Rajoys Offenbarungseid: Spaniens Jugend stimmt mit den Füßen ab!

1. Mai 2018

Die Berufsaussichten für Spaniens Jugend sind nicht die Besten. Zuwenig und zu schlecht bezahlte, zeitlich befristete Jobs erwarten sie, von deren Entlohnung man in den Ballungsräumen der Großstädte weder Leben noch Sterben kann. Zukunftsplanung, Familie gar? Fehlanzeige! Immer mehr wohnen bei Mama und Papa oder gar den Großeltern um einigermaßen über die Runden zu kommen…

EUROSTAT hat in einer kürzlich veröffentlichten Erhebung festgestellt, daß von den arbeitslosen „Jugendlichen“ (bis zum Alter von 25 Jahren!) in der EU etwa die Häfte dazu bereit sei aus beruflichen Gründen in ein anderes Land zu emigrieren. In Spanien hingegen liegt diese Gruppe bei fast Zweidrittel der Befragten, nämlich exakt bei 64% und damit um 14% höher als im EU-Durchschnitt!

Was dies mittelfristig für die Alterspyramide in der spanischen Bevölkerung und damit für Steuereinnahmen, für die Familien- und Rentenplanung bedeutet, das kann man sich denken.

Die „Jugendarbeitslosigkeit“ der Gruppe der bis zu 25-jährigen liegt bei 36,37%, oder in absoluten Zahlen bei 515.200, über einer halben Million Arbeitsuchenden, Stand Ende März 2018.

Die Zahl der Beschäftigten in der Altersgruppe bis zu 30 Jahren hat sich seit Beginn der Wirtschaftskrise in 2008 von 4,9 Millionen auf 2,5 Millionen mehr als halbiert!

Immer mehr nutzen diese Lebensphase um sich im Ausland zu qualifizieren mit Sprachen, Schul- und Universitätsabschlüssen, für die sie sich mit Billiglöhner-Jobs verdingen, gerne im UK, den USA, wegen der internationalen Bedeutung der Englischen Sprache, aber auch in Lateinamerika, wo Spanier im Allgemeinen kein Sprachproblem haben. Seit 2008 sind etwa 425.000 jungen Spanier ins Ausland gegangen, weil sie glaubten in Spanien keine Zukunft zu haben!

Glaubhafte politische Alternativen sind nicht zu erkennen, deshalb wachsen die Scheinalternativen Populismus und Nationalismus und zwar überall im Land, nicht nur in Katalonien.

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https://www.elperiodico.com/es/economia/20180430/los-jovenes-dispuestos-a-emigrar-crecen-pese-a-la-recuperacion-6790980

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Rajoy, ein hinterhältiger Hinhälter?

1. Februar 2018

Die nun seit Jahren andauernde Katalonien-Krise überlagert unter Anderem die eher bescheidene Bilanz der Arbeits- und Sozialpolitik der konservativen PP-Regierung des Mariano Rajoy Brey. Da wird viel mit selektiv aufgehübschten Zahlen angegeben, die bei genauerer Betrachtung ein eher gegenteiliges Bild ergeben. Rekord-Rückgang der Arbeitslosigkeit? Ja, schon, aber mit immer kürzeren Zeitverträgen und im Verhältnis vor der Krise von 2009 um bis zu 30 % niedrigeren Löhnen, die immer seltener bis zum Monatsende reichen. Natürlich gibt auch keine gleichen Löhne für gleiche Arbeit, sondern für Frauen gibt es ganz erheblich weniger. Nur ein Beispiel von vielen…

Rajoy: „Da mischen wir uns nicht ein!“

LOS MORANCOS haben dieses Thema musikalisch eingängig umgesetzt, ein Skandal bleibt es trotzdem. Was Mariano Rajoy betrifft so glaube ich, daß er ohne das Katalonien- Dauerthema längst weg wäre, vom Fenster?


45,5 Millionen €uro! Süsser die Kassen nie klingeln?

20. Dezember 2017

Die französischen Sozialisten von der PS, seit der Abwahl von Mitterand und Valls in der Opposition, „verscheppern“ ihren traditionellen, geschichtsträchtigen Hauptsitz in der Rue Solferino im 7. Arrondissement von Paris Ende Februar an den Immobilien-Fond APSYS, der u.a.  über 30 Einkaufs- und Geschäftszentren in Europa betreibt. APSYS will aus den 3.000m2 der ehemaligen Sozialistenzentrale sein Hauptquartier machen. Im September muss die Hütte geräumt sein. Macht mich irgendwie traurig. Kann die SPD in Berlin ihr HQ nicht auch… frag‘ ja nur?

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https://www.francetvinfo.fr/politique/ps/info-franceinfo-le-ps-vend-son-siege-rue-de-solferino-pour-45-5-millions-d-euros-au-promoteur-immobilier-apsys_2522875.html#xtor=EPR-51-%5Binfo-franceinfo-le-ps-vend-son-siege-rue-de-solferino-pour-45-5-millions-d-euros-au-promoteur-immobilier-apsys_2522893%5D-20171219-%5Bbouton%5D


EZB überprüft Geldabfluss in Katalonien zweimal täglich!

23. Oktober 2017

Nicht, daß es den Damen und Herren in Frankfurt am Main langweilig wäre, oh nein! Sie sorgen sich nur zunehmend um die Stabilität in Katalonien, noch-Spanien, noch-Europa.

Die EZB verlangt deshalb zweimal täglich einen finanziellen Status von allen Banken in Katalonien, ganz egal ob nun mit Hauptsitz in der rebellischen nordostspanischen Autonomie oder jüngst abgewandert in vermeintlich sichere Nachbargefilde. Denn eines muss allen Beteiligten klar sei: Auf Grund der Verflechtung Kataloniens mit Spanien wäre die Schieflage BEIDER Teile, also der abtrünnigen Separatisten und der verstümmelten Restspanier quasi garantiert. Alles andere ist getrost der Propaganda zuzurechnen

Die CAIXABANK mit einem Marktanteil von 24% in Katalonien, die SABADELL mit 22% Marktanteil und die BBVA mit 14% Marktanteil müssen um 12 Uhr und um 18 Uhr täglich einen finanziellen Status nach Frankfurt melden. Dazu werden die Banken parallel auch von der Spanischen Zentralbank überwacht, auf die Frankfurt sich aber  offenbar nicht so richtig verlassen mag?

Stand, Ende Juni 2017, hatte die CAIXABANK bei der EZB eine Bareinlage von knapp 12 Milliarden €uro und die SABADELL etwa 6,5 Milliarden €uro.

Obwohl verstärkt Bargeld abfließt, weil die Leute den Zeiten nicht trauen, scheint die Liquidität derzeit nicht gefährdet?

Im Ernstfall könnte CAIXABANK auf Aktiva im Wert von 65,6 Mia €uro zurück greifen, SABADELL auf 28,4 Mia €uro. Sie könnten also zusammen auf 94 Milliarden €uro bei der EZB zugreifen, kein Trinkgeld, gewiss!

Trotzdem sind Gestern zwei weitere Banken, die BANCO MEDIOLANUM (nach Valencia) und die ARQUIA BANCA (nach Madrid) mit ihren steuerlichen und juristischen Hauptsitzen aus der Rebellenautonomie abgewandert.

Oft melden sich die Bankkunden auch einfach bei außerhalb Kataloniens liegenden Filialen ihrer Banken an. Alleine die SABADELL hatte am vergangenen Montag, dem Tag nach dem verbotenen, illegalen FAKE-Referendum des 1-O, 6.000 neue Konten direkt außerhalb der Grenze Kataloniens. Einen Vertrauensbeweis für die nationalkatalanistischen CAT-SEP-Rebellen kann man dies wohl eher nicht nennen?

Trotzdem kursierten auch schon Gerüchte in Barcelona, daß es Probleme an Geldautomaten gäbe Bargeld abzuheben? Solche Gerüchte sind in der aktuellen Lage Kataloniens zwar naheliegend, sollten aber mit Vorsicht betrachtet werden, bis sie sich bestätigen.

In diesen schwierigen Banker-Zeiten in Spanien wird die Deutsche Bank Spanien seit Ende März wie Sauerbier auf dem Markt angeboten. Sie sollte, bei 16,3 Mia €uro Aktiva, 11,7 Mia €uro Einlagen, 700.000 Kunden, 235 Filialen und 2.600 Angestellten, rund 2 Milliarden €uro als Verkaufspreis einbringen. Wegen mangelndem Interesse liegt der Kurs für den Verkauf zur Zeit bei 700 Millionen, einem guten Drittel des Ausgangspreises. Am Ende können die Verkäufer in Frankfurt wohl 20% bis 25% also 400 bis 500 Millionen erwarten?


Illegales, verbotenes 1-O Referendum Auslöser für größere Krise in Spanien?

21. September 2017

Mariano Rajoy, der spanische Ministerpräsident ist klamm! Er braucht unbedingt 10 Milliarden Kredit um die Pensionen in Spanien in 2018 zahlen zu können. Die Liquidität in der Rentenkasse ist mau! Das Geld reicht gerade bis zum Jahresende 2017 einschließlich der Weihnachtssonderzahlung. Danach ist Sense!

In Spanien werden Renten und Gehälter in 14 Jahreszahlungen gezahlt, je eine pro Monat und je eine Extrazahlung im Sommer und im Winter.

Dieser finanzielle Mehrbedarf von 10 Milliarden ist im Haushaltsentwurf für 2018 unter „ausserordentlicher Aufwand“ versteckt. Zur Verabschiedung des Haushaltsentwurfes 2018 benötigt Rajoy die Stimmen seiner Partido Popular sowie die der Basken von der PNV um eine Mehrheit im Parlament zu haben.

Die Basken von der PNV zieren sich aber den Haushalt zu verabschieden mit Verweis auf die unklare Lage in Katalonien. Damit sind im Prinzip ab Januar 2018 die Renten in Spanien NICHT mehr sicher. Darüber soll Morgen im Parlament in Madrid debattiert werden.

Die Einnahmen der spanischen Rentenkasse reichen grundsätzlich nur noch für die 12 Monatszahlungen, die zwei Sonderzahlungen müssen als Kredite aufgenommen werden. Schuld daran sei die Bevölkerungsentwicklung, die geringe Geburtenrate, die hohe Arbeitslosigkeit, die seit der Wirtschaftskrise niedrigeren Löhne, die die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben sich immer weiter öffnen lasse. Die Sozialpartner und Parteien hätten es im „Pakt von Toledo“ nicht geschafft zu einer Einigung zu kommen, welche das System sicherstellt und seine Leistungen garantiere. Deshalb werde mit Staatskrediten gearbeitet. Nun nimmt ja praktisch jede konservative Regierung automatisch für sich in Anspruch besser mit Geld umgehen zu können als das Linke, Sozialisten gar, je könnten. Anscheinend stimmt dies aber nicht immer?

Mariano Rajoy kam 2012 an die Regierung, mit absoluter Narrenfreiheit, äh, pardon, absoluter Mehrheit meinte ich natürlich. Wegen der Wirtschaftskrise und/oder der Bankenrettung musste er leider, leider in die damals mit 66 Milliarden prall gefüllte Rentenkasse greifen, die die Sozialisten unter Zapatero ihm hinterlassen hatten. Aktuell sind noch 11 Milliarden in der Kasse, der niedrigste Wert seit 2004. Oh Schreck, das ganze Geld ist weg!

Übrigens:
Die spanische Sozialversicherungskasse war zu Beginn der Wirtschaftskrise 2008 die einzige öffentliche Kasse mit Überschuss und heute ist es die einzige mit Defizit. Wer wurde hier wohl verar…t und von wem?

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http://www.elconfidencialdigital.com/dinero/Gobierno-obligado-credito-millones-pensionistas_0_3006299364.html


Und ist der Ruf erst ruiniert… Wie Artur Mas und Carles Puigdemont die Puppen tanzen lassen!

16. September 2017

Artur Mas und sein Nachfolger Carles Puigdemont haben den Katalanen mit ihrer Politik zusätzlich zu den bereits bei Mas’ Amtsantritt vorhandenen Schulden inzwischen weitere 40 Milliarden Euro Schulden eingebracht!

Die Katalanen sind deshalb mit 27% überproportional an der Verschuldung aller spanischen Autonomien beteiligt, bei 16% Bevölkerungsanteil an der spanischen Gesamtbevölkerung und 20% des spanischen Bruttoinlandsproduktes.

Gerade jetzt wurde bekannt, daß Kataloniens seine vereinbarten Zielkosten für 2017 um 6,6% überschreiten wird und damit verdreifacht gegenüber den 2,2% die mit Madrid vereinbart waren. Gleichzeitig lehnt „der Dicke“ jegliche Kostenkontrolle Spaniens ab.
Die Separatistenautonomie kann sich schon seit Langem nicht mehr am Kapitalmarkt finanzieren, seine Bonds werden als „Bono Basura“, als Müllbonus eingestuft von den Ratingagenturen.

Mas hatte 2011 begonnen mit einem Schuldenstand von damals 35,6 Milliarden Euro. Als er im Januar 2016 nach 5 Jahren „zur Seite treten musste“, weil die 10 Anarchos der CUP seinen Abgang erzwangen, standen die Schulden bei 73 Milliarden Euro. Der unfähige Mas hatte sie mehr als verdoppelt!

Sein Nachfolger Carles Puigdemont, damals Bürgermeister von Gerona und schon damit deutlich überfordert, von keinem Katalanen weder ins Präsidentenamt, noch ins Autonomieparlament gewählt sondern von Artur Mas per Fingerzeig benannt und mit der Separatistenmehrheit incl. der 10 Anarcho CUP’s im Autonomieparlament „durchgepeitscht“, hat in seinem Jahr auch schon zwei weitere Milliarden Schulden aufgehäuft, so daß die Verschuldung gegenwärtig bei 75,4 Milliarden Euro oder ca. bei einem Drittel (35%) des katalanischen BIP steht. Drei Viertel oder 51 Milliarden dieser 75 Milliarden schulden die Katalanen Madrid, dem bösen Ausbeuterstaat, an dessen Finanztropf sie seit Jahren hängen und von dem sie zu 100% abhängig sind.

Die katalanischen Schulden wachsen täglich durchschnittlich um 6 Millionen Euro, was monatlich etwa 180 Millionen Euro entspricht! Katalonien stünde nahe einer Insolvenz.

Der ausgeuferte Öffentliche Sektor, die Heerscharen von aussenstehenden Beratern aus Familien- und Freundeskreisen, die weit verbreitete Korruption und Günstlingswirtschaft, die Förderung der Separatistenpropaganda nach dem Gießkannenprinzip von TV-, Radio-, Web- und Printmedien, von Universitäten und Pseudo-Organisationen der Separatisten wie Omnium Cultural, des ANC haben halt ihren Preis und am Ende kosten 20km U-Bahnstrecke L9 in Barcelona ein mehrfaches von 300km Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke im schnöden Spanien.

Dumm gelaufen oder war das am Ende gar geplante, raffinierte Bauernschläue? Für jeden Darlehensgeber, Gläubiger kommt irgendwann der Moment, wo die Höhe der Schulden zu seinem Problem werden und die üblichen Machtverhältnisse und Abhängigkeiten ins Wanken geraten…

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http://www.elmundo.es/espana/2017/09/16/59bc307be5fdea9b388b45e5.html

http://www.abc.es/espana/catalunya/politica/abci-cataluna-debe-estado-51000-millones-tras-cinco-anos-rescates-continuos-201706182318_noticia.html

https://www.thespainreport.com/articles/684-160318181656-s-p-downgrades-catalonia-to-even-worse-junk-bond-status-on-very-weak-financial-management


Katalanische Unternehmerverbände Foment, Cambra und Cercle finden keine gemeinsame Haltung zum Staatsstreich der CAT-SEP’s!

10. September 2017

Während „die Schlauköpfe“ von Cambra und Cercle erst nach dem 1. Oktober eine Erklärung abgeben wollen (abwarten, wer gewinnt?), ist Foment bereit, diese „schon“ am kommenden Dienstag, dem Tag nach dem Katalanischen National- Feier- bzw. Trauertag abzugeben (abwarten, wie friedlich er verläuft, wie hoch der Zuspruch ist?).
Eine klare, eindeutige Haltung sieht anders aus, denke ich?

Immerhin erklärt man sich – wie immer – sehr besorgt, bemüht das Bild der aufeinanderzurasenden Züge, bei deren Zusammstoß es keinen Gewinner geben könne!

Man sieht bereits wieder einmal Neuwahlen in der Autonomie am Horizont. Ich glaube seit 2010 oder so, ist hier keine Wahlperiode über die volle Laufzeit zu Ende gebracht worden. Man wurstelt sich eine Weile irgendwie durch, phantasiert sich Rechte und Kompetenzen zusammen und ruft dann irgendwann – eher früher als später – Neuwahlen aus, bei denen es diesmal aber wirklich um die Wurst, um’s totale Ganze gehe…

Immerhin wurde im Foment am Montag vorausschauend die Bewertung seiner Juristen veröffentlicht, wonach es sich (bei den CAT-SEP-Exzessen am folgenden Mittwoch und Donnerstag der Woche) um einen „juristischen Staatsstreich“ handele, wenn das Gesetz des Referendums denn im katalanischen Parlament angenommen werden würde, was bekanntlich dann so geschah!

Nebenbei wurde „inoffiziell“ verkündet, daß sich „Multis“, ohne diese beim Namen zu nennen, auf den Fall des Falles nach dem 1. Oktober längst vorbereitet hätten.

Aber immer noch forderte Foment eine „Belohnung“ für die CAT-SEP’s, denn nun müsse man ein ordentliches Angebot aus Madrid für die eigenen Gesetzesbrüche bekommen, über das man verhandeln und dann in einem vereinbarten, legalen Referendum den Katalanen zur Abstimmung vorlegen könnte.

Das Ganze nach dem Motto: Gesetzesbrüche, Kompetenzüberschreitungen, Amtsanmaßungen, Veruntreuungen, Nötigungen und Erpressungen müssen sich schließlich lohnen…

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FOMENT = Foment del Treball, Joaquim Gay de Montellà
CAMBRA = Cambra de Barcelona, z.Z. Josep Manuel Basáñez
CERCLE = Cercle d’Economia, Juan José Brugera

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http://www.lavanguardia.com/economia/20170910/431184002584/preocupacion-empresarial-referendum-catalunya.html