wir haben es überlebt!

Auch die Grünen hatten bekanntlich im „vor-Fischer-und-Trittin-Zeitalter“ das Potential nach Rechts zu driften.

Wir müssen uns nach klaren parlamentarischen Spielregeln mit der AfD auseinandersetzen, aber schnell, bevor die sich selbst zerbröselt, was nicht unwahrscheinlich ist, Petry Heil!

Wenn die Debatte nicht in öffentlich-rechtlichen Talkshows, sondern im Parlament stattfindet, dann wird Demokratie wieder spannender, die Bevölkerung integriert auch wenn das Regieren für das präsidiale Merkel dadurch schwieriger werden sollte. Sie wollte es ja nicht anders!

Darin liegt eine große Chance! Ein Beispiel: Jetzt prügelt sich eine Meute auf dem Marktplatz, irgendwo in der Republik. Ab Morgen: Es prügeln sich Zwei, nach klaren Regeln, die ein Schiedsrichter kontrolliert, im Deutschen Bundestag und wir haben wieder Interesse an übertragenen Debatten und zumindest das Gefühl, daß die Politik sich um unsere Sorgen kümmert! Was sollte falsch daran sein, wenn dumpfe populistische Marktplatztriebe an die zweite Stelle rücken?

 

 


FakeNews: Hat Putin Merkel gedopt? Wahl ungültig?

23. September 2017

Nur mal so angenommen: Putin war bekanntlich für den BREXIT verantwortlich, für die Wahl von Donald Trump sowieso, auch bei der Wahl Macrons soll er durch Unterstützung von Marine Le Pen seine intriganten Russenfinger im Spiel gehabt haben?
Es steckt hinter Erdogan, hinter den Iranern und natürlich hinter „Kim-du-hast-die-Haare-schön“ aus Nordkorea. Neuerdings schieben spanische Medien sogar die Schuld an der Katalonien-Krise auf… genau, auf den bösen Russen Putin, kein Scheiss!

Fantosconi_SW
Das Böse hat viele Gesichter, aber dahinter steckt immer der… na, na?

Kurz: Es ist in den letzten Jahren nichts von Bedeutung geschehen, hinter dem nicht Putin in der einen oder anderen Art und Weise steckte. Aber wem erzähle ich das? Das können Sie schließlich alles lang und breit in unseren Medien lesen, den Investigations-Weltmeistern!

Nur die deutsche Bundestagswahl, aus den Wahlen im wirtschaftlich größten und zentralen Staat der EU hält Putin sich raus? Glauben Sie das wirklich? Aber dann stellt sich die Frage nach dem Warum? Vielleicht weil es gerade super läuft für Putin? Vielleicht ist Kohls Ex-„Mädchen“ jetzt gerade die genau Richtige für Putin? Wer kann schon in seinen verschlagenen Kopf schauen? Aber wenn das so ist, wenn Putin das eingefädelt hätte, müsste dann eine Merkel-Wahl nicht angefochten werden?

Welches Volk würde schon dreimal hintereinander den/die gleichen Bundeskanzler/in wählen? Die müssten ja total bescheuert sein, wenn es ihnen zugleich angeblich immer schlechter ginge? Hier stimmt doch was nicht!

Gehen Sie wählen, machen Sie diesem Putin einen dicken Strich ein dickes Kreuz durch die Rechnung!
Wählen Sie einfach Morgen… tja, wen eigentlich?


Superstar ‚Chris Lindi‘, alias Christian Lindner, der Schrecken Europas?

20. September 2017

Man kann es sich zwar kaum vorstellen, aber die spanische Zeitung EL PAÍS, sieht den coolen Typen mit Dreitage-Bart und Hemd auf den FDP-Plakaten als einen der gefährlichsten Politiker Europas an!

Warum tut sie das?
Weil Lindner Griechenland nicht in der Euro-Zone sehen will und deren weitere Integration mit gemeinsamen Etats und einem Wirtschafts- und Finanzminister ablehne!

Deshalb würde Lindner bei Europas Regierungschefs, Finanz-Analysten und Investoren zunehmend Sorge auslösen. Dabei sei er doch gar kein Ultra-Rechter mit rassistischen Ansichten. Man fürchte nur, daß mit einem Lindner als Koalitionspartner in der nächsten Merkel-Regierung die Wirtschaftskrise zurückkehren würde, die man doch so gerade eben überwunden zu haben glaubte?

Lindner habe, zwischen zwei Auftritten in Frankfurt und Nürnberg, EL PAÍS einige kurze Fragen beantwortet:

Ob Griechenland heute noch im Euroraum sein würde, wenn er der letzten Legislaturperiode angehört hätte?

NEIN! Die FDP hätte der dritten Griechenland-Rettung in 2015 NICHT zugestimmt!

Er akzeptiere, daß die Hedge-Fonds gegen ihn seien, denn er sei gegen die Niedrig-Zins-Spekulation dieser Fonds. Das beweise, daß die FDP kein Repräsentant des Großkapitals sei, sondern „der kleinen Leute“!

Immerhin hat der Gigant BLACKROCK größter Hedgefond der Welt, vor einer starken Marktreaktion gewarnt, wenn Lindner in einer künftigen Merkel-Koalitions-Regierung den Ausschluß Griechenlands aus dem Euro-Raum betreiben würde oder strengere Regeln in der Eurozone einfordern würde!

Die Sorgen gäbe es nicht nur in den Märkten. Selbst Merkel sorge sich um knappe Mehrheiten und dem damit verbundenen steigenden Einfluss von Euro-Skeptikern im Bundestag will EL PAÍS wissen!

Dann wird noch aus einer Lindner-Äusserung in DIE WELT zitiert, in der er sagte, das einzige Amt aus dem man mit der Kanzlerin Merkel auf Augenhöhe verhandeln könne, sei das des (75-jährigen!) Wirtschaftsministers (Wolfgang Schäuble) und daraus Ansprüche zumindest Gelüste abgeleitet, Schäuble faktisch in Rente zu schicken!
Ein saugefährlicher Typ eben, dieser „Chris Lindi“!

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https://elpais.com/internacional/2017/09/19/actualidad/1505843734_856098.html