„Die Heimatstadt von Präsident Wladimir Putin wirkt plötzlich schutzlos“ sagt SPON!

4. April 2017

Diese Erkenntnis fiel den nordatlantischen Propagandisten bei SPON zur Lage in Berlin nach dem Anschlag vom Breitscheidplatz nicht ein. Berlin war ja anscheinend sicher, denn Berlin hatte ja Merkel!

Wie zieht man nun so einen Propagandaschwachsinn auf? Man nimmt einen sympathischen jungen Studenten, Roman Romanov, bildet ihn groß ab und lässt ihn dann subjektiv erzählen. Seine gelassen- ruhige Abbildung und sein Geständnis, obwohl am Orte des Geschehens befindlich, erst durch einen Anruf seiner Eltern von dem Anschlag erfahren zu haben, stehen in deutlichem Widerspruch zu seiner Aussage:
„Ich spüre schon einen Anflug von Panik in der Stadt!“

Dann folgt die nächste Erkenntnis des von SPON ausgegrabenen Polit- und Terror-Experten mit seiner Antwort auf die ihm von SPON in den Mund gelegte Suggestivfrage, ob er glaube, daß der Anschlag mit dem Putin-Lukaschenko-Treffen an diesem Tag in St. Petersburg zusammenhinge: „Ja, das glaube er schon, das sei kein Zufall!“

Dann holt SPON noch weiter aus und greift zu „anonymen Stimmen Russlands“ als repräsentative Vertreter Russlands. Diese „Experten“ wussten gar zu berichten, daß der Anschlagort St. Petersburg die Heimat von Putin und Medwedew sei, eine tolle Erkenntnis, die sogar dem Einen oder Anderen in Deutschland bekannt sein dürfte?

Dann der propagandistische Höhepunkt der „anonymen Experten“ bei SPON: „Dieser Anschlag sei eine Ohrfeige für Putin!“

Das alles wusste SPON schon wenige Stunden nach dem Geschehen. Ob die bei SPON nach dem Artikel einen Saufen gegangen sind, oder vielleicht gar schon vorher?

Selbst der ARD-Brennpunkt musste gestern Abend seinen elfminütigen Beitrag nach der Nennung der Faktenlage, die genau eine Minute dauerte, dann zehn Minuten lang mit Propagandageschwafel aus der Schublade überbrücken, die ebenfalls unter die Rubrik „Nordatlantische-Anti-Russland-Propaganda fiel!

Keine Sternstunde der Medienfreiheit in Deutschland, eher das krasse Gegenteil, was da Gestern bei uns so fabriziert wurde.

Wie war das damals nach dem Anschlag in Berlin? Für wen war der eine Ohrfeige? Für Merkel, de Maiziere, die Geheimdienste, die Innenminister der Bundesländer? Die schieben sich doch heute noch alle munter gegenseitig den Schwarzen Peter zu und besonders jetzt, wo bald in NRW gewählt wird.

Dann noch ein paar eingestreute, kleine „Propaganda-Schmankerl“:
„Putin kam OHNE VORANKÜNDIGUNG für ein paar Sekunden (typisch, nicht ehrlich gemeint!) an den Anschlagsort und warf Blumen ab!“

Das Brandenburger Tor wird selbstverständlich nicht – wie bei anderen Anschlägen üblich – nächtlich zum Zeichen der Solidarität in den Nationalfarben des Anschlagslandes angestrahlt, obwohl die russischen Farben in Berlin nach Frankreich und dem UK vorhanden sein sollten. Keine Solidarität mit Russland, mit dem russischen Volk, denn letztlich ist Putin bekanntlich immer der Hauptverantwortliche für ALLES! Begründung: Die Senatsverwaltung habe dies bisher immer nur bei Partnerstädten getan, mit der Ausnahme von Jerusalem und der Schwulendisco von Orlando, Florida, Orte zu denen man in Berlin eine besondere Beziehung habe, was bei Sankt Petersburg nicht der Fall sei. Die Sankt Petersburger sind dem Berliner Senat offenbar nicht schwul genug?

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/sankt-petersburg-anspannung-nach-dem-anschlag-in-russland-a-1141703.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Brennpunkt/Anschlag-in-St-Petersburg/Das-Erste/Video?bcastId=1082266&documentId=41961660


Schröder warnt vor Rot-Rot-Grün..

1. April 2017

…und „das Plagiat“ Martin Schulz überlegt, ob er „dem Original“ Schröder dafür eine reinhauen, „ihm die Fresse polieren“ soll? Doch seht selbst diesen dramatischen Moment:

Martin Schulz: „Jetzt reichts aber, noch ein Wort, du..!“

Mehr darüber bei SPON: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gerhard-schroeder-altkanzler-warnt-spd-vor-rot-rot-gruen-a-1141374.html


Kaum im Amt, lässt Trump es so richtig krachen?

30. März 2017

In diesem heute zu Ende gehenden Monat März 2017 haben die USA im Yemen mehr bombardiert als im ganzen vergangenen Jahr 2016.

In Syrien haben sich die USA uneingeladen, unerwünscht und selbst ermächtigt mit US-Kommandotruppen, „gemäßigten Kopfabschneidern“ aus den übelsten Ecken Nordafrikas, Arabiens und Zentralasiens und mit – natürlich –  Air-Force-Bombardements von kolateralen Zivilisten und Infrastruktur in Erinnerung gebracht.

Im Irak bombardierten und unterstützen die US-Air-Force und US-Army hach Herzenslust der Rüstungsindustrie die Stadt Mossul und führen hunderte von Zivilisten der letalen Befreiung zu. Als vor einem Jahr die falschen Leute, die falsche Stadt Aleppo befreiten, ging ein monatelanger Aufschrei durch unsere westlichen Medien und allabendliche, zu Herzen gehende Bilder von heldenhaften Weisshelmen, die verstörte und verstaubte  kleine Kinder aus Trümmern bargen, da wurden auch damals schon mal Szenen aus Mossul hineingeschnitten, merkt doch keiner? Wie wird das Sterben in Mossul medial behandelt, wenn die USA Zivilisten abschlachten?

In Europa wundern, erschrecken und barmen wir wegen der seit Jahren andauernden Flüchtlingswellen aus all jenen Ländern südöstlich Europas deren Herkunftsländer bereits „das Glück, das zweifelhafte Vergnügen hatten, von den selbstlosen USA mit Einmärschen, Bombenteppichen und vor allem mit tausenden ermordeten Zivilisten befreit zu werden. Da routinemäßig stets auch die Infrastruktur dieser Länder systematisch zerstört wird, wird sich dort auch Nichts so schnell zum Guten wenden.

In Afghanistan sind noch über 14.000 US- und NATO-Truppen und die USA senden weitere Marines dort hin!

Man muss der Wahrheit in so fern die Ehre geben, als diese Strategieänderung bereits zu Zeiten des heute nachträglich beinahe heilig gesprochenen demokratischen Ex-Präsidenten Obama erfolgte und ein Wahlsieg von Sankt Hillary ihn nicht gestoppt, sondern eher noch beschleunigt hätte.

Dies alles geschieht hinter dem Rücken der Europäer, die wie gebannt auf das Böse, die russische Gefahr, den Leibhaftigen Putin starren, während das Böse in Deutschland doch mit über 70.000 Truppen, Ausrüstung, Übungsplätzen  und Infrastruktur für Drohnenkriege und EUCOM und AFRICOM unbehelligt sein Unwesen treibt…

PS: Das hab’ ich mir nicht ausgedacht, das hat sich die NEW YORK TIMES ausgedacht, diese verweichlichten Ostküsten-Putinversteher und Trump-Hasser ;-)
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https://www.die-anstifter.de/veranstaltungen/krieg-beginnt-in-stuttgart-africom-und-eucom-schliessen/


Odyssee einer Nachricht!

9. März 2017

Gestern in der ARD TAGESSCHAU um 20 Uhr wurde anscheinend nüchtern und sachlich  über das Treffen  der Außenminister der Türkei und Deutschlands Mevlüt Cavusoglu und Sigmar Gabriel berichtet. Hart, aber herzlich, sei es zugegangen, konnte man einem Kommentar Gabriels entnehmen.

http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-18709.html

Heute Morgen in der ostwestfälischen Regionalzeitung LZ dann, klein und dezent aber auf Seite 1, der Titel „Türkei lotet in Berlin Auftritt Erdogans aus“. Der Artikel sagt explizit, dass das Thema Erdogan-Besuch erörtert worden sei, sogar mögliche Veranstaltungsorte diskutiert worden seien. Er sagt weiter, daß Deutschland ALLE NÖTIGEN Sicherheitsmaßnahmen zugesagt habe für einen solchen Auftritt des türkischen Präsidenten in Deutschland.

Das wäre doch eigentlich eine erwähnenswerte Meldung für die TAGESSCHAU gewesen fand ich und suchte die Seite des Auswärtigen Amtes und der entsprechenden Meldung auf, von denen es gleich zwei gab:

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Aktuelle_Artikel/Tuerkei/170308_Treffen_Cavusoglu.html

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Infoservice/Presse/Meldungen/2017/170308_BM_TUR.html?nn=336378

Ich las sie aufmerksam durch, fand aber nichts zu der konkreten Erörterung und Details eines Erdogan-Besuches in Deutschland.

Wie kam die LZ an diese Meldung? Nach kurzem Zögern rief ich kurzerhand bei der LZ an. Eine freundliche Dame informierte mich, daß der gesamte Mantel mit dem politischen Teil von der NEUEN WESTFÄLISCHEN (NW) aus Bielefeld erstellt würde und gab mir netterweise die entsprechende Telefonnummer.

Bei der NW war ein freundlicher Mann am Apparat und erklärte mir auf meine Frage von welcher Agentur dieser Artikel stamme, daß dieser von REUTERS käme.

Ich fragte ihn, woran dies zu erkennen sei? Er verwies auf das Kürzel in Klammern zu Beginn des Artikels (rtr). Ich sagte ihm, daß mir dies zwar prinzipiell bekannt sei, mich dieses Kürzel in der google-Suche aber immer zum russischen TV-Sender Rossija RTR führte, vormals RTR Planeta, ein staatlicher Fernsehsender Russlands, der im Ausland über Kabelfernsehen und Satellit ausgestrahlt wird. Nach kurzer Pause zeigte mir die laute Reaktion am Hörer, daß sich mein Gesprächspartner über die Richtigkeit meiner Aussage informiert hatte!

Ich rief nun über google die Agentur REUTERS auf und sah sofort den entsprechenden Artikel in voller Ausführlichkeit. Die Lösung des Rätsels liegt also offenbar in der selektiven, offiziellen Darstellung des Besuches durch das AA in Berlin sowie die Übernahme dieser einseitigen Perspektive durch die ARD TAGESSCHAU!

Wie es scheint muss REUTERS Informationen und Aussagen von deutscher UND türkischer Seite bekommen (wann, wo wie, von wem?) und in dem Artikel zusammengefasst haben. Im REUTERS-Artikel selbst wird bestätigt, daß es keinen gemeinsamen Auftritt der beiden Außenminister vor der Presse gegeben habe.

Es ergib sich also hier der Anschein, als hätten AA und ARD-TAGESSCHAU die türkische Seite komplett ausgeblendet? Die Meldung vom anscheinend „inoffiziellen“ Gespräch der beiden Außenminister kam erst an zweiter Stelle der Nachrichtensendung nach dem Bericht über den Besuch Gabriels in Polen, obwohl das Gespräch mit Cavusoglu zuvor, am Morgen des Tages stattgefunden hatte.

Bei einer solch komplizierten „Beziehungskiste“ sei mir abschließend, misstrauisch geworden, die Frage erlaubt, was eigentlich dazu führte, daß Gabriel Cavusoglu im Hotel ADLON zum Gespräch aufsuchte? Weil das ADLON „neutrales“ Territorium ist? Weil die Alternative die exterritoriale türkische Botschaft gewesen wäre? Hat am Ende Cavusoglu sich geweigert das AA zum Gespräch zu besuchen? War der Charakter des Gespräches ein informeller, quasi ein privater?
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http://de.reuters.com/article/deutschland-t-rkei-cavusoglu-idDEKBN16F1A7


Martin „der Held“ Schulz rettet uns!

1. März 2017

Egal wovor, ob vor dem hängebackigen leeren Worthülsenmonster aus Meck-Pomm, oder dem schmollmundigen leeren Worthülsenmonster mit aggessiven Aussetzern in Washington, DC, er rettet uns (Ironie aus!)…


Schattenkabinett des Grauens!

22. Februar 2017

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So titelt ein sehr kurzweilig und treffender Artikel von Robert Griess, den ich im NEWSLETTER der  ver.di-Branchenzeitung Nr. 1, 2017, (gedruckt im 155. Jahrgang und quicklebendig!) gefunden habe. Kleine Kostprobe gefällig?

Casting-Show gegen Politikverdrossenheit: Merkel, Nahles und Roth in Kochshow bei Grünkohl mit Pinkel über Massenabschiebungen parlierend (bzw. dozierend was die GRÜNE betrifft)! Schäuble der LETZTE Finanzminister des vergangenen Jahrtausends und seit 17 Jahren noch immer im Amt (Ein Untoter. Jurist, halt!).
Schattenkabinett des Grauens!

Aus einem Mitbestimmungs-Report der HANS-BÖCKLER-STIFTUNG über die Entwicklung der Vorstandsgehälter von DAX-Unternehmen:

Vor zwanzig Jahren verdiente der durchschnittliche DAX-Vorstand „nur“ das 13-fache seiner Mitarbeiter (bildlich der Werkself und zweier Ersatzspieler…).

Heute bekommt (ich weigere mich, es Verdienst zu nennen!) der durchschnittliche DAX-Vorstand das 57-fache seiner Mitarbeiter (das ist eine Steigerung um fast das 4,5-fache oder das sind 5 Fußballmannschaften plus Trainer und Masseur! Das ist schon unanständig, aber es geht noch schlimmer!)

Wenn der Manager nämlich bei (den mit SPD-Politikern durchsetzten ahnungslosen Abgaskünstlern von) VOLKSWAGEN arbeitet, dann bekommt er das 141-fache seiner Mitarbeiter was 12 Werksmannschaften und 9 Trainern entspricht!)
http://verdi-drupa.de/2017/02/06/die-meldung-hinter-der-zahl-6/
dp-1-2017_meldung_hinter_der_zahl_fmt

(Alles was in Klammern steht, wurde von mir hinzu gefügt!)


Bundesregierung barmt sich vor Trumps Militärplänen für die Bundeswehr!

20. Februar 2017

Noch ist es zwar hauptsächlich Gemunkel hinter vorgehaltener Hand, von halboffiziellen Seiten vorgetragen, aber es schälen sich zwei Forderungen heraus. Deutschland soll künftig alleine 20% mehr für den Wehretat ausgeben als Russland! Damit dieses Geld nicht „sinnlos“ verprasst wird, soll künftig auch scharf geschossen werden, ob nun in Afghanistan, wo wir bereits stationiert sind, oder illegalerweise in Syrien, wo wir bisher nur „Luftbilder schiessen“ oder gar – so lautet das jüngste Gemunkel, in Südamerika im Rahmen der NATO, denn am deutschen Wesen soll bekanntlich die Welt genesen. Was Schäuble für die Südeuropäer ist dann von der Leyen für den Rest der Welt? Die Pest!

Glatte Weigerungen habe ich von deutscher Seite bisher nicht vernommen. Irgendwie werden wir unter Merkel und von der Leyen wohl die Streberrolle spielen in der NATO?