Steht der Spanische Bürgerkrieg 2.0 bevor?

14. September 2017

Man will es zwar nicht glauben, aber das Risiko scheint mir real, denn es ist offenkundig daß es hier zwei Parallelwelten gibt, die sich gegenseitig vollkommen negieren! Der letzte Spanische Bürgerkrieg ist nicht aufgearbeitet, da er ins Franco-Regime mündete, daß dann ins aktuelle demokratische System übergeleitet wurde, ohne an die offenen Rechnungen der Vergangenheit zu rühren, was vermutlich zunächst eine Vorraussetzung für den Erfolg dieses Übergangs war? Heute werden Straßen und Plätze umbenannt, Gerichtsurteile aufgehoben, aber die irgendwo verscharrten Toten bleiben tot.

Recht und Gesetz sind im Paralleluniversum auslegungsfähig und beliebig interpretierbar und damit existiert keine gemeinsame Grundlage, kein tragfähiger Boden für eine Verhandlungslösung. Dies kann man bei spanischen Konflikten häufiger erleben und das kann als eine systemimanente Schwäche der spanischen Demokratie und des ausgetüftelten Rechtssystems bezeichnet werden, das dazu neigt sich mit bürokratisch-legalistischen Zügen durch gezielte Überforderung zu blockieren:

Der Zweck heiligt die Mittel und die Phantasie hilft ungemein dabei!

Die nationalkatalanistischen Separatisten verlangen allen Ernstes, daß die spanische Regierung ihre eigenen Gesetze, ihre Verfassung bricht um ihnen den Ausstieg aus Spanien zu ermöglichen. Diese Gesetze und Verfassung bedeuten ihnen nichts und das erwartet man auch vom Gegenüber. Das ganze Projekt ist auf Lug, Betrug, Geschichtsfälschung und viel Phantasie und noch mehr Korruption aufgebaut seit dem „ewigen Jordi Pujol“ in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Die spanische Regierung betrachtet diesen Putsch der CAT-SEP’s von oben herab als Zwergenaufstand einer untergeordneten Behörde, dem man mit den Paragraphen der Gesetze und der Verfassung beikommen kann. Rajoy handelt nach dem alten lippischen Motto „nicht einmal ignorieren!“

Nur, man muss diese Gesetze durchzusetzen in der Lage sein und dies notfalls auch tun, sonst baut man den Konfliktgegner zusätzlich auf. Dies ist durch das Nichtstun Madrids zweifellos geschehen.

Vermutlich ist der nationalkatalanistische Separatismus seit zwei Jahren zahlenmäßig über seinen Höhepunkt hinweg? Leider ist es auch typisch, daß der verbleibende Rest, der harte Kern, sich gleichzeitig radikalisiert. Aber es gibt einen tiefen Riss in der katalanischen Gesellschaft und es ist letztlich zweitrangig, ob dieser durch deren Mitte verläuft oder ob er die Katalanen in ungleiche Teile zerreisst. Jede Lösung muss die Teilung der Katalanen überwinden um eine echte Chance zu haben.

Die Versuche der CAT-SEP’s ihr Putsch-Anliegen zu internationalisieren waren bisher erfolglos. Das kann sich aber jederzeit ändern, denn Aussenstehende können den schwelenden Konflikt natürlich jederzeit beliebig für ihre eigenen Zwecke und Ziele nutzen, egal ob diese nun Trump oder Putin, Orban oder Kaczinsky, Theresa May, Angela Merkel oder auch Erdogan oder Kim heissen. Die IS-Idioten haben es ja bereits versucht und vorgemacht.

Status quo ist es, daß es keine Brücken, keine Basis, keine Grundlage für Gespräche gibt.

Vielleicht sollten zuerst die erste Garnitur der CAT-SEP’s sowie die Regierung Rajoy aus dem Spiel genommen werden, um neuen Leuten in Barcelona UND Madrid auch nur eine Chance auf eine Einigung zu geben? Wenn die Radikalseparatisten von der ERC mit den Linken im Madrider Kongress stimmen würden, dann könnte Rajoy und seine PP einfach abgewählt werden. Das wäre z.B. ein erster Schritt. Aber vermutlich auch ein erster Schritt ins Chaos?

Das wäre aber nicht die einzige Bedingung. Es müsste das ganze System von Korruption, Günstlingen, Beratern und gekauften Medien unter Kontrolle gebracht werden, das zunehmend ein Eigenleben zu führen scheint?

Dies umzusetzen ist eine Sisyphus-Aufgabe und würde Spanien und seinen Nordosten vor große Veränderungen stellen. Der Erfolg ist keineswegs garantiert und deshalb ist auf absehbare Zeit der Spanische Bürgerkrieg 2.0 eine latente, reale Gefahr, fürchte ich?

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CAT-SEP’s starten ihren nationalkatalanistischen Staatsstreich!

6. September 2017

In einem Affentheater aus pseudodemokratischen Gebaren haben die nationalkatalanistischen Separatisten von JxSí, CUP und Teilen von CSQP ihren Staatsstreich gestartet, den sie das „Gesetz des Referendums“ nennen, ein weltweit wohl einmaliges Ermächtigungsgesetz im Stile der Nazis.

Da alle Oppositionsparteien, also PP, PSC, C’s und Teile der gespaltenen CSQP zuvor das Parlament unter Protest verliessen, können sich die Separatisten sogar auf eine Zustimmung ohne Gegenstimmen berufen. Man war unter sich und das genügt ihnen bekanntlich:

72 Pro-, 11 Enthaltungen, 0 Gegenstimmen. 52 Abgeordnete waren abwesend.

Das autonome katalanische Wahlrecht aus der Franco-Zeit, das hier einmal keinen Separatisten stört, wertet die Stimmen derart unterschiedlich, daß die CAT-SEP’s mit einer Minderheit an Wählerstimmen die absolute Mehrheit von 68 Sitzen im Parlament der 135 Abgeordneten besitzen.

Aber selbst diese politischen Mehrheitsverhältnisse im Parlament können nicht verheimlichen, daß hier eine Autonomie gespalten wurde in zwei annähernd gleich große Teile. Nach Wählerstimmen gerechnet wären die CAT-SEP’s sogar eine Minderheit. Man war so frei, sich das Recht zu nehmen, sich über die Kompetenzen einer nachgeordneten, der spanischen Gesetzgebung unterstehenden Autonomieregierung hinwegzusetzen, sich eigenmächtig neue Kompetenzen anzueignen und dabei nationales, europäisches und internationales Recht durch ein „Ich-wünsch-mir-was-Gesetz“ zu brechen und zu ersetzen nach der Art von Betrügern, Räubern, Kriminellen.

Die Aktion von heute war kalkuliert getimed, denn es wird eine Gegenreaktion aus Madrid geben und in 6 Tagen am 11. September wollen sie dann anläßlich der geschichtlich falsch ausgelegten LA DIADA wieder Massen auf die Straßen bringen. Deshalb werden die nächsten Stunden und Tage ein erhöhtes Risiko für die Menschen in Katalonien, ob Einwohner oder Touristen, bringen, denn was den Nationalkatalanistischen Separatisten jetzt am Besten zu pass käme, wären Opfer und Blut, für das man Madrid verantwortlich machen könnte. So soll es nach der Vorstellung mancher laufen…

Wer vor hat in den nächsten Wochen Barcelona oder Katalonien zu besuchen, sollte diese Unsicherheiten in Erwägung ziehen, zumal Touristen bei Rekord-Besucherzahlen mehr und mehr auf offene Ablehnung stoßen, aber dies Phänomen existiert und wächst anscheinend an allen klassischen Besucher-Schwerpunkten des Landes Spanien, also auch auf den Balearen, im Baskenland und in Madrid…


Aufgewacht? Katalanischer Unternehmerverband nennt geplantes „Gesetz über das Referendum“ der CAT-SEP’s einen juristischen Staatsstreich!

28. Juli 2017

Sie haben seit Langem verschwurbelt herumgeeiert um ihre eigentlich ablehnende Haltung zu den unseriösen, illegalen Harakiri-Aktionen der nationalkatalanistischen Separatisten nicht offen zu Tage treten zu lassen und auch um sich eine Hintertür offen zu halten, sollten die Putschisten wider Erwarten doch erfolgreich sein, genau so wie damals bei Franco, der nach seinem Sieg im Spanischen Bürgerkrieg plötzlich nur noch Freunde unter Kataloniens Unternehmern hatte.

Aber die Zeit läuft so langsam ab und die Spannung kulminiert auf die Zeit nach den Ferien. So haben die Juristen des Unternehmerverbandes die Lage haarscharf analysiert und herausgefunden, was viele Spatzen von den Dächern Spaniens pfeiffen:

Dieses Gesetz der CAT-SEP’s dürfe niemals ins Parlament gelangen und auf gar keinen Fall verabschiedet werden, denn es bedeute einen juristischen Staatsstreich und verstiesse gegen nationales und internationales Recht!

Eine einseitige 48-Stunden-Express-Unabhängigkeitserklärung nach einem einseitigen, illegalen Referendum, selbst geplant, organisiert, durchgeführt, nach einem einseitigen Wahlkampf zu dem sich die hochsubventionierten Systemmedien verpflichten mussten, ausgezählt und überwacht ohne jegliche neutralen Beobachter, ohne Mindestwahlbeteiligung auf der Basis eines unkontrollierten Census und notfalls mit einer Stimme Mehrheit für gültig erklärt, sei eine Handlung von enormer Verantwortungslosigkeit und vollkommen unvorhersehbaren Konsequenzen.

Dann schwenken sie gerade noch rechtzeitig wieder ein auf die sattsam bekannte nationalkatalanische Separatistenposition, daß der ANSPRUCH auf die allereinmaligste Einzigartigkeit der Katalanen im spanischen Staat auf dem Verhandlungswege von der Politik anerkannt werden müsse, die Erpresser also posthum ihre Belohnung verdienten, diese nur auf anderen Wege durch Angebote und Verzichte von Madrid erzielt werden müssten, die allerdings Legalität, Recht und Gesetz (auch die Spanische Verfassung?) einhalten müssten. Für wahr, keine leichte Aufgabe für Madrid.
Worauf gegebenenfalls kompromisshalber Barcelona verzichten würde? Keine Ahnung, dazu schien ihnen „so auf die Schnelle“ so gar nichts einzufallen?
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http://www.elperiodico.com/es/politica/20170727/foment-treball-considera-ley-referendum-golpe-estado-juridico-6194441?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=elPeriodico-ed07h


Klartext in den subventionierten nationalkatalanistischen Separatistenmedien unerwünscht!

22. Juli 2017

Gregorio Morán (cat.: Gregori Morá) veröffentlicht immer Samstags lesenswerte Artikel in der LA VANGUARDIA, heute nicht!
Am Freitag Nachmittag erreichte ihn ein Anruf der Zeitung, daß man seinen geplanten Artikel nicht veröffentlichen werde. Eine Begründung dafür gab es nicht!

https://www.dolcacatalunya.com/2017/07/conseguimos-articulo-gregorio-moran-censurado-la-vanguardia/
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Da der vollständig abgedruckte Artikel im Link von dolcacatalunya nicht gut lesbar ist, da die Akzente nicht über dem entsprechenden Buchstaben stehen wo sie hingehören, sondern als eigene Buchstaben, so die Worte zerreissend und so den Text schwerer lesbar machen, habe ich den Text über ein Textprogramm laufen lassen und so wieder in Ordnung gebracht und drucke ihn ausnahmsweise hier komplett ab. Das Original steht, wie gesagt „leicht gehandicapped“, im obigen Link.

Ahora bien, el cese de Albert Batlle como jefe de los mossos d ́ esquadra y su sustitución por el delincuente legal, Joaquin Forn, –podría llamarse así a aquel que rompe la legalidad cuando le peta en función de sus intereses políticos-. Lo hizo en los Juegos Olímpicos del 92; la pitada al Rey; la campaña “Freedom for Catalunya”…Es decir, que a partir de ahora, quien controlará los “mossos d ́ esquadra” es un tipo dentro de toda sospecha, que no cumplirá la legalidad que no le exijan los ilegales. No quisiera incluir aquí su amplio currículo como talibán de la barretina.

Estamos en manos de un personal que bordea la ley, y que lo hace con el ánimo de no sólo de incumplirla, sino de imponer la suya, que no es otra que ir a la ruptura y provocar un conflicto no sólo cívico sino violento. Necesitan algún muerto que sirva de símbolo a la asonada. En ocasiones pienso que estamos rememorando las guerras carlistas a los que son tan agradecidos gran parte de estos fanáticos del enfrentamiento. “Un muerto salvaría a Cataluña”, es el lema escondido entre los conspiradores de esta farsa.

Baste decir que Artur Mas confiesa a los suyos que llegará el momento oportuno de ocupar los edificios estratégicos de Barcelona. Seamos serios, con un líder de mando único como Joaquín Forn, eso obligaría a situaciones sin salida y de alto riesgo para vidas y haciendas, no sólo para la ciudadanía pastueña que ve el panorama como si no fuera con ellos.
Nunca se hizo tan evidente, desde los tiempos del franquismo, el dilema de estar con el poder o contra el poder. Y aquí entramos los plumillas. Los fondos destinados a diarios como “Ara”, “Punt Diari, TV3, que superan Canal Sur de Andalucía o el canal de Madrid, que ya es decir, cantidades de todos modos exorbitantes que pagamos todos los ciudadanos, desde Cádiz a Girona, y donde sobreviven 7 directivos de TV3 con salarios superiores a los 100.000 euros, podrán parecer una nadería frente a las estafas reiteradas del PP, pero describen un paisaje. Cobrando eso, ¡cómo no voy a ser independentista!
¡Qué simples somos cuando decimos que esos medios no los ve ni los lee nadie! Se equivocan y por eso estamos donde estamos. El columnista- tertuliano podrá ser despreciado, y lo merece, pero crea opinión. En muchos casos es su única fuente de información. Son los Jiménez Losantos del Movimiento Nacional catalán. ¿Acaso el viejo “Arriba” del franquismo, o “Pueblo”, o las agencias gubernamentales las leía alguien? Pero estaban ahí, presentes, supurando la bilis contra el enemigo. Ayer como hoy.

Son una especie de diarios virtuales, anónimos, a los que los idiotas echan una ojeada que les basta para saber por dónde va la cosa. Perdónenme que eche mano de la memoria, mi pariente más querida. ¿Se acuerdan del exilio de Joan Manuel Serrat en México durante el franquismo? ¿Qué cosas venenosas no se dijeron y tanto en los medios de Barcelona como en los de toda España? ¿Quieren que les haga un repaso de las cartas al director en la prensa catalana? Por cierto, que entonces esa bazofia se firmaba; ahora los canallas son anónimos.

Mi viejo amigo el nacionalista vasco Iñaki Anasagasti inventó el feliz término de la “Brunete mediática” para designar ese macizo de la raza castizo de la pluma y la palabra, que embiste contra todo lo que ni le gusta ni entiende. Habría que recuperar ahora los Nuevos Medios del Movimiento Nacional catalán. Te crujen por una disidencia, por una opinión que no sea la de las instituciones corruptas de la Generalitat. ¿Se han fijado en el interés reiterativo en las fotos de Pujol hecho un pimpollo, como si apenas hubiera salido del juzgado o de la Generalitat. Un intocable. Casi siciliano, entre Toto Riina y Berlusconi. Se ha iniciado su recuperación. Los edecanes de antaño reivindican al Padrino. “¡Hizo tanto por nosotros!” Tanto, tanto que se convirtieron en una familia de comisionistas.
Nos vamos al carajo, señoras y caballeros, pero la diferencia entre Patria y Patrimonio se mantendrá intacta. Es lo que suele ocurrir con este tipo de contrarrevoluciones pletóricas de banderas, que siempre están pensando en el mañana. El presente siempre queda para los sicarios y los tontos inútiles”.


Voll krass: Wie die Schizos der CAT-SEP’s ticken!

6. Juli 2017

Wenn sich ein Ortteil eines katalanischen Dorfes oder einer Stadt trennen und der Nachbargemeinde anschließen will, dann verlangt das nationalkatalanistische Separatistenregime in der Autonomieregierung die durch Unterschriften bewiesene Unterstützung von mindestens 50% der betroffenen Einwohner um den Antrag überhaupt zur Kenntnis zu nehmen und ihn zu bearbeiten. So geschah dies in den letzten Jahren lediglich zweimal.

Für die willkürlich-gewaltsame Abtrennung von Spanien haben die selben nationalkatalanistischen Separatisten sich die Messlatte deutlich niedriger gehängt: Es gibt keine Mindestwahlbeteiligung beim 1-O-Referendum, die Erstellung des Zensus, die Durchführung und die Auszählung übernehmen die CAT-SEP’s natürlich lieber selber und es genügt ihnen eine (1!) Stimme Mehrheit um sich selbst als Sieger zu erklären. Danach saufen sie zwei Tage durch und erst nach 48 Stunden glauben sie dann in der Lage zu sein ihre Unabhängigkeit zu erklären! Spekulationen über den Ausgang sind schwierig, denn es dürfen Minderjährige* ab 16 Jahren und Migranten, die seit mindestens einem Jahr in Katalonien leben mitwählen. Im Prinzip kann auch Mehrfachabstimmung nicht sicher ausgeschlossen werden.

Sollte die aus ihrer Sicht schreckliche Panne eintreten, das Referendum „zu verlieren“, schrecklicher Ausdruck, sagen wir lieber „es nicht zu gewinnen“, dann werden automatisch und unmittelbar vorgezogene Neuwahlen ausgerufen, das Einzige was nationalkatalanistische Separatisten wirklich im Traum beherrschen!

Das rettet ihre wertvollen Pfründe und Gehälter und erspart ihnen die mühevolle politische Tagesarbeit für weitere Monate, wenn nicht Jahre und am Ende machen dann alle den „Artur(o) Mas“, das heisst sie verpassen sich Ruhe- und Übergangsgehälter von bis zu einer halben Million Euro pro Jahr für’s sprichwörtliche „Nichtstun“!

Je schräger und krasser die separatistischen Hütchenspieler agieren desto mehr achten sie darauf ihre belanglos-lächerlichen Auftritte durch seriöse Kleidung in Anzug und Krawatte in historischen Räumen von Rathäusern, Kirchen und Theatern (der war sehr gut!) einen weihevollen Rahmen zu geben. Sie zelebrieren sie wie Gottesdienste, bevor sie sich schenkelklopfend wieder in ihren Katakomben verkriechen…
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http://www.elmundo.es/cataluna/2017/07/06/595d3d40ca47417c0b8b45b2.html
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*(Inzwischen habe ich auch Meldungen in Medien gelesen, daß erst ab 18 Jahren gewählt werden dürfe. Es gibt dazu also unterschiedliche Aussagen!)


Ein Drittel CatalaNazis, deren Geschrei die besonnene zwei Drittel Mehrheit der Katalanen bei weitem übertönt!

24. Mai 2017

 

In dieser Woche hat der Entwurf eines sogenannten „Gesetz des Bruches“ der separatistischen Nationalkatalanisten für Aufregung gesorgt. Ich habe darüber geschrieben. Jetzt stellt EL PAÍS fest, daß nur ein gutes Drittel der Katalanen diesen Gesetzesentwurf und die darin vorgesehene einseitige Unabhängigkeitserklärung von Spanien unterstützt, während zwei Drittel diese Absicht rundwegs ablehnt!

Das kann doch einen überzeugten nationalkatalanistischen Separationsfaschisten nicht zum Nachdenken, zum Einlenken bringen? Mehrheit und Minderheit, das sind doch keine mathematischen Werte, sondern Gefühle, edle Separatistengefühle halt…

Im verlinkten Artikel ist eine Grafik, welche die Entwicklung der Meinung zu der Frage über die letzten vier Jahre zeigt:

Wird die Unabhängigkeit von Katalonien in naher Zukunft möglich werden, oder ist das etwas mit wenig Realisierungswahrscheinlichkeit?

Die Antworten mit Null- oder wenig Wahrscheinlichkeit blieben über diese knapp 4 Jahre recht stabil und bewegten sich zwischen 63% und 62%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 sanken sie auf 53% bzw. 57%.

Die Katalanen, die eine Unabhängigkeit in mehr oder wenig naher Zukunft sahen bewegten sich ihrerseits stabil zwischen 33% und 34%. Nur zwischen dem Oktober 2014 und dem Juni 2015 stiegen sie auf 40% bzw. 38%.

Stand heute: 62% gegen 34% der Katalanen sehen die Unabhängigkeit nicht!

Nicht einmal von den CAT-SEP’s, den Separatistenparteien PDeCAT (29%), ERC (21%) und CUP (21%) selbst, sind die genannten Prozentzahlen mit dem angepeilten Weg einverstanden!

50% der Katalanen bezeichnen sich zu gleichen Teilen als Katalanen UND Spanier. Dazu kommen 4% die sich NUR als Spanier sehen und 14%, die sich auschließlich als Katalanen beschreiben. Auch diese Wertung kann selbstverständlich kein Unabhängigkeitsanspruch demokratisch begründen!

43% der Katalanen bezeichnen beide Sprachen, das Katalan und das Castellano (spanisch) als gleichwertig und für sie im Alltag gleich wichtig. 26% identifiziert sich mehr mit dem Castellano (spanisch) und nur das berühmte, immer wieder auftauchende, radikale Drittel bevorzugt mit 30% die katalanische Sprache.

Die beschriebenen Wege sind absolut inakzeptabel und unvereinbar mit jeder Vorstellung von Demokratie, auch wenn CatalaNazi sich dieses Mäntelchen gerne bei jeder Gelegenheit umhängt…

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http://ccaa.elpais.com/ccaa/2017/05/23/catalunya/1495568302_914504.html#?id_externo_nwl=newsletter_diaria_manana20170524m


Ratzfatz, Rübe ab?

28. Februar 2017

Nationalkatalanistischer Separatist Pau Llonch Méndez droht im hochsubventionierten nationalkatalanistischen Separatisten-TV3 unter Bezug auf Plato mit der Guillotine der Jakobiner von Robespierre, da bekanntlich erst durch deren ausgiebigen Einsatz die Menschenrechte entstanden seien. So etwas brauche man mit dem Bezug auf den spanischen König und die Feinde der Nationalkatalanisten auch…

Er stellt dabei in seiner Argumentation das Recht über alles, speziell über alle Menschen. Er denkt beim Einsatz der Guillotine zwar explizit an seine Gegner, sprich „Feinde“, merkt dabei aber anscheinend nicht, daß sich diese Argumentation von der Gegenseite, der Seite von Legalität, Recht und geltender spanischer Verfassung in Madrid allemal auch auf die Seite der permanenten Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus anwenden ließe?

Sind etwa am Ende die permanenten, sich selbst ermächtigenden, Rechtsbrecher des Nationalkatalanismus in ihrer Legalität keinen Deut besser als die Kopfabschneider und menschliche Organe vor Handy-Kameras fressenden Freiheitskämpfer des IS in Syrien und im Irak?
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