Katalonien vervierfacht Schulden in zehn Jahren von 15 auf 75 Milliarden €!

16. Juni 2017

Felicitats! Die separatistischen Katalanen haben einen neuen Negativrekord eingefahren. Wie die Bank von Spanien mittteilte, ist die spanische Autonomie Katalonien der mit Abstand größte Schuldenkönig aller spanischen Autonomien. Sie schafften es mit allerlei systematischer Misswirtschaft und Veruntreung von Steuermitteln für separatistische oder auch 3/5/10%-Provisionszwecke für öffentliche Aufträge ihre Schulden in einer Dekade um +60 Milliarden €, von 15 auf 75 Milliarden Euro oder um 378% hoch zu treiben, fast zu vervierfachen!

Damit liegen sie weit vor den Verfolgern Comunidad Valenciana (+44,1 Milliarden €), Andalusien (+25,8 Milliarden €) und Comunidad de Madrid (+20,1Milliarden €).

Aber die hier nicht genannte Gesamtverschuldung Spaniens und deren Zunahme in den vergangenen zehn Jahren muss ganz allgemein Besorgnis erregen. Deshalb brauchen wir wahrscheinlich so dringend eine gemeinsame Schuldenübernahme in der EU bevor die südeuropäischen Kartenhäuser in sich zusammen fallen?


Nach 91 Jahren in einer Nacht Schluss! Das Ende der BANCO POPULAR in Spanien. Kein Nachruf.

14. Juni 2017

Vor einigen Tagen ereignete sich in Spanien ein Schauspiel, besser gesagt eine Tragödie, von erstaunlicher Art. Die zweitgrößte Bankengruppe des Landes, die BANCO POPULAR , BP (VOLKSBANK) hatte ein urplötzliches Liquididätsproblem, sie war zahlungsunfähig!

Da erklärte sich die größte Bankengruppe des Landes die BANCO SANTANDER, BS wohl nach kurzem Druck hinter den Kulissen dazu bereit, den Wettbewerber für einen Euro (1€!!!) zu kaufen und alle Schulden zu übernehmen. Zuvor war der Wert der der BP in den Keller gerauscht. Ihre 300.000 Aktionäre haben alles verloren. Dies alles wurde in einem nahezu unnatürlichen Ruhezustand blitzschnell abgewickelt und ebenso schnell ging man wieder zur Tagesordnung über. Ganz so, als ob überhaupt nichts geschehen sei…

Es ist das zweite Mal, daß Spaniens Banken in die Nähe einer Bankenrettung kamen und es ist das zweite Mal, daß sie diese und den damit verbundenen Einfluss der EU auf die Geschäfte und deren Einblick in die Bücher weitgehend vermeiden konnte. Könnte es sein, daß neben den griechischen und italienischen am Ende auch die spanischen Banken Sorgenfalten hervorrufen müssten, wenn mit offenen Karten gespielt würde? Statt dessen beschäftigt man sich in Spanien lieber mit der Deutschen Bank, der wackligen…

Beim ersten Mal, vor jetzt genau 5 Jahren, wurde die Bankenrettung von in Aussicht gestellten 100 Mia €uro, nicht in Anspruch genommen. Es genügte die Zusage der EZB den Spaniern notfalls zu helfen, damit der Druck von den Banken genommen und die angebotene Hilfe nicht real in Anspruch genommen werden musste.

Jetzt wollten der zuständige spanische Minister Luis de Guindos und EZB-Präsident Mario Draghi das alles kommen gesehen haben. „Die BP sei zuletzt eine Zombie-Bank gewesen, die keine Kredite mehr vergeben habe und das ganze Kapital sei geflüchtet. Autonomien und Kommunen hätten ihre Gelder abgezogen“, aber alle hielten bis zum Schluß ganz still. Vor ein paar Wochen redeten die Beiden noch ganz anders…

Es gibt auch jetzt keine Transparenz. Man weiss nur, daß die SANTANDER nun mit Abstand das größte Finanzimperium auf der Iberischen Halbinsel, also in Spanien UND Portugal geworden ist. Sie erweiterte ihr Grundkapital um 7 Mia €uro und erwartet nach der Übernahme der BP binnen drei Jahren eine Rendite von 13-14% sowie jährliche Synergieeffekte* von 500 Mio €uro.
Der Wert ihrer Aktiva stieg von 318 auf 465 Mia €uro. Nur mal so, zum Vergleich: Der Bundeshaushalt Deutschlands des Jahres 2017 beträgt 329 Mia €uro.
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*(Das Gemetzel um Entlassungen und Filialschliessungen soll binnen einer Woche beginnen und vor den Sommerferien (August) abgeschlossen werden, damit die Betroffenen, dann ohne Job, erst einmal in Urlaub fahren können!


Macron tritt Trump vor’s Bein!

13. Juni 2017

Frankreich verlangt von den USA die Subventionen für BOEING zu beenden,denn:

„Die US-Regierung würde mit den Subventionen den internationalen Markt für zivile Verkehrsflugzeuge schwer zu Lasten von AIRBUS beeinflussen. Sie seien deshalb zu beenden“, sagte das französische Aussenministerium dazu.

„Die Vertretung der kommerziellen und industriellen Interessen unserer Firmen ist einer der Schwerpunkte unserer diplomatischen Aktivitäten“, schrieb man am Quai d’Orsay in einem Kommunique!

Könnte man sich eine solche Erklärung von Merkel, Schäuble, Gabriel & Co. vorstellen? Ich nicht.


Lasst uns nicht mit ihm allein, liebe Holländer: Schaffen die Niederlande den €uro ab?

28. Februar 2017

Kurz vor der Wahl hat die niederländische Regierung eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis aber erst nach der Wahl diskutiert werden soll. Inhalt der Studie soll die Frage sein, was für die Niederlande künftig besser sei, den €uro abzuschaffen (wegen des Enteignungscharakters der Niedrigzinspolitik der EZB) oder die Gemeinschaftswährung beizubehalten? Sie müssten sich dann auch nicht mehr an künftigen Griechenland-, Portugal-, Spanien-, Italien- oder Bankenrettungen beteiligen. Ihren Anteil – sowie den des UK – würden dann wir Deutschen mit Freuden übernehmen, denke ich?

Der Antrag zu dieser Studie kam übrigens von der Opposition, den Christdemokraten, Merkels niederländischen Brüdern und Schwestern im Geiste und nicht etwa von der PVV des derzeit abgetauchten Geert Wilders, hinter dem angeblich marokkanische Banden her sind?

Mir war eigentlich immer klar, daß der BREXIT des UK Folgen und Auswirkungen bei unseren Nachbarn im Westen haben würde. Die Schnelligkeit mit der dies aber nun offenbar geschieht, überrascht mich dann doch ein wenig…
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/eurokrise/kurz-vor-der-wahl-niederlaendisches-parlament-stellt-offenbar-euro-in-frage-14901968.html?xtor=EREC-7-%5BDer_Tag_am_Mittag%5D-20170228&utm_source=FAZnewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter_FAZ_Der_Tag_am_Mittag


Die 30 DAX-Konzerne beschäftigen zusammen 54 Flüchtlinge!

18. Februar 2017

Die 30 DAX-Konzerne, die „Creme de la creme“ der deutschen Wirtschaft, verantwortlich für 1.100 Milliarden €uro Umsatz erwirtschaftet durch 3,5 Millionen Beschäftigte stellten 2016 zusammen genau 54 Flüchtlinge ein!

50 Flüchtlinge stellte die POST ein,
02 Flüchtlinge stellte SAP ein und
02 Flüchtlinge stellte MERCK ein, macht
54 Flüchtlinge in der Summe, irgendwann nützlich für die Wirtschaft?

Was Merkel oder die CDU 2005 sagte bezüglich erforderlicher Einwanderung von Menschen für den Arbeitsmarkt in Deutschland und was die Wirtschaft in der konkreten Lage 2016 mit einer knappen Million Flüchtlingen im Land machte, das sind zweierlei Schuhe!

Die folgenden Fakten sind dem verlinkten FAZ-Artikel entnommen:

Der DAIMLER Zetsche, der vollmundig vor der IAA die Flüchtlinge als die verzweifelt gesuchten hochmotivierten Arbeitnehmer angepriesen hatte, hat übrigens keinen Einzigen eingestellt! DAIMLER suche noch unter den 135.000 als arbeitslos gemeldeten Flüchtlingen, von denen 100.000 nicht die geringste Qualifikation besitzen.

Insgesamt habe es im Juni 2016 übrigens 665.000 offene Stellen gegeben. (Nachtrag vom 21.02.2017: SPON meldet 1 Million offener Stellen im 4. Quartal 2016! Da stünde, rein statistisch gesehen, jedem der eine Million Flüchtlinge auch ein Arbeitsplatz zu Verfügung, jedoch passen Sprache und Qualifikation nicht ins Anforderungsprofil!)
Arbeitsministerin Andrea Nahles, bezeichnet Flüchtlinge inzwischen nicht mehr als Arbeitskräfte von Morgen, sondern von bestenfalls Übermorgen!

Die Bundesagentur für Arbeit sieht die Mängel in der fehlenden Sprachqualifikation auf benötigtem Level. Die DAX Konzerne haben inzwischen eine geringe Zahl von Praktikumsplätzen exklusiv für Flüchtlinge eingerichtet, von denen gerade mal 20% besetzt sind…

Bei allem Respekt, eine Erfolgsgeschichte liest sich anders, oder?
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http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/welcher-konzern-stellte-fluechtlinge-ein-14322168.html


EU-Pensionsfonds investieren in illegalen Siedlungen der West Bank, Ost-Jerusalems und der Golan-Höhen?

1. Februar 2017

Danwatch, ein Team aus dänischen Investigativ-Journalisten meldet, daß fünf der größten europäischen Pensionsfonds, hauptsächlich aus Skandinavien und den Niederlanden stammend, entgegen entsprechender EU-Vorgaben bis zu 7,5 Milliarden Euro in Geschäfte investiert hätten, die mit illegalen israelischen Siedlungen entweder in der West Bank, Ost-Jerusalem oder den Golan-Höhen verbunden seien.

Seit Juli 2016 gibt es neue EU-Vorgaben, die von jeder israelischen Gesellschaft, die Eu-Fonds zu erlangen sucht, oder die mit der EU zusammenarbeiten will, eine Erklärung verlangt, daß sie keine direkten oder indirekten Verbindungen in die strittigen Territorien um Israels herum unterhält.

Entgegen der Bewertung durch die EU scheinen diese Pensionsfonds ihre Milliarden als sichere Anlagen zu betrachten?

Zitat Mondoweiss.net:
…According to the Danwatch report, the Government Pension Fund of Norway, Dutch government pension fund ABP, Dutch pension fund PFZW, Danish pension plan ATP, and Swedish pension fund Alecta have a total of €7.5 billion invested in 36 Israeli and international publicly-traded companies, “most of which have long been under public scrutiny … See more at: http://mondoweiss.net/2017/01/billions-businesses-settlements/?utm_source=Mondoweiss+List&utm_campaign=cf2c335eca-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_b86bace129-cf2c335eca-398537293&mc_cid=cf2c335eca&mc_eid=0b12bf4332#sthash.9vca2ifK.dpuf


Folgen des nationalkatalanistischen Separatisten-Wahns: Abwanderung der Wirtschaft!

18. Januar 2017

Der rauschhafte Exzess der CAT-SEP’s in den letzten 4-5 Jahren hatte natürlich Folgen, welche die Separatisten lieber unter den Teppich kehren würden. Manchmal aber schaut jemand, in diesem Falle die EXPANSIÓN, unter diesen Teppich und ..ei, was findet sich hier denn?

Seit 2012, dem offenen Beginn der Separatisten haben 3.121 Firmen Katalonien verlassen, knapp 2.000 sind gekommen. Das macht einen Negativsaldo von 1.121 Firmen die der katalanischen Wirtschaft fehlen. Diese Firmen begründen ihren Abgang aus Katalonien im Allgemeinen zwar nicht mit dem zunehmend unkalkulierbaren Separatismus, sie wollen ja auch heil und unbehelligt weg kommen, sondern mit Steuern, Abgaben, Vorschriften, zentrale Lage, Käufen und Übernahmen, aber einen kontinuierlichen Negativsaldo dieser Art gab es in Katalonien erst seit dem öffentlichen Wirken der CAT-SEP’s. Irgend etwas haben die wohl damit zu tun? Dazu kommt eine Unternehmensfeindliche Stadtregierung im Rathaus von Barcelona. Anarcho-Linke der CUP als Zünglein an der Waage der CAT-SEP’s, bei denen jedes zweite Wort und Allheilmittel „Steuer- und Abgabenerhöhungen“ lautet.

Wohin flüchteten (von 2008-2016) die abtrünnigen Unternehmen?

1.364 Madrid
0.418 Valencia
0.307 Andalucia
0.211 Aragon
0.188 Baleares
0.136 País Vasco
0.088 Galicia
0.070 Murcia
0.070 Castilla la Mancha
0.066 Canarias
0.061 Castilla Leon
0.051 Navarra
0.028 Cantabria
0.025 Extremadura
0.012 La Rioja
0.002 Otros/Andere

3.121 Totale Summe der Abwanderer aus Katalonien!

Man beachte daß 44%, fast die Hälfte der Abgänger, ihre Aktivitäten nach Madrid verlagerten („Madritensroba!“= „Madrid beraubt uns“, heulen die CAT-SEP’s und können sich gleichzeitig überhaupt nicht vorstellen, daß diese Abwanderung auch nur das Geringste mit der politischen Situation in Katalonien zu tun haben könnte?
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http://www.expansion.com/economia/2015/11/26/5656d531268e3eae498b45bc.html?cid=SMBOSO22801&s_kw=twitter